Ihr Leben lang hat Kiana treu den Göttern gedient, die das Land Anima regieren, doch seit der Begegnung mit den Schicksalsbrechern Tyron und Nevin gerät ihr Glaube an die Lehren der Götter immer mehr ins Wanken. Zugleich erlebt sie mit Tyron und Nevin zum ersten Mal das Gefühl von Zusammengehörigkeit und Glück. Und sie verliebt sich – obwohl das ohne eine Verknüpfung der Seelenbänder angeblich gar nicht möglich ist ... Als auch der Besuch der Schicksalshöhle bloß zu neuen Fragen führt und dazu, dass ihre neuen Freunde in Lebensgefahr geraten, setzt Kiana alles daran, sie zu retten und die Wahrheit über die Götter und ihre Motive aufzudecken!
Erstarkende Kräfte, zürnende Götter und mehrere Wendungen, die alles bisher Geglaubte infrage der fulminante Abschluss der Fate-Dilogie!
Saskia Louis kam 1993 mit einer Menge Fantasie zur Welt, die sie seit der vierten Klasse nutzt, um Geschichten zu schreiben. Zusammen mit ihren zwei älteren Brüdern wuchs sie in der Kleinstadt Hattingen auf und über die Jahre hat sie ihr Zuhause in unterhaltsamer Frauenliteratur und Fantasy gefunden.
Heute wohnt sie in Köln, gestaltet Beiträge für den Bürgerfunk, schreibt Songs und wünscht sich, dass Menschen mehr singen als schimpfen würden. Ihr größter Traum ist es, den Soundtrack zur Verfilmung eines ihrer Bücher zu schreiben.
Mit "How to Kill Fate" liefert Saskia Louis ein Finale, das nicht nur die brennenden Fragen aus dem Vorgänger beantwortet, sondern die Welt von Anima noch einmal ordentlich auf den Kopf stellt. Wer dachte, nach Band eins bereits alles über die Götter und das System der Seelenpartner zu wissen, wird hier eines Besseren belehrt.
Das größte Highlight ist das Zusammentreffen mit den liebgewonnenen Protagonisten. Es fühlt sich ein bisschen wie „Nachhausekommen“ an, wenn man Kiana, Tyron und Nevin wiederbegegnet. Doch die Leichtigkeit des Kennenlernens ist einer neuen Tiefe gewichen.
Besonders spannend ist die Charakterentwicklung. Kiana wächst über sich hinaus und stellt Fragen, die in ihrer Welt lebensgefährlich sind. Die Dynamik innerhalb der Gruppe hat sich spürbar gefestigt – die Loyalität und das Vertrauen, das sie sich mühsam erarbeitet haben, werden in diesem Band auf eine harte Probe gestellt. Zudem bereichern neue Gesichter die Geschichte, die nicht nur für frischen Wind sorgen, sondern auch die moralischen Grauzonen der Welt von Anima weiter ausleuchten. Trotz der deutlich düstereren Atmosphäre und des steigenden Drucks bleibt Saskia Louis ihrem Markenzeichen treu: dem unverwechselbaren, humorvollen Schreibstil. Die Schlagabtausche und der "Banter" zwischen den Charakteren sind wieder absolut auf den Punkt. Gerade wenn die Situation aussichtslos erscheint, lockert ein trockenes Kommentar oder eine sarkastische Bemerkung die Stimmung auf, ohne der Geschichte die Ernsthaftigkeit zu nehmen. Es ist diese Mischung aus emotionaler Tiefe und humorvoller Leichtigkeit, die mir das Lesen zu einem echten Genuss gemacht hat. "How to Kill Fate" ist eine fesselnde Fortsetzung, die das Thema Schicksal versus freier Wille konsequent zu Ende denkt. Es ist eine Geschichte über Mut, Rebellion und die Frage, ob wir wirklich jemanden brauchen, der uns sagt, wen wir lieben sollen. Spannend bis zur letzten Seite und mit Charakteren, die man am liebsten gar nicht mehr verlassen möchte.
Ihr ganzes Leben lang hat Kiana den Göttern von Anima vertraut. Doch seit sie den Schicksalsbrechern Tyron und Nevin begegnet ist, gerät alles ins Wanken, woran sie je geglaubt hat. Wenn wahre Liebe nur durch die Verknüpfung der Schicksalsbänder möglich sein soll – warum empfinden Tyron und sie dann so verdammt viel füreinander? Und warum entwickeln die beiden plötzlich neue Kräfte, die alles übersteigen, was für Novizen des Schicksals- und des Kriegsordens möglich sein sollte? Als Tyron gefangen genommen wird und in Lebensgefahr schwebt, muss Kiana all ihre Fähigkeiten dafür einsetzen, ihn zu retten und schließlich die Wahrheit über die Götter und ihre Motive aufzudecken!
Meinung
"How to Kill Fate" ist der zweite Band einer fantastischen Dilogie von Saskia Louis. Das Buch ist am 13. Jänner 2026 im Ueberreuter Verlag erschienen, umfasst 416 Seiten und wird ab 14 Jahren empfohlen. Die Autorin hat mich bereits mehrmals gut unterhalten und ich war auf ihre neueste Dilogie sehr gespannt. Die Geschichte ist ein Plädoyer für die wahre Liebe – egal ob romantisch, freundschaftlich oder geschwisterlich, sowie Vorherbestimmung und Eigenständigkeit. Das Schicksal - eine Art höhere Macht, die ohne direktes menschliches Zutun, das Leben eines Menschen entscheidend beeinflusst. Eine Protagonistin die nicht bereit ist, diese Bestimmung anzunehmen. Das hat mich den ersten Band gespannt zur Hand nehmen lassen.
Der Dilogieauftakt hat mir sehr gut gefallen. Die von der Autorin erdachte Welt fand ich interessant und hart. Den Fakt der Seelenverwandtschaft mag ich in Geschichten gerne. Hier ist es jedoch so, dass jene die aus verschiedensten Gründen keine zweite Hälfte haben, in den fortwährenden Krieg geschickt werden, und ein kurzes Leben haben. Der Kampf beruht auf der Vergangenheit der herrschenden drei Götter. Bezugnehmend auf die drei Götter, gibt es drei Gaben welche in der Bevölkerung zu finden sind - die des Schicksals, die der Liebe und die des Krieges. Die Protagonisten Kiana und Tyron sind nicht bereit das Kommende und ihr Glück von höherer Macht bestimmen zu lassen und ihre Zukunft aufzugeben.
Der Kampf gegen das Schicksal erfordert Mut, Entschlossenheit, sowie eine positive Einstellung und Perspektive. Die Vorstellung, dass man sein Schicksal selbst in die Hand nehmen kann, ist ein positiver Grundgedanke, der zu einem selbstbestimmten und erfüllten Leben führen kann. Es bedeutet, dass man sein Bestreben verfolgt, Verantwortung für seine Handlungen übernimmt und die Bereitschaft besitzt, aus Krisen zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Diese Thematik mochte ich sehr gerne. Auch die Protagonisten fand ich einnehmend. Kiana mit ihrer Entwicklung, Tyron mit seiner Standhaftigkeit. Die Geschichte beinhaltet Unausgesprochenes, Faszinierendes und Überraschendes. Insgesamt gesehen hat mir das Buch sehr gut gefallen.
Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Kiana und Tyron. Dazwischen gibt es ein paar Kapitel von der Front. Mit dem Schreibstil der Autorin kam ich gut zurecht. Leicht, klar, gut beschreibend und flüssig geht es durch die Zeilen. Die Sprache fand ich zur Geschichte passend und das Erzähltempo angenehm. Die Kapitel werden mit Auszügen aus verschiedenen Schriftwerken eingeleitet.
Fazit: "How to Kill Fate" ist der Abschluss einer fantastischen Dilogie von Saskia Louis. Insgesamt gesehen hat mir die Geschichte mit der Thematik Schicksal sehr gut gefallen. Von mir gibt es ***** Sterne.
Zitat
" Die stärksten und somit am leichtesten lesbaren Emotionen sind Traurigkeit, Angst, Wut, Lust und Liebe. Sie zu dämpfen, braucht einige Jahre Übung. Sie zu wandeln, ein paar Jahrzehnte. Sie zu ersticken, ein Leben lang."
Mein Gefühl beim Lesen How to Kill Fate hat mich von der ersten Seite an emotional gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Als Abschluss der Dilogie fühlt sich das Buch nicht nur konsequent, sondern auch unglaublich befriedigend an. Es ist intensiv, stellenweise schmerzhaft und gleichzeitig hoffnungsvoll. Man spürt auf jeder Seite, dass hier große Fragen verhandelt werden: Schicksal, freie Entscheidung, Liebe und Loyalität. Und nichts davon wird einfach oder bequem aufgelöst.
Atmosphäre und Worldbuilding Die Atmosphäre ist dicht und episch, ohne dabei erdrückend zu wirken. Die Welt fühlt sich vertraut an und gleichzeitig brüchig, passend zu Kianas innerem Konflikt. Die Präsenz der Götter, der Schicksalsbänder und der Schicksalsbrecher verleiht der Geschichte eine permanente Spannung. Alles wirkt größer, bedrohlicher und gleichzeitig persönlicher als im ersten Band. Besonders stark ist, wie Mythologie, Magie und Emotionen miteinander verwoben sind.
Kiana Kianas Entwicklung ist eines der Highlights des Buches. Ihr Zweifel an den Göttern, ihr innerer Kampf zwischen dem, was ihr beigebracht wurde, und dem, was sie fühlt, sind glaubwürdig und tiefgehend. Sie wird nicht plötzlich stark, sondern wächst an ihren Entscheidungen, an Verlust und Verantwortung. Ihre neuen Kräfte sind dabei weniger ein Machtupgrade als vielmehr ein Spiegel ihrer inneren Veränderung.
Tyron und Nevin Tyron bleibt emotionaler Ankerpunkt der Geschichte. Seine Verbindung zu Kiana ist intensiv, ehrlich und von echter Gleichberechtigung geprägt. Besonders stark ist, wie sehr ihre Beziehung auf Vertrauen basiert, selbst in Momenten der Trennung und Angst.
Nevin bringt eine andere Art von Tiefe in die Geschichte. Seine Rolle als Freund, Kämpfer und Schicksalsbrecher unterstreicht, dass Liebe hier nicht nur romantisch gedacht wird. Die Freundschaft zwischen den Figuren bekommt genauso viel Raum und Bedeutung wie die große Liebesgeschichte.
Beziehungen und Dynamiken Die Dynamik zwischen den Figuren ist vielschichtig und emotional aufgeladen. Es geht nicht nur um romantische Liebe, sondern auch um Loyalität, Opferbereitschaft und Zusammenhalt. Besonders schön ist, dass keine Beziehung eindimensional bleibt. Nähe bedeutet hier nicht Sicherheit, sondern oft Risiko. Genau das macht sie so glaubwürdig.
Handlung und Spannung Die Handlung ist durchgehend spannend und steigert sich konsequent bis zum Finale. Enthüllungen kommen zum richtigen Zeitpunkt, Wendungen fühlen sich verdient an und nichts wirkt unnötig dramatisiert. Der Plot bleibt komplex, aber gut nachvollziehbar. Das Ende ist emotional, mutig und passt perfekt zu den Themen der Reihe. Es ist kein einfaches Happy End, sondern eines, das sich richtig anfühlt.
Fazit: How to Kill Fate ist ein starker, emotionaler und würdiger Abschluss der Fate-Dilogie. Das Buch verbindet Romantik, Freundschaft, Fantasy und große moralische Fragen zu einer Geschichte, die lange nachhallt. Wer Geschichten liebt, die Herz und Kopf gleichermaßen fordern, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Nachdem mich der erste Band der Fate-Dilogie "How to fight Fate" gleichermaßen überrascht wie begeistert zurückgelassen hat, waren meine Erwartungen an den zweiten Teil entsprechend hoch. Die Mischung aus der besonderen Chemie zwischen den Figuren, spannender Fantasy-Welt und emotionaler Tiefe hatte mich damals vollkommen in ihren Bann gezogen – umso größer war jetzt natürlich die Neugier, wie Saskia Louis die Geschichte um Kiana, Tyron und Nevin weiterführen und schließlich zu Ende bringen würde.
Kann der Abschluss an die Stärken des Auftakts anknüpfen und das Versprechen einlösen, das der erste Band gegeben hat? Genau mit dieser Frage bin ich in den zweiten Teil gestartet.
Meine Meinung
Sagen wir es gleich kurz und bündig: Man sollte zwischen Band 1 und 2 nicht allzu viel Pause machen. Denn die Autorin hält sich nicht mit Rückblenden auf, sondern erzählt das Abenteuer unserer drei Held:innen zügig weiter. Sprich man steigt exakt dort wieder ein, wo Band 1 geendet hat. Gott sei Dank lagen zwischen Band 1 und 2 für mich jetzt aber nur gute sechs Monate, weshalb es mir nicht schwer gefallen ist, wieder in die Geschichte zu finden.
Der erste Band hat sich ja viel Zeit genommen, die Beziehung von Kiana, Tyron und Nevin zu entwickeln, während der zweite nun deutlich mehr den Schwerpunkt auf die Handlung legt. Wie Kiana und Tyron zueinander stehen, wird nun ganz deutlich gezeigt - und das, obwohl es ihre Liebe eigentlich gar nicht geben dürfte.
Gleichzeitig wird auch klar, dass die nur allzu menschlich dargestellten Götter selbst einiges an Dreck am Stecken haben. Das Trio treibt also auch über weite Strecken die Suche nach der Wahrheit an - und diese stellt sich als deutlich vielschichtiger heraus, als man als Leser zu Beginn vermutet hat.
Dies alles hat dafür gesorgt, dass ich auch dieses Mal beim Lesen wieder eine ausgemachte Sogwirkung verspürt habe, wenn sie auch nicht ganz so ausgeprägt war wie beim ersten Mal. Die Liebe der Autorin zu ihren Figuren habe ich aber sehr deutlich gespürt, gerade die "ruhigen" Szenen fand ich zeitweise fast besser als die action-lastigen ... Mit ein Grund, warum die Fate-Dilogie bestimmt nicht meine einzige Buchreihe von Saskia Louis bleiben wird.
Die Entwicklung zum Ende hin fand ich zwar zum Teil etwas vorhersehbar (Wir sind ja schließlich im Jugendbuch-Bereich unterwegs), es war aber trotzdem sehr spannend geschrieben - und Louis konnte mich zumindest mit einem Detail überraschen, das ich so nicht kommen gesehen habe.
Mein Fazit
"How to kill Fate" ist eine würdige Fortsetzung bzw. ein würdiger Abschluss der Fate-Dilogie, wobei ich den zweiten Teil jetzt persönlich als einen Hauch schwächer empfunden habe. Ich würde aber empfehlen, Band 1 und 2 relativ kurz hintereinander zu lesen, da Band 2 die Geschichte mehr oder weniger nahtlos fortsetzt.
How to Kill Fate von Saskia Louis ist ein würdiger, intensiver und emotionaler Abschluss der Fate Dilogie und für mich ein Highlight. Die Geschichte startet direkt sehr spannend und berührend und wirft schon auf den ersten Seiten tiefgreifende Fragen auf, die mich lange begleitet haben.
Was bedeutet es eigentlich, jemanden zu lieben, nur weil das Schicksal es so will. Ohne das langsame Kennenlernen, ohne den Prozess des Sichverliebens. Ist eine solche Verbindung wirklich gut und richtig. Diese Gedanken ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und wurden unglaublich sensibel und vielschichtig behandelt.
Kiana mochte ich schon im ersten Band sehr. Ihre innere Stärke, ihre Zweifel, ihre Gefühle und ihr Mut kamen wieder unglaublich gut rüber. Tyron ist einfach großartig. Seine Geschichte, seine Entwicklung und seine Art fand ich berührend und absolut überzeugend. Und dann Nevin. Schon auf den ersten Seiten hat er mir wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Sein Humor lockert vieles auf, ohne die Tiefe der Geschichte zu verlieren, und ist einfach eine riesige Bereicherung. Die Gruppendynamik ist absolut fantastisch. Gemeinsam müssen sie schwere Entscheidungen treffen. Besonders schön fand ich, wie stark hier gezeigt wird, dass die Liebe zu Freunden und Familie nicht weniger zählt und genauso emotional wertvoll ist wie eine Seelenverbindung. Und dass Menschen auch ohne schicksalhafte Verbindung wertvoll sind.
Ich war unglaublich gespannt darauf, die Göttin Martia endlich kennenzulernen und WOW. Das war intensiv, überraschend und einfach richtig gut umgesetzt.
Wie alle offenen Fragen beantwortet und die Fäden zusammengeführt wurden, hat mich wirklich begeistert. Es gab überraschende Wendungen, emotionale Wow Momente und Entwicklungen, die sich erst kurz vorher erahnen ließen und dennoch voll eingeschlagen haben.
Das Ende war einfach nur stark. Intensiv, emotional, spannend und voller Gefühle. Und dieser Epilog. Er hat alles perfekt abgerundet, sodass ich das Buch zufrieden und mit einem vollen Herzen zuklappen konnte. 🧡
Für mich ist How to Kill Fate ein würdiger Abschluss, der mich komplett abgeholt hat. Eine Geschichte über Schicksal, Liebe, Freundschaft und den eigenen Wert. Ganz klare Leseempfehlung und ein Highlight ✨⚔️🧡
Ich danke dem Ueberreuter Verlag von Herzen für das Rezensionsexemplar.
„How to Kill Fate“ von Sakia Louis ist der zweite und finale Band ihrer packenden Fate Dilogie. In Anima webt das Schicksal für jeden Einwohner vorgegebene Fäden und dazu gehört auch der passende Seelenverwandte, der ewiges gemeinsames Glück garantiert. Dumm nur, wenn dieser kurz vor dem Abschluss der Bindungszeremonie ermordet wird und im Anschluss so ziemlich alles, woran man bisher fest geglaubt hat, auf den Kopf gestellt wird. Kiana hat durch die Begegnung mit den Seelenbrechern Tyron und Nevin eine völlig neue Perspektive bekommen, die sie aber gleichzeitig in tödliche Gefahr katapultiert. Trotzdem ist sie jetzt gewillt, ihr Schicksal selbst zu bestimmen, denn den Göttern, die seit Jahrhunderten Krieg führen, traut sie nicht mehr. Und entgegen aller Vorhersagungen ist die eigentlich unmögliche Liebe zwischen ihr und Tyron stärker als jede vorbestimmte Seelenverbindung.
Der Cliffhanger des Auftaktbandes hat mich sprachlos zurückgelassen, aber die Handlung setzt die spannenden Ereignisse nahtlos fort. Das mutige Trio widersetzt sich dem vorhergesagten Schicksal und stößt dabei auf unzählige Hindernisse. Saskia Louis kann mich auch in der Fortsetzung mit ihrem lockeren und humorvollen Schreibstil einfangen und ich liebe die witzige, aber auch berührende Dynamik zwischen Kiana, Tyron und Nevin. Kiana ist längst nicht mehr die zurückhaltende und naive Schicksalsnovizin, sondern sie hat eine enorme Entwicklung durchgemacht. Das gleiche kann man aber auch über Tyron sagen, der durch Kianas Einfluss neue Facetten und Fähigkeiten entdeckt. Die Handlung nimmt mehrfach überraschende Twists, die ich nicht immer haben kommen sehen. Vor allem das Ende ist einfach großartig und absolut gelungen. Sollte man sich also lieber bequem zurücklehnen und das Schicksal einfach machen lassen, oder sollte man lieber eigene Wege suchen, die manchmal weder geradlinig noch besonders leicht sind? Die Antwort der drei beeindruckenden Hauptfiguren ist dabei eindeutig. Insgesamt ist diese Dilogie ein klares Highlight, denn es wurde nie langweilig, wofür die unterhaltsamen Schlagabtausche und die unterschiedlichen Perspektiven sorgten.
Mein Fazit: Hier gibt es eine klare Leseempfehlung!
How to Kill Fate, der zweite und abschließende Band der Fate-Dilogie von Saskia Louis, setzt genau dort an, wo Zweifel, Gefühle und unbequeme Wahrheiten nicht länger ignoriert werden können. Kiana beginnt, die Götter und ihre Regeln ernsthaft infrage zu stellen und mit ihr gerät eine ganze Welt ins Wanken. Verbotene Liebe, neu erwachende Kräfte und ein Kampf gegen Vorherbestimmung treiben die Geschichte unaufhaltsam auf ihr Finale zu.
Dieser Band fühlt sich intensiver, emotionaler und mutiger an als der Auftakt. Die Figuren wirken spürbar gereift, allen voran Kiana, die nicht mehr nur reagiert, sondern aktiv Verantwortung übernimmt und für Veränderung kämpft. Ihre innere Entwicklung ist glaubwürdig und berührend erzählt. Die Beziehung zwischen Kiana und Tyron steht dabei stark im Mittelpunkt. Sie ist nicht kitschig, sondern voller Reibung, Zweifel und tiefer Verbundenheit. Gerade diese Ecken und Kanten machen ihre Liebe so glaubhaft. Tyron überzeugt mit seiner Loyalität und innerer Stärke, während er gleichzeitig gezwungen ist, sich seiner eigenen Vergangenheit zu stellen. Ein echtes Highlight bleibt Nevin, er ist humorvoll, warmherzig und emotional unverzichtbar. Er lockert die Geschichte auf, ohne ihr die Tiefe zu nehmen, und verleiht vielen Szenen die nötige Leichtigkeit und Herz. Inhaltlich punktet der Roman mit einer spannenden Auseinandersetzung rund um Schicksal, Götter und freie Entscheidung. Die Welt wirkt hart, ungerecht und gerade deshalb glaubwürdig. Die Frage, ob das eigene Leben fremdbestimmt sein muss oder selbst gestaltet werden kann, zieht sich stark durch die Handlung. Der Schreibstil ist dabei gewohnt flüssig, bildhaft und gut verständlich, das Tempo angenehm und die Wendungen sind überraschend, ohne konstruiert zu wirken.
Ein emotionales, kraftvolles Finale, das die großen Themen wie Liebe, Freiheit und Selbstbestimmung überzeugend zusammenführt. Die Geschichte bleibt bis zur letzten Seite spannend, berührt tief und hinterlässt das Gefühl, eine runde und stimmige Reise erlebt zu haben. Ein würdiger Abschluss einer starken Dilogie.
Nachdem mich der erste Band der Dilogie schon komplett abgeholt hat, war ich so gespannt, auf das Finale. Schön fand ich, dass es mit einem Rückblick gestartet ist, wo man nochmal sieht, was Tyron für Nevin alles getan hat. Ihre Freundschaft ist einmalig. Umso schöner, wie sie füreinander einstehen. Natürlich meistens so, dass Tyron ihn in irgendeiner Art und Weise rettet. Nun ist Nevin an der Reihe, als die Feinde zur Höhle kommen und ihn angreifen. Es bricht ein Kampf aus, bei dem sie fliehen müssen. Die Götter sind nun hinter ihnen her, können sie ihrem Schicksal trotzen?
Das Thema Seelenbande und Schicksalsfäden wird nochmal deutlich vertieft, was ich sehr spannend fand. Denn was bedeuten diese verknüpften Schicksalsfäden eigentlich? Als wären das nicht genug Fragen, entwickeln Kiana und Tyron immer mehr neue Fähigkeiten. Ihre Annäherung fand ich weiterhin so schön authentisch und echt. Sie streiten sich, sprechen sich aus und rücken nur umso näher wieder zusammen. Aber genau das macht ihre Beziehung so echt. Generell finde ich das Dreiergespann einfach nur genial. Tyron ist total stumpf und beschützerisch, Kiana schlau und mutig und Nevin sehr amüsant und liebevoll. Ihre Dialoge haben mich oft zum Lachen gebracht, man muss sie einfach mögen. Auch wenn ich Nevin gerne noch mehr gelesen hätte.
Die Storyline nimmt einige unerwartete Wendungen und fesselt sehr. Denn nun kommt auch die Kriegsgöttin Martia in den Fokus und die Geschichte der Götter, warum es den Krieg gibt. Die einzelnen Aspekte davon wurden nach und nach in die Story integriert, aber so geschickt und spannend, dass man immer weiterlesen wollte. Auch die Kämpfe und Hindernisse, denen sie sich stellen müssen, waren actionreich und spannend.
Fazit:
Ein mitreißendes Finale der Dilogie. Besonders das Dreiergespann hat es mir angetan. Denn auch in dem Finale verlieren sie ihren trockenen Humor nicht. Einfach nur absolut authentisch und echt, genau wie die Beziehung zwischen Tyron und Kiana. Die neuen Informationen, spannenden Kämpfe und unerwarteten Wendungen haben einen sehr gefesselt. Ein gelungenes Finale.
„How to Kill Fate“ von Saskia Louis hat mich von der ersten bis zur letzten Seite mitgerissen. Ich war gespannt auf den zweiten Band der Fate-Dilogie und die Geschichte hat all meine Erwartungen erfüllt und sogar übertroffen.
In diesem Finale trifft epische Romantasy auf emotionales Tiefgang und eine klare Botschaft über den Mut, das eigene Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Die Welt von Anima wirkt lebendig und gut durchdacht, die Götter, ihre Orden und die Bedeutung der Schicksalsbänder verleihen dem Setting Tiefe.
Besonders beeindruckt hat mich, wie sich die Charaktere weiterentwickeln. Kiana ist nicht einfach nur die Protagonistin, sie trägt ihren inneren Konflikt glaubwürdig und nachvollziehbar. Ich konnte mich gut in ihre Zweifel, ihre Wut und ihre Entschlossenheit hineinfühlen. Auch Tyron und Nevin bekommen ihre Momente, ihre Beziehungen zueinander fühlen sich echt und nicht erzwungen an. Die Dynamik zwischen Kiana und Tyron hat für mich besonders funktioniert, nicht laut oder übertrieben, sondern intensiv und menschlich.
Die Handlung ist voller unerwarteter Wendungen, die mich immer wieder überrascht haben und mich wirklich am Weiterlesen gehalten haben. Gleichzeitig bleibt genug Raum für Emotionen und innere Konflikte, ohne dass das Tempo oder der Spannungsbogen darunter leiden. Gerade der Aufbau der Spannung bis zum Schluss hat mir sehr gut gefallen.
Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend, sodass ich regelrecht durch die Seiten geflogen bin. Die Mischung aus Magie, Liebe, innerem Wachstum und großen Entscheidungen hat für mich perfekt harmoniert.
Insgesamt hat mich How to Kill Fate emotional abgeholt und als Abschluss der Dilogie absolut überzeugt. Für mich ein Buch, das ich gern weiterempfehlen möchte und das noch lange nachwirkt.
"How to Kill Fate" ist ein würdiger und emotionaler Abschluss der Fate-Dilogie von Saskia Louis. Dieser Band baut auf dem vorherigen auf und erzählt die Geschichte von Tyron, Kiana und Nevin kurz nach Ende des letzten Teils weiter. Ich bin schnell wieder in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil ist locker und flüssig gehalten, sodass ich der Handlung auch im weiteren Verlauf problemlos folgen konnte. Erzählt wird aus mehreren Perspektiven – von Kiana, Tyron und Nevin, ergänzt durch einzelne Passagen aus Sicht der Götter. Besonders gelungen fand ich, dass Rückblicke in Vergangenheit und Zukunft kursiv dargestellt sind. Dadurch bleibt jederzeit klar, in welcher Zeitebene man sich gerade befindet, und nichts wirkt verwirrend. Die Beziehung zwischen Kiana und Tyron entwickelt sich in diesem Band spürbar weiter und gewinnt deutlich an Intensität. Gleichzeitig hat mir Nevin in diesem Teil besonders gut gefallen. Seine Rolle wird greifbarer, und es war spannend mitzuerleben, wie es dazu kam, dass Tyron seine Seelenverwandte damals nicht angenommen hat, um Nevin nicht alleine zu lassen. Diese Hintergründe haben der Geschichte noch einmal zusätzliche Tiefe verliehen. Der Spannungsbogen zieht zum Ende hin deutlich an und mündet in einen intensiven Showdown. Vor allem die Rückblenden rund um die Götter und die Entstehung des Krieges fand ich sehr interessant und aufschlussreich. Sie haben viele offene Fragen beantwortet und zu einer spannenden Geschichte geführt. Insgesamt ein gelungener, emotionaler und stimmiger Abschluss, der sowohl die romantische als auch die freundschaftliche Liebe schön in den Fokus stellt. Ich habe die Geschichte sehr genossen und bin gespannt auf weitere Bücher der Autorin.
Das Finale der Dilogie hat mich wahnsinnig gut unterhalten.
Die Story geht nahtlos weiter und man kämpft mit Kiana um das Überleben von Tyron. Sie muss alles geben und zudem müssen sie die Wahrheit über die Götter ans Licht bringen und das Volk davon überzeugen. Ob sie das schaffen...müsst ihr selber herausfinden. Mir hat der Verlauf und das Ende hervorragend gefallen und ich hätte noch stundenlang weiterlesen können. Es ist ein absoluter Pageturner!
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Protagonisten wechseln sich mit dem berichten ab, sodass man einen guten Überblick über ihre Gedanken und Gefühle hat. Man kann ihre Reaktionen auf die Geschehnisse sehr gut nachvollziehen.
Die Protagonisten habe ich in mein Herz geschlossen. Ich liebe Kiana, Tyron und Nevin. Sie haben sich super entwickelt und sind einfach fantastische Persönlichkeiten. Es hat so viel Spaß gemacht die drei auf ihrem gemeinsamen Weg zu begleiten. Sie sind einfach ein geniales Trio. Sie haben sich nicht gesucht, aber sie haben sich gefunden.
Das Cover gefällt mir sehr gut und passt auch zum Inhalt des Buches. Es ist ein absoluter Hingucker und ich liebe das Blau.
Fazit:
Ein fulminanter Abschluss einer epischen Fantasy - Dilogie. Ich wurde vom Anfang bis zum Ende einfach wahnsinnig gut unterhalten. Es hat mich einfach in eine andere Welt entführt und die Realität für ein paar Stunden vergessen lassen. Ich bin ein absoluter Fan und kann euch die Dilogie von Herzen empfehlen.
Mitreisendes Ende How to Kill Fate setzt genau an der Stelle an, an der How to fight Fate aufgehört hat. Kiana ist gerade aus der Schicksalshöhle gekommen und muss um Tyron und Nevin kämpfen. Dabei wird Nevin schwer verletzt. Gemeinsam wagen sie sich in die Stadt um Nevin zum Heiler zu bringen. Dort wird allerdings Tyron gefangen genommen und soll enthauptet werden. Kiana schmiedet Pläne ihn zu retten. Zudem erfahren wir etwas über die Vergangenheit von Tyron und Nevin. Ich fand Band 2 noch besser als Band 1. Denn nun, nachdem Kiana die Schicksalshöhle mit den verschiedenen Schicksalsfäden gesehen hat, beginnt für sie ein neues Abenteuer. Und das bedeutet, vielen Personen zu begegnen, die wir bisher nur vom erzählen her kannten und eine Mission auf Leben und Tod anzutreten. Das Buch liest sich wie Band 1 sehr flüssig und wird schnell zum Pageturner. Tyron zeigt sich in diesem Band von einer anderen Seite. Kiana gewinnt an Selbstsicherheit. Nevin überrascht sowohl mit seiner Geschichte als auch mit seiner Rolle in dem Band. Es gibt einige Handlungsstränge, viele Geschichten von Personen die sich zusammenfügen. Was mir gefallen hat ist, dass die Geschichte nicht so vorhersehbar war und immer wieder unerwartete Wendungen oder Ereignisse kamen. Dadurch wurde die Spannung aufrechterhalten. Auch die Beziehung die sich nun zwischen Tyron und Kiana entwickelt hat war natürlich toll. Coole Sprüche, tolle Wordbuildings und ein gigantisches Ende sorgen dafür, dass diese Dilogie zur absoluten Leseempfehlung gehört
Der zweite Band knüpft nahtlos an die Ereignisse aus Band 1 an. Kiana hinterfragt alles, was sie über die Götter gelernt hat, und muss gleichzeitig ihre neuen Kräfte kontrollieren. Kräfte, die sie eigentlich gar nicht besitzen sollte, ohne Seelenpartner. Die Handlung ist rasant, Ereignisse überschlagen sich und es gibt viele überraschende Wendungen. Besonders gefällt mir, wie Stärken, Zweifel und Schwächen der Charaktere dargestellt werden und wie sie versuchen, mit Situationen klarzukommen, die viel größer sind als sie selbst. Die Beziehung zwischen Kiana und Tyron entwickelt sich glaubwürdig und die Freundesgruppe bringt zusätzlich Wärme und Humor in die Geschichte. Tyron bekommt hier deutlich mehr Tiefe, seine Rolle im Gesamtgeschehen wird wichtiger, und auch POVs von Nevin tragen erheblich zur Dynamik bei. Die Götter treten stärker in Erscheinung, wodurch man die Hintergründe von Krieg und Seelenzeremonien besser versteht. Der Schlüssel zu „Anfang und Ende“ ist clever ausgearbeitet und macht auch so viel Sinn und doch habe ich es nicht kommen sehen. Wie schon im ersten Band werden auch hier Themen aufgegriffen, die zum Nachdenken anregen, jede Entscheidung hat Konsequenzen, nicht alles ist klar richtig oder falsch. Fazit: Ein spannender, emotionaler und flüssig erzählter Band, der die Geschichte aus Band 1 hervorragend weiterführt. Ich hätte mir zwar auch hier wieder etwas mehr Tiefe von Story und Worldbuilding gewünscht, aber es ist ein super Romantasy Band.
Sehr spannender Abschluß. Die Reihe ist eines meiner Jahreshighlights❣️ Schon der erste Teil hat mich begeistert und ich habe Teil 2 entgegengefiebert. Tyrons, Kianas und Nevins Abenteuer gehen weiter. Es wird wieder aus Tyrons und auch aus Kianas Sicht erzählt und auch Nevin bekommt eigene Kapitel. Ich liebe die Dynamik zwischen den dreien. Die Spannung ist unerträglich und ich habe mit den dreien mitgefiebert und gelitten. Es passiert so viel, so schnell, viele Wendungen und unglaubliche Entwicklungen. Ich habe es geliebt. Die Chemie und das Knistern zwischen Kiana und Tyron ist weiterhin da. Ich liebe die beiden einfach zusammen. Diese Dilogie hat einfach alles, Humor, Leidenschaft, Liebe, Trauer, Freundschaft. Die Charaktere sind so vielschichtig und obwohl ich unbedingt wissen wollte, wie es endet, ging es doch so schnell vorbei. Fazit: Eine wunderbare Geschichte, mit allem was ein gutes Buch braucht!
Dieser Abschluss hat mich wirklich komplett abgeholt. Der Band war durchgehend sehr spannend und es ist unglaublich viel passiert, ohne dabei überladen zu wirken.Besonders gut gefallen hat mir die Dreierkonstellation aus Freundschaft. Tyron, Nevin und Kiana zu begleiten, hat richtig Spass gemacht, weil ihre Dynamik sehr authentisch und glaubwürdig geschrieben war. In diesem Band bleibt die Liebe aussen vor und genau das fand ich extrem passend. Es gibt kein künstlich erzeugtes Drama, sondern der Fokus liegt klar auf Handlung, Entwicklung und Spannung.
Viele Szenen gingen fließend ineinander über, was sehr gut beschrieben war und den Lesefluss zusätzlich verstärkt hat. Ich starte das Jahr so, wie ich es beendet habe: als absoluter Saskia-Louis-Fan. Ich bin sehr gespannt, was als Nächstes kommt.
Ich hätte nicht gedacht, dass man in so kurzer Zeit so viel emotionale Entwicklung unterbringen kann 🥹 How to Kill Fate beweist mir das Gegenteil. Magisch, chaotisch und emotional deutlich schmerzhafter als erwartet, dreht dieser Band alles weiter auf und lässt niemanden unverändert zurück 🔮💔
Nevin rückt fast unbemerkt an den Platz, der für ihn vorbestimmt ist, während Kiana und Tyron sich näherkommen, Fähigkeiten freischalten und Gefühle zulassen (looking at you, Tyty 😅) Die Romance wächst ruhig und glaubwürdig, aber das eigentliche Highlight ist die tiefe Freundschaft und das #foundfamily -Gefühl 💞
Das Worldbuilding bleibt stark, die Einsätze eskalieren und das Ende? Ich hatte Erwartungen. Das Buch hatte bessere. Und genau deshalb hat mich dieses Finale so überzeugt. 😅✨
Vielen Dank an Ueberreuter & Saskia Louis für das Rezensionsexemplar über NetGalleyDE 🤗
Die geäußerte Meinung ist meine eigene: #unbezahltewerbung