Statt Weihnachtsgans, Foie gras und Champagner hat Père Noël für Commissaire Geneviève Morel diesmal etwas ganz anderes unter dem eine tödliche Schnitzeljagd durch halb Frankreich. Von der Côte d’Azur über die französischen Alpen und Paris bis an die malerischen Orte der Normandie folgt sie der Spur eines Kidnappers. Dabei wird der toughen Kommissarin alles abverlangt, sogar die Aufgabe ihrer wichtigsten Prinzipien. Ein Wettlauf mit der Zeit - und um das Leben ihres Bruders.
Dieser gerade erschienene Roman von René Laffite ist eine spannende Kriminalkömödie, der in die düstere Unterwelt Frankreichs entführt. Leser folgen hierin bereits zum vierten Mal der Kommissarin Geneviève Morel aus Paris, die aus einer berüchtigten Einbrecherfamilie stammt und entschlossen ist, Weihnachten in Cannes mit ihrer Familie zu verbringen. Doch ein unerwartetes Ereignis zwingt sie, ihre Pläne zu ändern: Ihr Bruder Frédéric ist verschwunden.
Die Suche nach ihm führt die Kommissarin auf eine gefährliche Spur, die sie nach Paris lockt, wo sie mit einem skrupellosen Entführer konfrontiert wird. Um ihren Bruder zu retten, muss sie ein wertvolles Gemälde stehlen – eine Herausforderung, die ihre Fähigkeiten und Loyalitäten auf die Probe stellt. Hilfe bekommt sie dabei von Olivier, den Leiter einer Ermittlungseinheit der Pariser Kriminalpolizei, mit dessen Team. Damit stehen der Kommissarin technische Ressourcen zur Verfügung, die wie rein zufällig das Blett wenden können.
René Laffite schaft zwar ein gewisses Flair von Paris, bleibt aber zu sehr an den simplen Wegbeschreibungen hängen. Diese Fahrten und Wege sind für mich etwas zu viel des Guten gewesen. Andererseits hat der Roman alles, was eine Krimikommödie ausmacht: Das ist eine höchst eigenwillige Familie, die ein dunkles Geheimis hütet. Und da ist ein Sprössling, der auf der Seite der Strafverfolgung tätig ist und eigentlich nichts von der Familie wiessen darf. Schließlich gibt es alte Freunde, die zur Hilfe kommen und auch gerne als Liebhaber zur Verfühgung stehen. Verwirrung und seltsames Verhalten der agiuerenden Firguren ist vorprogrammiert.
Die Rache vom Montmartre verbindet spannende Krimi-Elemente mit humorvollen Konflikten und bietet einen packenden Einblick in die Schattenseiten des Verbrechens. Werden Sie die Geheimnisse aufdecken und die Rache der Montparnasse überstehen? Tauchen Sie ein in diesen mitreißenden Thriller und lassen Sie sich von der Geschichte mitreißen!
„Die bittersüße Rache vom Montmartre“ kommt mit einem ansprechenden Cover daher und ist durchaus ein angenehmer Lesegenuss für Zwischendurch, der mit einem humorvollen Augenzwinkern die skurrile Entführungsgeschichte erzählt. Während die Protagonistin in den romantischen Straßen von Cannes und dem schneebedeckten Paris die Freiheit ihres Bruders erreichen möchte, werden die Leser nebenbei auch Zeugen von amourösen Abenteuern und einem möglichen Dreiecksverhältnis, das einem Liebesfilm entsprungen scheint. Die Ablenkungen und Zusatzaufgaben, die der Entführer den Jägern einstreut, machen die Jagd spannend und unterhaltsam.
Allerdings könnte man dem Buch den Vorwurf machen, dass der Zufall in entscheidenden Wendungen etwas zu oft als Drehbuchautor auftritt. Außerdem sind die zahlreichen Straßen- und Wegbeschreibungen mehr als nur ein kleiner Umweg, sie wirken häufig irrelevant und ziehen von der eigentlichen Handlung ab.
Trotz dieser kleinen Mängel sorgt das Buch für viel schmunzeln und entführt uns in eine zauberhafte Weihnachtsatmosphäre. Ein Spaß für alle, die eine humorvolle Mischung aus Abenteuer und Romantik schätzen!
In „Die bittersüße Rache vom Montmartre“ nimmt uns René Laffite diesmal auf eine rasante und spannende Verfolgungsjagd quer durch Frankreich mit. Kommissarin Geneviève Morel, die aus einer berüchtigten Kunstdiebfamilie stammt, sich aber für die „gute Seite“ entschieden hat, muss sich knapp vor Weihnachten, das sie mit ihrer Familie in Cannes verbringen wollte, auf die Suche nach ihrem entführten Bruder Frédéric machen. Der Entführer schickt sie dabei von einem Ort zum anderen, mit sehr kryptischen Hinweisen, auf die sich Geneviève anfangs keinen Reim machen kann. Schließlich bekommt sie aber die Anweisung, in Paris ein wertvolles Gemälde zu stehlen. Unterstützung erhält sie dabei von Olivier, dem Leiter des BRI und dessen Team. Während die beiden versuchen, die Forderungen des Entführers zu erfüllen und Frédérics Leben zu retten, drängt sich aber allmählich der Verdacht auf, dass ihre berühmt-berüchtigte Großmutter in die Sache verwickelt sein könnte. Was folgt, ist eine nervenzerfetzende Verfolgungsjagd, die auch das Leben von Geneviève und Olivier gefährdet …
Wie schon in den drei Bänden zuvor, gelingt René Laffite auch mit diesem Fall wieder ein unterhaltsamer und spannender Krimi, verabreicht mit einer wohldosierten Dosis Humor. Ich bin ein großer Fan von Kommissarin Geneviève Morel, ich bewundere ihren Mut, ihre Risikofreudigkeit, ihren Scharfblick und wie sie mit der Tatsache umgeht, dass ihre Familie ein dunkles Geheimnis hütet, das sie schon mehr als einmal in große Bedrängnis brachte. Auch Genevièves Liebesleben ist alles andere als einfach und ich bin schon neugierig darauf, wie es diesbezüglich in Band 5 weitergehen wird.
Besonders hervorheben möchte ich den flüssigen und sehr bildhaften Schreibstil des Autors. Man fliegt nur so durch die Seiten, von einem Schauplatz zum nächsten, und die genauen Beschreibungen lassen diese so lebendig werden, als wäre man selbst Teil der Handlung. Ab und zu wurden mir die detaillierten Beschreibungen der Schauplätze und die geschichtlichen Hintergrundinformationen dazu fast ein wenig zu viel, da sie meiner Meinung nach den Handlungsfluss ein wenig bremsten. Die Handlung selbst ist sehr wendungsreich, die Identität des Entführers bleibt lange im Dunkeln und gegen Ende gibt es dann so einige Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet habe.
Fazit: „Die bittersüße Rache vom Montmartre“ ist eine gelungene Fortsetzung der Krimi-Reihe rund um Kommissarin Geneviève Morel, die durch eine spannende und wendungsreiche Handlung, sympathische Charaktere und die ein oder andere humorvolle Einlage besticht. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und spreche daher eine klare Leseempfehlung aus.
#ausgelese „Die bittersüße Rache vom Montmartre: Commissaire Morel ermittelt“ von René Laffite
Zu erst möchte ich anmerken, das ich mit Teil vier der Reihe begonnen habe. Bei einigen Kriminalreihen funktionierte das bisher gut für mich, da die Fälle in sich abgeschlossen sind. Bei diesem Roman war für mich die Dynamik zwischen den einzelnen Charakteren nicht zu fassen und ich denke, hätte ich mit dem ersten Band angefangen, wäre das vielleicht anders gewesen.
So hab ich aber keinen Zugang zu der Protagonisten gefunden und ich fand die ganze Konstellation irgendwie seltsam und so willkürlich.
Etwas was mich normalerweise in anderen Romanen immer abholt, sind die Beschreibungen der Städte deren Besonderheiten. Was ich aber sonst als liebevolle Hommage empfinde, war hier einfach nur eine Wegbeschreibung von einem Ort an den anderen.
Mich hat das Buch leider nicht abgeholt und kommt bei weitem nicht an andere Bücher aus diesem Genre ran.
Auch wenn „Die bittersüße Rache vom Montmartre“ nichts für mich war, möchte ich mich bei @netgalleyde für das Leseexemplar bedanken.
Der 4. Band der Reihe um Commissaire Morel ist eine rasante Krimikomödie kurz vor Weihnachten. Auf der Jagd nach Entführern lässt sich Genevieve Morel dazu hinreißen in Familientradition der Morels alles für die Befreiung des Opfers zu unternehmen. Sehr kurzweilige Lektüre ohne Anspruch auf Ernsthaftigkeit.
Ich liebe jeden einzelnen Band ich hab die Figuren einfach ohne Rücksicht auf Verluste in mein Herz geschlossen Es ist schon wie Familie Ich bin definitiv #teamammie