Tödliche Kälte an der Saale. Die tödlichen Abgründe eines gut gehüteten Geheimnisses der DDR-Zeit.
Ein rätselhafter Doppelmord erschüttert Halle an der Saale. Zwei Männer wurden gefesselt und mit Wasser übergossen der eisigen Kälte ausgesetzt. Durch einen Zufall wird der Klempner Rob Fox von einer ehemaligen Hauptkommissarin in die Ermittlungen hineingezogen. Gemeinsam folgen sie einer Spur aus Scham, Rache und Verdrängung, die sie tief in eines der dunkelsten Kapitel der DDR-Geschichte führt.
Endlich ein Krimi, welcher in meiner Heimatstadt spielt. Christoph Werner verwebt gekonnt die bekannten Orte aus der schönen Saalestadt in die spannende Geschichte ein. Für mich als gebürtiger Hallenser wertet dieser Umstand natürlich die Leseerfahrung auf. Aber auch abseits davon finde ich die 3 wichtigsten Charaktere (Rob, Mona und Katja) gut geschrieben, sodass mir deren Schicksal im Verlaufe der Geschichte wichtig war. Werner schafft es außerdem den Spannungsbogen stets hoch zu halten, wodurch ich schnell mit dem Buch fertig war.