“Sometimes you have to lose yourself to find out who you really are.”
Ich wusste schon bereits zu Beginn, dass All the things (s)he said etwas Besonderes ist. Die Geschichte von Skye hat mich tief berührt – nicht nur, weil sie so mutig und roh erzählt wird, sondern auch, weil ihre Entwicklung einfach so greifbar war.
Skye beginnt ihre Reise in einer Welt voller Erwartungen, Unsicherheiten und unterdrückter Gefühle – aber was sie daraus macht, hat mich absolut beeindruckt. Ihre Beziehung zu Amir war so einfühlsam und ehrlich geschrieben, ich glaube jeder wünscht sich so einen Freund und so eine schöne Verbindung. Es war schön zu sehen, wie sie sich gegenseitig Halt geben, ohne sich selbst zu verlieren.
Und dann Carolin – was für ein wichtiges, starkes Band zwischen den beiden Schwestern. Ich fand es unglaublich schön, dass die beiden wieder zu einander gefunden haben.
Besonders mochte ich, wie Skye lernt, sich selbst an erste Stelle zu setzen. Nicht egoistisch, sondern selbstbewusst. Ihre Entwicklung ist keine gerade Linie, aber genau das macht sie so echt.
Ein gefühlvolles, mutiges Buch über Identität, Selbstliebe und das Loslassen von Erwartungen. Absolute Leseempfehlung!