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Das Erbe der Drachenkrone: Historischer Roman (Die Wales-Saga 2)

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Leidenschaft, Macht und Intrigen - vor der malerischen Kulisse von Wales.



Wales im 13. Eleanor de Montfort ist dreizehn, als ihr Vater und ihr Bruder in der Schlacht gegen König Henry III. sterben. Für Eleanor bedeutet dies fortan ein Leben im Exil in Frankreich.
Vor seinem Tod hatte ihr Vater bereits ihre Vermählung mit Llewelyn ap Gruffydd arrangiert, dem Fürsten von Wales. Nach Jahren des Sehnens und Hoffens ist nun die Zeit gekommen, dass Eleanor endlich die Ehe mit Llewelyn eingehen kann – wäre da nicht der neue König von England, der Wales endgültig zu unterjochen droht … 



Die fulminante Fortsetzung des großen Historien-Epos.

585 pages, Kindle Edition

Published December 8, 2025

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About the author

Sabrina Qunaj

25 books38 followers
Sabrina Qunaj wurde im November 1986 geboren und wuchs in einer Kleinstadt der Steiermark auf. Nach der Matura an der Handelsakademie arbeitete sie als Studentenbetreuerin in einem internationalen College für Tourismus, ehe sie eine Familie gründete und das Schreiben zum Beruf machte.

Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Steiermark.

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Community Reviews

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Displaying 1 - 7 of 7 reviews
18 reviews
February 13, 2026
Bislang habe ich alle historischen Romane der Autorin gelesen und auch dieses Mal hat sie meine Erwartungen übertroffen. Ich konnte das E-Book teilweise nicht aus den Händen nehmen.
Absolut lesenswert!
157 reviews10 followers
December 26, 2025
Tragisch und unglaublich dicht: Wales auf dem Altar des Stolzes geopfert
4,5*

„Das Erbe der Drachenkrone“, der neue Roman und Nachfolger zu „Die Tochter der Drachenkrone“ von Sabrina Qunaj schließt qualitativ nahtlos an und ist erneut ein begeisterndes Leseerlebnis, das nur wenige Wünsche offenlässt. Dabei funktioniert der Roman problemlos auch als Stand-Alone und ist in sich abgeschlossen, es lohnt sich aber natürlich auch, den Vorgänger und das kleine (kostenlose!) Prequel „Das Schicksal der Drachenkrone“ zu lesen. Qunaj bewegt sich hier erneut auf sehr hohem Niveau, denn von der Qualität der Recherche, des Schreibstils und des Plots ist sie hier auf jeden Fall wieder hervorragend aufgestellt.

Bevor es in den Inhalt geht, erst einmal ein großes Shout-Out an die wunderschöne Buchgestaltung, die auch perfekt zu den anderen Bänden passt. Ich liebe die dunklen Farben des Covers, die auf den zweiten Blick noch viel Lebendigkeit und Tiefe offenbare, darauf das glänzende Gold, die feine Borte, das sieht einfach mega aus. Innen eine Klappkarte, so etwas liebe ich ja auch immer, vorn im Buch das Personenverzeichnis, mehr als hilfreich, gerade aufgrund der damaligen Praxis, dass Mütter wie Töchter wie Großmütter heißen, einfach super! Hinten Stammbäume, die ebenfalls bei der Orientierung helfen. Dann noch das vorangestellte Lament, dass einen so richtig in Stimmung für Land und Zeit bringt, toll!

Wir befinden uns im Jahr 1265 und die Geschichte rankt sich durchweg um den Konflikt zwischen England und Wales, der erlebbar wird durch die Geschichte der jungen Eleanor de Montford, die, von königlicher englischer Abstammung schon sehr früh dem sehr viel älteren Fürsten von Wales, Llewelyn ap Gruffydd versprochen wird. Eine mögliche Ehe, die Wales und England friedlich verbinden könnte. Doch bis die beiden wirklich vor dem Altar stehen, müssen sie erst eine Menge Verwicklungen durchleben, bei denen sowohl der Seneschall des Fürsten, Tudur ap Goronwy sowie der junge Edward, späterer König von England nebst einer Menge von Briefen eine wichtige Rolle spielen...

Qunaj startet mittendrin im Konflikt und das Buch zieht einen sofort in den Bann. Geschicht wechselt die Autorin zwischen actionreichen und Herzschmerz orientierten Passagen, lässt zwischendurch Raum für Durchatmen und Reflektion, bevor die Handlung gnadenlos wieder anzieht. Die Charaktere sind durchweg lebendig, die Atmosphäre der Zeit ist intensiv spürbar, viele Hintergrundinformationen werden geschickt eingewoben und auch vor schwierigen Themen scheut Sabrina Qunaj nie zurück, während sie den Strang der Story elegant durch das Buch webt. Die knapp 600 Seiten rauschen nur so durch, mir fiel es sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Eleanor ist dabei eine starke, aber noch so junge und daher immer wieder auch naive Heldin, die zwischen romantischer Hoffnung und politischer Ahnung pendelt und in diesem Band sichtbar erwachsen wird. Gereift greift sie immer mehr in das politische Geschehen ein und kämpft eine große innere Schlacht zwischen Pflicht und Neigung. An ihr können wir deutlich sehen, dass Frauen in der Zeit vor allem Heiratsmasse waren und Gefäß für Thronfolger. Der starke Fokus auf Eleanor lässt, das ein einziger kleiner Wermutstropfen, andere spannende Figuren wie Eleanors Bruder Amaury etwas aus den Blick geraten, aber das ist leicht zu verzeihen, ebenso wie das dann doch etwas sehr rasch kommende Ende, bei dem ich mir noch etwas mehr Ausführlichkeit über Eleanor, Tudur und Llewelyn gewünscht hätte. Wie auch schon im Vorgängerband arbeitet Qunaj klar heraus, wie mit mehr Macht auch mehr Verantwortung einhergeht – und dass Verantwortung zu Kompromissen nötigt und zu Handlungen und Entscheidungen, die man gar nicht so treffen möchte – im Sinne des Gemeinwohls aber muss. Und deshalb das eigene Herz immer wieder verraten muss. Ein wichtiger Aspekt, der so deutlich selten in historischen Romanen sichtbar wird.

Hier wartet auf Lesefreudige historischer Stoffe ein wirklicher Knallerroman, den ich uneingeschränkt empfehlen kann – und jede Menge Wissen über England und Wales gibt es gratis dazu. Unbedingt erwähnenswert auch noch das großartige Nachwort, in dem die Autorin gewissenhaft Fakten von Fiktion trennt und weitere spannende Einblicke gibt. Rundum gelungen!


Ein großes Dankeschön an lovelybooks.de und aufbau taschenbuch für das Rezensionsexemplar!
339 reviews
January 1, 2026
Mit „Das Erbe der Drachenkrone“ schafft die Autorin Sabrina Qunaj einen tollen Abschlussband dieser historischen Serie. Die Eroberung von Wales durch die Normannen wird spannend und mit einem sehr eingehenden Schreibstil erzählt, sodass man diesen historischen Roman wunderbar folgen kann.

Mit Eleonore de Montfort hat die Autorin eine spannende Hauptprotagonistin, die sich ihren Platz in der Welt erkämpfen muss. Neben den vielen politischen Problemen und dem angestrebten Frieden scheint sie immer wieder von diesem entfernt zu werden und ihre Zukunft scheint ungewiss. Eine junge Frau, dessen Schicksal früh beschlossen wurde und doch nichts gewiss ist in ihrer Welt. Neben dem Schicksal dieser jungen Frau wird auch der Fürst Llewelyn von Wales, als ihr zukünftiger Ehemann, als spannender Protagonist dargestellt und neben den Intrigen und Machtkämpfen entsteht so auch eine tolle persönliche Gesichte über Personen, die die historische Geschichte besonders lebendig werden lassen.

Die Autorin hat einen lebendigen Schreibstil und schafft es immer wieder Intrigen und die politischen Probleme überzeugend und nachvollziehbar zu beschreiben. Dies lässt einen nicht nur die historischen Hintergründe begreifen, sondern durch den Bezug zu den tollen Charakteren auch regelrecht mit fiebern und bringt eine gewisse Emotionalität, die bei historischen Romanen, oft auch etwas zu kurz kommt.

Die Darstellung des 13. Jahrhunderts wirkt authentisch und auch die Probleme des Volkes und der Gesellschaftsnormen sind gut dargestellt worden. Ich hatte immer das Gefühl, die historischen Fakten gut verstehen zu können und habe daher persönlich auch einiges über die Geschichte von Wales lernen können.

Bereits der erste Band „Die Tochter der Drachenkrone“ fand ich ausgesprochen gut und auch dieser Band konnte mich überzeugen. Daher kann ich beide Bücher auf jeden Fall nur empfehlen und freue mich auf bald neue Romane der Autorin. Eine klare Leseempfehlung für „Das Erbe der Drachenkrone“.
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33 reviews
January 22, 2026
Zwischen Pflicht und Durchhalten

Eleanor de Montfort ist keine Figur, die man bewundert, weil sie außergewöhnlich handelt, sondern weil sie durchhält. Genau das hat mich an "Das Erbe der Drachenkrone" überzeugt. Den Vorgänger "Die Tochter der Drachenkrone" hatte ich bereits sehr gern gelesen, und der zweite Band hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Erzählt wird nicht von großen Heldentaten, sondern von politischen Zwängen, verlorener Sicherheit und dem langsamen Entstehen innerer Stärke in einer Welt, die für Frauen kaum Handlungsspielraum lässt.

Eleanor wächst früh in eine Rolle hinein, die andere für sie vorgesehen haben. Verlobung, Exil und jahrelanges Warten machen sie zu einer Figur zwischen Hoffnung und Resignation. Besonders diese Phasen haben mich überzeugt, weil sie nicht als bloße Übergänge dienen, sondern einen inneren Zustand beschreiben. Als Eleanor sich schließlich auf den Weg nach Wales macht, findet sie auch den Weg zu sich selbst.

Der historische und politische Rahmen ist dicht und klar gezeichnet. Der englische König erscheint nicht als abstrakte Machtfigur, sondern als berechnender, widersprüchlicher Herrscher. Der walisische Freiheitskampf wird ohne Verklärung dargestellt. Gewalt und Grausamkeit sind präsent, werden jedoch nicht ausgespielt, sondern bleiben Teil des historischen Hintergrunds. Dadurch gewinnt der Roman an Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit.

Besonders überzeugt hat mich, wie präzise historische Fakten und fiktionale Elemente miteinander funktionieren. Die Recherche ist jederzeit spürbar, ohne den Erzählfluss oder die Geschichte zu bremsen. Der Roman bleibt ruhig, konzentriert und konsequent aus Eleanors Perspektive erzählt. Gerade diese Zurückhaltung verleiht der Geschichte Gewicht und macht sie für mich zu einer überzeugenden und stimmigen Fortsetzung des bereits starken ersten Bandes.
1,090 reviews9 followers
January 3, 2026
Eleonor ist die Nichte des englischen Königs. Ihr Vater sein jüngerer Bruder ist mit dessen Entscheidungen nicht einverstanden, er fordert mehr Rechte für das Paralament und das Volk er wird als Verräter verfolgt und getötet. Das junge Mädchen wird zum Spielball der Mächtigen, von ihrem Vater noch mit dem walisischen Fürsten verlobt, wird sie zu einer Gegangenen in einem goldenen Käfig, bis die Waliser besiegt sind und sie dadurch keinen großen Wert für den Fürsten haben kann. Sie bleibt ihrem Schwur treu und zieht in ein für sie unbekanntes Land das sie nur aus Erzählungen kennt.
Es ist ein historischer Roman in dem wahrhafte Fakten mit etwas Fiktion vermischt zur Gegenwart werden. Geschriebene Briefe vermitteln den Eindruck das sie unmittelbar in der Gegenwart des Lesers verfasst werden. Die Menschen werden beim Lesen wieder lebendig.
Die Autorin hat keinen reißerrischen Schreibstil, Grausamkeiten werden nicht detailliert geschildert. Sie gehören in die Zeit, ein Leben war nicht viel wert. Abschreckung und Angst waren die wirksamsten Methoden. Trotzdem bekommt man ein Bild vermittelt was die Menschen für ihre Überzeugung opferten. Die überlieferten Figuren wie der englische König bekommt ein Gesicht, eine Stimme, etwas was in die heutige Zeit passt.
Die Geschichte vermittelt einen spannenden Eindruck von dem Freiheitskampf der Waliser und von den politischen Gegebenheiten in der Zeit. Was wir heute einen großen König nennen, war damals ein Herrscher, der lügt, betrügt und sich nach allen Seiten hin die Möglichkeiten offen hält. Aus der Ferne sieht eben alles anders aus.
Wie gut das die Autorin die Zeit durch eine sehr starke Lupe betrachtet hat.
3 reviews
February 5, 2026
Der Roman handelt von König Edwards Eroberung von Wales.

Die Protagonistin unserer Geschichte ist Eleonore, die Cousine des Königs, die sich durch Intrigen und politische Machenschaften kämpfen muss, um einen Krieg zwischen Wales und England zu verhindern.

Ihre Geschichte beginnt, als sie 13 Jahre alt ist und mit dem Fürsten von Wales verlobt wird, um ein Bündnis zwischen den rebellischen Baronen und dem Volk der Waliser gegen den König zu schmieden. Leider endet die Rebellion tragisch, und Eleonore wird in ein Kloster in Frankreich geschickt, wo sie zehn Jahre lang mit ihrer Mutter lebt. Hier beginnt ihre wahre Odyssee: Sie heiratet den Fürsten von Wales durch seinen Seneschall und kann erst viel später mit ihrem Ehemann wiedervereint werden. Während dieser Zeit lernt sie, mit einflussreichen Männern umzugehen, um sich und ihrer Familie Vorteile zu verschaffen.

Ich war von Eleanors Charakter begeistert. Vom ahnungslosen Kind, das nichts von dem mitbekommt, was um sie herum geschieht, wandelt sie sich zu einer starken Frau mit einem unglaublichen Pflichtgefühl, die für ihre eigene Zukunft und die ihres neuen Volkes (das sie vom ersten Moment an liebt, als sie dessen Fürstin wird) kämpft

Edward ist die umstrittenste Figur des Romans; im einen Moment ist er liebenswert und großzügig, im nächsten rücksichtslos und grausam.

Der Stil ist sehr flüssig und die Geschichte wirkt nie bedrückend, obwohl die Umstände nicht immer glücklich sind. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen!
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35 reviews
January 5, 2026
⭐️⭐️⭐️⭐️


Das Erbe der Drachenkrone hat mich sofort in seine Welt gezogen. Sabrina Qunaj verbindet große historische Konflikte mit sehr persönlichen Schicksalen und schafft damit einen Roman, der nicht nur spannend ist, sondern auch emotional berührt. Man spürt auf jeder Seite, wie sehr Macht, Politik und Herkunft über das Leben der Menschen bestimmen.


Im Mittelpunkt steht Eleanor de Montfort, eine junge Frau, die früh zum Spielball politischer Interessen wird. Ihre Geschichte ist leise, aber intensiv erzählt. Gerade weil Eleanor keine klassische Heldin ist, sondern zweifelt, Angst hat und innerlich kämpft, wirkt sie so glaubwürdig. Ihre Entwicklung geschieht langsam, fast unauffällig und genau das macht sie umso berührender.


Besonders gefallen hat mir die dichte, fast melancholische Atmosphäre des Romans. Die Autorin schildert Intrigen, Kriege und Verrat ohne Effekthascherei. Grausamkeit wird nicht ausgeschlachtet, sondern bleibt im Hintergrund spürbar, was der Geschichte eine große Ernsthaftigkeit verleiht. Gleichzeitig sind die historischen Hintergr��nde sehr präsent, ohne jemals trocken zu wirken.


Das Erbe der Drachenkrone ist für mich ein starker historischer Roman, der zeigt, wie eng persönliche Gefühle und politische Macht miteinander verwoben sind. Eine Geschichte, die leise erzählt wird, aber lange nachklingt und die man nicht so schnell vergisst 🙌🏼
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