Ein wunderbares Buch, man fühlt sich in das alte Schwesternpaar hineinversetzt. Ein Zusatzplus: Renate Welsh verwendet (welch Seltenheit in der heutigen Zeit) österreichische Ausdrücke (es gibt keine Jungen, sondern Buben) und bleibt ihrer wunderschönen Sprache treu, nie flapsig!
Sehr interessantes Buch, habe viel über die Lebens- und Denkweise der Generation meiner Oma erfahren. Wirklich gut zu lesen, wenn auch etwas der Spannungsbogen fehlt.
Zwei Schwestern leben im alter wieder gemeinsam in der Wohnung der Eltern beid verwitwet, beide mit wenig Kontakt zu ihren Kindern. Sie beharken sich und lieben sich, alte Kindheitswunden werden geleckt, es wir am Anfang in der Vergangenheit gelebt und in der innigen Feindschaft die sie miteinander verbindet. Die Enkelin aus Amerika bringt auf einmal Fragen aus der Vergangenheit auf den Tisch, die sie sich noch nie gestellt haben, haben sie wirklich nichts mitbekommen waren sie so behütet und naiv. Wie glücklich war die Ehe ihrer Eltern. Das buch ist schön geschrieben und man bekommt etwas mit wenn es dem Alter zugeht, die Alten waren jung und werden es wohl auch immer ein wenig bleiben. Vielleicht kann man was in den Alltag retten.
Zwei Wiener Schwestern, beide über 80, leben zusammen und können zwar nicht perfekt miteinander, aber ganz sicher auf keinen Fall ohne einander. Als die amerikanische Enkelin Fragen für eine Geschichtsarbeit stellt, werden Erinnerungen wach. Und als dann noch ein charmanter älterer Herr auftaucht, sind die Tage auf einmal nicht mehr zu lang, sondern fast zu kurz.
Erinnert ein klitzekleinesbisschen an 'Jacke wie Hose' von Rita Mae Brown.