Seit fast 20 Jahren arbeitet Andreas Müller als Richter. Vor seiner Richterbank landen viele harte Fälle: S-Bahn-Überfälle, Gewaltausbrüche, sexueller Missbrauch. Auch drei Jahre nach dem Tod von Kirsten Heisig, einer engen Weggefährtin Müllers, kann Müller keine Besserung der Zustände erkennen: Im Bereich des Jugendstrafrechts soll eingespart werden, das Neuköllner Modell gerät in Vergessenheit, gleichzeitig werden die jungen Intensivtäter immer brutaler. Das kann Müller nicht hinnehmen - jetzt ist die Zeit für Veränderung.
»Am liebsten wäre mir, ich schaffe mich selbst ab.«
2,5 Sterne. Viele gute Gedanken, viel unsinnige Polemik. Es würde auch reichen, das Fazit zu lesen. Die Rechtsfälle wahren interessant, glichen aber Wolkenschäumen. Außerdem ist mir der Autor in seinem Dasein zu zentral, ich hätte es besser gefunden, würde er sich weniger in den Vordergrund stellen. Überdies störten mich die Wortwiederholungen extrem. Da hat das Lektorat wohl geschlafen.
Notizen: -Drogen Kriminalisierung ist sinnlos ->Die Fahndung kostet viel Geld ->Bei Legalisierung könnte man es versteuern -Intensivtäter kommen zu leicht davon -Es dauert lange bis zum Urteil
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