Ein Brief erreicht den Exil-Journalisten Can Dündar. Der Serkan Kurtuluş, ein türkischer Häftling in einem Gefängnis in Buenos Aires. Er gibt sich als sein Attentäter zu erkennen – und verspricht ihm brisante Informationen.
Der Mit einem Artikel über geheime Waffenlieferungen der Türkei an eine verbotene syrische Islamistenorganisation machte sich Can Dündar Staatspräsident Erdoğan zum Feind. Er wurde zu 27 Jahren Haft verurteilt – und es wurde ein Attentat auf ihn verübt, direkt vor dem Gerichtsgebäude.
Dündar besucht den einstigen Attentäter, der wegen drohender Abschiebung in die Türkei jetzt selbst um sein Leben fürchtet. Durch ihn und bei weiteren Recherchen stößt er auf ein Netzwerk von geheimen Deals zwischen demokratischen und autokratischen Regierungen und deren Verbindungen zum organisierten Verbrechen und zu Terrororganisationen.
Eine unglaubliche Geschichte, spannend wie ein Thriller, aber leider real – ein erschreckender Blick in die Abgründe politischen Machtmissbrauchs.
Lise öğrenimini Ankara Atatürk Lisesi'nde gerçekleştirdi. 1982 yılında Ankara Üniversitesi Siyasal Bilgiler Fakültesi Basın Yayın Yüksek Okulu'ndan mezun oldu. 1979'dan itibaren sırasıyla Yankı, Hürriyet, Nokta, Haftaya Bakış, Söz ve Tempo'da çalıştı. 1986'da İngiltere'de London School of Journalism'i bitirdi. Orta Doğu Teknik Üniversitesi İktisadi ve İdari Bilimler Fakültesi Siyaset Bilimi ve Kamu Yönetimi bölümünde siyaset bilimi dalında yüksek lisansını 1988'de, aynı bölümünde doktorasını 1996'da tamamladı. Televizyona 1988'de TRT'de Seynan Levent ile başladı. 1989'da 32. Gün'de çalışmaya başladı.
Köşe yazarlığı 1994'te Aktüel'de başladı. Aynı yıl günlük köşe yazıları yazmaya başladığı Yeni Yüzyıl gazetesinde beş yıl çalıştı. 1999 Ocak'ından 2000 Aralık sonuna kadar Sabah gazetesinde köşe yazarlığı yaptı. 2001 Ocak ayında Milliyet gazetesinde, ADA başlıklı köşe yazılarına başlayan Dündar, bir yandan da NTV televizyonunda Canlı Gaste isimli programı sunuyordu.
Kanalın hükümete yakınlaşma çabası yüzünden muhalif gazetecilerin görevlerine son vermeye başlaması ile Can Dündar NTV'den kovuldu.
Bir süre sonra Artı 1 TV'de program yapmaya başlayan Can Dündar kanal patronunun haberlerine karıştığı gerekçesi ile ekibiyle birlikte istifa etti.
Gezi Eylemleri sürecinde hükümet karşıtı söylemleri yüzünden 1 Ağustos 2013 günü Milliyet gazetesinden de kovulan Can Dündar, kısa bir süre BirGün gazetesinde yazdıysa da Cumhuriyet gazetesi ile anlaştı ve yazılarına Cumhuriyet'te devam etmektedir.
Wer braucht noch Thriller, wenn das echte Leben so abgefahren schreibt? Can Dündar liefert mit „Ich traf meinen Mörder“ eine Geschichte, die so verrückt ist, dass sie eigentlich verboten gehört – und zwar, weil sie wahr ist. Da schreibt der Mann, der selbst zur Zielscheibe geworden ist, über seinen potenziellen Killer, den er im Knast besucht. Das ist kein Plot aus einem Netflix-Politthriller – das ist reale Weltpolitik auf Speed.
Man liest diese Seiten mit offenem Mund und einer Mischung aus Wut, Bewunderung und „das kann doch nicht euer Ernst sein!“. Dündar schafft das Kunststück, investigativen Journalismus mit erzählerischer Wucht zu verbinden. Der Typ hat’s einfach drauf – und Mut sowieso. Denn während viele von uns schon bei einem zu scharfen Kommentar auf Social Media nervös werden, legt er sich mit Autokraten an und recherchiert weiter.
Seine Begegnung mit Serkan Kurtuluş – dem Mann, der ihn eigentlich töten sollte – ist so surreal, dass man kurz vergisst, dass das hier kein Roman ist. Zwischen den Zeilen steckt aber mehr als Spannung: Es geht um Macht, Verrat, Korruption, und um den Preis der Wahrheit.
Das Buch ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die glauben, Pressefreiheit sei selbstverständlich. Es ist unbequem, aufrüttelnd und verdammt gut geschrieben. Und wenn man die letzte Seite zuschlägt, bleibt dieses beklemmende Gefühl: dass Mut in dieser Welt immer noch lebensgefährlich sein kann – und genau deshalb so wichtig ist.
5 Sterne? Mindestens. Und eine Portion Gänsehaut gratis obendrauf.
Can Dündar sieht sich dem korrupten Apparat der türkischen Regierung gegenüber. Der im Exil lebende Journalist - ehemals Chef, der Cum Hurriet - wird aufgrund seines aufdecken enden Artikels zum illegalen Waffenhandel zwischen höchsten türkischen Funktionären und dem IS politisch verfolgt. In diesem wortgewaltigen und spannenden Buch deckt ein weiteres Mal die Verstrickungen höchster türkischer, politischer Funktionäre in illegale Geschäfte sowie die korrupte Vorgehensweise. Der türkischen Regierung ging eben jene, die dieses anfangen. Ich kann es in jedem Fall empfehlen, dieses Buch zu lesen