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Die stille Heldin
Eine starke Mutter. Ein ungewolltes Mutterkreuz. Ein Schicksal in Zeiten des Krieges.
Runau, 1905: Die junge Helene wird gezwungen, den gewalttätigen Großbauern Otto zu heiraten. Ihre Ehe ist vom Patriarchat geprägt. Auch ihre Söhne müssen für den Vater schuften wie Arbeitssklaven. Als Otto im Ersten Weltkrieg fällt, versorgt die sechsfache Mutter den Bauernhof allein. Mit ihrer großen Liebe, dem Grenzsoldaten Ewald, bekommt sie sechs weitere Kinder. Bald aber stellt der erstarkende Nationalsozialismus die Familie vor eine Zerreißprobe. Helene verliert durch Unfälle, den Zweiten Weltkrieg und ein grausames Kriegsverbrechen sechs ihrer zwölf Kinder. Und doch bewahrt sie sich ihr großes Herz, das schließlich auf eine letzte schwere Probe gestellt wird.
Hera Lind führt auf zutiefst bewegende Weise das unfassbare Leid einer Mutter im Krieg vor Augen – und feiert zugleich mit dieser einzigartigen Familiengeschichte die Liebe.
Runau, 1905: Die junge Helene wird gezwungen, den gewalttätigen Großbauern Otto zu heiraten. Ihre Ehe ist vom Patriarchat geprägt. Auch ihre Söhne müssen für den Vater schuften wie Arbeitssklaven. Als Otto im Ersten Weltkrieg fällt, versorgt die sechsfache Mutter den Bauernhof allein. Mit ihrer großen Liebe, dem Grenzsoldaten Ewald, bekommt sie sechs weitere Kinder. Bald aber stellt der erstarkende Nationalsozialismus die Familie vor eine Zerreißprobe. Helene verliert durch Unfälle, den Zweiten Weltkrieg und ein grausames Kriegsverbrechen sechs ihrer zwölf Kinder. Und doch bewahrt sie sich ihr großes Herz, das schließlich auf eine letzte schwere Probe gestellt wird.
Hera Lind führt auf zutiefst bewegende Weise das unfassbare Leid einer Mutter im Krieg vor Augen – und feiert zugleich mit dieser einzigartigen Familiengeschichte die Liebe.
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Published October 27, 2025
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Community Reviews
Displaying 1 - 18 of 18 reviews
November 29, 2025
Ein unfassbar tolles und wichtiges Werk, das mich am Ende einfach zum Heulen gebracht hat.
September 13, 2026
So eine tief tragische Geschichte, die zu schlimm ist um wahr zu sein. Mir hat vor allem die geschichtliche Einordnung immer wieder dazwischen total gut gefallen. Ich hab keine Worte für das Buch, Mütter sind einfach die krassesten
November 21, 2025
Ein berührender Schicksalsroman
Zum Inhalt
Runau, 1905: Im Mittelpunkt steht Helene, die zu einer Heirat gezwungen wird, die sie nicht will. Ihr Ehemann, der Großbauern Otto ist gewalttätig und bösartig. Helene bekommt 6 Kinder. Als ihr Mann im Krieg fällt, muss sie die Familie allein versorgen. Doch das Leben hält auch Liebe für Helene bereit. Mit ihrem Mann Ewald, bekommt sie noch einmal 6 Kinder. Doch die Zeiten ändern sich und der Nationalsozialismus macht der Familie das Leben schwer. Das Schicksal von Helene dreht sich wieder zum negativen. Durch Unfälle und den 2., Weltkrieg sterben 5 ihrer Kinder. Doch Helene muss stark sein für die Familie, die noch übrig ist.
„Die stille Heldin“ ist ein sehr berührender Schicksalsroman von Hera Lind.
Hera Lind vermittelt das Leben von Helene und ihrer Familie schonungslos ehrlich. Immer wieder habe ich gedacht, Helene hat ein bisschen Glück verdient und wenn es sich dann wirklich gezeigt hat, war es so schnell wie es gekommen war auch schon wieder vorbei.
Helene ist wirklich eine stille Heldin, so viele Schicksalsschläge, die sie überstehen musste. Und immer wieder war sie stark für ihre Familie.
Hera Lind erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Helene. Das bringt den Leser*innen Helene sehr nahe und macht die Geschichte umso emotionaler.
Ich musste beim Lesen immer wieder Schlucken und wahr manchmal den Tränen nahe. Ich denke, der Autorin ging es beim Schreiben und vor allem bei den Gesprächen mit der Familie nicht anders.
Der Schreibstil von Hera Lind ist flüssig und gut verständlich. Ich war von der Geschichte schnell so gefangengenommen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
„Die stille Heldin“ ist ein Buch nach einem wahren Schicksal, das mich sehr bewegt hat.
Zum Inhalt
Runau, 1905: Im Mittelpunkt steht Helene, die zu einer Heirat gezwungen wird, die sie nicht will. Ihr Ehemann, der Großbauern Otto ist gewalttätig und bösartig. Helene bekommt 6 Kinder. Als ihr Mann im Krieg fällt, muss sie die Familie allein versorgen. Doch das Leben hält auch Liebe für Helene bereit. Mit ihrem Mann Ewald, bekommt sie noch einmal 6 Kinder. Doch die Zeiten ändern sich und der Nationalsozialismus macht der Familie das Leben schwer. Das Schicksal von Helene dreht sich wieder zum negativen. Durch Unfälle und den 2., Weltkrieg sterben 5 ihrer Kinder. Doch Helene muss stark sein für die Familie, die noch übrig ist.
„Die stille Heldin“ ist ein sehr berührender Schicksalsroman von Hera Lind.
Hera Lind vermittelt das Leben von Helene und ihrer Familie schonungslos ehrlich. Immer wieder habe ich gedacht, Helene hat ein bisschen Glück verdient und wenn es sich dann wirklich gezeigt hat, war es so schnell wie es gekommen war auch schon wieder vorbei.
Helene ist wirklich eine stille Heldin, so viele Schicksalsschläge, die sie überstehen musste. Und immer wieder war sie stark für ihre Familie.
Hera Lind erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Helene. Das bringt den Leser*innen Helene sehr nahe und macht die Geschichte umso emotionaler.
Ich musste beim Lesen immer wieder Schlucken und wahr manchmal den Tränen nahe. Ich denke, der Autorin ging es beim Schreiben und vor allem bei den Gesprächen mit der Familie nicht anders.
Der Schreibstil von Hera Lind ist flüssig und gut verständlich. Ich war von der Geschichte schnell so gefangengenommen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
„Die stille Heldin“ ist ein Buch nach einem wahren Schicksal, das mich sehr bewegt hat.
February 15, 2026
Hera Linds neues Buch ,,Die stille Heldin‘‘ handelt von einer unglaublich tragischen und ebenso berührenden Familiengeschichte in einem Zeitalter, das von Schicksalen dieser Art wohl geprägt war. Der Gedanke daran, dass diese Erzählung nur eine vieler derartigen Geschichten porträtiert, bricht einem das Herz. Er verleiht zusätzlich aber auch Wertschätzung und eine ganz neue Perspektive auf das Leben in der heutigen Zeit. Grossartig aufgearbeitet von der Autorin & ein absoluter Denkanstoss!
November 4, 2025
Berührend und ergreifend
„Die stille Heldin“ ist ein weiterer historischer Tatsachenroman der in Salzburg lebenden Autorin Hera Lind, der unter die Haut geht.
Helene ist gerade einmal sechzehn Jahre alt, als sie den Großbauern Otto heiraten muss. Dieser macht ihr das Leben zur Hölle, misshandelt und vergewaltigt sie. Gleichzeitig steht jeden Tag die harte Arbeit auf dem Hof an. Helene bekommt sechs Kindern. Als Otto im Ersten Weltkrieg fällt, ist sie erleichtert. Ihr Leben bleibst anstrengend und arbeitsreich. Mit dem Grenzsoldaten Ewald scheint sie im Anschluß ihr Glück zu finden. Von ihm bekommt sie sechs weitere Kindern, aber die politischen Ereignissen sorgen dafür, dass Helene und ihre Familie nicht zur Ruhe kommen.
Die Ereignisse werden aus der Ich-Perspektive von Helene berichtet, wodurch man ihr wirklich ganz nahe ist und mit ihr leidet und hofft. Was sie erlebt ist schon beim Lesen nur schwer zu ertragen. Ihr Leben ist durchzogen von Gewalt, Verlust, Trauer und Tod. Gleichzeitig trägt Helene eine unglaubliche Liebe in sich, die ihr die Kraft gibt für ihre Liebsten da zu sein und niemals aufzugeben.
Helenes Schicksal wird eng mit den gesellschaftlichen Gegebenheiten und historischen Ereignissen verwoben. Anhand ihres Lebens wird ein erschütterndes Stück Zeitgeschichte lebendig.
Mich hat das Schicksal von Helene zutiefst berührt. Hera Lind erzählt sehr einfühlsam, aber auch schonungslos und beschönigt nichts. Ich konnte das Buch nicht an einem Stück lesen, sondern brauchte immer wieder Pausen, um das Gelesene zu verarbeiten.
Das Nachwort der Enkelin Katharina rundet den Roman um Helene gelungen ab.
Wie auch in ihren vorherigen Tatsachenromanen hat Hera Lind Wahrheit und Fiktion geschickt miteinander verwoben. Man merkt, dass sie ausgiebig recherchiert hat, um gemeinsam mit einem der Söhne und einer Enkelin das Leben dieser unglaublich starken Frau in Worte zu fassen.
Ich kann das Buch Leser*innen, die gerne historische Romane lesen, die auf wahren Begebenheiten beruhen, nur empfehlen.
„Die stille Heldin“ ist ein weiterer historischer Tatsachenroman der in Salzburg lebenden Autorin Hera Lind, der unter die Haut geht.
Helene ist gerade einmal sechzehn Jahre alt, als sie den Großbauern Otto heiraten muss. Dieser macht ihr das Leben zur Hölle, misshandelt und vergewaltigt sie. Gleichzeitig steht jeden Tag die harte Arbeit auf dem Hof an. Helene bekommt sechs Kindern. Als Otto im Ersten Weltkrieg fällt, ist sie erleichtert. Ihr Leben bleibst anstrengend und arbeitsreich. Mit dem Grenzsoldaten Ewald scheint sie im Anschluß ihr Glück zu finden. Von ihm bekommt sie sechs weitere Kindern, aber die politischen Ereignissen sorgen dafür, dass Helene und ihre Familie nicht zur Ruhe kommen.
Die Ereignisse werden aus der Ich-Perspektive von Helene berichtet, wodurch man ihr wirklich ganz nahe ist und mit ihr leidet und hofft. Was sie erlebt ist schon beim Lesen nur schwer zu ertragen. Ihr Leben ist durchzogen von Gewalt, Verlust, Trauer und Tod. Gleichzeitig trägt Helene eine unglaubliche Liebe in sich, die ihr die Kraft gibt für ihre Liebsten da zu sein und niemals aufzugeben.
Helenes Schicksal wird eng mit den gesellschaftlichen Gegebenheiten und historischen Ereignissen verwoben. Anhand ihres Lebens wird ein erschütterndes Stück Zeitgeschichte lebendig.
Mich hat das Schicksal von Helene zutiefst berührt. Hera Lind erzählt sehr einfühlsam, aber auch schonungslos und beschönigt nichts. Ich konnte das Buch nicht an einem Stück lesen, sondern brauchte immer wieder Pausen, um das Gelesene zu verarbeiten.
Das Nachwort der Enkelin Katharina rundet den Roman um Helene gelungen ab.
Wie auch in ihren vorherigen Tatsachenromanen hat Hera Lind Wahrheit und Fiktion geschickt miteinander verwoben. Man merkt, dass sie ausgiebig recherchiert hat, um gemeinsam mit einem der Söhne und einer Enkelin das Leben dieser unglaublich starken Frau in Worte zu fassen.
Ich kann das Buch Leser*innen, die gerne historische Romane lesen, die auf wahren Begebenheiten beruhen, nur empfehlen.
August 16, 2026
Bei Die stille Heldin habe ich lange darauf gewartet, wann die titelgebende „Heldentat“ kommt. Ich wusste vorab, dass die Geschichte rund um den Ersten und Zweiten Weltkrieg spielt, und hatte deshalb irgendwie erwartet, dass Helene irgendwann Menschen rettet oder etwas im klassischen Sinne Heroisches vollbringt. Erst im Laufe des Buches habe ich verstanden, dass genau das nicht gemeint ist.
Helene wird als sehr junge Frau in eine gewalttätige Ehe gezwungen, bekommt zahlreiche Kinder, erlebt Krieg, Verlust, Hunger und immer neue Schicksalsschläge und versucht dabei vor allem eines: ihre Familie irgendwie durchzubringen. Und irgendwann dachte ich beim Lesen einfach nur noch: Wie viel kann ein einzelner Mensch eigentlich ertragen? Genau darin liegt für mich letztlich ihre stille Form von Heldentum – im Aushalten, Weitermachen und Tragen einer unfassbaren Last.
Die Geschichte an sich hat mich deshalb sehr berührt und beeindruckt. Gleichzeitig blieb bei mir immer wieder eine gewisse Distanz. Man merkt für mich, dass Hera Lind eine fremde Lebensgeschichte erzählt. An einigen Stellen hatte ich eher das Gefühl einer sehr dramatischen Nacherzählung von Ereignissen, statt wirklich tief in Helenes Innenleben einzutauchen.
Besonders am Anfang fiel mir das auf: Selbst extrem traumatische Erlebnisse werden teilweise in wenigen Sätzen abgehandelt, obwohl ich mir gerade dort mehr Raum für Helenes Gedanken, Gefühle und innere Entwicklung gewünscht hätte. Im weiteren Verlauf wurde das für mich deutlich besser, ganz verschwunden ist dieses Gefühl aber nicht.
Trotzdem ist es eine unfassbar traurige, starke und berührende Lebensgeschichte. Vielleicht liegt die größte Wirkung des Buches für mich sogar weniger in einzelnen Szenen als in der schieren Summe dessen, was diese Frau erlebt und ausgehalten hat. Und genau dadurch habe ich am Ende auch verstanden, warum der Titel Die stille Heldin so gut passt.
October 29, 2025
Ein Schicksal, das lange nachhallt
Es gibt Geschichten, die nicht einfach erzählt, sondern erlebt werden. Dieses Buch gehört für mich ganz klar dazu. Ich habe es nicht nur gelesen, ich habe es gespürt - mit jeder Seite ein Stück mehr.
Helene wächst einem von Anfang an ans Herz. Sie ist keine Heldin, wie man sie aus Romanen kennt, sondern eine Frau, die tut, was getan werden muss. Ihr Leben ist geprägt von Verlust, Entbehrung und einer Liebe, die inmitten von Krieg und Leid bestehen will. Gerade diese beharrliche Art, mit der sie ihr Schicksal trägt, macht das Buch so berührend.
Mehr als einmal musste ich beim Lesen eine Pause einlegen, weil mich das, was geschildert wird, tief getroffen hat. Man spürt die Härte der Arbeit, das Ringen um jedes Stück Leben, den Schmerz über jedes Kind, das sie verliert. Und doch bleibt da immer dieses warme, unzerstörbare Herz. Diese Mischung aus Stärke und Zärtlichkeit hat mich sehr bewegt.
Besonders eindrucksvoll finde ich, dass es sich um eine wahre Lebensgeschichte handelt. Hera Lind erzählt Helenes Schicksal mit großem Einfühlungsvermögen und Respekt. Nichts wirkt übertrieben oder ausgeschmückt. Man merkt, wie genau sie hingesehen und wie sorgfältig sie recherchiert hat. Auch die politischen und historischen Ereignisse fügen sich ganz natürlich ein und geben der Geschichte Tiefe und Gewicht.
Mich hat dieses Buch sehr berührt. Es zeigt, was Menschen ertragen können und wie stark Liebe sein kann, selbst wenn das Leben kaum noch Hoffnung lässt. Diese Geschichte bleibt im Herzen, weil sie ehrlich und menschlich erzählt ist.
Fünf Sterne und eine klare Empfehlung für alle, die bewegende, wahre Lebensgeschichten mögen, die tief unter die Haut gehen.
Es gibt Geschichten, die nicht einfach erzählt, sondern erlebt werden. Dieses Buch gehört für mich ganz klar dazu. Ich habe es nicht nur gelesen, ich habe es gespürt - mit jeder Seite ein Stück mehr.
Helene wächst einem von Anfang an ans Herz. Sie ist keine Heldin, wie man sie aus Romanen kennt, sondern eine Frau, die tut, was getan werden muss. Ihr Leben ist geprägt von Verlust, Entbehrung und einer Liebe, die inmitten von Krieg und Leid bestehen will. Gerade diese beharrliche Art, mit der sie ihr Schicksal trägt, macht das Buch so berührend.
Mehr als einmal musste ich beim Lesen eine Pause einlegen, weil mich das, was geschildert wird, tief getroffen hat. Man spürt die Härte der Arbeit, das Ringen um jedes Stück Leben, den Schmerz über jedes Kind, das sie verliert. Und doch bleibt da immer dieses warme, unzerstörbare Herz. Diese Mischung aus Stärke und Zärtlichkeit hat mich sehr bewegt.
Besonders eindrucksvoll finde ich, dass es sich um eine wahre Lebensgeschichte handelt. Hera Lind erzählt Helenes Schicksal mit großem Einfühlungsvermögen und Respekt. Nichts wirkt übertrieben oder ausgeschmückt. Man merkt, wie genau sie hingesehen und wie sorgfältig sie recherchiert hat. Auch die politischen und historischen Ereignisse fügen sich ganz natürlich ein und geben der Geschichte Tiefe und Gewicht.
Mich hat dieses Buch sehr berührt. Es zeigt, was Menschen ertragen können und wie stark Liebe sein kann, selbst wenn das Leben kaum noch Hoffnung lässt. Diese Geschichte bleibt im Herzen, weil sie ehrlich und menschlich erzählt ist.
Fünf Sterne und eine klare Empfehlung für alle, die bewegende, wahre Lebensgeschichten mögen, die tief unter die Haut gehen.
October 30, 2025
Ende Oktober hat Hera Lind gemeinsam mit dem Verlag Heyne den Roman „Die stille Heldin“ herausgebracht. Nach einer wahren Geschichte erzählt sie mit ruhigen Worten die Geschichte von Helene. Das Cover und der Titel passen gut zur Geschichte und in das Genre.
1905 wird Helene in die Ehe mit dem Unsympathen Otto gezwungen. Die Ehe ist von Gewalt geprägt. Helene gebärt sechs Kinder. Otto stirbt im Krieg und Helene steht mit den Kindern alleine da. Mit Ewald, ihrer großen Liebe, bekommt sie weitere sechs Kinder. Durch Unfälle, den Krieg und einem schlimmen Kriegsverbrechen verliert Helene fünf ihrer 12 Kinder.
Hera Lind erzählt in einem ruhigen Ton und aus der Sicht von Helene. Langsam, bewegend und zutiefst emotional empfinde ich das Gelesene. Helene tut mir am Anfang leid. Satz für Satz lerne ich sie besser kennen und Satz für Satz verdient sie sich meinen Respekt. Intensiv erlebe ich lesend die Zeit von 1905 bis 1950. Den Aufstieg und Fall der Nationalsozialisten ebenso, wie den Zweiten Weltkrieg und das Kriegsende. Besonders beeindruckt mich Helenes bedingungslose Liebe zu ihren Kindern und ihrer Familie, die sich wie ein roter Faden, durch das Buch zieht.
Alles in allem hat Hera Lind mit „Die stille Heldin“ einen Roman auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Die Geschichte von Helene bewegt beim Lesen tief und zeigt das schier kaum ertragbare Leid einer Mutter, die mit Hilfe der Liebe ein nahezu unglaubliches Schicksal erträgt. Von mir bekommt die Autorin 5 verdiente Lesesterne und eine klare Leseempfehlung.
1905 wird Helene in die Ehe mit dem Unsympathen Otto gezwungen. Die Ehe ist von Gewalt geprägt. Helene gebärt sechs Kinder. Otto stirbt im Krieg und Helene steht mit den Kindern alleine da. Mit Ewald, ihrer großen Liebe, bekommt sie weitere sechs Kinder. Durch Unfälle, den Krieg und einem schlimmen Kriegsverbrechen verliert Helene fünf ihrer 12 Kinder.
Hera Lind erzählt in einem ruhigen Ton und aus der Sicht von Helene. Langsam, bewegend und zutiefst emotional empfinde ich das Gelesene. Helene tut mir am Anfang leid. Satz für Satz lerne ich sie besser kennen und Satz für Satz verdient sie sich meinen Respekt. Intensiv erlebe ich lesend die Zeit von 1905 bis 1950. Den Aufstieg und Fall der Nationalsozialisten ebenso, wie den Zweiten Weltkrieg und das Kriegsende. Besonders beeindruckt mich Helenes bedingungslose Liebe zu ihren Kindern und ihrer Familie, die sich wie ein roter Faden, durch das Buch zieht.
Alles in allem hat Hera Lind mit „Die stille Heldin“ einen Roman auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Die Geschichte von Helene bewegt beim Lesen tief und zeigt das schier kaum ertragbare Leid einer Mutter, die mit Hilfe der Liebe ein nahezu unglaubliches Schicksal erträgt. Von mir bekommt die Autorin 5 verdiente Lesesterne und eine klare Leseempfehlung.
June 17, 2026
Beeindruckende Lebensgeschichte einer starken Frau
Dies war mein erster Tatsachenroman von Hera Lind und ich habe schnell in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig, sodass die Seiten nur so dahinfliegen.
Im Mittelpunkt steht Helene, die im Laufe ihres Lebens immer wieder vor großen Herausforderungen steht und dabei unglaublich viel durchstehen muss. Besonders beeindruckt hat mich ihre Stärke und ihr Durchhaltevermögen. Es ist kaum vorstellbar, was sie alles bewältigen musste, ohne dabei aufzugeben.
Interessant fand ich außerdem die Einblicke in das Leben auf dem Land sowie die Darstellung der damaligen Zeit. Gerade die Entwicklungen während der NS-Zeit und ihre Auswirkungen auf die Menschen werden nachvollziehbar geschildert. Dadurch bekommt die Geschichte zusätzlich eine historische Ebene.
Obwohl das Buch mit etwas mehr als 400 Seiten nicht besonders umfangreich ist, passiert sehr viel. Das Nachwort hat mir ebenfalls gefallen, weil es noch weitere Informationen zur Familie liefert.
Für die volle Punktzahl hat mir jedoch etwas gefehlt. Ich habe großen Respekt vor Helenes Lebensgeschichte, emotional blieb für mich stellenweise aber eine gewisse Distanz bestehen. Dadurch hat mich das Buch nicht ganz so stark berührt, wie ich es bei einer solchen Geschichte erwartet hätte.
Dies war mein erster Tatsachenroman von Hera Lind und ich habe schnell in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig, sodass die Seiten nur so dahinfliegen.
Im Mittelpunkt steht Helene, die im Laufe ihres Lebens immer wieder vor großen Herausforderungen steht und dabei unglaublich viel durchstehen muss. Besonders beeindruckt hat mich ihre Stärke und ihr Durchhaltevermögen. Es ist kaum vorstellbar, was sie alles bewältigen musste, ohne dabei aufzugeben.
Interessant fand ich außerdem die Einblicke in das Leben auf dem Land sowie die Darstellung der damaligen Zeit. Gerade die Entwicklungen während der NS-Zeit und ihre Auswirkungen auf die Menschen werden nachvollziehbar geschildert. Dadurch bekommt die Geschichte zusätzlich eine historische Ebene.
Obwohl das Buch mit etwas mehr als 400 Seiten nicht besonders umfangreich ist, passiert sehr viel. Das Nachwort hat mir ebenfalls gefallen, weil es noch weitere Informationen zur Familie liefert.
Für die volle Punktzahl hat mir jedoch etwas gefehlt. Ich habe großen Respekt vor Helenes Lebensgeschichte, emotional blieb für mich stellenweise aber eine gewisse Distanz bestehen. Dadurch hat mich das Buch nicht ganz so stark berührt, wie ich es bei einer solchen Geschichte erwartet hätte.
November 12, 2025
Die stille Heldin, von Hera Lind
Cover:
Das Cover passt sehr gut zum Inhalt.
Inhalt und meine Meinung:
Ich habe fast alle Tatsachenromane von Hera Lind gelesen, und alle haben mich tief beeindruckt.
Bei diesem hier stieg meine Achtung vor Helene (der stillen Heldin) auch wieder ins unermessliche, unglaublich was sie alles aushalten und erleben musste. Auch mein Mitgefühl und Mitleid, was dieser Frau alles erdulden musste stieg ins unermessliche.
Und doch blieb bei diesem Buch eine gewisse Distanz und Kühle, die ich nicht erklären oder beschreiben kann.
Es hat mich einfach nicht, wie sonst, gepackt, es blieb dieses mal für mich eine Erzählung, die auf jedenfalls schlimm war, aber es ging mir dieses mal nicht unter die Haut.
Autorin:
Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit zahlreichen Romanen sensationellen Erfolg hatte. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg.
Mein Fazit:
Wieder ein zu Herzen gehender Tatsachenroman der Autorin. Doch irgendwie sind die Emotionen diesmal bei mir nicht übergesprungen und das Buch hat mich nicht gepackt.
Von mir 3,5 Sterne.
Cover:
Das Cover passt sehr gut zum Inhalt.
Inhalt und meine Meinung:
Ich habe fast alle Tatsachenromane von Hera Lind gelesen, und alle haben mich tief beeindruckt.
Bei diesem hier stieg meine Achtung vor Helene (der stillen Heldin) auch wieder ins unermessliche, unglaublich was sie alles aushalten und erleben musste. Auch mein Mitgefühl und Mitleid, was dieser Frau alles erdulden musste stieg ins unermessliche.
Und doch blieb bei diesem Buch eine gewisse Distanz und Kühle, die ich nicht erklären oder beschreiben kann.
Es hat mich einfach nicht, wie sonst, gepackt, es blieb dieses mal für mich eine Erzählung, die auf jedenfalls schlimm war, aber es ging mir dieses mal nicht unter die Haut.
Autorin:
Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit zahlreichen Romanen sensationellen Erfolg hatte. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg.
Mein Fazit:
Wieder ein zu Herzen gehender Tatsachenroman der Autorin. Doch irgendwie sind die Emotionen diesmal bei mir nicht übergesprungen und das Buch hat mich nicht gepackt.
Von mir 3,5 Sterne.
April 17, 2026
Gestern Abend habe ich mit diesem Buch begonnen und es eben beendet.
Wir begleiten Helene. In jungen Jahren wird sie zwangsverheiratet mit einem doppelt so altem Mann. Die folgenden Jahren sind geprägt von Gewalt, harter Arbeit und Vergewaltigungen. Als ihr Mann im 1. Weltkrieg stirbt versucht sie unermüdlich den Hof aufrechtzuerhalten und ihre bis dato sechs Kinder zu ernähren.
Im Laufe der Zeit verliebt sie sich und kriegt weitere Kinder. Jedoch steht der 2.Weltkrieg vor der Tür und ihr bisher hartes Lebens wird noch härter.
Helene ist eine unfassbar starke Frau. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie sie es geschafft hat Gewalt, Hunger, Verluste von Familienmitgliedern, eisige Kälte und den Krieg zu überstehen. Was sie durchgemacht hat ist unglaublich. Durch solche Geschichten weiß ich immer mehr meine Privilegien der heutigen Zeit zu schätzen. Die Menschen damals waren so unglaublich stark.
Große Empfehlung meinerseits. Aber Achtung harter Tobak ⚠️
Wir begleiten Helene. In jungen Jahren wird sie zwangsverheiratet mit einem doppelt so altem Mann. Die folgenden Jahren sind geprägt von Gewalt, harter Arbeit und Vergewaltigungen. Als ihr Mann im 1. Weltkrieg stirbt versucht sie unermüdlich den Hof aufrechtzuerhalten und ihre bis dato sechs Kinder zu ernähren.
Im Laufe der Zeit verliebt sie sich und kriegt weitere Kinder. Jedoch steht der 2.Weltkrieg vor der Tür und ihr bisher hartes Lebens wird noch härter.
Helene ist eine unfassbar starke Frau. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie sie es geschafft hat Gewalt, Hunger, Verluste von Familienmitgliedern, eisige Kälte und den Krieg zu überstehen. Was sie durchgemacht hat ist unglaublich. Durch solche Geschichten weiß ich immer mehr meine Privilegien der heutigen Zeit zu schätzen. Die Menschen damals waren so unglaublich stark.
Große Empfehlung meinerseits. Aber Achtung harter Tobak ⚠️
January 6, 2026
Beeindruckend! War is horrible!
March 1, 2026
Hat mich direkt abgeholt. Man fühlt direkt mit der Mutter mit und wie sie die Herausforderungen schwieriger Zeiten übersteht.
March 21, 2026
3,5 Sterne
Eine sehr bewegende Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht. Jedoch empfand ich manche Stellen als sehr langatmig.
Eine sehr bewegende Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht. Jedoch empfand ich manche Stellen als sehr langatmig.
July 2, 2026
I liked this book at first but then the part that takes place in WW2 was too long and sad.
July 17, 2026
Spannende Geschichte über 2 Wk, immer ein auf und ab. Schreibstil hat mich aber manchmal gestört
September 13, 2026
Diese Familiengeschichte spielt in der Zeit um die Kriege in Ostdeutschland, Zusammenhalt und Wertschätzung sowie Liebe sind wichtig.
Read
July 9, 2026Jan 26 von Margrit
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