Einen Neustart - das ist alles, was Ella Davis sich von ihrem Jahr in Nashville wünscht. Nach einer unschönen Trennung von ihrem Ex will sie sich hier, weit weg von ihrem Zuhause in England, ganz auf das Cheerleading konzentrieren. Schließlich hat sie nur die eine Chance, zu beweisen, dass sie zu den Besten gehört und einen Platz im Cheer Squad der Whitland University verdient. Was sie so gar nicht gebrauchen kann, ist Ablenkung in Form von Hudson Fox, dem Star-Quarterback des Colleges. Doch schon bald wird es immer schwieriger, das Knistern zwischen ihnen zu ignorieren. Denn Hudson fühlt sich für Ella mehr nach einem Zuhause an, als England es je getan hat.
»Ich liebe Hudson und Ella so sehr! Ich hatte richtig viel Spaß beim Lesen, und das Schönste war, wie unglaublich echt sich die Geschichte der beiden angefühlt hat.« poppireads
Ki Stephens is a romance enthusiast who finds comfort in the happily-ever-after . . . with just a little bit of angst along the way. She has a special interest in works that include neurodivergent characters like herself. When she’s not daydreaming about books, Ki enjoys working with kids, creating art in her backyard studio, and spending loads of time with her baby girl, her husband, and their three pets.
Der Anfang der Geschichte hat mir eigentlich total gut gefallen und auch der Schreibstil der Autorin konnte mich einnehmen aber der Inhalt war selbst nach einiger Zeit immer noch so oberflächlich und es ging überhaupt nicht in die Tiefe, nur Spice und das beide sich ja so anziehend finden.
Für mich hatte die Geschichte keinen Mehrwert und ich hatte auch keine große Motivation mehr zu diesem Buch zu greifen weshalb ich mich nicht mehr länger durch quälen wollen weil ich nicht das Gefühl hatte noch warm zu werden mit Ella & Hudson.
Wer also ein Buch mit tiefe und authentischen Charakteren sucht wird hier nicht fündig weshalb ich leider keine Empfehlung aussprechen kann.
„Was auch immer das ist. Ich habe keine Lust auf heiß und kalt. Wenn du mich willst, sag es. Wenn nicht, lass mich in Ruhe." (Ella zu Hudson in Cheer for love)
Worum geht’s?
Einen Neustart - das ist alles, was Ella Davis sich von ihrem Jahr in Nashville wünscht. Nach einer unschönen Trennung von ihrem Ex will sie sich hier, weit weg von ihrem Zuhause in England, ganz auf das Cheerleading konzentrieren. Schließlich hat sie nur die eine Chance, zu beweisen, dass sie zu den Besten gehört und einen Platz im Cheer Squad der Whitland University verdient. Was sie so gar nicht gebrauchen kann, ist Ablenkung in Form von Hudson Fox, dem Star-Quarterback des Colleges. Doch schon bald wird es immer schwieriger, das Knistern zwischen ihnen zu ignorieren. Denn Hudson fühlt sich für Ella mehr nach einem Zuhause an, als England es je getan hat.
Cheer for love ist ein Einzelband und in sich geschlossen.
Schreibstil und inhaltliche Hinweise
Das Buch ist in Ich-Perspektive von Ella und Hudson geschrieben. Das Buch beinhaltet sexuellen Content.
Meine Meinung
Lange Zeit habe ich bezweifelt, dass ich jemals diese Rezension schreiben werde. Einfach, weil ich nicht dachte, dass ich in dem Buch so weit kommen werde, dass es meiner Meinung nach gerechtfertigt ist, eine Rezension zu schreiben. Aber hier sind wir – und auch, wenn ich nicht bis zum Ende durchgehalten habe, waren es zumindest ¾ des Buches.
Ich hatte mich wahnsinnig doll auf Cheer for love gefreut. Einfach weil ich Cheerleading einen wahnsinnig tollen Sport finde und dieser viel zu selten als wirklich präsenter Sport in Büchern vorkommt. Das Gute zuerst: Cheer for love hält, was es verspricht. Cheerleading spielt hier eine sehr große Rolle, die Autorin entführt zu Trainings, Spielen, Turnieren und benennt alles sehr genau. Nur leider ohne Erklärungen. Als jemand, der ein bisschen Ahnung hat, waren die meisten Begriffe entsprechend kein Fachchinesisch. Aber ohne jegliche Erklärung, Beschreibung oder bildliche Darstellung werden viele der Figuren einfach nicht verständlich sein und es bleibt mehr Frust als Lust.
Lust hat das Buch dafür gleichzeitig viel zu viel. Auf den ersten dutzend Seiten verlässt Ella England, um ein Auslandssemester zu machen. Eigentlich mit ihrem Freund Jamie, mit dem sie seit fünf Jahren zusammen ist, aber der macht unmittelbar vorm Abflug Schluss. Gut so, denn in Nashville wartet bereits Star-Quarterback Hudson, mit dem Ella recht fix und ohne viel Gerede im Bett landet. Von da an beginnt ein Hin und Her zwischen den beiden. Wir wollen uns, aber er möchte keine Beziehung, sie hat Schlechtes über ihn gehört, trotzdem finden sich beide wahnsinnig anziehend und landen regelmäßig im Bett oder knutschen rum. Knistern? Chemie? Irgendetwas Romantisches? Habe ich hier verzweifelt gesucht. Die Dynamik der beiden ist unglaublich anstrengend und frustrierend, einfach weil beide sich andauernd widersprechen, dann aber doch was anderes machen als angekündigt. Vor allem Hudsons Geschichte mit seiner „Beziehungsangst“ geht im Buch irgendwie komplett unter. So viele Sachen werden nicht angesprochen oder beide eiern um den heißen Brei, dass man oft einfach nur beide Köpfe zusammenschlagen möchte.
Auch die Unterhaltungen sind wahnsinnig stumpf und platt, das ganze Buch zimmert immer nur Sport – Party – Rummachen aneinander, zwischendurch gibt es ein paar Unterhaltungen und vor allem jede Menge Zeitsprünge: Hier ein paar Wochen, hier ein paar Monate, was dazwischen passiert, erfährt der Leser nicht oder nur in Nebensätzen. Auf einmal ist dann auch schon Halloween. Ich empfand das Buch als unglaublich sprunghaft und hatte andauernd das Gefühl, dass jegliche Themen, fast alle Gespräche und ein Großteil der Interaktionen im Sande verlaufen. Alle Charaktere, egal ob die beiden Mains Hudson und Ella, die Cheerleader Gabi, Ash, Luke, Hudsons Freunde oder auch Ellas Freundinnen zuhause sind einfach nur… da. Eindimensionale Statisten, zweckmäßig, ohne Tiefe, ohne Gefühl. Ich musste mich echt zusammenreißen, im Buch überhaupt vorwärts zu kommen. Wahrscheinlich war Hudsons Kater Sourdough das einzige an diesem Buch, was mir wirklich richtig gut gefallen hat – dafür kam er nur leider zu selten vor.
Mein Fazit
Cheer for love ist für mich eine der größten Enttäuschungen des Jahres. Ich habe selten ein so handlungsarmes Buch gehabt, was eigentlich nur aus Zeitsprüngen, belanglosen Unterhaltungen und Spice besteht. Hudson und Ella haben mich weder einzeln, noch zusammen überzeugt. Einzig der Cheerleading-Anteil des Buches war toll – nur leider fehlt es überall an Erklärungen für Leute, die keine Ahnung haben. Das war hier leider nichts.
[Diese Rezension basiert auf einem vom Verlag oder vom Autor überlassenen Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde hiervon nicht beeinflusst.]
Was tust du, wenn dein langgeplanter Traum plötzlich wie ein Kartenhaus zusammenbricht? Ella steht vor genau dieser Trümmerhaufen-Situation: Ihr Auslandssemester in den USA sollte das Abenteuer ihres Lebens werden, gemeinsam mit ihrem langjährigen Freund Jamie doch kurz vor dem Abflug folgt der Schock. Jamie macht Schluss und lässt Ella allein zurück! Doch Ella beweist unglaubliche Stärke. Sie tritt die Reise alleine an, fest entschlossen, ihren Traum vom Cheerleading in den Staaten trotzdem wahrzumachen. Was als Flucht vor dem Herzschmerz beginnt, entwickelt sich schnell zu etwas viel Größerem. Schon an ihrem ersten Abend trifft sie in einer Bar auf Hudson und beide haben direkt eine Anziehung zu einander. Die Dynamik zwischen Ella und Hudson ist von Anfang an hochexplosiv, was vor allem an einer Sache liegt, dass sie eigentlich nicht dürfen. Die strengen Regeln des Teams machen eine Beziehung offiziell unmöglich.
Das Buch beinhaltet Dual- POV: Da wir die Geschichte abwechselnd aus Ellas und Hudsons Sicht erleben, bekommt man einen Einblick in die Gefühlswelt beider Charaktere. Man spürt Hudsons inneren Konflikt und Ellas wachsende Stärke hautnah mit. Besonders beeindruckt hat mich das World-Building rund um das Cheerleading. K.l. Stephens beschreibt den Sport extrem umfassend und authentisch. Man merkt, dass hier viel Herzblut in die Details geflossen ist vom harten Training bis hin zum Teamspirit.
Das Cover ist schön und süß! K.I. Stephens hat hier eine perfekte visuelle Sprache gefunden und der LYX Verlag ist nah am Orginal Cover. Das Design fängt den Vibe des Buches perfekt ein. Es wirkt modern, frisch und verspricht genau die richtige Mischung aus Romantik und „Sporty Vibes". Die Farbwahl ist harmonisch und sticht im Regal sofort hervor, ohne dabei kitschig zu wirken.
Obwohl die Chemie von Anfang an spürbar war, hätte ich mir bei der emotionalen Entwicklung der Beziehung etwas mehr Tiefgang gewünscht, um die Verbindung zwischen Ella und Hudson noch greifbarer zu machen.
Alles in allem ist Cheer for Love eine solide Sport-Romance, die sich wunderbar als lockere Lektüre für zwischendurch eignet und Fans des Genres kurzweilige Unterhaltung bietet.
Danke an Netgalley und dem LYX Verlag für das Rezensionsexemplar.
Ich weiß nicht so recht, wo ich anfangen soll, denn ich wollte das Buch echt mögen. Der Klappentext klang vielversprechend und ich habe mich vorher aufs Lesen gefreut. Leider hat sich dieser zu Beginn aufglühende Funken während der gesamten Handlung nicht entfacht. Das lag an mehreren Punkten: Ich habe keinerlei Beziehung zu den Charakteren aufbauen können. Für mich persönlich ist von beiden keine wirkliche Tiefe ausgegangen, ein paar interessante Elemente wurden angesprochen, jedoch nicht weiter aufgegriffen. Zudem hat mich dieses andauernde Hin-und-Her und diese Momente zwischen Zweifeln in der einen Sekunde und absoluter Sicherheit im nächsten Moment echt aufgeregt, weil das auch wirklich nicht authentisch rüberkam. Die Beziehung der beiden hat sich meiner Meinung nach mehr auf den körperlichen Aspekt fokussiert, die Szenen, die den zwischenmenschlichen Kontakt und den Beziehungsaufbau voranbringen sollten, wirkten teilweise deplatziert. Es war, als wären dort ganz viele Puzzlestücke, die aber einfach nicht zusammenpassen wollten.
Gefehlt hat auch diese Campusatmosphäre, sodass ich zwischendurch komplett vergessen habe, dass die Geschichte eigentlich auf einem College spielt. Zu guter letzt hat der Schreibstil auch nicht wirklich dazu beigetragen, dass ich in die Handlung abtauchen konnte, ihm hat die Leichtigkeit gefehlt. Am Ende habe ich das Buch wirklich nur aus einem Pflichtbewusstsein heraus beendet.
Meinen persönlichen Geschmack hat es einfach nicht getroffen, doch ich möchte andere nicht entmutigen, es zu lesen. Vielleicht seht ihr es ja anders :)
PS: Das Thema des Cheerleading fand ich eigentlich spannend, jedoch wäre es echt schön gewesen, einige der Fachbegriffe zu erklären, denn so konnte ich mir als Laiin relativ wenig drunter vorstellen.
Das Cover von "Cheer for Love" gefällt mir gut, obwohl ich sagen muss, dass es nicht unbedingt mein liebstes ist. Ich finde, aber dass hier gut rüberkommt worum es geht. So merkt man sofort, dass es sich bei den Charakteren um einen Footballer und eine Cheerleaderin handelt, was ich gut finde. Zudem ist es auch spannend, dass der LYX hier beschlossen hat das Originalcover teilweise zu übernehme.
Ella hat mir am Anfang des Buches wirklich gut gefallen, was im Verlauf der Geschichte leider nicht mehr so ganz der Fall war. Sie ist auf jeden Fall eine starke Protagonistin, die sich nicht so schnell unterkriegen lässt. Sie hatte auf keinen Fall einen leichten Start in ihr Auslandsjahr, aber sie gibt ihr bestes und findet dort auch Menschen, die für sie schnell wichtig werden. Am Ende gab es dann noch ein paar Handlungen von ihr die mir nicht so sehr gefallen haben und auch kamen plötzlich noch andere Dinge hervor, die dafür keine Rolle in der Geschichte gespielt haben, was dafür gesorgt hat, dass sie bei mir ein paar Sympathiepunkte verloren hat.
Hudson hat mir von Beginn an sehr gefallen. Er ist ein großartiger Kerl auf den man sich immer verlassen kann und der für Ella da war. Allerdings hat er auch mit seinen eigenen Unsicherheiten zu kämpfen, was dafür gesorgt hat, dass er mir einfach sehr ans Herz gewachsen ist. Außerdem war er für mich dadurch auch ein Charakter mit sehr viel Tiefe.
Die Handlung insgesamt hat mir gut gefallen, auch wenn sie mich leider nicht komplett überzeugen konnte. Ella's Freund trennt sich vor ihrem Auslandssemester von ihr und schon als das passiert, merkt man, dass er im weiteren Verlauf definitiv nochmal auftauchen wird, was für mich einfach schon geplantes Drama war. Auch das Thema rund um das Cheerleading und Football war für mich sehr einseitig ausgearbeitet. Wir lernen sehr viel über Cheerleading, was hier großartig beschrieben wird und viel Raum einnimmt, nur Football kommt für mich dadurch etwas zu kurz. Ich hätte persönlich einfach lieber mehr über Football gelesen und fand es deswegen schade, wie wenig Beachtung der Sport im Vergleich zum Cheerleading bekommen hat.
Die Liebesgeschichte zwischen Hudson und Ella konnte mich leider auch nicht komplett überzeugen. Man hat auf jeden Fall von Anfang an gemerkt, dass da eine gewisse Chemie zwischen den beiden ist, was toll war, da ich so direkt mit ihnen mitgefiebert habe. Leider war es für mich aber ein viel zu großes Hin und Her zwischen den Beiden, was ich schade fand. Auch hat man gerade am Ende gemerkt, dass die beiden Kommunikationsprobleme habe und so hätte ich mir gewünscht, dass sie einfach etwas besser miteinander reden. Ebenfalls gab es hier Handlungsstränge aufgegriffen , aber nicht fertiggestellt wurden. Für mich sind einige Fragen noch offen geblieben, was ich schade fand, gerade da es ja eigentlich nur ein Einzelband ist.
Der Schreibstil von Ki Stephens konnte mich sehr begeistern und war für mich sogar das beste an dem Buch. Ich kam sehr leicht durch die Geschichte, konnte mir alles gut vorstellen und freue mich vor allem jetzt schon auf weitere Bücher der Autorin.
Ella Davis ist eine professionelle Cheerleaderin und macht ein Auslandsjahr, wo sie die Whitland University besucht. Das wollte sie eigentlich mit ihrem langjährigen Freund Jamie zusammen erleben. Doch kurz davor trennt er sich von ihr. Ich fand es stark, dass sie sich davon nicht hat unterkriegen lassen. Andererseits fand ich dieses Element absolut unnötig für die Handlung. Sie hatte keinen Liebeskummer und wenn nur ganz kurz erwähnt. Und dann taucht er im Laufe der Story immer wieder sporadisch auf, um sie zurückzukriegen. Es läuft aber so ab, dass er sie will, sie lässt ihn abblitzen und er geht wieder. Wofür? Generell fand ich den Start der Story eher schwach. Das ganze Thema rund um ihre alte Clique hat nämlich auch null Relevanz und das, obwohl das doch ihr „Zuhause“ ist. So ist es übrigens auch mit manchen Beschreibungen. Es war etwas seltsam, dass manche Handlungen von Personen direkt mit richtiger Begründung beschrieben wurden.
Hudson lernt sie sehr früh kennen. Ich fand es ganz gut, dass Ella da aber oft das offene Gespräch gesucht hat, um Missverständnisse aus der Welt zu räumen. Ihre Schlagfertigkeit war zunächst amüsant. Dennoch wollen sie es erst mal bei der einen Nacht belassen. Sie denken aber natürlich ständig aneinander und an die Nacht. Etwas übertrieben. Ihre Annäherung ging seitdem dann eher langsam voran. Es gab süße Momente, aber mir fehlte doch oft das Kribbeln zwischen den beiden. Vielleicht liegt das auch an dem Hin und Her, das immer wieder aufkam, weil sie, aus welchen Gründen auch immer, nicht zusammen sein können. Dennoch mochte ich ihre Offenheit und fand es süß, wie sehr Hudson sich immer für sie eingesetzt hat. Zum Ende hin wurde es mir aber auch viel zu kitschig.
Dazu gab es mir zu viele und große Zeitsprünge. Monate sind vergangen, Ella ist integrierter Teil der Cheer-Gruppe und sie ist direkt eingelebt. Ich finde die Cheer-Gruppe sehr lieb und finde es schön, dass hier wo wenig Zickigkeit herrscht, aber ich hätte mir da mehr Zeit gewünscht. Die Trainings sind auch interessant gestaltet und zeigt, was man alles leisten und wie groß das Vertrauen sein muss. Ella ist aber auch wirklich eine ehrgeizige junge Frau. Aber die Zeitsprünge haben es mir oft schwer gemacht der Story zu folgen. Zwischendurch war es fast schon langweilig. Die Wettbewerbe haben es in sich und zeigen, dass auch Männer beim Cheerleading völlig normal sind. Fand ich richtig stark. Das Thema Football war hier gar nicht so groß. Anders als sonst ist Hudson aber auch kein typischer Quarterback, sehr erfrischend.
Fazit:
Eine für mich eher seichte Sports-Romance, die mich nicht wirklich abholen konnte. Ella und Hudson sind zwar ehrgeizige, offene und sympathische Charaktere, aber eben auch etwas langweilig. Das Thema Cheerleading fand ich spannend. Die Zeitsprünge haben mich aber schon aus dem Lesefluss gerissen, so als hätte man viel verpasst. Insgesamt hatte die Story aber leider gar nicht so viel zu bieten. Das Ex-Drama war total sinnlos. Und die Gründe für das nicht-Zusammensein von Ella und Hudson waren für mich auch eher Ausreden.
Ella wechselt für ein Auslandsjahr an die Whitland University. Als sich dann auch noch ihr langjähriger Freund Jamie kurz vor der Abreise von ihr trennt, beschließt sie in Amerika einen Neuanfang zu starten und neue Dinge auszuprobieren. Ob damit auch der One-Night-Stand mit Hudson gemeint war? Eigentlich kann sie sich keine Ablenkung erlauben, da sie sich auf die Cheerleading Wettkämpfe vorbereiten muss, doch Hudson geht ihr nicht mehr aus dem Kopf und schon bald können beide die Anziehung zu einander nicht mehr leugnen.
Meinung:
Bei diesem Buch handelt es sich um eine Sportsromance, bei der der Sport wirklich eine Rolle spielt. Das Cheerleading und die damit verbundenen Herausforderungen stehen immer wieder im Mittelpunkt und es hat sehr viel Spaß gemacht beim Lesen. Auch der Einstieg ins Buch ist mir wirklich leicht gefallen. Der Schreibstil ist unfassbar locker und da die Geschichte im Dual-PoV geschrieben ist, lernt man auch die Charaktere sehr schnell kennen. Ella mochte ich total gerne. Sie ist witzig, offen, ehrgeizig und doch manchmal unsicher. Hudson hingegen war gerade am Anfang etwas schwerer durchschaubar. Doch im Laufe des Buches lernt man ihn immer besser kennen und lieben.
Leider gab es aber auch ein paar Punkte, die mich gestört haben. Zum einen war die Beziehung zwischen Ella und Hudson zwar süß und auch wirklich herzerwärmend, aber auch von teilweise unnötigem Drama überschattet. Viele Situationen waren für mich einfach unnötig oder zu überspitzt dargestellt. (Aber das ist meine persönliche Meinung.) Auch Ellas Ex war mehr eine Randnotiz, als ein wirklich zu beachtender Charakter. Hier wurde (meiner Meinung nach) leider etwas Potential verschenkt bzw. nicht vollständig genutzt. Allgemein hatten die Nebencharaktere keine wirkliche Tiefe und die besten Freundinnen aus Oxford wurden nur sehr selten erwähnt, obwohl ich dachte, dass sie noch eine größere Rolle spielen.
Einer meiner größten Kritikpunkte ist jedoch, dass Hudson am Anfang in Gedanken immer wieder erwähnt, dass Beziehungen/Affären zwischen Footballern und Cheerleaderinnen verboten sind, doch ich hatte nie das Gefühl, als wüsste Ella das auch. Außerdem hat gefühlt auch niemand diese Regel wirklich beachtet. Für mich war das leider ein Plothole.
Fazit:
Mir persönlich war die Geschichte etwas zu oberflächlich, obwohl ich gut unterhalten war. Aber der Sport spielt hier wirklich eine zentrale Rolle und die Beziehung zwischen Hudson und Ella ist zwar mit einigen Höhen und Tiefen verbunden, aber wirklich süß.
Cheer for Love ist eine emotionale Sportsromance, die mit einem starken Setting, sympathischen Hauptfiguren und einem sehr angenehmen Schreibstil punktet, ihr Potenzial jedoch nicht durchgehend ausschöpft. Die Geschichte begleitet Ella während ihres Auslandsjahres in den USA, wo sportlicher Ehrgeiz, Neuanfang und Gefühle zunehmend miteinander kollidieren.
Der Schreibstil liest sich flüssig und leicht, sodass man schnell in die Handlung eintaucht. Durch den Perspektivwechsel zwischen Ella und Hudson gelingt es, beide Figuren gut kennenzulernen und ihre Gedanken und inneren Konflikte nachzuvollziehen. Besonders Hudson gewinnt im Verlauf der Geschichte an Tiefe, während Ella als ehrgeizige, leidenschaftliche und zugleich unsichere Protagonistin überzeugt.
Der Sport – insbesondere das Cheerleading – nimmt eine zentrale Rolle ein und verleiht der Handlung Struktur und Zielorientierung. Gleichzeitig liegt der Fokus stark auf der emotionalen Beziehung zwischen den Hauptfiguren. Diese ist stellenweise sehr süß, intensiv und berührend, wirkt jedoch auch häufig wechselhaft und widersprüchlich. Das Hin und Her zwischen Nähe und Distanz, klare Gefühle versus Zurückhaltung, sorgt zwar für Spannung, fühlt sich aber teilweise unnötig dramatisch oder emotional unausgereift an und kann beim Lesen auch anstrengend wirken.
Ein weiterer Punkt, der den Lesefluss beeinflusst, sind die teils sehr deutlichen Zeitsprünge, vor allem im späteren Verlauf der Geschichte. Wichtige Momente reihen sich stellenweise schnell aneinander, wodurch emotionales Potenzial verloren geht und einige Entwicklungen weniger Raum bekommen, als sie verdient hätten. Auch Nebenfiguren und einzelne Handlungsstränge bleiben eher oberflächlich, obwohl sie interessante Ansätze bieten würden.
Insgesamt ist Cheer for Love ein unterhaltsames, gefühlvolles Buch mit einer schönen Grundidee, starken Einzelmomenten und einer guten Atmosphäre. Es richtet sich vor allem an Leser:innen, die Sportsromance, College-Setting und emotionale Beziehungen mögen und sich an einem gewissen Maß an Drama und Unruhe in der Dynamik nicht stören. Für mich persönlich blieb am Ende das Gefühl, dass hier mehr Tiefe und Ausarbeitung möglich gewesen wäre.
„Cheer for Love“ von Ki Stephens ist eine süße Sports Romance, in der statt Football mal Cheerleading an erster Stelle steht. Ella freut sich auf ihr Auslandsjahr an der Whitland University und auf ein Abenteuer abseits vom heimischen Oxford. Doch dann teilt ihr ihr langjähriger Freund am Abreisetag mit, dass er das Jahr lieber getrennt von Ella verbringen möchte. Als frischgebackener Single gönnt sich Ella völlig untypisch und gleich am ersten Abend einen heißen One-Night-Stand mit einem attraktiven Unbekannten. Leider entpuppt sich dieser gleich am nächsten Morgen als Star-Quarterback des College-Teams. Hudson Fox hat einen Ruf als Player und außerdem sind Beziehungen zwischen Cheerleadern und Footballern sowieso verboten. Doch beide können die gegenseitige Anziehung nicht lange verbergen und so knistert es auf und abseits der Matte bald immer stärker.
Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich muss sagen, dass ich ihren lockeren und humorvollen Schreibstil definitiv mag. Das Thema konnte mich auch begeistern und ich war positiv überrascht, dass der Fokus in dieser Story viel stärker auf dem Cheerleading als auf dem üblicherweise bekannteren Football liegt. Die Fachbegriffe aus dem Cheersport sind für Laien vielleicht ein wenig verwirrend, aber für mich haben sie die Handlung ganz klar bereichert. Ella ist bewundernswert stark und unabhängig, denn sie lässt sich von der verheerenden Enttäuschung durch ihre eigentlich große Liebe nicht unterkriegen und findet schnell zu neuer Stärke. Hier zeigt sich, dass nach jedem Ende ein neuer Anfang wartet. Und wenn dieser ein Sixpack hat, umso besser. Hudson ist nicht der typische College-Footballer, der nur auf den Draft hinarbeitet. Er ist weitaus tiefgründiger, als man ihm anfangs zutraut und auch das ist eine positive Überraschung. Ich mochte beide Hauptcharaktere und ihre funkensprühende Chemie, die schon aber der ersten Begegnung funktioniert. Vielleicht dreht sich die Handlung manchmal ein wenig im Kreis und ist auch vorhersehbar, aber trotzdem wurde ich sehr gut unterhalten und konnte mich von Ella und Hudson mitreißen lassen.
Mein Fazit: Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung und 4,5 Sternchen!
Als Kind der 2000er bin ich ich mit den typischen Teeny/ YA Filmen aufgewachsen. „Cheer for Love“ hat mir ganz stark in seiner Grundidee an „Girls United“ erinnert und ich mochte das, denn das Buch ist so viel mehr als man bei dem Thema Cheerleading denkt. Wir bekommen hier zwei Charaktere die gemeinsam wachsen, zusammenfinden und miteinander besser werden und das nicht nur auf beziehungstechnischer Ebene, sondern auch im sportlichen Bereich.
Ella kommt für ihr Auslandsjahr an die Uni in Nashville. Neben ihrem Studium geht es ihr auch ums Cheerleading. Wo wenn nicht in den USA kann man von den Besten lernen? Kurz vor ihrer Abreise macht ihr langjähriger Freund mit ihr Schluss und so wird das Abenteuer USA zu ihrem Neuanfang. Hudson scheint wie der typische Quarterback: Heiß, selbstbewusst und um keinen Flirt verlegen. Nur steckt hinter der Fassade weit mehr. Als Ella und Hudson sich zufällig in einer Bar kennenlernen und eine Nacht miteinander verbringen wissen beide noch nicht, dass sie sich ab jetzt öfter sehen. Was macht man also wenn eine Beziehung zwischen Cheerleaderin und Footballer nicht gewünscht ist, beide eigentlich Freunde sein wollen, die Anziehung aber zu stark ist und dann auch noch der Footballer mehr kann als Pässe werfen?
Ich muss sagen mich hat die Story gleich gecatcht. Symptomatische Chataktere, eine Story die mit Tiefe besticht und Einblicke ins Cheerleading die zeigen wie viel Arbeit und Schweiß darin steckt.
Sowohl Ella und Hudson haben beide nach außen eine Maske auf um ihre wahren Gefühle nicht zu zeigen. Mir hat sehr gefallen, dass die Geschichte sich Zeit genommen hat zu wachsen. Beide waren nicht zack nach 2 Tagen hin und weg, sondern dass Vertrauen baut sich über Monate auf. Das fand ich sehr realistisch. Ella ihre sehr direkte Art hat ganz viel Misskommunikation verhindert und der Beziehung sehr gut getan. Für mich haben beide sehr gut zusammengepasst, da sie sich einerseits ergänzen, aber auch andererseits aneinander wachsen. Da lässt keiner den anderen mit Ausflüchten durchkommen.
Manchmal fragt man sich in Büchern, ob die Paare zusammen bleiben. Hier bin ich mir sicher, dass sie es schaffen.
Das Buch Cheer for Love hat mich sofort angesprochen, weil das Cover mit Ella und Hudson super süß ausssieht und sofort zeigt, dass es eine Sports Romance ist.
Die Hauptperson, Ella, zieht für ein Auslandssemester in die USA um dort bei den Cheerleadern dabei zu sein. Die ganze Reise war mit ihrem langjährigen Freund Jamie geplant, der sie aber kurz vor dem Abflug verlässt. Als sie dann an ihem ersten Abend in einer Bar Hudson trifft, spüren beide sofort die Anziehungskraft. Als sie dann aber herausfinden, dass Hudson der Quarterback und Ella eine der Cheerleaderinnen ist, können sie sich nicht mehr treffen, da es eine Regel gegen das Dating gibt.
Die beiden Charaktere werden anfangs ganau beschrieben und so lernt man sie schnell kennen. Im weiteren Verlauf aber kommen kaum noch Beschreibungen dazu, sodass die beiden eher blass erscheinen. Auch Nebencharaktere werden teilweise mit nur einem Wort charakterisiert, was ich sehr schade fande.
Die Beziehung zwischen den beiden ist sehr wechselhaft, da sie aufgrund der Regel ja eigentlich nicht daten dürfen, aber trotzdem immer wieder versucht haben, sich (körperlich) näher zu kommen. Gegen Ende war es dann ein ständiges Hin und Her, was etwas zäh wurde.
Was ein wirklich großer Aspekt in der Story war, waren die sportlichen Aktivitäten von Ella und Hudson. So wurde zum einen genau beschrieben wie die beiden sich fühlen und bei den Cheerleading Beschreibungen hat es sich angefühlt, als würde man selbst durch die Luft fliegen. Mir hat es sehr gut gefallen, das der sportliche Aspekt so genau und oft thematisiert wurde, da es gut zu den beiden Persönlichkeiten gepasst hat.
Eine Sache aber, die mich dauerhaft gestört hat, war der Schreibstil, welcher wirklich sehr analysierend und eher nicht nach dem Konzept "show don't tell" gestaltet war. So wurden von den Personen ihre Gefühle immer klar benannt und es wurde genaustens erklärt, warum er/sie sich so verhalten hat,... Das hat meinen Lesefluss gestört.
Alles in allem ist die Geschichte schön für zwischendurch, meiner Meinung nach aber nichts Herausragendes.
„Cheer for Love“ von Ki Stephens ist eine cozy Sports-Romance, die mich von Anfang an gut unterhalten und mit ihrer Leichtigkeit überzeugt hat. Schon das Cover vermittelt sehr gut, was einen erwartet: eine romantische College-Geschichte mit Sport-Vibe und viel Herz. Der Schreibstil ist locker, flüssig und angenehm zu lesen, sodass ich problemlos in die Geschichte hineingekommen bin und ihr auch im weiteren Verlauf mühelos folgen konnte. Die Handlung wird abwechselnd aus den Perspektiven von Ella und Hudson erzählt, was mir sehr gefallen hat. Beide sind sympathische Charaktere mit klaren Zielen. Ella nutzt ihr Jahr in Nashville als Neuanfang und steckt mit voller Leidenschaft im Cheerleading. Man merkt schnell, wie wichtig ihr dieser Traum ist und wie viel Disziplin und Ehrgeiz sie mitbringt. Hudson hingegen bekommt zunächst den typischen „Playboy-Stempel“ aufgedrückt, entpuppt sich aber als deutlich tiefgründiger. Er nimmt sein Studium ernst und sieht Football nicht als Selbstzweck, sondern als Möglichkeit, sich seine Zukunft zu sichern – auch wenn er darin unbestreitbar großartig ist. Besonders gelungen fand ich, wo sich herausgestellt hatte, dass er auch Ahnung von Cheerleading hat. Besonders schön fand ich das Zusammenspiel der beiden. Die Chemie zwischen Ella und Hudson wirkt natürlich, harmonisch und glaubwürdig, ohne übertriebenes Drama. Die Annäherung entwickelt sich angenehm ruhig und gefühlvoll, was perfekt zur cozy Atmosphäre der Geschichte passt. Insgesamt eine leichte, romantische Sports-Romance, die Spaß macht, mit sympathischen Figuren punktet und von der ersten bis zur letzten Seite unterhält. Genau das richtige Buch für zwischendurch – mit College-Feeling, Herzklopfen und Wohlfühlfaktor.
! Der erste Teil der Rezension kann geringfügige Spoiler enthalten !
Jetzt ohne ihren Ex-Freund stellt sich Cheerleaderin Ella ganz alleine ihrem Auslandssemester an der Whitland University, bei dem wir sie begleiten dürfen. Dort trifft sie den Star des Colleges. Quarterback Hudson. Zwischen den beiden bahnt sich schnell etwas an, auch wenn das einige Hindernisse im Weg stehen...
Nun wir haben hier ein Buch, dass sich in erster Linie wie eine Highschool Romance anfühlt. Hier wird sich an vielen Klischees bedient, zum Glück werden jedoch auch einige widerlegt. Viel des Inhalts bleib oberflächlich, wir dürfen jedoch zeitweise auch tiefer in in Ellas und Hudsons Charaktere eintauchen, was wahrhaft das Herzstück des Buches ist.
Es wird abwechselnd aus Ellas und Hudsons Ich-Perspektive erzählt. Der Schreibstil ist hierbei relativ flüssig, wenn man sich an den detailierten cheerleading Beschreibungen nicht stört oder sie sogar mag. Hier fließt auch die Fragmentierung ein, schließlich haben wir rin ganzes Jahr auf etwas mehr als 300 Seiten bekommen. So bleibt doe Handlung nicht stehen oder stagniert.
Die Buchreihe: Band 1: "Cheer for Love" (dt) Band 2: "Close Call" (en) Band 3: "High Hopes" (en) Band 4: "Good Grace" (en)
Ich hab es alles in allem genossen dieses Buch zu lesen. Dennoch gab es einige Kritikpunkte, die mich gestört habe. Daher gibt es von mir nur 3,5 von 5 Sternen.
Dieses Buch ist mir Rezensionsexemplar vom LYX-Verlag über NetGalley zur Verfügung gestellt worden.
Was machst du, wenn dein Freund nach fünf Jahren Beziehung plötzlich Schluss macht, weil er Raum für sich selbst braucht und dir damit den sicheren Boden unter den Füßen wegzieht?
Richtig! Du gehst auf eine Party, um dich abzulenken.
Und das ist genau das, was auch Ella macht. Dort trifft sie auf einen attraktiven Unbekannten, mit dem sie die Nacht verbringt, überzeugt davon, ihn nicht mehr wiederzusehen.
Leider ist dem nicht so, denn es stellt sich heraus, dass der attraktive Fremde kein geringerer als Hudson ist, der Starquarterback des Football Team der Whitland, die University, an der sie im Team der Cheerleader ist.
Somit wird das, was nur ein One-Night-Stand hätte sein sollen, eine kompliziertere Angelegenheit als gedacht, da sie immer wieder aufeinander treffen.
Der Schreibstil ist locker und flüssig und die Kapitel sind abwechselnd aus beiden Perspektiven geschrieben. Dabei erfährt man, warum die beiden sich nicht auf eine ernsthafte Beziehung einlassen möchten, zudem diese auch noch ein Ablaufdatum hat, und dass Hudson seine Zukunft nicht im Profisport sieht, nachdem er am eigenen Leib erfahren hat, was der Leistungsdruck mit einem Spieler macht.
Eine nette Geschichte für zwischendurch, in der es um zwei Menschen geht, die Angst haben, sich ihre Gefühle einzugestehen, obwohl von Anfang klar war, dass sie weitaus mehr verbindet als nur der körperliche Aspekt.
Letztendlich hat mir jedoch das gewisse Etwas gefehlt, um mich gänzlich mitzureißen.
Ich breche eigentlich wirklich nie Bücher ab, ich muss aber leider sagen, dass diese Geschichte überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen hat und ich deshalb die letzten 70 Seiten nicht gelesen habe. In dem Buch geht es prinzipiell um einen klassische Sportsromance in der die Protagonistin nach einer Trennung in die USA zieht und sich dort in einen Sportler verliebt.
Ich muss sagen ich mag Sportsromance ja eigentlich wirklich gerne aber ich fand die Geschichte leider einfach super langweilig. Wahrscheinlich lag dies vor allem daran, dass ich die Spannung zwischen den Protagonisten überhaupt nicht spüren konnte. Ella fand ich anfangs einfach super unsympathisch, da sie in manchen Szenen sehr kindisch rüberkam. Das erste Aufeinandertreffen und die anschließende Kennenlernphase fand ich leider auch nicht super spannend zu lesen, weil sie sich beide manchmal einfach seltsam verhalten und ich ihre Handlungen nicht nachvollziehen konnte.
Die Dialoge blieben darüber hinaus sehr oberflächlich. Es wurden viele Themen angerissen aber nie richtig zu Ende geführt oder einfach oberflächlich abgehandelt. Am Ende hat es mich dann echt gelangweilt, weshalb ich mich dazu entschlossen habe das Buch nicht mehr zu Ende zu lesen.
Für mich war das Buch also leider nichts, dennoch könnte ich mir vorstellen, dass das College-Setting vielleicht einigen von euch gefallen könnte.
CHEER FOR LOVE von Ki Stephens ist eine Sport-Romance, die mir insgesamt wirklich gut gefallen hat. Die Geschichte bietet viele süße, emotional aufgeladene Momente und ein Setting, das Sport-Romance-Fans sofort abholt.
Besonders positiv ist für mich der Schreibstil aufgefallen: Er ist sehr flüssig, leicht zu lesen und schafft es, die Emotionen und die Spannung gut rüberzubringen. Die Geschichte wird so erzählt, dass man auch als Person, die keine Ahnung von Cheerleading hat, immer einen Plan hat, was passiert und wie der Sport funktioniert.
Allerdings haben für mich ein paar Punkte nicht ganz so viel Sinn ergeben. Manche Entscheidungen der Figuren wirkten etwas unlogisch, und das Verhalten der Protagonist:innen war stellenweise doch ziemlich kindisch, was mich zwischendurch etwas aus der Geschichte gerissen hat. Auch die Zeitsprünge fand ich teilweise eher nervig als hilfreich, weil sie den Lesefluss unterbrochen und es schwerer gemacht haben, richtig drinzubleiben.
Trotz dieser Kritikpunkte war das Buch für mich im Großen und Ganzen ein sehr toller Read. Die Grunddynamik der Liebesgeschichte, die sportliche Atmosphäre und die mitreißende Erzählweise machen Cheer for Love zu einer klaren Empfehlung für alle, die Sport-Romance lieben
Ich hatte mich wirklich auf „Cheer for Love“ gefreut – umso enttäuschender war das Buch leider für mich am Ende. Die Cheerleading-Thematik fand ich grundsätzlich spannend. Die Einblicke waren interessant und haben dem Buch eine besondere Atmosphäre gegeben. Allerdings hätte ich mir hier an einigen Stellen mehr Erklärungen zu Begriffen und Abläufen gewünscht, um noch tiefer eintauchen zu können. Die Handlung allgemein konnte mich allerdings nicht überzeugen. Viele Gedanken, Dialoge und Handlungen wiederholen sich. Gleichzeitig gibt es immer wieder abrupte Handlungssprünge, bei denen ich mir gewünscht hätte, dass man den Moment mehr ausarbeitet. Durch die zwei POVs bekommt man zwar viele Einblicke in das Leben von Hudson und Ella, doch auch hier fehlt es an Tiefe. Weder konnte ich mich richtig in die Charaktere hineinversetzen, noch ihre Emotionen wirklich greifen. Die Beziehung zwischen den beiden hat mich zusätzlich leider nicht abgeholt. Zwischenmenschliche Momente und emotionale Entwicklung kamen mir zu kurz, während der Fokus oft stark auf dem Körperlichen lag. Der Schreibstil ist zwar flüssig und angenehm zu lesen, konnte mich aber nicht langfristig fesseln – ich habe mich irgendwann dabei erwischt, Passagen nur noch zu überfliegen. Insgesamt eine Geschichte mit einer tollen Grundidee, die mich aber leider nicht erreichen konnte.
Rezensionsexemplar 🌱 Rezi folgt zum ET. Die Blogtour findet ihr auf meinem Instagram am 31.01 🤭✨️ Sowie eine kleine Überraschung [Ps. Rechter unterer Bildrand] 🤭