Ein heftiger Schneesturm fegt über die Nordseeküste hinweg und wirbelt alle Weihnachtspläne durcheinander. Weil der Fährverkehr zwischen Borkum und dem Festland eingestellt werden muss, stranden gleich mehrere Gäste in Julias kleiner Pension »Meereszauber«. Seit letztem Sommer kümmert sich Julia allein um das etwas in die Jahre gekommene Gästehaus. Kurzerhand beschließt sie, das Beste aus der Situation zu machen und ihren Gästen ein unvergessliches Weihnachtsfest zu bescheren. Tatsächlich genießen diese statt Weihnachtsstress schon bald die Ruhe und Abgeschiedenheit der Insel. Und auf Julia wartet nicht nur eine romantische Überraschung - sondern auch eine neue Perspektive für ihre Pension.
Vielen Dank an den beHEARTBEAT Verlag und Netgalley für das kostenlose Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
In Winterglück und Inselzauber – Ein Weihnachtsfest auf Borkum, dem neunten Band der Reihe Die schönsten Liebesromane für den Winter, die Adventszeit und Weihnachten, entführt Claudia Schirdewan ihre Leser auf die winterliche Nordseeinsel Borkum.
Ein heftiger Schneesturm legt den Fährverkehr lahm und sorgt dafür, dass mehrere Gäste über Weihnachten in Julias kleiner Pension „Meereszauber“ festsitzen. Julia, die das in die Jahre gekommene Gästehaus seit dem vergangenen Sommer allein führt, steht plötzlich vor der Herausforderung, ein ungeplantes Weihnachtsfest zu organisieren. Statt Hektik und Stress erleben die Gäste jedoch bald die besondere Ruhe und Abgeschiedenheit der Insel. Für Julia selbst hält diese Ausnahmesituation nicht nur romantische Überraschungen bereit, sondern eröffnet ihr auch neue Perspektiven für die Zukunft ihrer Pension. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm leicht, flüssig und sehr detailreich, wodurch sich das Buch schnell und unkompliziert lesen lässt. Die winterliche Inselatmosphäre wird stimmungsvoll eingefangen. Persönlich empfand ich jedoch die Vielzahl an Perspektiven als etwas zu viel, was den Lesefluss stellenweise beeinträchtigt hat. Zudem hätte der Weihnachtszauber noch stärker ausgearbeitet sein dürfen, um die festliche Stimmung intensiver zu transportieren. Insgesamt ist Winterglück und Inselzauber ein unterhaltsamer Wohlfühlroman für die Winterzeit, der mit einer schönen Kulisse und einer warmherzigen Grundstimmung punktet, auch wenn er für mich nicht ganz das volle Weihnachtsgefühl entfalten konnte. 4/5 ⭐️
Inhalt siehe Klappentext. Ich bekam diesen Roman aus der Feder von Claudia Schirdewan über den NetGalley Adventskalender, dies beeinflusst jedoch nicht meine Meinung zum Buch. „Winterglück und Inselzauber: Ein Weihnachtsfest auf Borkum“ ist der 9. Band von „Die schönsten Liebesromane für den Winter, die Adventszeit und Weihnachten“ - für mich war es das erste Buch aus dieser Reihe. Aus Zeitgründen habe ich es erst nach Weihnachten gelesen, aber genau rechtzeitig zum hiesigen Wintereinbruch, sehr passend zum Wetter aus Borkum im Roman. Das Buch mit seinen 288 Seiten liest sich flüssig und zügig, ich kannte die Autorin bisher nicht und auf Borkum war ich noch nicht. Ich finde es mutig von Julia, alleinerziehende Mutter von Leon, dass sie ohne weitere Absicherung durch einen festen Job die Pension ihrer verstorbenen Eltern weiterführt und sich damit täglich neue Arbeit durch und mit fremden Menschen sowie ungewisse Kosten aufhalst. Manch einer mag das, andere können es nicht - für mich wäre es nichts. Freie Zeit mit ihrem Sohn wäre ihr gegönnt, aber es kommt anders (Katrin geht im Laufe des Buches irgendwie verloren…) und das finde ich bemerkenswert: Alle packen mit an, auch wenn mindestens zwei der Gäste vom Zwangsaufenthalt auf der Insel genervt sind. Flora erscheint mir manchmal etwas übereifrig, wie sie alles an sich reißt, hier hätte ich an Julias Stelle mal „stopp“ gerufen, aber ich denke, beide Frauen brauchen es so und die Rentner sind im Grunde froh über den verlängerten Aufenthalt. Nina war mir anfangs zu unsicher, nach dem Knall mit Marc kommt sie langsam zu sich - die schnelle Freundschaft mit Julia erscheint mir in der Kürze der Zeit unrealistisch. Ebenso den Draht von Simon, dauergestresster Unternehmensberater, der in der Firma lebt und nur langsam auftaut, zu Leon und Julia - es geht alles so schnell, es können doch nur ein paar Tage gewesen sein, aber ok, es ist ein Roman. Realistischer finde ich dagegen, dass Julias Ex-Freund und Leons Vater Jasper nun merkt, dass er doch mehr Zeit mit seinem Kind verbringen möchte, als rund um die Uhr in der Bar zu stehen. Hat lange gedauert, aber er hat es hoffentlich verstanden. So mühen sich die unterschiedlichen Personen, die ungewollt aufeinanderhocken, durch die Vorweihnachtszeit und den Schneesturm, toben sich in der Weihnachtsbäckerei und am Christbaum aus und es geschehen sogar noch Wunder, die ihr am besten selbst nachlest. Mit kleinen Abstrichen, wie schon genannt, hat mir das Buch insgesamt gut gefallen, eine Insel an sich ist schon etwas Tolles, Winterwetter an sich in Maßen auch, beides zusammen kann für manchen ein Traum sein, für andere ein Albtraum. Hier hat es geglitzert und gefunkelt, geduftet und geknistert, der Zauber war zu spüren, und wer nicht glücklich war, war es spätestens am Ende des Wohlfühlromans. Zurücklehnen und eintauchen in die Borkumer Winterweihnachtswelt mit Plänen für das neue Jahr und die Zukunft - wer weiß, was die Sternschnuppe bringt. 4 Sterne mit Leseempfehlung für alle, die es romantisch und weihnachtlich mögen und den einen Schritt nach vorne wagen wollen.
Die Trauer eines kleinen Kindes steht mehr im Vordergrund als die Liebesgeschichten – sehr runde, aber auch sehr melancholische, leise Erzählung, der man mit einem gewissen Abstand folgt
Für mein Gefühl führt der Klappentext und die Genre-Einordnung etwas in die Irre.
Ersten klingt es so entspannt und nach einem kuscheligen Weihnachtsfest für die Gäste in der Pension. Faktisch erleben wir jedoch, wie für fast jeden der sieben Hauptcharaktere eine Welt untergeht mit dem ungeplanten Stranden auf Borkum. Die alleinerziehende Wirtin leidet ohnehin mit ihrem kleinen Sohn unter dem kürzlichen Tod der geliebten Mutter und Großmutter. Ein Gast verpasst ihre bislang größte Chance, ihren Lebenstraum umzusetzen. Andere bekommen zusätzlichen Stress im Beruf. Das macht das erste Drittel des Buches sehr depressiv. Dann merkt man langsam, wie sich die Dinge für die einzelnen Beteiligten wohl fügen werden, aber die melancholische Stimmung bleibt bis zum Schluss.
Daran ist zweitens schuld, dass nicht so sehr die sich anbahnenden Liebesgeschichten im Vordergrund stehen, sondern die Tiefe Trauer des kleinen Sohnes um die Oma. Tatsächlich kann man die Trauer des Kleinen sehr nah spüren, während die Liebesgeschichten eher etwa abstrakt bleiben und man sie aus weiterer Ferne beobachtet.
Die Geschichte ist übrigens in der dritten Person geschrieben, aus dem allwissenden Erzähler heraus. Wir folgen immer abwechselnd fünf bis sechs der beteiligten Hauptcharaktere. Und es gibt manchmal nicht genügend Einblick in den inneren Monolog, um z. B. sehr abrupte Sinneswandel oder Veränderungen in der Beziehung zwischen den Charakteren mitempfinden zu können.
Was mir sehr gefallen hat ist der Lokalkolorit. Insbesondere wenn man schon mal auf der Insel war, findet man sich wunderbar mit den Beschreibungen der Autorin zurecht und hat die Bilder vor Augen, wo sich die Charaktere gerade entlangbewegen.
Die Geschichte ist sehr rund, geht aber nicht zu stark in die Tiefe der einzelnen Charaktere und ist eher melancholisch. Am Ende ist nicht alles gelöst und gut, aber die nächsten Schritte sind da und das vermittelt Hoffnung. ________________________________________ Kategorisierung
📚 Romance-Sub-Genre: Contemporary 👥 Altersgruppe der Hauptfiguren: Adult ➿ Plot-Trope: Afraid to commit, Emotional scars, Forced proximity, Found family, Single parent, Slow burn, Stranded, Strong female main character 🌎 Setting-Trope: Christmas, Lovescape, Small town, Winter ⚤ Geschlechterkonstellation: Hetero 💞 Beziehungsstruktur: Monogam 🔪 Spannung: Leicht 🖤 Darkness: Unbedrohlich 💓 Emotionalität: Medium 🧠 Psychologische Tiefe: Oberflächlich 🧐 Glaubwürdigkeit: Teils teils ❤️ Sympathiefaktor der Hauptfiguren: Sympathisch 😆 Humor: Wenig 👫 Klassisches Rollenmodell: Teils teils 💋 Anzahl Spicy Szenen: 0 🔗 Spielart Spicy Szenen: 🔥 Explizitheit Spicy Szenen: 🎨 Originalität der Erzählweise: Teils teils 👀 Erzählperspektive: 3. Person
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Es ist kurz vor Weihnachten und die alleinerziehende Pensionswirtin Julia freut sich darauf, mit ihrem Sohn Leon ein paar Tage zu ihrer Freundin nach Süddeutschland zu fahren. Nachdem ihre Mutter Thea im Sommer verstorben ist, trauert ihr Sohn sehr und so möchte Julia ihn mit neuen Erlebnissen und Traditionen ablenken, denn zuhause auf Borkum hat er sich komplett in sich zurückgezogen und trifft auch seine Freunde nicht mehr.
Doch das Wetter macht sowohl ihnen als auch ihren Pensionsgästen einen Strich durch die Rechnung, Die Sängerin Nina, die so dringend zurück zu ihrem Freund und Manager Marc wollte, um mit ihm Studioaufnahmen zu machen, um ihre Gesangskarriere endlich voranzutreiben strandet genauso auf der verschneiten Insel als auch der gestresste Unternehmensberater Simon, dem von seinem Chef die Hölle heiß gemacht wird, wann er nun endlich in seinen Job zurückkehrt, obwohl der ihm eine Auszeit verordnet hat.
Das Rentnerpaar Flora und Gerd nimmt es gelassen, Flora ersetzt Julia ein wenig die Mutter und Leon die Großmutter, als die Insel von der Außenwelt abgeschnitten wird. Und auch Leons Vater Jasper bemerkt endlich, dass er Zeit mit seinem Sohn verbringen sollte, anstatt immer nur dem Erfolg in seiner Bar nachzuhetzen.
Für mich war das ein richtig schöner Weihnachtsroman. Ich litt mit Julia mit, die unerwartet Gäste bewirten und ihre eigenen Pläne zurückstecken muss, jedoch auch für ihren trauernden Sohn da sein möchte. Ich spürte die Kälte und sah die Schneeflocken, die aus der Nordseeinsel ein Winterparadies zauberten und ich freute mich für Leon, der sowohl in Simon als auch in seinem Vater Jasper Halt findet und wieder Freude spüren kann wie es ein sechsjähriger Junge fühlen sollte. Es war eine heimlige Atmosphäre trotz der Eisekälte und so wurden aus Fremden Freunde.
Das Cover des Buches "Winterglück und Inselzauber - Ein Weihnachtsfest auf Borkum" von Claudia Schirdewan ist zauberhaft winterlich und zeigt die kleine Pension "Meereszauber", davor eine rote Bank eingebettet in eine Schneelandschaft direkt am Meer. Es vermittelt Ruhe und Gemütlichkeit.
Das Buch selbst ist in einfacher Sprache gut verständlich geschrieben und lässt den Leser schnell in die Geschichte eintauchen.
Sie handelt von Julia und ihrem Sohn Leon, die nach dem schmerzhaften Verlust von Thea, Julias Mama und Leons geliebte Oma, die kleine Pension "Meereszauber" am Laufen halten. Leon leidet besonders und lässt kaum jemanden so richtig an sich ran, auch nicht seine Freunde von der Schule. Außerdem fehlt ihm auch sein Papa Jasper, der seit der Trennung von Julia dauerhaft mit seiner Bar dem Jaspers beschäftigt zu sein scheint. Als ein plötzliches Unwetter alle Gäste der Pension zwingt zu bleiben und Julias Pläne, das Weihnachtsfest im Allgäu bei Ihrer Freundin zu verbringen um der Trauer um Thea zu entfliehen, einen Strich durch die Rechnung macht, wird aus der Zwangsgemeinschaft in der kleinen Pension so etwas wie Freunde. Und plötzlich wird der Aufenthalt für jeden der Pensionsbewohner zu einem kleinen persönlichen Weihnachtswunder....
Eine wundervolle Geschichte über Trauer, Wut, Erschöpfung, dem gefangen sein in einer falschen Wirklichkeit sowie Freundschaft, Liebe, Erkenntnis und dem angekommen sein. Ich habe mich sehr gut in die Charaktere einfühlen können und mit ihnen den Schmerz durchlitten, ihre Freude geteilt und viele Tränen vergossen!
Ich bin ein großer Fan von Wohlfühlgeschichten, die in der Weihnachtszeit spielen. Deshalb war ich auf dieses Buch gleich sehr gespannt, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Ich wurde davon auch gut unterhalten und hatte ein paar tolle Lesestunden!
Inhaltlich dret sich alles um einen heftigen Schneesturm, dieser fegt über die Nordseeküste hinweg und wirbelt alle Weihnachtspläne durcheinander. Weil der Fährverkehr zwischen Borkum und dem Festland eingestellt werden muss, stranden gleich mehrere Gäste in Julias kleiner Pension »Meereszauber«. Seit letztem Sommer kümmert sich Julia allein um das etwas in die Jahre gekommene Gästehaus. Kurzerhand beschließt sie, das Beste aus der Situation zu machen und ihren Gästen ein unvergessliches Weihnachtsfest zu bescheren. Tatsächlich genießen diese statt Weihnachtsstress schon bald die Ruhe und Abgeschiedenheit der Insel. Und auf Julia wartet nicht nur eine romantische Überraschung - sondern auch eine neue Perspektive für ihre Pension.
In die Story habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig, locker-leicht und auch bildlich, genau mein Fall! Die einzelnen Personen wurden allesamt interessant beschrieben, wobei mir Julia am meisten ans Herz gewachsen ist.
Die Geschichte konnte mich vorallem natürlich in der Weinachtszeit sehr gut unterhalten. Es gab schöne, humorvolle und gemütliche Passagen – und natürlich auch solche zum Wohlfühlen. Das Happy-End am Ende hat mir sehr gut gefallen und hat die Geschichte abgerundet. Von mir erhält das Buch 5 Sterne und eine Leseempfehlung in der Winterzeit.
Winterglück und Inselzauber von Claudia Schirdewan entführt seine Leser auf die winterliche Nordseeinsel Borkum und erzählt eine Geschichte, die Wärme genau dort entstehen lässt, wo Kälte und Verlust spürbar sind. Im Mittelpunkt steht Julia, die nach dem Tod ihrer Mutter allein die kleine Pension Meereszauber führt und versucht, für ihren Sohn Leon Stabilität zu bewahren. Gerade in der Vorweihnachtszeit wiegt der Verlust besonders schwer - für Mutter und Kind gleichermaßen. Als ein heftiger Wintereinbruch die Insel von der Außenwelt abschneidet, geraten alle Pläne durcheinander. Gestrandete Gäste, geschlossene Fährverbindungen und ungeplante Nähe fordern Julia heraus, lassen aber auch etwas Neues entstehen. Jasper, Leons Vater, ist plötzlich wieder präsenter, als es der Alltag sonst erlaubt.
Zwischen alten Verletzungen, unausgesprochenen Gefühlen und gemeinsamer Verantwortung entsteht eine leise, glaubwürdige Dynamik, die berührt, ohne kitschig zu wirken. Die große Stärke des Romans liegt dabei in seiner Atmosphäre. Die verschneite Insel, die Ruhe, das Zusammensein wider Willen, all das schafft einen besonderen Zauber. Aus Fremden werden Vertraute, aus schwierigen Situationen kleine Wunder. Julia wächst an ihren Aufgaben, Leon findet Trost in Nähe und Gemeinschaft, und selbst scheinbar nebensächliche Begegnungen hinterlassen Spuren. Der Schreibstil ist dabei leicht, flüssig und einladend. Die Figuren wirken sympathisch und lebensnah und ihre Entwicklungen sind ruhig und nachvollziehbar.
Winterglück und Inselzauber ist ein gemütlicher, gefühlvoller Winterroman, der zeigt, dass Weihnachten nicht perfekt sein muss, um besonders zu werden.
Julia hat eine kleine Pension auf Borkum, in dem ein paar Gäste eingecheckt sind, als ein Schneesturm ausbricht. Es fahren keine Fähren mehr, weshalb Julia beschließt, ihren Gästen und ihrem Sohn ein angenehmes Weihnachtsfest zu organisieren. Das ist leichter gesagt als getan, weil zwei Gäste, Nina und Simon, eigentlich nur darauf warten, die Insel verlassen zu können.
Die Charaktere im Buch mochte ich gerne. Ich finde es gut, dass sich alle verstehen und ein gutes Verhältnis zueinander haben. Mir hat es auch gut gefallen, wie jeder regelmäßig etwas mit dem Sohn von Julia gemacht und ihn abgelenkt hat. Man wünscht jedem nur das Beste und ist froh, dass jeder eine Art von Happy End bekommt. Obwohl ich alle mochte, haben mir Julia und Simon am besten gefallen. Die Handlung ist sehr gemütlich. Es gibt viele schöne und angenehme Momente und im Vergleich dazu nur wenig Drama, weshalb das Buch gut zur Winterzeit passt. Es ist interessant gewesen zu sehen, wie Julia und Jasper ihre Events mit der Hilfe der Gäste organisieren und was sie im allgemeinen alles so erleben. Der Schreibstil ist gut. Die Geschichte lässt sich leicht und angenehm lesen und ich bin gut durch die Seiten gekommen. Ich kann das Buch empfehlen, wenn man eine atmosphärische und eher ruhige Weihnachtsgeschichte lesen möchte, die auf Borkum spielt. Die Insel als Setting mochte ich gerne und die Geschichte ist kurzweilig.
Heimelig - Kuschelig Inselzauber in Form eines Schneesturmes und viel Eis auf der See… Winterglück in der kleinen Pension von Julia und ihrem kleinen Sohn Leon. Julia`s Gäste sind gezwungen länger auf Borkum in der kleinen Pension zu bleiben. Es gibt wohl kein Entkommen. Alles ist dicht – keiner kommt mehr auf die Insel – keiner kommt mehr runter. Auch der Plan von Julia fällt dem Schneesturm zum Opfer. Aber was soll`s, es hilft ja nichts. Sie machen alle das Beste aus diesen Tagen. Natürlich bleibt nicht aus, dass man sich näher kommt und so manches, was tief in den Menschen schlummert, zum Vorschein kommt.
Mich hat diese Geschichte in Weihnachtsstimmung versetzt, bin abgetaucht und konnte nicht mit lesen aufhören. Alle Protagonisten waren sehr authentisch und kamen überzeugend rüber. Ein bildhaftes Setting lässt das Kopfkino arbeiten. Vor allem hat mich Leon begeistert. Der kleine Junge hat mein Herz erobert und ich fühlte mit ihm. Ein wunderschönes Buch, nicht nur zur Weihnachtszeit. Auch als Geschenk kommt es sicherlich bei Romantik – Fans sehr gut an. Der Schreibstil ist flüssig und lässt keine Fragen offen.
Fazit: Wunderschöner Roman zum Wohlfühlen und auch zum Verschenken (nicht nur zur Weihnachtszeit)
Danke an NetGalley und LÜBBE Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung hier in keiner Weise beeinflusst.
Julias Weihnachtspläne werden alle durch einen heftigen Schneesturm, der über die Nordseeküste hinwegfegt, durcheinander gewirbelt. Der Fährverkehr zwischen Borkum und dem Festland muss eingestellt werden und so stranden mehrere Gäste in Julias kleiner Pension „Meereszauber“. Kurzerhand beschließen alle das Beste aus der Situation zu machen und so genießen alle statt Weihnachtsstress schon bald die Ruhe und Abgeschiedenheit der Insel. Mich hat vor allem die angenehme Erzählweise überzeugen können. Das winterliche Inselsetting wurde stimmungsvoll beschrieben und auch das Gefühl von Abgeschiedenheit und die Nähe zum Meer hat die Autorin sehr gut vermittelt. Es gibt kein großes Drama, dafür stehen Freundschaft, Mitgefühl und gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Julia und ihr kleiner Sohn Leon sind mir sehr ans Herz gewachsen und auch die restlichen Charaktere sind zwar verschieden aber trotzdem sympathisch und nahbar, sodass ich mich beim Lesen sehr wohlgefühlt habe. Ich fand es überhaupt störend, dass Konflikte sehr schnell und einfach gelöst wurden, es hat einfach zur Stimmung gepasst. Das Buch hat mir genau das winterliche Weihnachtsgefühl vermittelt, welches ich mir erhofft habe.
Funkeltage Es war ein angenehmes Buch, und auch wenn es mir manchmal zu detailliert und an anderen Stellen wieder etwas oberflächlich erschien, konnte man sich alles sehr gut vorstellen. Besonders neugierig war ich auf die Köstlichkeiten von Flora – die hätte ich gern probiert – und auf Nina, deren Stimme ich gerne gelauscht hätte.
Die Protagonisten, besonders der kleine Leon, wirkte manchmal schon etwas zu erwachsen für sein Alter, aber dennoch fand ich die Figuren insgesamt sympathisch. Alle, die alleinerziehende Pensionswirtin, der überarbeitete Gast, die singende Verkäuferin oder der Vater der erkennt was wirklich wichtig ist im Leben. Das alles gespickt mit viel Schnee und Eis, etwas Drama und eingeschneit auf Borkum. Auch das Thema Trauerbewältigung, Verlust und natürlich die Liebe nahm hier einigen Platz in Anspruch.
Ich würde mich freuen, wenn es weitergehen wird auf Borkum – mit den Menschen, der kleinen Pension und den Geschichten, die noch auf die Inselgäste warten. Solche „Funkeltage“ und helfende Hände kann man sich doch immer wünschen!
Um die Weihnachtszeit herum werde ich immer ein bisschen rührselig 😏, da kommen Liebesromane mehr als recht. Dies ist Band 9 der 12teiligen Reihe der schönsten Liebesromane für den Winter, die Adventszeit und Weihnachten. Da alle Romane in sich abgeschlossen sind und von unterschiedlichen Autorinnen geschrieben wurden, macht es ausnahmsweise einmal nichts, dass ich nicht am Anfang angefangen habe 😏
Schon das Cover versetzt mich in winterliche Stimmung und Atmosphäre und hat mit dazu beitragen, dieses Buch zu wählen. Die Autorin sagte mir bislang nichts, aber es wird nicht das letzte Buch gewesen sein, das ich aus ihrer Feder lese.
Flüssig und nahezu fehlerlos geschrieben, war ich tatsächlich in der Geschichte gefangen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es gibt Twists und mehrere Situationen, die auf die Tränendrüse drücken, so dass man sich auf jeden Fall genügend Taschentücher bereitlegen sollte.
Ein rundum gelungenes Buch und sehr empfehlenswert!
Winterglück und Inselzauber von Claudia Schirdewan lässt uns in eine zauberhafte Geschichte über die Magie der Funkeltage rund um Weihnachten eintauchen – und in die ausnahmsweise sehr winterliche Landschaft der Insel Borkum.
Julias Pension hat kurz vor Weihnachten noch vier Gäste, die aufgrund eines plötzlichen Wintereinbruchs und Schneesturms nicht mehr von der Insel kommen und Weihnachten wohl oder übel dort verbringen müssen. Daraus entsteht eine schöne Geschichte über Zusammenhalt, Freundschaft und zweite Chancen.
Ich wollte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen - ein absoluter Feel-Good-Roman!
Julia wollte eigentlich über Weihnachten ihre kleine Pension auf Borkum schließen und mit ihrem Sohn Leon zu ihrer Freundin nach Bayern fahren. Nach dem Tod ihrer Mutter möchte sie den Erinnerungen entfliehen, die ihr und besonders Leon arg zu schaffen machen. Doch dann unterbricht ein Sturm die Fährverbindungen zum Festland und sowohl ihre Gäste, Simon, Nora und das Ehepaar Flora und Gerd stranden auf der Insel.
Gemeinsam müssen sie das Beste aus der Situation machen und nach und nach zieht weihnachtliche Stimmung ein. Am Ende ergeben sich für alle komplett neue Perspektiven, an die vor Weihnachten noch niemand gedacht hat.
Claudia Schirdewan nimmt uns mit auf die winterliche Nordseeinsel Borkum. Durch den Sturm fallen auch das Internet und das Handynetz aus, was in heutigen Zeiten vieles schwieriger macht. Trotzdem vermittelt der Roman ein heimeliges Ambiente und man hat das Gefühl immer hautnah dabei zu sein.
Ich mochte das Buch sehr gerne, es ist perfekt für einen Nachmittag bei schlechtem Wetter mit Tee und Keksen auf der Couch. Ich kann es auf jeden Fall wärmstens empfehlen.
Eine herrlich romantische und gemütliche Geschichte, genau richtig zum Abschalten in der teils stressigen Weihnachtszeit. Die Handlung war zwar teilweise etwas sehr zufällig bzw. schicksalhaft gestrickt, aber die Personen wirkten dafür sehr real und wie aus dem Leben gegriffen, auch ihre Träume, Schicksale und Lebenswege waren nachvollziehbar und glaubwürdig. So habe ich gerne die kleine durch den Schneesturm an die Insel und das kleine Hotel gebundene bunt zusammengewürfelte Gruppe durch die Weihnachtstage begleitet und bin mit ihnen gemeinsam schon einmal in die richtige Weihnachtsstimmung gekommen. Für mich war das Buch jedenfalls genau die richtige Wahl zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit.
Das Buch "Winterglück und Inselzauber" von Claudia Schirdewan ist ein Winterlicher Roman der mitten ins Herz tritt.
Julia besitzt eine kleine Pension in der sie mit ihrem kleinen Sohn Leon wohnt. Wetterbedingt sitzen alle auf der Insel fest. Was anfangs schrecklich wirkt wird wie ein sechser im Lotto für Julia, ihr ganzes Leben wird auf den Kopf gestellt.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und kann ich nur wärmstens empfehlen.