Was bleibt von der Liebe, wenn die Erinnerung daran erlischt?
Nach einem Unfall kann sich Nina an nichts mehr erinnern – die letzten Jahre ihres Lebens sind ein einziges großes Fragezeichen. Selbst ihr Mann Leon erscheint ihr wie ein Fremder.
Doch Leon gibt nicht auf. Mit unendlicher Geduld und liebevoller Zuneigung hilft er ihr, die Bruchstücke ihrer gemeinsamen Geschichte wieder zusammenzufügen. Und während Nina und Leon sich neu kennenlernen, spürt Nina, wie eine zarte Verbindung zwischen ihnen entsteht.
Aber ein Gefühl von Unsicherheit ist immer noch da – irgendetwas scheint zwischen ihnen zu stehen. Und als dies dann endlich zur Sprache kommt, wird alles, was sie behutsam neu aufgebaut haben, wieder auf die Probe gestellt.
Können Nina und Leon die Hindernisse für einen gemeinsamen Neuanfang überwinden? Oder müssen sie loslassen und ihren eigenen Weg finden?
Der berührende, neue Liebesroman von Bestseller-Autorin Josefine Weiss über das Vergessen, das Erinnern und das Gefühl sich neu zu verlieben. Große Gefühle, starke Charaktere und eine dramatische Liebesgeschichte voller Herzschmerz, Liebe und Hoffnung.
Eine Frau verliert ihr Gedächtnis und muss ihren Ehemann neu kennenlernen – Sehr runde Geschichte, aber weder Fisch noch Fleisch
Die Geschichte beginnt mit den ersten Hinweisen, dass es Probleme in der Beziehung zwischen Nina und Leon gibt. Und dann passiert direkt der Unfall: Die Autorin beschreibt sehr plastisch, wie es sich anfühlt, langsam aus einem Koma wieder zu erwachen und wie es ist, sich an nichts erinnern zu können. Von den Gedanken, die einem durch den Kopf schießen, der Verwirrung bis zur wiederkehrenden Panik. Man kann sich gut in Nina hineinversetzen und mit ihr mitleiden.
Im weiteren Verlauf wird sehr gut beschrieben, wie sie nach Hause kommt, sich aber fremd fühlt und unsicher ist. Wie sie versucht, ihrem alten Leben auf die Spur zu kommen. Auch die Darstellung, wie Erinnerungen langsam, wie ein Flickenteppich, zurückkehren, fand ich gelungen. Man bleibt gespannt, ob Nina irgendwann ein vollständiges Bild ihrer Vergangenheit zurückerhält oder es bei einzelnen Erinnerungsinseln bleibt.
Diese Ereignisse werden aber nur stichprobenartig erzählt. Welche Bedeutung die Amnesie-Erfahrung für das Leben von Nina, ihre Beziehungen zu ihrem sozialen Umfeld oder ihre Zukunft hat, tritt im Laufe der Geschichte immer mehr in den Hintergrund.
Und auch die second chance-Liebesgeschichte zwischen Nina und Leon wird nur lückenhaft erzählt, wie sie sich wieder annähern und die Emotionen bei Nina langsam zurückkehren. Das ist eigentlich schade, denn die Autorin versteht es, sehr einfühlsam, glaubwürdig und gut mitfühlbar zu erzählen. Es wird schließlich klar, dass die Amnesie nur als stilistisches Mittel dient, um es spannend zu machen. Denn parallel streut die Autorin von Beginn an sehr subtil und überhaupt nicht gekünstelt, wie man es häufig erlebt, Hinweise aus, dass vor Ninas Unfall irgendetwas in der Beziehung mit Leon nicht gestimmt hat und irgendetwas mit Leon an sich nicht stimmt. Das lädt zum Miträtseln ein und endet mit einem ziemlichen Knalleffekt. Dieser wird dann aber leider fast gar nicht mehr aufgearbeitet und die Geschichte endet etwas verklärt.
Die Geschichte ist rein aus der Perspektive von Nina erzählt. So erhalten wir wenig Einblick, wie sich die Situation für Leon anfühlt. Das hilft jedoch die Spannung zu steigern und nicht schon frühzeitig des Rätsels Lösung zu erfahren.
Insgesamt wirkt die Geschichte rund und perfekt konstruiert. Und obwohl mich die Geschichte gut unterhalten hat, hat sie mich emotional nicht nachhaltig beschäftigt. Weder die Amnesie-Erfahrung noch der erneute Beziehungsaufbau der beiden noch die Konsequenzen dessen, was am Ende ans Licht kommt, wurden für meinen Geschmack tief genug ausgelotet. ________________________________________ Kategorisierung 📚 Romance-Sub-Genre: Contemporary 👥 Altersgruppe der Hauptfiguren: Adult ➿ Plot-Trope: Amnesia, Break up to save him / her, Dark secret, Golden Retriever, Second chance 🌎 Setting-Trope: - ⚤ Geschlechterkonstellation: Hetero 💞 Beziehungsstruktur: Monogam 🔪 Spannung: Medium 🧠 Psychologische Tiefe: Medium 🧐 Glaubwürdigkeit: Glaubwürdig ❤️ Sympathiefaktor der Hauptfiguren: Sympathisch 😆 Humor: Wenig 👫 Klassisches Rollenmodell: Weniger 💋 Anzahl Spicy Szenen: 0 🔗 Spielart Spicy Szenen: - 🔥 Explizitheit Spicy Szenen: - 🎨 Originalität der Erzählweise: Teils teils 👀 Erzählperspektive: 3. Person
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Die Kraft der Erinnerung und der Neuanfang der Liebe Josefine Weiss entführt die Leser in ihrem berührenden Liebesroman "Nur ein Augenblick voll Glück" in die komplexe Welt der Erinnerungen und der Liebe. Die Geschichte von Nina, die nach einem Unfall an Gedächtnisverlust leidet, und ihrem Ehemann Leon, der unermüdlich um ihre Zuneigung kämpft, ist sowohl emotional als auch tiefgründig. Die Autorin schafft es meisterhaft, die Verzweiflung und die Unsicherheit, die mit dem Verlust von Erinnerungen einhergehen, darzustellen. Ninas Kampf, sich an ihre Vergangenheit zu erinnern, wird durch Leons geduldige und liebevolle Unterstützung zu einem bewegenden Prozess des Wiederentdeckens. Die zarte Verbindung, die zwischen den beiden entsteht, ist ein wunderschönes Symbol für die Kraft der Liebe, die selbst in den schwierigsten Zeiten bestehen kann. Weiss gelingt es, starke Charaktere zu entwickeln, die authentisch und nachvollziehbar sind. Die Dynamik zwischen Nina und Leon ist sowohl herzzerreißend als auch hoffnungsvoll, und der Leser wird mit jeder Seite tiefer in ihre Geschichte hineingezogen. Die Herausforderungen, die sie überwinden müssen, um einen Neuanfang zu wagen, sind realistisch. Die Themen des Vergessens und Erinnerns werden auf eine Weise behandelt, die sowohl sensibel als auch inspirierend ist. Die Frage, was von der Liebe bleibt, wenn die Erinnerungen verblassen, zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung und lässt den Leser über die Essenz von Beziehungen nachdenken. Insgesamt ist es ein fesselnder Roman, der mit großen Gefühlen, Herzschmerz und Hoffnung aufwartet. Josefine Weiss hat erneut bewiesen, dass sie eine Meisterin der emotionalen Erzählkunst ist. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
Nach einem Autounfall kann sich Nina an nichts mehr erinnern, vor allem nicht an Leon, ihren Mann. Halt gibt ihr Isabelle, ihre beste Freundin. Nachdem sie aus den Krankenhaus entlassen wird, versucht sie, sich Stück für Stück an ihr altes Leben heranzuarbeiten. Doch das ist nicht einfach, denn der Mann, der ihr Ehemann ist, ist ihr komplett fremd. Zudem gibt es da einige Ungereimtheiten, in seinen Schilderungen vom gemeinsamen Leben. War die Ehe so harmonisch, wie er behauptet?
Auf einfühlsame Art erzählt die Autorin, wie schwer es Nina fällt, sich damit abzufinden, einen Teil ihres Lebens vergessen zu haben. Sie ist Musikerin und findet schließlich Trost in den Melodien. Die neuerliche Annäherung an Leon erfolgt zartfühlend und ist mit viel Gespür geschrieben. Der Fokus bleibt auf Nina, auf ihren Emotionen und wie sie damit umgehen lernt, sich nach und nach erneut auf Leon einzulassen. Hier zeigt sich das Können der Autorin, von der ich schon zahlreiche Bücher verschlungen habe. Ich war gespannt auf Leons Geheimnis, die Auflösung war erschütternd und überraschend. Mit allem hätte ich gerechnet, nur damit nicht. Ein berührendes Buch über Schicksale, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Daher eine absolute Leseempfehlung von mir.
In diesem Buch geht es um Nina und Leon – ein Paar, das nach einem schweren Autounfall einen Weg zurück zueinander finden muss. Nina hat durch den Unfall ihr Gedächtnis der letzten Jahre verloren. Sie erinnert sich nicht mehr an sich selbst, nicht an ihr Leben – und auch nicht an Leon, ihren Mann, der ihr auf einmal vollkommen fremd ist.
Und trotzdem ist er da. Geduldig, liebevoll, fast unerschütterlich. Er nimmt sie mit auf Ausflüge, erzählt ihr von früher, von Momenten, die sie eigentlich gemeinsam erlebt haben – in der Hoffnung, dass ihre Gefühle zurückkehren. Doch nach und nach kommen Erinnerungsfetzen zurück, und nicht alle passen zu dem perfekten Bild, das Leon ihr zeigt. Es wird kompliziert – und als wäre das alles nicht genug, bringt das Leben noch eine weitere Wendung mit sich.
Der Schreibstil ist angenehm leicht, sodass man richtig gut in die Geschichte eintauchen kann. Man liest einfach weiter, ohne es zu merken – und plötzlich ist man mittendrin im Gefühlschaos von Nina und Leon. Die Emotionen wirken ehrlich, manchmal schmerzhaft nah, und es gelingt der Autorin, eine Geschichte über zweite Chancen zu erzählen, ohne kitschig zu werden.
Eine feinfühlige, echte Liebesgeschichte, die zeigt, dass man sich auch ein zweites Mal ineinander verlieben kann – vielleicht sogar noch ein bisschen mehr als beim ersten Mal.
Musikerin Nina erleidet einen schrecklichen Unfall. Als sie aufwacht, kann sie sich nicht erinnern. Nicht einmal an ihren Ehemann Leon, der sofort zur Stelle ist und ihr beisteht. Die Erinnerungen kehren nur zögerlich zurück, doch nicht alle sind gut. Nina muss sich selbst und ihren Mann ganz neu kennenlernen und dabei kommt sie auch schmerzhaften Unstimmigkeiten auf die Spur, die alles infrage stellen …
„Nur ein Augenblick voll Glück“ von Josefine Weiss ist eine zarte Liebesgeschichte, die ernsthafte Themen und Romantik miteinander verbindet. Wer ist man ohne seine Erinnerungen, ohne seine Vergangenheit? Manchmal kann ein einschneidendes Erlebnis alles verändern, auch den Blick auf zwischenmenschliche Beziehungen und die Prioritäten im Leben.
Ich mag den Schreibstil von Josefine Weiss, der flüssig, gefühlvoll und abwechslungsreich ist. Es handelt sich hier jedoch nicht um ein rasantes Abenteuer. Der Fokus liegt auf Ninas Entwicklung und ihrer Beziehung zu Leon. Ich fand beide Protagonisten sehr sympathisch. Ninas Frustration und Verzweiflung sind authentisch und nachvollziehbar und Leons Fürsorglichkeit hat mich sehr gerührt. Und doch reicht Liebe allein nicht immer. Das schwere Schicksal der beiden regt zum Nachdenken an, aber gibt auch Hoffnung. Ich fand das Buch sehr schön und bewegend.
erneut ein sehr bewegendes buch der autorin, das mit viel gefühl eine tiefgehende geschichte erzählt über ein schicksal das man sich definitiv nicht wünscht und nicht vorstellen kann. das gedächtnis verlieren ist einfach undenkbar und diese thematik regt daher schon mal sehr zum nachdenken an. berührend wird die geschichte hier geschildert, mit allen gedanken und gefühlen dazu, langsam wachsenden erkenntnissen und schlussfolgerungen... eine absolut lesenswerte geschichte die ich nur weiter empfehlen kann.