Berlin, 1922. Der Anhalter Bahnhof am Askanischen Platz ist eines der prächtigsten und verheißungsvollsten Gebäude der Stadt. Täglich verreisen von hier aus Tausende in alle Menschen auf der Suche nach einer neuen Heimat, Menschen auf der Suche nach dem großen Glück. So auch die Passagiere, die an diesem Abend den Nachtzug nach Paris ein falscher Baron, ein Industrieller auf der Flucht, eine Haushälterin mit Fernweh, ein heldenhafter Kondukteur, ein heimliches Liebespaar und ein Dieb. Für sie alle wird die Reise im Grand Express zu einer Schicksalsfahrt, an deren Ende nichts mehr sein wird wie zuvor.
Durchaus hoffnungsvolles aber auch trauriges ende. zeigt gut den aufstieg und fall von adligen, und vorallem den unterschied von adel und “fußvolk” damals (auch aus kindlicher perspektive). meiner meinung nach etwas zu sehr in die länge gezogen, denn auf einmal ist dann alles passiert aber das erst nach ca. 200-250 seiten.