**Verbotene Liebe, uralte Mächte – und ein Schicksal, das alles verändert** Als Lehrertochter kennt Aurelia Grey die Hill Cove Boarding School von Kindesbeinen an. Dennoch ist sie in dem altehrwürdigen Internat, wo Menschen und Nachtwesen gemeinsam ausgebildet werden, die Einzige, die ihre Magie nicht unter Kontrolle hat – und damit eine geächtete Außenseiterin. Die elitäre Schwesternschaft, die ihr Dilemma lösen könnte, lässt sie immer wieder abblitzen. Als nach und nach Schülerinnen verschwinden, keimt in Aurelia der Verdacht, dass unter den Gemäuern Düsteres vor sich geht. Ausgerechnet der distanzierte Alpha Nathanael, zu dem sie sich unwiderstehlich hingezogen fühlt, deckt mit ihr eine schockierende Wahrheit auf. Nichts ist, wie es scheint, und letztendlich gerät Aurelia selbst mit ihrer Magie ins Zentrum der Bedrohung ...
Persönliche Leseempfehlung von SPIEGEL-Bestsellerautorin Julia Beril Kehribar schafft es wieder einmal, uns in ihren dunklen Bann zu Lasst euch mitreißen von der magisch-düsteren Romantasy für alle Fans von Academy Geschichten!
//Dies ist der erste Band der magischen Dilogie »School of Darkness« von Beril Kehribar. Alle Bände der düsteren -- School of Darkness 1: Where The Night Falls -- School of Darkness 2: A Light Will Spark//
Die gebürtige Berlinerin Beril Kehribar ist eine der bekanntesten Buchbloggerinnen Deutschlands. Auf ihrem Instagram-Account @berilria.books schreibt sie über besondere Geschichten, wunderschöne Schmuckausgaben und alles, was sie in der Welt der Fantasy und Romance inspiriert und fasziniert. »Schattenthron. Erbin der Dunkelheit« ist ihr mit Spannung erwarteter Debütroman.
Jugendbuch-Fantasy meets Mystery-Elemente in düsterer Atmosphäre und mit Internatssetting - wenn euch diese Kombination anspricht, ist "When the night falls" das Buch für euch. Ich persönlich habe es richtig gerne gelesen & das aus mehreren Gründen: Zu keinem Zeitpunkt konnte ich mir ganz sicher sein, welche Figuren vertrauenswürdig sind oder was als Nächstes passiert. Außerdem gefielen mir die generellen Charakterkonstellationen - eine Außenseiterin als Protagonistin, ihr Bruder, ihr Vorbild und der Mann, in den sie verliebt ist, arbeiten in einem Team um Todesfälle und das Rätsel um vermisste Schülerinnen aufzuklären. Das Magiekonzept der Nightfairies und Werwölfe empfand ich als sehr originell. Die Wendungen am Ende konnten mich überraschen. Auch wenn die Grusel-Elemente nicht so ganz meinen persönlichen Geschmack treffen, war es ein toll geschriebenes Buch, das ich empfehlen kann🥰🫶🏼
Ich hatte die große Ehre das Buch schon vorablesen zu dürfen und habe es damals schon so gelieeebt! Und auch jetzt nach dem zweiten „offiziellen“ read kann ich euch sagen - ES IST SOOOO GUT AAAAHHH!! 😍 Das ich den Schreibstil der Autorin liebe wisst ihr ja schon und dann mit diesen vibes?! Dark Academia, Werwölfe und FORBIDDEN LOVE?! ❤️🔥 Glaubt mir Aurelias und Nates Geschichte lohnt sich!! Ich konnte es auf jeden Fall nicht weglegen 🙂↕️ 5/5⭐️
„Die Schwesternschaft der Belladonnas hat sich heute hier versammelt, um ein neues Mitglied in ihrem Reihen aufzunehmen. […]“
Das Cover finde ich sehr cool, ich mag dieses halbe-halbe und mit der Schlange und dem Buch wird auch ein wenig Bezug auf den Inhalt genommen.
Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen, manchmal wiederholen sich für mich Sachen zu oft, oder es werden auch zu lange innere Monolge geführt, aber ansonsten fand ich ihn in Ordnung. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Aurelia.
Zu Beginn lernt man Auri kennen, die an der Schule eher eine Außenseiterin ist. Nur Eleanor behandelt sie halbwegs normal, die Anführerin der Schwesternschaft der Belladonnas. Als dann Nate, ein ehemaliger Freund von ihr, plötzlich wieder auftaucht und eine Schülerin ermordet wird, beginnen sie selbst das Rätsel zu lösen, denn niemand sonst unternimmt etwas.
Der Einstieg in das Buch ist mir schwer gefallen, weil es keinerlei Erklärungen über die Welt gibt, oder wie genau die Magie funktioniert. Das ändert sich leider bis zum Ende nicht, was mich sehr gestört hat. Man liest ein bisschen von Auri, wie sie aufgewachsen ist und wie es ihr an der Schule ergeht. Ansonsten kommt da noch nicht so viel Spannung auf.
Auri fand ich in Ordnung, mehr aber auch nicht. Sie verhält sich oft naiv und wie ein kleines Kind, wenn man ihre Gedanken so liest, würde man nicht auf die Idee kommen, dass sie schon 17 ist. Ihre Handlungen konnte ich nicht immer nachvollziehen und wieso sie den Leuten so schnell vertraut ebenfalls nicht. Niemand hat sie gut behandelt, bis auf Nate und trotzdem verrät sie ihnen fast alles, was sie weiß.
Nate war dagegen schon besser, man weiß nicht sonderlich viel über ihn und man merkt sofort, dass er einige Geheimnisse hat. Er ist verschlossen, stark und klug, was man auch merkt, denn er rennt nicht kopflos drauf los, sondern macht sich Gedanken und entwickelt einen Plan. Mit der Zeit lernt man ihn auch besser kennen und erfährt, was er in der Zeit, in der er nicht da war, so getrieben hat und wieso er wieder da ist.
Die Geschichte fand ich insgesamt gut, nur leider hat sie sich sehr gezogen. Es dauert schon ein bisschen, bis was passiert und danach passiert lange nichts. Das hat einfach nicht gut gepasst, denn die Abschnitte, die wirklich interessant waren, wurden sofort von einem zähen Monolog oder einer Passage abgelöst, in der nicht viel passiert und die den Lesefluss unterbrochen hat. Außerdem gab es bis zum Ende kein wirkliches Worldbuilding und ich weiß immer noch nicht, wie diese Welt genau aufgebaut ist. Die Magiewesen wurden halbwegs gut beschrieben und das fand ich auch interessant, davon hätte ich gerne mehr gelesen.
Auri, Nate, Eleanor und der Bruder von Auri wollen den Mord an der Schülerin aufklären, denn offiziel ist die Schülerin abgereist, doch die vier wissen, dass dem nicht so ist. Wie vier Schüler das allein bewältigen wollen weiß ich nicht, aber sie haben gute Startpunkte. Ich mochte diesen Teil, wie sie zusammen Geheimnisse aufgedeckt haben und der Wahrheit immer näher gekommen sind. Gleichzeitig wird auch klar, dass nicht jeder von ihnen alle Karten auf den Tisch legt und manche mehr Geheimnisse haben als andere.
Es gibt auch eine Liebesgeschichte, die aber nicht den eigentlichen Teil des Buches einnimmt. Sie geschieht so nebenbei und das fand ich gut. Nicht immer muss eine Liebesbeziehung im Vordergrund stehen. Hier war es gut gemacht und wurde am Ende auch in die eigentliche Handlung eingeflochten, sodass es wichtig wurde.
Das Ende hat sich dann wie ein Fiebertraum gelesen. Bis zu einem bestimmten Punkt fand ich das Buch gut, wenn auch nicht super spannend. Dann aber passiert so viel auf einmal, vieles davon wirkte sehr zufällig auf mich und einiges passte auch gar nicht in ein Jugendbuch. Hier hatte ich das Gefühl, als würde die Autorin schnell noch ein bisschen Action, Spannung und alle möglichen Intrigen in die letzten 50 Seiten stopfen wollen. Wäre das etwas länger geworden, dann hätte es sich auch besser gelesen, so ging alles zu schnell, war zu wirr und auch etwas abgedroschen. Ich fand einige Enthüllungen wirklich gut und auch interessant, dennoch werde ich den zweiten Teil wohl nicht mehr lesen.
Fazit:
Ich war etwas enttäuscht von dem Buch, denn obwohl es sich um ein Jugendbuch handelt, ist die meiste Zeit einfach nichts passiert und dann nahm es eine sehr absurde Wendung, die nicht gepasst hat. Trotzdem gab es auch gute Stellen, die mir gefallen haben. Insgesamt war es also eine Mischung und ich vergebe 3 Sterne.
Spannende Fantasygeschichte mit interessantem Magiesystem…
Das Cover und der Farbschnitt dieses Buches sind wunderschön und ich finde beides passt sehr gut zu dieser Geschichte. Es wirkt geheimnisvoll.
Aurelia ist Schülerin an der Hill Cover Boarding School. Weil sie ihre Kräfte aber als einzige nicht unter Kontrolle hat, ist sie eher eine Außenseiterin. Das möchte sie ändern, indem sie der Schwesternschaft der Belladonnas beitritt, doch immer wieder wird sie abgelehnt. Doch dann verschwinden nach und nach Mädchen und Auri beginnt zu recherchieren. An ihrer Seite ist Nathanael, von dem sie sich angezogen fühlt. Es ist gelingt ihnen, die Wahrheit aufzudecken, doch damit wird es auch für Aurelia gefährlich.
Auri mochte ich von Anfang an. Sie ist besonders, weil sie anders ist und ist damit auch eine Außenseiterin. Damit möchte sie sich aber nicht zufrieden geben und so sucht sie immer wieder nach Lösungen, um dazuzugehören. Auri ist mutig und stark und hinterfragt Dinge. Sie gibt sich nicht damit zufrieden, abgespeist zu werden, nein, sie will es immer ganz genau wissen und gibt nie auf. So einige Male kommt sie ins Zweifeln, doch sie wächst an all ihren Herausforderungen und macht eine tolle Entwicklung durch.
Mit Nathanael habe ich mich anfänglich echt schwer getan. Meine Güte, so ein Hin und Her. Mal ist er nett, mal distanziert. Auri wusste nie, woran sie ist und das macht es, glaube ich zumindest, auch den Lesenden schwer, ihn einzuschätzen. Aber dadurch ist es auch sehr spannend, weil man rätselt, was er will und warum er sich zum Teil etwas seltsam verhält. Aber auch seine Entwicklung gefällt mir gut und er ist mir im Verlauf der Geschichte immer sympathischer geworden.
Alle anderen Figuren haben mir auch sehr gut gefallen. Auris Vater ist ja wohl super toll und es hat mir das Herz gebrochen. Eleanor fand ich auch recht interessant, trotzdem hätte ich mit einer anderen Entwicklung gerechnet. Und Cal war auch total toll. Am Ende hat er mich überrascht und nun muss ich unbedingt Band 2 lesen.
Die Handlung hat mir insgesamt auch gut gefallen. Es gab einige Konflikte, Geheimnisse, Intrigen und überraschende Wendungen. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und mich hat es auch durchweg im Buch gehalten, auch wenn ich zwischendurch vielleicht die ein oder andere Länge empfunden habe. Dafür nimmt die Geschichte im Verlauf immer weiter an Geschwindigkeit zu und das Ende war dann sehr rasant, aber ich fand es super gut. Die Liebesgeschichte hat mir auch gut gefallen. Die gewählten Themen fand ich interessant und gut bearbeitet. Und natürlich gibt es einen gemeinen Cliffhanger.
Der Schreibstil ist großartig. Alles liest sich sehr angenehm und flüssig. Die Dialoge sind unterhaltsam und authentisch und haben die Figuren noch lebendiger wirken lassen. Die Beschreibungen der Settings und die atmosphärischen Beschreibungen haben mich an die Hill Cove Boarding School gezaubert und so konnte ich richtig gut in die Geschichte eintauchen. Das Magiesystem rund um das Mana fand ich sehr interessant und auch gut umgesetzt und kannte so etwas bisher auch nicht. Die Darstellung der emotionalen Ebene hat ich ebenfalls total abgeholt. Ich konnte mich hervorragend in die Figuren und ganz besonders in Auri hineinversetzen und habe mit ihr mitgefiebert und mitgelitten.
Von mir erhält dieses Buch eine ganz klare Kaufempfehlung (4,5/5 Sterne), weil Auri und Nate sympathische und starke Hauptfiguren sind, weil die Geschichte spannend und das Magiesystem interessant ist und weil Setting und die dunkle Atmosphäre mich total eingenommen haben. Ein halbes Sternchen ziehe ich ab, weil ich ein paar Längen empfunden habe. Das ist aber nur mein persönlicher Geschmack. Trotzdem lohnt es sich in jedem Fall dieses Buch zu lesen.
Vielen Dank an Beril Kehribar und den COVE-Verlag für diese Geschichte.
Auch wenn es nicht direkt zur inhaltlichen Rezension zählt, muss ich kurz über die wunderschöne Optik des Buches sprechen 😮💨✨ Ich war komplett geflasht und was sich da unter dem Schutzumschlag verbirgt, ist einfach ein buchiges Schätzchen 🧐😯 ➡️ Adorable!
Where the Night Falls ist der Auftakt der School of Darkness Reihe von Beril Kehribar. Da ich bereits eine andere Reihe der Autorin regelrecht gesuchtet habe, war für mich sofort klar: Das muss ich lesen!
Und ja, es wird wieder düster, magisch und beschwörend ✨🖤 Gleichzeitig fühlt sich die Geschichte etwas „jünger“ an, denn die Protagonistin Aurelia steht kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Unter dem Aspekt Young Adult war die Story für mich absolut stimmig und was soll ich sagen?
👉🏻 Ich habe es wieder gesuchtet.
Spätestens nach den ersten Kapiteln wollte ich das Buch dann garnicht mehr aus der Hand legen 📖🔥
Ich liebe die Grundidee der Geschichte, und das Klostersetting passt einfach perfekt zur düsteren Atmosphäre 🕯️ Am liebsten hätte ich noch viel mehr darüber gelesen....umso größer ist meine Vorfreude auf die Fortsetzung (die zum Glück nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt 🤞🏻✨). Die Charaktere fand ich auf ihre eigene Art sehr gelungen) Zeitweise wusste ich wirklich nicht mehr, wer hier wem noch trauen kann 🤯🧐🤭 Das Miträtseln hat mir beim Lesen unglaublich viel Spaß gemacht, ich liebe sowas einfach! Der Spannungsbogen steigt von Kapitel zu Kapitel gefühlt exponentiell 📈🔥 Und der wunderbare Schreibstil sorgt dafür, dass man nur so über die Seiten fliegt. Ich habe es sehr genossen, meinen Alltag für eine Weile gegen Nachtmagie und mystische Wesen einzutauschen 🌙✨🥹🙌💙
✨ Fazit
Mystisch • Fesselnd • Nachtmagie
Eine düstere Academy Story mit Gothic Vibes? Bin ich sofort dabei 🖤🙌 Dazu noch die Tropes Forced Proximity & Hidden Powers?
Absolutely yes. 😌✨ Genau meins.
Der Auftakt der 𝐒𝐜𝐡𝐨𝐨𝐥 𝐨𝐟 𝐃𝐚𝐫𝐤𝐧𝐞𝐬𝐬 Reihe konnte mich schon sehr an die Seiten fesseln und ich bin wahnsinnig gespannt, was mich im zweiten Band erwartet!
Als großer Fan der Autorin konnte ich es kaum erwarten ihr neues Buch zu lesen und wie es sich für Beril gehört hat sie es auch sofort geschafft mich in ihre neue Geschichte zu saugen. Denn dieses Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Der Schreibstil war angenehm und hat sich ganz leicht angefühlt. Das Setting an sich war für mich schon ein Träumchen, denn ich mag Dark Academia sehr. Die Atmosphäre war dementsprechend düster und ich hatte sogar ab und an Gänsehaut. Es hat mir geradezu unter den Fingern gejuckt weiterzulesen, denn man spürt das im verborgen Geheimnisse lauern, die offenbart werden wollen. Die Figuren haben dann natürlich noch für die restliche Spannung gesorgt. Im Fokus steht dabei Aurelia, sie war mir super sympathisch da sie unsicher ist und sie authentisch dabei wirkt. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mir richtig gut gefallen, weil sie sich Schritt für Schritt verändert, ohne plötzlich perfekt zu sein. Nathanael hingegen war eine vielschichtige Persönlichkeit, die mich mehrfach überraschen konnte. Die Lovestory war slow und ein ständiges Hin und Her, was zwar spannend ist, aber auch manchmal ein wenig viel. Eine Sache die mir gut gefallen hat war das Magiesystem. Es fühlt sich gut durchdacht an und originell an. Die letzten Seiten waren sehr interessant und das Ende einfach nur fies. Insgesamt betrachtet hat mir das Buch gut gefallen und ich gebe dem ersten Band 4,5 Herzen.
"Where the Night Falls" ist der erste Band der School of Darkness Reihe von Autorin Beril Kehribar. Die Aufmachung des Buches ist wunderschön, Farbschnitt und Covergestaltung ergänzen sich wunderbar und das Buch ist ein echter Hingucker! Der Duft-Sticker ist vermutlich Geschmackssache - ich fand ihn nicht so toll, habe ich daher zügig abgeknibbelt und entfernt. Menschen, die "duftig" unterwegs sind, haben damit aber noch einen Aspekt mehr, der das Lese-Erlebnis ergänzt. Inhaltlich konnte mich das Buch leider weniger begeistern als sein Äußeres. Schreibstil und Sprache haben sich angenehm gelesen, jedoch konnte mich die Handlung, bzw. der Spannungsaufbau nicht ganz überzeugen. Mit etwa 480 Seiten ist das Buch nicht unbedingt kurz, aber gehört auch nicht zu den extra dicken Büchern. Dennoch haben sich zwischendurch immer wieder Längen in der Erzählung eingeschlichen, die mir vollkommen das Interesse an der Handlung genommen haben. Zum Ende des Buches zieht das Erzähltempo plötzlich an und die Dinge ereignen sich Schlag auf Schlag. Diese Disharmonie im Tempo ist ein Manko, der sich nicht durch Struktur der Handlung oder Charakterentwicklung erklären lässt. Charakterentwicklung hat mir bei Protagonistin Aurelia ("Auri" - ein Spitzname, der sich für mich nicht angenehm gelesen hat) gefehlt. Authentisch ist, dass sie als minderjährige Protagonistin auch noch ziemlich unreif ist und sich selbst wenig reflektiert. Ich habe viele Emotionen, Wünsche und Handlungen von ihr nicht verstanden, sie wirkte flach und eindimensional. Ich hatte durchweg das Gefühl, dass ich etwas wichtiges zu ihrem Charakter überlesen habe, denn irgendwie wirkte alles so 'unvollständig' - das kann natürlich auch gewollt sein, im Blick auf die Enthüllungen im Laufe des Buches, macht für mich jedoch dennoch einen unrunden Gesamteindruck. Auch die weiteren Charaktere waren eher flach und unzureichend dargestellt.
Die grundsätzliche Idee des Buches, das Setting und auch die Wendungen haben mir gut gefallen - nur die Umsetzung ist in meinen Augen ausbaufähig. Zum Ende des Buches bleiben noch weitere Fragen offen, die hoffentlich im zweiten Band aufgegriffen werden. Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich diesen dann auch lesen werde...