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Bist du sauer auf mich?: Wie du aufhörst, anderen gefallen zu wollen, und endlich dein Leben lebst | Das perfekte Buch für alle People Pleaser und Overthinker

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»Uns wird beigebracht, die Bedürfnisse der anderen vor unsere eigenen zu stellen, und dabei verlieren wir die Möglichkeit, herauszufinden, wer wir wirklich sind, was wir brauchen, was wir mögen und bevorzugen.« – Meg Josephson hat eine neue Sichtweise auf dieses weit verbreitete Verhaltensmuster Beim People Pleasing handelt es sich nicht um einen Charakterzug, sondern um eine Traumareaktion. Erlernt wird dieses Verhalten in der Kindheit. Die Angst des Kindes in einem unsicheren Elternhaus wird zur grundsätzlichen Angst, abgelehnt zu werden. Doch Menschen, die allen gefallen und jedem ein gutes Gefühl geben möchten, leiden nicht selten an Erschöpfungszuständen, Schlaflosigkeit und endlosen Gedankenschleifen. Sie überanalysieren jede Äußerung und vermuten immer das Schlimmste. Die gute Nachricht ist, man kann dieses Muster durchbrechen! In diesem ermutigenden Buch erzählt Meg Josephson ihre eigene bewegende Geschichte und die ihrer vielen Klient*innen. Sie zeigt, wie man Schritt für Schritt ein Gefühl der inneren Sicherheit kultiviert und die alten Schutzmechanismen ablegt, um authentisch und mit Selbstachtung zu leben.

302 pages, Kindle Edition

Published October 1, 2025

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227 people want to read

About the author

Meg Josephson

6 books12 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for Gökce‘s Echo of Books ♡.
12 reviews
January 11, 2026
so soooo schön. 🤍
es hat mich stark berührt und sich mit seinen aussagen und tipps auf jeden fall einen platz in meiner notiz-app erkämpft. es war auch noch so intensiv aber zeitgleich einfach geschrieben. ich wünschte statt anderen TIK TOK büchern, würde man diesem mehr beachtung schenken
Profile Image for Thomas.
126 reviews4 followers
November 22, 2025
Das Buch zu beschreiben finde ich schwierig, und auch, es zu bewerten. Einerseits ist es eins der spannendsten Sachbücher, die ich überhaupt gelesen habe. Man kennt ja die drei natürlich Reaktionen auf Gefahr: Fight, flight or freeze, also kämpfen, weglaufen oder erstarren – das ist schon seit der Steinzeit so. Nun wird aber eine vierte Option beschrieben: fawning, also der Blick eines Rehkitzes, der dafür sorgen soll, dass das Gegenüber sich wohl fühlt und die Gefahr verschwindet.

Andererseits habe ich mich zwischendurch so gelangweilt, dass ich seitenlang gedanklich abgeschweift bin, und nicht immer ging es überhaupt noch um das Thema des Buchs. Schade. Jedoch weiß ich, dass ich generell bei Sachbüchern gewisse Motivationsschwierigkeiten habe, darum lasse ich die hier mal außen vor und befasse mich mit dem positiven Teil des Buchs.

Was dem Körper vertraut ist, erscheint ihm sicher. Alles Ungewohnte bedeutet Gefahr (auch wenn dem gar nicht so ist).


Das ist einer der Grundsätze, auf dem die Erklärung rund um das Fawning ansetzt. Manche Menschen wenden diese Methode bewusst oder – in der Regel – unbewusst bzw. reflexhaft an, sofern sie sich in Gefahr fühlen. Ob diese Gefahr real ist oder nicht, ist durch erlernte Muster leider irrelevant. Mehr noch, es benötigt eine große Menge an Aufmerksamkeit und Energie, darauf zu achten, dass es allen Personen in der Umgebung gut geht. Oder auch um sich Sorgen über eine Sache zu machen, die gestern oder vor zehn Jahren geschehen ist. Oder wieder und wieder die Situation zu durchdenken, die vorhin im Büro herrschte, und ob man darin nicht besser hätte vorgehen können. Sollen. Müssen. Es gibt wie man sieht viele Möglichkeiten, in denen diese Methode angewendet werden kann, und es sind nur wenige, in denen sie wirklich angewendet werden sollte.

So ist das Buch dann auch am ehesten zu empfehlen für Personen, die sich als „people pleaser“ verstehen, die über Vergangenes nachgrübeln oder die von schlechtem Gewissen anderen gegenüber geplagt sind.

Ein Nebeneffekt beim Lernen, dass eben nicht jeder Mensch zufriedengestellt werden kann und darum der Versuch völlig sinnlos ist, ist die Beobachtung, dass die Gesellschaft uns heutzutage (mal versehentlich, mal absichtlich) vermittelt, der Wert einer Person ließe sich an Geld und Perfektion bemessen:

Es ist schon merkwürdig, wenn ein großer Teil der Heilung und Selbstfindung als Erwachsene einfach in der Rückkehr zu dem besteht, was wir als Kinder waren, ehe die Gesellschaft ihre Hand nach uns ausstreckte. Ehe man uns beibrachte, uns für uns selbst zu schämen, ehe man uns lehrte, dass unsere Bedürfnisse zu groß seien, waren doch in Wirklichkeit nur die Möglichkeiten unserer Eltern zu beschränkt. Womit hast du deine Zeit als Kind oder Teenager gerne verbracht? Du weißt schon, bevor man dich dazu konditioniert hat zu glauben, dass alles, was sich nicht in Dollar und Cent umrechnen lässt, Zeitverschwendung ist. Bevor man dir eingeredet hat, dass du, wenn du Schmuck bastelst, gleich einen Etsy-Shop aufmachen musst, um ihn zu verkaufen, und, wenn du malst, deine Gemälde auf Kommission verkaufen musst oder, wenn du gern Yoga machst, dir eine Lehrbefugnis besorgen und Kurse anbieten solltest. Was hast du gerne gemacht, ehe man dir eingetrichtert hat, dass du, wenn du irgendetwas tun willst, es perfekt beherrschen musst?
Profile Image for Martha .
75 reviews2 followers
December 3, 2025
4,25/5 ⭐️
Ich habe ungewöhnlich lange für dieses Buch gebraucht – nicht, weil es sich schwer lesen ließe, sondern weil ich jede Seite ganz bewusst und langsam aufgenommen habe. „Bist du sauer auf mich?“ war für mich ein sehr persönliches Leseerlebnis. Viele der beschriebenen Situationen, Gefühle und Verhaltensmuster haben sich für mich erstaunlich vertraut angefühlt, was einzelne Kapitel durchaus schmerzhaft, gleichzeitig aber unglaublich heilsam gemacht hat. Selten habe ich mich in einem Buch so umfassend wiedererkannt.

Gelesen habe ich es zunächst als eBook, doch ich werde es mir definitiv noch als Print kaufen. Ich habe so viele Notizen gemacht, Passagen markiert und möchte in Zukunft immer wieder darin blättern können – einfach, um mich an bestimmte Erkenntnisse zu erinnern und mein eigenes Verhalten besser zu verstehen.

Inhaltlich beschäftigt sich Meg Johnson mit den Mechanismen von Selbstzweifeln, People Pleasing, emotionalen Mustern aus der Kindheit und dem inneren Bedürfnis, es allen recht machen zu wollen – oft auf Kosten des eigenen Wohlbefindens. Die Autorin beschreibt, wie solche Muster entstehen, wie sie sich in Beziehungen, Freundschaften und im Alltag äußern und wie man Schritt für Schritt lernen kann, Grenzen zu setzen und sich selbst ernst zu nehmen, ohne dabei ständig Angst vor Ablehnung zu haben. Dabei bleibt das Buch immer nahbar und persönlich.

Der Schreibstil ist vielleicht nicht immer der stärkste, und an einigen Stellen hatte ich das Gefühl, dass die Autorin selbst noch mitten im Verarbeitungsprozess steckt. Gerade das macht das Buch für mich jedoch so authentisch und wertvoll. Es ist kein glattpolierter Ratgeber, sondern ein ehrliches, verletzliches und dadurch äußerst hilfreiches Werk.

Ich bin sehr dankbar, dieses Buch gefunden zu haben. Es fühlt sich an wie eine Begleitung, die mir auch in den kommenden Jahren noch zur Seite stehen wird, besonders wenn es darum geht, mein Selbstbewusstsein zu stärken und alte Muster zu durchbrechen.

Ein wichtiges, wertvolles Buch – für alle, die sich oft fragen, ob sie „genug“ sind, und die lernen möchten, sich selbst mit mehr Klarheit und Mitgefühl zu begegnen.
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