Leider gar nicht meins. Ich konnte mich überhaupt nicht in ihr Leben, ihre Situation und Gedanken einfinden, ich konnte sie auch nicht teilnehmend nachvollziehen. Stattdessen eine Aneinanderreihung kurzer Sätze und faktischer Beschreibung, seltsam distanziert. Etwa so, wie ein Kind von seinem Tag erzählt, das eigentlich lieber spielen will und das man dazu nötigt. Das Wesentliche bleibt unbeschrieben, das Verhältnis zur Mutter befremdlich und schlicht uninteressant. Schade, ich mochte „Der Gott der kleinen Dinge“ sehr, aber mit diesem Buch konnte ich schon wegen der Erzählweise und der Sprache gar nichts anfangen.