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On the Road: Von der Freiheit auf dem Rennrad
Wieso fährt ein Mensch mit der eigenen Muskelkraft Berge hinauf – auch mit mäßigen Erfolgsaussichten und unter allergrößten Qualen? Und wieso setzt er sich am nächsten Tag aufs Rad und beginnt von vorn? Was ist das Geheimnis dieses Sports, der das größte Opfer und das größte Glück vereint? Rick Zabel kennt die Antwort.
Als Sohn eines erfolgreichen Sprinters wurde er selbst Profi, fuhr alle großen Rennen – mit deutlich weniger Siegen, aber mit derselben Hingabe und Leidenschaft. Das Gefühl, sich für den Teamerfolg zu schinden, hat ihn in den letzten Jahren ebenso begleitet wie das tiefe Glück, fürs Radfahren bezahlt zu werden. Rick Zabel hat die Schattenseiten des Rennradfahrens kennengelernt – Druck, Konkurrenzkampf und körperliche Grenzerfahrungen –, und die ›On the road‹ hat er einige der schönsten Orte der Welt gesehen, hat ganz allein die höchsten Pässe Europas bezwungen, auf der Abfahrt den kühlen Wind und die spektakuläre Aussicht genossen.
Davon schreibt er klug, eindringlich und lustvoll – und so, dass man selbst sofort in die Pedale treten möchte.
Als Sohn eines erfolgreichen Sprinters wurde er selbst Profi, fuhr alle großen Rennen – mit deutlich weniger Siegen, aber mit derselben Hingabe und Leidenschaft. Das Gefühl, sich für den Teamerfolg zu schinden, hat ihn in den letzten Jahren ebenso begleitet wie das tiefe Glück, fürs Radfahren bezahlt zu werden. Rick Zabel hat die Schattenseiten des Rennradfahrens kennengelernt – Druck, Konkurrenzkampf und körperliche Grenzerfahrungen –, und die ›On the road‹ hat er einige der schönsten Orte der Welt gesehen, hat ganz allein die höchsten Pässe Europas bezwungen, auf der Abfahrt den kühlen Wind und die spektakuläre Aussicht genossen.
Davon schreibt er klug, eindringlich und lustvoll – und so, dass man selbst sofort in die Pedale treten möchte.
- GenresNonfiction
218 pages, Kindle Edition
Published July 3, 2025
Ratings & Reviews
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Community Reviews
Displaying 1 - 30 of 37 reviews
August 26, 2025
Rick Zabel, Sohn der deutschen Radsportlegende erzählt aus seinem Leben.
14 kurze Kapitel, chronologisch mit kurzen Begriffserklärungen aus der Welt des Profiradsports. Das Ganze geht nicht sehr tief, ist aber gut zu lesen.
Der Wandel vom Jungen der gerne Rad fährt, dann im Sportverein mit 13 in ein Sportinternat nach Erfurt wechselt und von dort aus in den Profiradsport, bis zum frühen Karriereende mit 30.
Die Ergebnisse waren okay, keine Riesensiege, okay Platzierungen, eher in der zweiten Reihe. Giro und Tour gefahren.
Jetzt "Content Creator" und Podcaster mit Jan Ullrich und Familienvater. Auch ein Buch über große väterliche Fußstapfen und Erwartungshaltungen.
4 Sterne
14 kurze Kapitel, chronologisch mit kurzen Begriffserklärungen aus der Welt des Profiradsports. Das Ganze geht nicht sehr tief, ist aber gut zu lesen.
Der Wandel vom Jungen der gerne Rad fährt, dann im Sportverein mit 13 in ein Sportinternat nach Erfurt wechselt und von dort aus in den Profiradsport, bis zum frühen Karriereende mit 30.
Die Ergebnisse waren okay, keine Riesensiege, okay Platzierungen, eher in der zweiten Reihe. Giro und Tour gefahren.
Jetzt "Content Creator" und Podcaster mit Jan Ullrich und Familienvater. Auch ein Buch über große väterliche Fußstapfen und Erwartungshaltungen.
4 Sterne
October 29, 2025
Ganz interessant und einfach lesbar. Man merkt schon, dass es von jemandem geschrieben ist, der an sich kein Schriftsteller ist - nicht schlimm, erwartet man auch.
July 8, 2026
Weckt die Motivation, wieder auf's Fahrrad zu steigen!
August 31, 2025
viel über den rennradsport gelernt, über das management im hintergrund & das team, welches hinter dem kapitän steckt - mir waren es jedoch zu viele passagen über rick zabels ego, wobei ich die ehrlichkeit schätze, mit der er sein früheres ich beschrieben hat, das mit dem Leistungssport aufgewachsen ist
January 7, 2026
Furchtbar anstrengend zu lesen. Liest sich wie ein Instagram Post. Stellenweise interessant, aber auch viel Worthülsen dabei.
March 24, 2026
Für eine (Renn-)Sport-Autobiographie überraschend gut, aber letztlich ist dieses Genre einfach ein bisschen ausgeschrieben und Sportler, die schreiben, schreiben selten gut. Was mir trotzdem gut gefallen hat, ist, dass Rick Zabel nicht nur über einzelne Rennen referiert, wie z.B. Peter Sagan, sondern vor allem auf Themen abseits der Straße eingeht. Natürlich ist vor allem interessant, wie es ist, als Sohn von Erik Zabel selber Rennradprofi zu sein; und in dem Rahmen hat er mich wirklich positiv überrascht: er geht tatsächlich sowohl auf Nachteile als auch auf Vorteile des "Nepo-Baby"-Seins ein. Aber auch die Zeit im Sportinternat und das Aushandeln von Verträgen war mal etwas Neues. Dass er das Hörbuch selber eingesprochen hat, macht es (wie er am Ende selber sagt) authentischer; musste aber auch nicht unbedingt sein.
August 23, 2025
Sehr kurzweiliges, spaßiges Buch für alle die am Radsport interessiert sind.
December 10, 2025
Interessante insights die ich bisher nicht kannte. Auch offen über Probleme gesprochen was sehr interessant war. Gute leichte Unterhaltung die mir einen Langstreckenflug erträglich gemacht hat. Auch gut gelesen von rick.
October 20, 2025
geiler typ geiles buch macht rr bock auf sport auch wenn man sich beim lesen nicht bewegt
August 1, 2026
Schade, das scheinbar seine Karriere nicht auf Leidenschaft basiert. Als Profi sich jeden Tag aufs Rad zwingen zu müssen, ist schade.
This entire review has been hidden because of spoilers.
June 7, 2026
Kann man sprachlich natürlich mit meinen anderen gelesenen Büchern nicht vergleichen, aber war amüsant zu lesen und gab interessante Einblicke in den (Profi)Radsport.
August 19, 2025
Ich denke, man muss sich für Radsport interessieren, um mit dem Buch etwas anfangen zu können. Ich verfolge seitdem ich denken kann die Tour de France intensiv und seit ein paar Jahren auch die Vuelta, den Giro und noch einige andere Rundfahrten. Allerdings in erster Linie Rundfahrten und selten Eintagesrennen.
Rick Zabel ist der Sohn vom berühmten erfolgreichen Sprintstar Eric Zabel. In diese Fußstapfen konnte Rick nie wirklich treten. Er war auch Radprofi und hat auch 3 oder 4mal an der Tour de France teilgenommen, aber er erreichte nur wenige Siege in seine Profilaufbahn. Klar habe ich ihn in den Jahren seine aktiven Karriere wahrgenommen, aber so wirklich aufmerksam bin ich erst auf ihn geworden, als er als Experte für die ARD bei verschiedenen Radereignissen arbeitete.
Er schreibt in diesem Buch von seiner Profikarriere, den Weg dorthin, von seiner frühen Kindheit, bis in sein letztes Jahr. Von seinen Hochs und Tiefs, seiner Motivation. Wie hart das Leben eines Radsportlers ist, insbesondere für die Mehrzahl der Profis, die nicht Pogacar, Vingegaard und Evenepoel sind.
Rick Zabel ist mir in seinem Job als Experte, zum einen mit seiner Fachkenntnis aber in erster Linie für seine sympathische und humorige Art aufgefallen.
Mir hat das Buch gut gefallen, da ich mich für den Radsport interessiere und Rick Zabel mag, das Buch lässt sich gut lesen und durch seinen Humor sehr unterhaltsam, ob man als durch aus interessierter Mensch für den Radsport, hier besondere oder unbekannte Erkenntnisse rauszieht, wage ich aber zu bezweifeln.
Rick Zabel ist der Sohn vom berühmten erfolgreichen Sprintstar Eric Zabel. In diese Fußstapfen konnte Rick nie wirklich treten. Er war auch Radprofi und hat auch 3 oder 4mal an der Tour de France teilgenommen, aber er erreichte nur wenige Siege in seine Profilaufbahn. Klar habe ich ihn in den Jahren seine aktiven Karriere wahrgenommen, aber so wirklich aufmerksam bin ich erst auf ihn geworden, als er als Experte für die ARD bei verschiedenen Radereignissen arbeitete.
Er schreibt in diesem Buch von seiner Profikarriere, den Weg dorthin, von seiner frühen Kindheit, bis in sein letztes Jahr. Von seinen Hochs und Tiefs, seiner Motivation. Wie hart das Leben eines Radsportlers ist, insbesondere für die Mehrzahl der Profis, die nicht Pogacar, Vingegaard und Evenepoel sind.
Rick Zabel ist mir in seinem Job als Experte, zum einen mit seiner Fachkenntnis aber in erster Linie für seine sympathische und humorige Art aufgefallen.
Mir hat das Buch gut gefallen, da ich mich für den Radsport interessiere und Rick Zabel mag, das Buch lässt sich gut lesen und durch seinen Humor sehr unterhaltsam, ob man als durch aus interessierter Mensch für den Radsport, hier besondere oder unbekannte Erkenntnisse rauszieht, wage ich aber zu bezweifeln.
August 14, 2025
Ich kenne Rick Zabel von Social Media und finde ihn echt sympathisch. Von diesem Buch habe ich mir allerdings mehr erwartet. Leider wiederholt der Autor sich inhaltlich oft und das Lektorat hätte bessere Arbeit leisteno müssen. Ich habe Rechtschreib- und Grammatikfehler gefunden sowie einige Stilblüten.
Beispiel: S. 182 f.
„[…] André schaffte bei sieben Etappen immerhin dreimal die Plätze sechs, acht und zwölf.“
Was der Autor aus dem Kontext meint: Er erreichte drei gute Platzierungen.
Was es streng genommen bedeutet: er wurde 3x Sechster, 3x Achter und 3x Zwölfter. Unmöglich bei nur sieben Etappen.
Diese Art der falschen Ausdruckweise ist mir öfter aufgefallen und scheint mir einfach eine Eigenart des Autors zu sein, aber ein gutes Lektorat muss so etwas abfangen und korrigieren.
Beispiel: S. 182 f.
„[…] André schaffte bei sieben Etappen immerhin dreimal die Plätze sechs, acht und zwölf.“
Was der Autor aus dem Kontext meint: Er erreichte drei gute Platzierungen.
Was es streng genommen bedeutet: er wurde 3x Sechster, 3x Achter und 3x Zwölfter. Unmöglich bei nur sieben Etappen.
Diese Art der falschen Ausdruckweise ist mir öfter aufgefallen und scheint mir einfach eine Eigenart des Autors zu sein, aber ein gutes Lektorat muss so etwas abfangen und korrigieren.
August 25, 2025
„On the Road. Von der Freiheit auf dem Rennrad“ ist der Titel von Rick Zabels Buch (geschrieben in Zusammenarbeit mit Harald Braun). Ich mag Biografien und ich mag Sport. Zwar bin ich nicht unbedingt ein Radfahr-Fan, aber ich erfahre gerne mehr über die Menschen hinter den bekannten Namen. Wenn man mit 32 Jahren seine Autobiografie vorlegt, sollte man eine Menge zu erzählen haben. Und man sollte es in ansprechender Form zu Papier bringen.
Aber von vorn.
Rick Zabel hat viel zu erzählen, über Höhen in seiner Karriere und noch viel mehr über die Tiefen. Nachdem er das Fußballspielen aufgegeben hatte, machte er einige Zeit keinen Sport mehr. Ein Kommentar seiner Mutter brachte ihn dazu, mit „richtigem Radsport“ zu beginnen, denn er „war ein richtiger Pummel geworden“. Obwohl er aus einer Familie kommt, in der Radsport eine große Rolle spielte und immer noch spielt (er ist der Sohn des Radrennfahrers Erik Zabel und ein Enkel des Radrennfahrers Detlef Zabel), war es bis zu seiner Anmeldung beim RSV Unna gar nicht klar, ob er in die Fußstapfen seines Vaters und Großvaters treten würde. Dann aber begann er, sich für den Sport zu begeistern. Mit 13 Jahren verließ er sein Elternhaus in Kessebüren und besuchte fortan das Sportinternat in Erfurt. Nach viereinhalb Jahren verließ er Erfurt und brach die Schule in der elften Klasse mitten in einer „Mir egal“-Phase ab. Aufgrund seiner sportlichen Erfolge konnte er sich in schulischer Hinsicht erlauben, faul zu sein und hat sich „nicht wie jemand verhalten, den ich selbst gern kennengelernt hätte.“ Er kehrte in den Schoß der Familie und sein ehemaliges Kinderzimmer zurück. In den folgenden Jahre fuhr er für das Rabobank Development Team, das BMC Racing Team, Team Katusha Alpecin, Israel Start-Up Nation und Israel-Premier Tech. Er wurde als Profi nur mäßig erfolgreich, seine Laufbahn war ein stetes Auf und Ab. Er fuhr viermal den Giro d'Italia und viermal die Tour de France, stürzte oft, verletzte sich häufig und beendete die Karriere 2024 mit 31 Jahren. Jetzt ist der Vater von zwei Söhnen Rad-Influencer, Podcaster und Kommentator.
Alles in allem fand ich das Buch leider sehr mittelmäßig. Sprachlich ist es ein bisschen auf Podcast-Niveau, wobei ich seinen Podcast nicht kenne. Das Buch ist locker-flockig aus der Hüfte geschrieben und leicht zu lesen. Aber ich habe auch keine große Literatur erwartet. Was ich aber erwartet hatte, war eine Auseinandersetzung mit sich selbst. Zwar schreibt Zabel ehrlich über seine eher mäßig verlaufene Karriere (in 13 Jahren als Profi ist er nie ganz vorne mitgefahren und feierte lieber, als richtig hart zu arbeiten), verliert sich ein bisschen in der Aneinanderreihung von Rennen und Platzierungen und vernachlässigt dabei meiner Meinung nach die Informationen zum Menschen Rick Zabel. Interessant fand ich seine Erzählungen über sein Verhältnis zu seinem Vater und die Schwierigkeiten, die das Tragen eines bekannten Namens mit sich bringt. Da befand er sich fast in einer No-Win-Situation. Fuhr er gut, hieß es „kein Wunder, bei dem Vater“ und fuhr er schlecht, fiel die Kritik härter aus als bei anderen. Dazu kam, dass sein Vater ein enorm hohes Maß an Trainingsfleiß und Zielstrebigkeit auszeichnet, etwas, das dem Sohn zeitweise schlicht fehlte. Informativ fand ich das Kapitel über den Umgang mit der Doping-Vergangenheit von Vater Erik und Hintergrundinformationen über Doping an sich. Leidlich interessant und informativ fand ich seine „Begriffe aus der Welt des Radsports“, allerdings gibt es ein paar davon genauso in anderen Sportarten, zum Beispiel ist mir als Läufer der „Hungerast“ (leider) sehr gut bekannt.
Einerseits schreibt Rick Zabel sehr reflektiert über seine Zeit im Profi-Radsport, seine Ehrlichkeit finde ich lobenswert. Er geht hart mit sich selbst ins Gericht, schreibt über seinen mangelnden Fleiß und Reibereien mit seinem Vater und hohen Erwartungsdruck. Egal, ob man seine Karriere als gescheitert ansieht oder es „er hat seinen Weg abseits des Sports gefunden“ - für mich ist das Buch auf jeden Fall keine wirklich gelungene Autobiografie und auch kein Buch über den Radsport und die Liebe dazu. Auch wegen der überschaubaren Seitenzahl und der fehlenden Bilder war es allenfalls eine nette Lektüre für einen verregneten Nachmittag. 2,5 Sterne, aufgerundet auf drei.
Aber von vorn.
Rick Zabel hat viel zu erzählen, über Höhen in seiner Karriere und noch viel mehr über die Tiefen. Nachdem er das Fußballspielen aufgegeben hatte, machte er einige Zeit keinen Sport mehr. Ein Kommentar seiner Mutter brachte ihn dazu, mit „richtigem Radsport“ zu beginnen, denn er „war ein richtiger Pummel geworden“. Obwohl er aus einer Familie kommt, in der Radsport eine große Rolle spielte und immer noch spielt (er ist der Sohn des Radrennfahrers Erik Zabel und ein Enkel des Radrennfahrers Detlef Zabel), war es bis zu seiner Anmeldung beim RSV Unna gar nicht klar, ob er in die Fußstapfen seines Vaters und Großvaters treten würde. Dann aber begann er, sich für den Sport zu begeistern. Mit 13 Jahren verließ er sein Elternhaus in Kessebüren und besuchte fortan das Sportinternat in Erfurt. Nach viereinhalb Jahren verließ er Erfurt und brach die Schule in der elften Klasse mitten in einer „Mir egal“-Phase ab. Aufgrund seiner sportlichen Erfolge konnte er sich in schulischer Hinsicht erlauben, faul zu sein und hat sich „nicht wie jemand verhalten, den ich selbst gern kennengelernt hätte.“ Er kehrte in den Schoß der Familie und sein ehemaliges Kinderzimmer zurück. In den folgenden Jahre fuhr er für das Rabobank Development Team, das BMC Racing Team, Team Katusha Alpecin, Israel Start-Up Nation und Israel-Premier Tech. Er wurde als Profi nur mäßig erfolgreich, seine Laufbahn war ein stetes Auf und Ab. Er fuhr viermal den Giro d'Italia und viermal die Tour de France, stürzte oft, verletzte sich häufig und beendete die Karriere 2024 mit 31 Jahren. Jetzt ist der Vater von zwei Söhnen Rad-Influencer, Podcaster und Kommentator.
Alles in allem fand ich das Buch leider sehr mittelmäßig. Sprachlich ist es ein bisschen auf Podcast-Niveau, wobei ich seinen Podcast nicht kenne. Das Buch ist locker-flockig aus der Hüfte geschrieben und leicht zu lesen. Aber ich habe auch keine große Literatur erwartet. Was ich aber erwartet hatte, war eine Auseinandersetzung mit sich selbst. Zwar schreibt Zabel ehrlich über seine eher mäßig verlaufene Karriere (in 13 Jahren als Profi ist er nie ganz vorne mitgefahren und feierte lieber, als richtig hart zu arbeiten), verliert sich ein bisschen in der Aneinanderreihung von Rennen und Platzierungen und vernachlässigt dabei meiner Meinung nach die Informationen zum Menschen Rick Zabel. Interessant fand ich seine Erzählungen über sein Verhältnis zu seinem Vater und die Schwierigkeiten, die das Tragen eines bekannten Namens mit sich bringt. Da befand er sich fast in einer No-Win-Situation. Fuhr er gut, hieß es „kein Wunder, bei dem Vater“ und fuhr er schlecht, fiel die Kritik härter aus als bei anderen. Dazu kam, dass sein Vater ein enorm hohes Maß an Trainingsfleiß und Zielstrebigkeit auszeichnet, etwas, das dem Sohn zeitweise schlicht fehlte. Informativ fand ich das Kapitel über den Umgang mit der Doping-Vergangenheit von Vater Erik und Hintergrundinformationen über Doping an sich. Leidlich interessant und informativ fand ich seine „Begriffe aus der Welt des Radsports“, allerdings gibt es ein paar davon genauso in anderen Sportarten, zum Beispiel ist mir als Läufer der „Hungerast“ (leider) sehr gut bekannt.
Einerseits schreibt Rick Zabel sehr reflektiert über seine Zeit im Profi-Radsport, seine Ehrlichkeit finde ich lobenswert. Er geht hart mit sich selbst ins Gericht, schreibt über seinen mangelnden Fleiß und Reibereien mit seinem Vater und hohen Erwartungsdruck. Egal, ob man seine Karriere als gescheitert ansieht oder es „er hat seinen Weg abseits des Sports gefunden“ - für mich ist das Buch auf jeden Fall keine wirklich gelungene Autobiografie und auch kein Buch über den Radsport und die Liebe dazu. Auch wegen der überschaubaren Seitenzahl und der fehlenden Bilder war es allenfalls eine nette Lektüre für einen verregneten Nachmittag. 2,5 Sterne, aufgerundet auf drei.
December 22, 2025
Der Schreibstil ist sehr locker und umgangssprachlich. Geprägt von modernen Begriffen und Redewendungen. Dadurch auch ziemlich leicht verständlich und auch die fachbezogenen Situationen und Themen sind gut verständlich. Zu bestimmten Fachbegriffen gibt es akkurate und teils amüsante Erklärungen.
Insgesamt hat Rick Zabel seine Geschichte mit viel Humor niedergeschrieben.
Es werden ab dem Alter von 13 Jahren viele verschiedene Orte mit den jeweiligen Platzierungen aufgezählt, was sich am Anfang etwas zäh angefühlt hat. Vor allem, da man diese bis ins kleinste Detail online nachlesen kann. Da hätte ich mir eher ein paar Eckdaten gewünscht und mehr Erzählung. Ab der Hälfte wurde dies dann aber besser und ich kam eher in den Lesefluss.
Vor allem die Kapitel über seine letzten 4–5 Jahre als Rennrad-Profi fand ich spannend. Dort erzählt Rick Zabel von seinen Sorgen, Zweifeln, Gefühlen und Zwiespalten. Er lässt den Leser an seinen eigenen Reflexionen und Gedanken teilhaben, die ihn zu seinem Entschluss geführt haben, mit 30. Jahren seine Karriere als Rennradprofi zu beenden. Auch zu erfahren, wie er sich als Content-Creator etabliert hat und wie seine Leidenschaft dafür geweckt wurde, war für mich spannend.
Ich hätte mir gewünscht, dass auch der Anfang so umfangreich und weniger von Daten geprägt gewesen wäre.
Ich finde es gut, wie offen und ehrlich Rick Zabel über die negativen wie auch positiven Seiten spricht.
Vielen Dank an "Kiepenheuer & Witsch" für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars über NetGalley. Diese Rezension ist meine freie Meinung in eigenen Worten.
Insgesamt hat Rick Zabel seine Geschichte mit viel Humor niedergeschrieben.
Es werden ab dem Alter von 13 Jahren viele verschiedene Orte mit den jeweiligen Platzierungen aufgezählt, was sich am Anfang etwas zäh angefühlt hat. Vor allem, da man diese bis ins kleinste Detail online nachlesen kann. Da hätte ich mir eher ein paar Eckdaten gewünscht und mehr Erzählung. Ab der Hälfte wurde dies dann aber besser und ich kam eher in den Lesefluss.
Vor allem die Kapitel über seine letzten 4–5 Jahre als Rennrad-Profi fand ich spannend. Dort erzählt Rick Zabel von seinen Sorgen, Zweifeln, Gefühlen und Zwiespalten. Er lässt den Leser an seinen eigenen Reflexionen und Gedanken teilhaben, die ihn zu seinem Entschluss geführt haben, mit 30. Jahren seine Karriere als Rennradprofi zu beenden. Auch zu erfahren, wie er sich als Content-Creator etabliert hat und wie seine Leidenschaft dafür geweckt wurde, war für mich spannend.
Ich hätte mir gewünscht, dass auch der Anfang so umfangreich und weniger von Daten geprägt gewesen wäre.
Ich finde es gut, wie offen und ehrlich Rick Zabel über die negativen wie auch positiven Seiten spricht.
Vielen Dank an "Kiepenheuer & Witsch" für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars über NetGalley. Diese Rezension ist meine freie Meinung in eigenen Worten.
July 21, 2025
Das Buch lässt sich gut lesen auch ohne besonderes Wissen im Radrennbereich.
Mich hat das ganze aber auch ein bisschen unzufrieden zurück gelassen. Immer wieder liest man Abschnitte mit Aufzählungen der Platzierungen und das obwohl relativ am Anfang sogar eine Internetseite genannt wird, auf der man das alles nachschauen könnte. Am Ende wird es dann zu einer Werbung für Podcast und Instagram. Dafür war aber recht wenig dazu drin, was denn jetzt tatsächlich so faszinierend oder bewegend ist, also was der Grund war, warum Rick Zabel das alles gemacht hat. Und das obwohl das die Frage im Klappentext war.
Ich hatte den Eindruck, dass hier von irgendjemandem ein Angebot für eine Biografie gemacht wurde. Rick Zabel hat sich gefreut und das angenommen (wer hätte das nicht?), hatte aber vielleicht (noch) gar nicht so viel zu erzählen, was er nicht woanders auch erzählen kann.
Mich hat das ganze aber auch ein bisschen unzufrieden zurück gelassen. Immer wieder liest man Abschnitte mit Aufzählungen der Platzierungen und das obwohl relativ am Anfang sogar eine Internetseite genannt wird, auf der man das alles nachschauen könnte. Am Ende wird es dann zu einer Werbung für Podcast und Instagram. Dafür war aber recht wenig dazu drin, was denn jetzt tatsächlich so faszinierend oder bewegend ist, also was der Grund war, warum Rick Zabel das alles gemacht hat. Und das obwohl das die Frage im Klappentext war.
Ich hatte den Eindruck, dass hier von irgendjemandem ein Angebot für eine Biografie gemacht wurde. Rick Zabel hat sich gefreut und das angenommen (wer hätte das nicht?), hatte aber vielleicht (noch) gar nicht so viel zu erzählen, was er nicht woanders auch erzählen kann.
May 6, 2026
Ich fand den Anfang sehr interessant und habe dort noch vieles gelernt, was ich als Radsportfan nicht kannte.
Im späteren Teil des Buches habe ich mir mehr Tiefe und insides aus der Branche gewünscht. Da wurde es mir ein bisschen zu flach. Das mag aber auch damit zu tun haben, dass ich viele der Infos bereits aus Ricks Podcast kannte, den ich zu der Zeit gehört hatte.
Als Karriere-Biografie finde ich es ein lesenswertes Buch.
Im späteren Teil des Buches habe ich mir mehr Tiefe und insides aus der Branche gewünscht. Da wurde es mir ein bisschen zu flach. Das mag aber auch damit zu tun haben, dass ich viele der Infos bereits aus Ricks Podcast kannte, den ich zu der Zeit gehört hatte.
Als Karriere-Biografie finde ich es ein lesenswertes Buch.
February 8, 2026
Man erfährt selbst als Radsportfan einige spannende Dinge und bekommt einen Einblick wie man Radprofi wird. Ebenfalls spannend wie hilfreich oder hinderlich ein berühmter Vater ist, das werden eventuell Jan Ulrichs Kids ebenfalls so sehen. Aber am Ende ist Rick einfach ein sympathischer Typ der einen mit auf seine Reise nimmt.
June 6, 2026
Kurzweiliger, interessanter Einblick in die Radwelt. Sympathiepunkte konnte der Autor durch seine Äußerungen häufig allerdings eher nicht gewinnen und meine Lust aufs Radfahren wurde durch die Lektüre nicht zusätzlich gesteigert, was der Autor selbst eingangs als Ziel formuliert hat. Dennoch nett für zwischendurch.
August 24, 2026
Gutes und leicht lesbares Buch. Man erhält einen Einblick in das Leben eines Profi-Sportlers aus der "zweiten Reihe" und die Erwartungen aufgrund der Familie. Aus einem durchaus starken selbstkritischen Rückblick entsteht eine spannende Geschichte mit einem ungewöhnlichen Happy End. Etwas Verständnis für Radsport ist hilfreich, aber grundlegende Erlebnisse lassen sich gut verstehen.
July 23, 2025
Eine Hommage an das Radfahren, aber auch eine ehrliche Reflektion seiner Karriere, die nicht nur von der Liebe zum Sport geprägt war.
July 25, 2025
Gut zu lesen, wenig Einblick in den Profiradsport. Schade etwas mehr erwartet.
October 4, 2025
Irgendwie alles ein bisschen zu lang und nicht besonders schön zu lesen. Ein paar schöne Geschichten und Insider waren aber dabei.
June 1, 2026
Spannende, interessante und „kürzere“ Kapitel machten das Buch zu einer absoluten Empfehlung für Sportbegeisterte.
July 7, 2026
Bringt ganz interessante Insight aus dem Radsport und kann man sehr entspannt lesen
July 25, 2026
Schön dargestelltes Lebenswerk
September 3, 2026
War okay
September 12, 2026
Gut und leicht zu lesen für Leistungssportinteressierte, nichts besonderes
September 23, 2026
Ziemlich interessant, wahrscheinlich weil ich Rennradln interessant finde. Nicht suuper intellektuell, aber er schreibt so wie mans von seinen Videos kennt. Sehr sympathisch.
Displaying 1 - 30 of 37 reviews





















