Through a series of nine wonderfully rich portraits, Polly Morland takes us on a journey through the world of risk, looking not at the extremes or exceptions, but at the routine risks we accept and embrace as part of our everyday lives, often unconsciously. The stories in Risk Wise address fundamental questions about risk and our perceptions about risk-taking. It argues that being risk wise—the ability to understand and accept risk as a force for good—is an essential part of the human experience and a route to living a full and rewarding life.
I loved her vivid description of the nine subjects in her book, so vibrant you can see the person: "Pushing through a double swing door with both hands, Tim arrives with a little gust of moving air, in a large, low-ceilinged office." This book is much larger than its tiny size suggests. Amongst the stories she has woven interesting facts that made me flick between the pages and Google to find out more. I loved her writing style so much that I couldn't bear reading all of the rather drab Conclusion by Alain de Botton.
Das Buch beginnt vielversprechend: Es geht Polly Morland um eine grundsätzliche Neubewertung von Risiko. Risiko ist nicht per se etwas Grauenhaftes, Abzuwehrendes, sondern ein dem modernen Leben inhärentes Phänomen. Wir müssten lernen, mit Risiken zu leben und sie weise einzuschätzen. Es gelte, eine angemessene Balance (oder die aristotelische goldene Mitte zu finden zwischen den Extremen Gefahrsucht und Ödnis. Denn letztlich sei jede Handlung mit Risiken behaftet, nicht nur die Teilnahme am Straßenverkehr, sondern auch jeder Kommunikationsakt, jede Lebensentscheidung. Nun aber serviert uns Morland neun Reportagen über Menschen, die recht außergewöhnliche Risiken auf sich nehmen oder mit außergewöhnlichen Risiken zu leben gelernt haben: Die Managerin eines Spielplatzes, der auf Industrieschrott errichtet wurde, ein Flugkoordinator des Heathrow-Flughafens, eine Gefahrenmanager, der in New York City einsturzgefährdete Gebäude betritt und darüber entscheidet, wie sie abzureißen seien sowie eine behinderte Ski-Abfahrtsläuferin, die sich bei Stürzen mehrfach schwer verletzte. Die ersten Kapitel können noch überzeugen, dann bin ich irgendwann genervt. Der immergleiche ans Fernsehen angelehnte Reportage-Stil nervt. Ich brauche nicht zu wissen, ob die Protagonisten ihrer Storys Tee oder Kaffee schlürfen, wenn sie von ihren Erlebnissen berichten. Es ist mir wurscht, was für Socken sie tragen, wenn sie aus dem Auto steigen. Dieses Teetassen-Abgestelle ging mir am Ende so auf den Keks, dass ich die letzten Seiten nur noch überflog. Viel enttäuschende aber ist, dass Morland ihr Versprechen nicht einlöst. Was lerne ich denn daraus, dass es Leute gibt, die sich aufgrund ihrer Expertise zutrauen, einsturzgefährdete Gebäude zu betreten? Die Kehrseite des positiven Wagemuts lässt Morland dann nämlich doch außer acht: Den idiotischen Übermut. Über die inzwischen querschnittsgelähmten Freunde der behinderten Skifahrerin geht sie dann einfach hinweg. Übrig bleibt ein undifferenziertes, schales "Hab dich mal nicht so", das auch die legendären ihr Leben gefährdenden Moskauer Kletterfritzen unterschreiben könnten. Wo ist die Weisheit? Wo ist die andere Seite des Risikos?
Written in association with @theschooloflife - a selection of interviews with peoples from different walks of life with different levels of risk, insight into how each of them deal with the anxiety that an uncertain future holds and what strategies they've had to adopt in order to remain focused on the job at hand. Useful for anyone looking to take a plunge at anything. A fantastic conclusion from Alain de Botton included. Short and to the point, an excellent read.