Jump to ratings and reviews
Rate this book

Blaue Romanze

Rate this book
»Blaue Romanze«: eine große Liebesgeschichte zwischen französischer Leichtigkeit und deutschem Ernst

Als Julian Myriam das erste Mal in einer Karaokebar in Marseille sieht, kann er nicht mehr wegschauen. Ein Gespräch, ein Duett und einen illegalen Ausflug auf ein Baugerüst später ist das immer noch so. Auch Myriam fü Das hier ist anders als sonst. Beide sind jung, belesen, kritisch und über allem liegen der Zauber und die Leichtigkeit von Marseille. Und doch bricht der Kontakt ab, als beide in ihre Leben zurückkehren, Myriam nach Paris, Julian nach Berlin. Als Myriam für ihre Promotion nach Berlin kommt, begegnen sie sich wieder. Doch nach dem 7. Oktober teilt sich ihr Umfeld in zwei Seiten – und sie stehen auf der jeweils anderen. Konsequent und listig erzählt Nora Haddada in »Blaue Romanze« von Liebe, politischem Diskurs und von der Tragik unserer Gegenwart.

229 pages, Kindle Edition

Published September 10, 2025

25 people are currently reading
783 people want to read

About the author

Nora Haddada

2 books19 followers

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
89 (32%)
4 stars
120 (43%)
3 stars
57 (20%)
2 stars
9 (3%)
1 star
2 (<1%)
Displaying 1 - 30 of 45 reviews
Profile Image for Antonia.
54 reviews16 followers
January 12, 2026
Unfassbar gut. Hab das morgens direkt nach dem Aufwachen und abends vorm Schlafen giggelnd und schnalzend im Bett gelesen weil alles ansteckt und so wahr ist. Sie hat es irgendwie geschafft einen Zeitgeist wie fotografisch genau abzubilden ohne dass man diesen leidigen Beigeschmack hat, dass vermutlich schon in 5 Jahren die Hälfte schlecht gealtert sein wird. Das schon komplett losgelöst von der deutschen Debatte um Palästina. Die so in 230 Seiten en Detail abzubilden und parallel noch eine komplexe Liebesgeschichte zu erzählen ist so eine kranke Leistung. Bei allen großen gesellschaftlichen Fragen, die ausgehandelt werden übernimmt sich das Buch nie, rutscht nicht unangenehm ab ins Klischee. Gen Z will ja angeblich weniger Sex in Kulturprodukten aber ich würde Geld bezahlen um so auch nur auf einer halben Seite ein kleines bisschen mehr Intimität written by Haddada geschenkt zu bekommen. Schreckliches Ende, weiß noch nicht, wie ich das finde, es wirkt stilistisch out of place aber vielleicht will ich es einfach nur noch nicht wahrhaben
Profile Image for Lisa.
22 reviews1 follower
September 16, 2025
Ich habe viele Gedanken. Ich war, als ich den Klappentext gelesen habe, vorrausschauend etwas sauer über den Aufhänger der Handlung, weil ich dachte: "Das kann man einfach nicht gut machen". Ich war dann aber ehrlicherweise doch so neugierig, dass ich es einfach lesen wollte (mir gefiel davor "Nichts in den Pflanzen" von Nora Haddada so gut). Ich muss sagen, dass es sich gut wegliest und sie akkurat einfängt kann, wie das Alltagsleben in Berlin so ist, zum Beispiel in den Bibs, Unis oder Kneipen, in denen alle so sind. Sie verwendet unglaublich schöne, dabei leichte Sprache. Manchmal wirkt das Buch auf mich aber auch absichtlich exklusiv, denn ich denke, man kann es nur verstehen, wenn man sich selbst genau in diesen Milieus bewegt. Da habe ich mich manchmal gefragt, warum es das braucht. Ich habe schon mitgefiebert weil ich einfach wissen wollte, auf welche Seite sich das Buch am Ende stellt, und mir ausgemalt habe wie wütend ich sein würde, wenn es ein "wir müssen einfach mehr miteinander über Nahost reden" wird (was es teilweise war). Das fand ich selbst irgendwie einen seltsam Lesemodus, aber naja. Gleichzeitig fand ich, hat es emotional schon viel auf den Punkt gebracht, zb wenn Myriam sich fragt, ob Julian wohl wirklich so dumm ist wie seine Artikel. Kleine Spoiler ab hier: Ganz frustrierend fand ich, als sie sich dann politisch zurückzieht, weil sie lieber in love sein möchte. Das hat sich dann noch etwas gewendet. Ich habe über das Ende nachgedacht. Ich denke, man kann es nett lesen als die Botschaft, dass Julian ohnehin eher Mitläufer war. Und er am Ende, konfrontiert mit immer mehr Realität und seinen eher mäßigen Freundschaften, von seiner Position ablässt. Und sich ganz am Ende zeigt, dass ohnehin staatliche Repressionen die konkrete Bedrohung darstellen, nicht propalästinensische Linke. Damit hat es meine Wut tatsächlich ein bisschen geglättet. Allerdings bin ich insgesamt unschlüssig, denn ich finde es macht insgesamt aus einem Krieg ein zeitgenössisch-lifestyliges psychologisches Ding. Das wird auch durch Julians unerfolgreiche Therapiestunden nicht ganz aufgebrochen, finde ich. Und der Repressions-Einwand kam erst auf letzter Seite. Naja. Es hat mich irgendwie gecatched.
Profile Image for Collin Hauke.
19 reviews3 followers
November 19, 2025
Als ich die Beschreibung las war ich verzückt: eine Romeo-und-Julia-Geschichte, die in der Gegenwart seit dem 07. Oktober 2023 spielt mit zwei Hauptfiguren aus den verfeindeten Lagern Antideutsche und Postkolonial/ Anti-Imp. Diese Idee war mir beim ersten Gedanken kitschig (kann man mit einer Liebesgeschichte ein komplexes, politisches Thema aktuellen Zeitgeschehens adäquat behandeln?), beim zweiten aber genial, denn man muss das ganze Ernsthafte, all die bitterernsten politischen Argumente und Schlagwörter im wohlig-warmen Schaum der Liebe auflösen, um die Hauptfrage des Romans beantworten zu können: kann man jemanden lieben, ja überhaupt mit ihm verkehren, wenn er eine andere politisch-moralische Ansicht hat als ich? Und die Antwort Haddadas ist: das können wir ohnehin nicht entscheiden!

Julian und Myriam lernen sich im Sommer 2022 in Marseille kennen in einer magischen Nacht, doch gehen sie trotz dessen getrennte Wege. Sie zurück nach Paris, wo sie ihr Studium abschließt, er zurück nach Berlin, wo er ebenfalls sein Studium ablegt und Journalist wird. Durch (im Buch divers) vorkommende Fügungen des Schicksals treffen sie sich jedoch in Berlin wieder, wo Myriam eine Dissertation zur Frage der Legitimität von Gewalt als Akt des Widerstands gegen Kolonialismus erarbeitet. Beide kommen aus den unterschiedlichen Lagern. Myriam hat algerischen Großeltern, die sich im Befreiungskampf engagierten und engagiert sich selbst antirassistisch in der Praxis und mit Postkolonialismus theoretisch; Julian ist in einer antideutschen Jugendgruppe sozialisiert, ist in diesen Kreisen verortet und gemäß dessen auch kritisch gegenüber Antisemitismus und postkolonialer Theorie. Doch beide sind verbunden durch das mächtigere Band der Liebe, das sie wiederholt aneinanderkettet, allen Rationalisierungen zum Trotz.

Der Roman spielt in Berlin, dessen Lebensgefühl er förmlich aufgesogen hat: Drogen, Alkohol, Altbau, Party, Kulturbetrieb, Kneipen usw. Es ist aber keine bloße Satire oder Selbstironie, sondern ein stimmiges Bild einer Stadt, ja eines Lebensgefühls sogar. Die Hauptfiguren, insbesondere in den Dialogen auch mit Nebenfiguren, sind lebensnah gezeichnet. Es sind keine Holzschnitte, die hier grob und rein klischeehaft denken und handeln. Klischees kommen indes überall vor, bei den champagnerschlürfenden, wassermelonenpintragenden Kultur-Aktivist*innen, die bei Weinpartys in opulenten Altbauvillen über Humanismus sinnieren, als auch bei den koksziehenden, schwarztragenden Antideutschen-Journos, die in der Szenekneipe über kritische Theorie sinnieren. Der Roman verarbeitet diese Klischees (die uns im echten Leben durchaus begegnen - ich kann da von beiden Seiten berichten) zu einer Erzählung, in der diese Klischees jedoch - meistens- durchstoßen werden. Wo wir sehen, dass hinter all dem Cancelling, dem Diffamieren, dem Diskutieren und Meme-Sharing Menschen stehen, die in ihren Persönlichkeiten vielschichtiger sind, als die Vorstellung von ihnen, die wir uns einbilden und mit dem wir ihnen begegnen. Aber das funktioniert nur in eine Richtung, denn die Antideutschen, die wir in diesem Roman präsentiert bekommen, sind verschlagen, niederträchtig, affektiert, eingebildet und unsicher. Das sind Diskussionen wie auf den Seiten 100-104 oder 149, wo die eine Seite des Romans nur in Klischees sprechen kann, die nicht durchbrochen werden. Sie sind eingebildete Leute, die dicke Bücher "lesen" und dann mit hochgestochenen Begriffen um sich werfen, die kein normaler Mensch versteht, die ja eh alle anders ticken als diese drogensüchtigen Heiopeis. Sie sind im Buch nicht in der Lage, ein kohärentes Argument zu formulieren. Nur Schlagwörter, Beleidigungen und eine dünne Suppe engstirniger Theorie können sie zu Besten geben, wie anhand der Charaktere Matthias und Maximilian mehrfach bewiesen wird. Sie kommen alle aus bürgerlichen Elternhäusern, sind in Wohlstand aufgewachsen und haben die besten beruflichen Chancen auf dem Sozialarbeiter- oder Social-Media-Managementmarkt. Auch Julian selbst ist Antideutsch nur qua Sozialisation. Er fühlte bei einem Gedenkstättenbesuch eine besondere Form von Beklemmung, ist imponiert durch all die "big words" seiner Kollegen und ist durch seine Beschäftigung mit dem Thema eben antisemitismuskritisch. Und so sind die Streitgespräche mit Myriam gehaltlos von seiner Seite aus, denn es sind immer die argumentlosen Phrasen (manchmal auch nur Versatzstücke) die er hier austauscht. Er ist unsicher, hat Vaterkomplexe und weiß ja eigentlich gar nicht mal so viel. Myriam hingegen ist belesen, ist klug, mitfühlend, sensibel und naiv, was zumindest den Diskurs in Deutschland angeht. Sie ist herzensgut, aufrichtig und mutig. Eine echte Powerfigur eben. Sie kann ihre Argumente bestens ausdrücken, wenngleich ihr im Laufe des Romans und des Konflikts mit Julian die Worte versagen, denn nicht immer kann man in Worten das ausdrücken, was man möchte und nicht immer weiß man, was man überhaupt ausdrücken möchte. Dieses Ungleichgewicht, denn auch die restlichen Figuren und die gesamte Welt um sie herum sind "pro-palästinenisch" und gut, macht dem Roman in der Mitte zu schaffen. Er ist in seiner Erzählung darauf angewiesen, dass diese jungen, verbürgerlichten Anti-D-Journos schlecht und verschlagen sind. Und auch durch die Auslassungen (gibt es zu der Postkolonialismus-Bubble denn nicht mehr zu berichten, als ein kurzes "Sie bezeichnete den 7. Oktober als einen Akt des Widerstands"?!) positioniert sich dieser Roman still und heimlich, was seiner Absicht schadet, denn wenn ich eine Romeo-und-Julia-Geschichte erzähle, die die Fehler einer Debatte und die Fehler ihrer Lager abbilden soll, dann kann ich mich nicht auf eine der Seiten schlagen. Und eine Begründung, dass die Welt nun mal so ticke und die Deutschen Angst hätten, verlogen seien oder schlicht schlecht, das ist eine unredliche Erklärung für eine solche Positionierung. Ich glaube, es wäre durchaus möglich gewesen, die Kriegsverbrechen, die Diskriminierung und die Gewalt der israelischen Regierung und Kriegsführung mit diesem Buch zu behandeln, doch so bleibt es eine selbstgerechte (Selbst-)Erzählung, die vergewissert, dass man am Ende richtig steht und die anderen falsch. Mir fehlt hier das Zweifeln an der eigenen Gewissheit, die der Roman so gerne evozieren möchte. Am Ende sind die Gewissheiten nur bei einer Seite wankend.

Dabei zeigt der Roman ja, dass Selbstkritik, Kritik der eigenen Argumente und Diskussionsführung, der Unredlichkeit bei der Debatte, der Verletzung von Meinungsfreiheit und überhaupt die Annäherung zu einer Person, die nicht dasselbe denkt und fühlt wie ich, nicht nur möglich, sondern wichtig sind, um aus den Irrwegen eines Konflikts auf zivilisierte Weise herauszufinden. Andernfalls bleibt nur das Cancelling, Zerfleischen und Abwenden von der Welt um einen herum.

Und in gewisser Weise ist es die Selbstbezogenheit beider Bubbles, die doch am komischsten im ganzen Roman ist. Kein einziges Mal sind wir direkt Israelis oder Palästinensern ausgesetzt. Wir hören immer nur aus zweiter Hand von ihnen und was sie über alles denken, das ist irrelevant. Es ist diese Selbstbehandlung zweier abgeschiedener Welten mit- und gegeneinander, die am tragisch-komischsten ist. Man redet viel bei Weinpartys, redet, redet, redet, demonstriert, teilt Memes und Infokacheln, schreibt Artikel und Paper: nichts davon bewegt die Welt, zumindest außerhalb von Berlin. Und so zeigt der Roman, dass der Nahostkonflikt der deutschen Linken ein urdeutscher Konflikt ist: ein Konflikt der mit und gegen sich selbst geführt wird (und jetzt werden wieder Leute ihren besten true-scotsmen herausholen und sagen: "aber der ist doch gar nicht links!" "die ist keine Linke!" "Wahres Linkssein, das heißt...!").

Der Roman lässt mich zwiegespalten (wie die deutsche Linke) zurück. Er ist sprachlich und thematisch großartig. Er verarbeitet das Thema, vorrangig in Bezug auf seine mediale Präsenz, umsichtig. Zeigt die Probleme des Diskurses, das Verzerren von Meinungen, das Entblößen und Diffamieren. Die Abwesenheit, offen gegenüber anderen Positionen zu sein und Verstehen zu wollen, vielleicht darüber ja auch mitfühlen zu können. Er zeigt, trotz kitschigen Anfang gelungen, wie Liebe irrational ist und nicht irgendwelchen Vorstellungen von politischen Demarkationslinien folgt und dennoch zu Glück führen kann, das das Glück aller Postkolonialismus-Seminare und Adorno-Lesekreise übersteigt und uns zusammenführt. Die Beschreibungen Berlins, die Interaktionen der Hauptfiguren, die zeitaktuelle Sprache und Prosa wie die, des Gesprächs zwischen Jean und Myriam(der wahrscheinlich beste Dialog des Romans), machen das Buch allemal lesenswert. Auch im Rahmen einer Selbstreflexion, dieser nun schon zwei Jahre. Aber es sind die stumpfsinnigen Antideutschen, die dümmlichen Dialoge ihrerseits, die niederträchtige Einfältigkeit ihrerseits und die fehlende Auseinandersetzung mit der anderen Bubble, die mich ein Stück weit enttäuschen, denn da wäre mehr drin gewesen. Vielleicht hätte die Lektüre nicht nur von Adorno oder Said, sondern auch zentraler Werke der Antideutschen selbst, genützt, um deren Positionen zu verstehen und Charaktere zu schreiben, die mehr sind als ein zweidimensionaler Pappaufsteller mit der Sprechblase um den Mund "Bomber Harris - do it again!".
Profile Image for Y..
7 reviews
October 19, 2025
ach naja, leider am ende doch nur wirklich kritisch gegenüber einer der beiden bubbles und in seiner reflexion nicht wirklich konsequent. schade.
36 reviews8 followers
January 18, 2026
Ich wollte zwei Sterne geben, aber meine Freundin sagt ich soll drei geben, weil ihr der Stil gefiel. Also drei.

Nora Haddada hat sich zum Gazakrieg im Sinne der Palästinenser geäußert. Und auch abgesehen davon sollte man grundsätzlich keine "objektive" Position in einem Debattenroman erwarten.
Statt dies zu verschleiern, hätte man sich wenigstens die Mühe geben können, Positionen einmal wirklich ausführlich abzubilden. Doch das geschieht überhaupt nicht. Es werden kein einziges Mal echte Debatten geführt. Eher verblüffend ist, wie wenig der Roman letztendlich zum Nahostkonflikt zu sagen hat. Man könnte vermuten, dass sich Haddada hier bewusst zurückhält (auch wenn es der Selling Point des Romans ist, aber gut). Aber worum geht's dann?

Es geht es im wesentlichen um die Intrigen zweier Berliner Freundeskreise. Damit ist Blaue Romanze maximal ein Milieuroman, allerdings ein ziemlich uninteressanter. Es werden ein paar Artikel veröffentlicht, man trennt sich, kommt wieder zusammen, streitet sich und es ist fast, als hätte die Autorin im letzten Moment gemerkt, dass das alles nicht sehr spannend ist, weswegen es noch ein völlig unmotiviertes, unnötiges Finale gibt. Alles in allem ziemlich underwhelming.
Profile Image for Ileana (The Tiniest Book Club).
225 reviews39 followers
September 15, 2025
Dem Titel alle Ehre macht Nora Haddadas zweiter Roman, denn diese Romanze ist wirklich von shakespeare'scher Form. Nach der Lektüre saß ich erstmal wie vom Blitz (vom Dolch?) getroffen und bin eigentlich immer noch dabei, die Geschehnisse sacken zu lassen.

Die Geschichte beginnt harmlos, romantisch: Julian aus Berlin trifft beim Karaoke im Urlaub in Marseille Myriam aus Paris. Die beiden flüchten von der Party und verbringen Stunden damit, auf einem Baugerüst zu quatschen. Obwohl beide sich voneinander angezogen fühlen, trennen sie sich ungeschickt, ohne Kontaktdaten ausgetauscht zu haben.

Zurück im Alltag, denken die star-crossed lovers oft an diese Begegnung. Julian studiert Philosophie in Berlin, macht ein Volontariat in Tel Aviv, während Myriam sich in ihrem Studium mit postkolonialer Theorie beschäftigt, aktiv ist in studentischen Gruppen gegen Polizeigewalt und sich mit der Geschichte ihres Großvaters auseinandersetzt, der Teil der algerischen Befreiungsbewegung war. Auf der Suche nach einer Doktormutter für ihre Dissertation landet Myriam in Berlin und es kommt, wie es in einer Romanze kommen muss: Myriam und Julian treffen sich wieder.

Nach dem 07. Oktober haben sich die politischen Fronten verhärtet und die beruflichen und privaten Leben der beiden verlaufen entlang dieser Fronten. Julian, in der antideutschen Bewegung sozialisiert, schreibt als Journalist Artikel über antisemitische Vorfälle in Berlin. Myriam versucht, sich in ihrem ersten Job zurechtzufinden: sie lehrt „Einführung in die postkoloniale Theorie“ und wird sofort konfrontiert mit den unterschiedlichen Positionen ihrer Student*innen zu Israel und Palästina.

Haddada seziert sorgsam die Missverständnisse zweier junger, verknallter Menschen mit unterschiedlichem Background, die sich im Mittelpunkt einer Krise wiederfinden, die alles berührt und alles zu vergiften scheint. „Blaue Romanze“ ist unterhaltsam, clever, furchtlos und erschütternd, auch, was die Gleichzeitigkeit in unseren Leben betrifft.

CN: Themenbereiche Antisemitismus und Rassismus, Genozid, suizidale Gedanken, Polizeigewalt
Profile Image for theresa ᯓ★.
70 reviews15 followers
September 23, 2025
4.00 🌟 // ich liebe nora haddada! und bin dankbar für dieses buch! (es gibt mehr zu sagen, aber grade bin ich zu müde)
Profile Image for Lucina Benker.
18 reviews1 follower
September 18, 2025
Es geht um den Nahostkonflikt, Rassismus und Antisemitismus aber vor allem um eine Liebesgeschichte. Ich mochte die sehr authentischen Dialoge und wie einige andere literarische Werke integriert oder zitiert wurden. Die schweren Themen werden mit einer Art von Leichtigkeit kombiniert ohne den Ernst der Thematik zu verlieren, hat mich sehr zum Nachdenken angeregt
5 reviews1 follower
December 27, 2025
Ich hab mich so darüber gefreut dieses Buch anzufangen, als ich den Klappentext gelesen hatte! Die Grundidee finde ich ja so toll und war total gespannt auf die Umsetzung.
Nur leider echt schwer zu verstehen manchmal, wenn man gar kein Französisch spricht. Oder wenn man kein*e Akademiker*in ist. Oder, oder…
Super schade, dass der Inhalt dieses Buches nur exklusiv einer bestimmten Personengruppe zugänglich ist. Es wird einem echt schwer gemacht folgen zu können, wenn man selbst keine intellektuellen Akademiker Fachbegriffe in seinem Sprachgebrauch etabliert hat.
Vielleicht ist das Absicht oder Ironie? Nichtsdestotrotz wäre diese aber nicht für alle verständlich.
Profile Image for Resi .
25 reviews2 followers
October 8, 2025
Eine tragische Liebesgeschichte im politisierten Umfeld der zwei Hauptfiguren in Neukölln. Zwei
Personen, zwei Positionen, zwei gegenüberliegende Arbeitsplätze in der Stabi am Potsdamer Platz und eine Frage: Kann man einander mögen (das Wort lieben kann der Protagonist nicht sagen weil er lost ist) auch wenn man verschiedener Meinung ist? Die Figuren nerven ein bisschen durch ihr academia bla bla trotzdem mag ich die Beobachtungen zu genau diesen bubbles und die zahlreichen nicht erkannten Privilegien über die sie tagtäglich stolpern.
88 reviews1 follower
October 7, 2025
Bewertung kommt noch (Tendenz 2.5??)

TL;DR: Die Idee ist interessant, die Umsetzung hat für mich leider nicht funktioniert. Es gab argumentativ nicht wirklich was neues oder wenigstens neu erzähltes. Die Beziehung, deren moralischer Zwiespalt die große Stärke des Buches hätte sein können (sollen?), kommt auf einer emotionalen Ebene leider null rüber, was der ganzen Handlung irgendwie den Biss nimmt. Gerade in eher linken Kreisen wird doch gefühlt jede Beziehung in den letzten zwei Jahren in irgendeiner Form über diesen Krieg gesprochen haben, ob jetzt einer oder gegensätzlicher Meinung. Warum war dann gefühlt alles, was zwischen den beiden an Diskussion stattgefunden hat irgendeine Form von "Glaubst du das wirklich? Also so wirklich??" - "Also... ja schon" - "Ich kann es nicht fassen, dass du das wirklich denkst" - "ich kann es nicht fassten, dass DU das denkst". Wo war da die Aushandlung?

Dazu kommt, dass der Konflikt mit der Zeit hauptsächlich zwischen den Freundeskreisen stattfindet, indem die übereinander Artikel veröffentlichen?? Da hätte man so viel interessanteres rausholen können... Und der Schreibstil war auch nicht meins, teilweise oberflächlich, teilweise sprachlich sehr akademisch/exklusiv (die Autorin hätte vlt. einfach ein Sachbuch schreiben sollen), wenig feinfühlig. Kann man aber unter Geschmackssache verbuchen, denke ich. Gegen Ende wurde zumindest das besser und irgendwie bin ich auch dran geblieben.
Also ja, alles in allem jetzt nichts mega neues; sicher für viele interessant, für mich hat aber hauptsächlich der Schreibstil das Leseerlebnis echt nervig gemacht.


(Und hier nochmal die ausführliche, bissi rantige Review)
Profile Image for Selma.
16 reviews
January 18, 2026
nora haddada die autorin to be, love eigentlich alles wa sie mit sprach macht, es isch so du lesisch so und du checksch eifach weil es isch so on point gschribe dasmer so isch, JA JAAA!

het mi nöd so umghaue wie nichts in den pflanzen, es goht um zwei wo sich verliebed und zuefällig wiedertreffed aber komplett unterschiedlichi politische ahsichte hend, beidi ide öffentlichkeit wirked und so mönd ihren weg finde (oder ebe au nöd) mit dem klarcho

mir gfallt was autorin drus macht und wie sis macht, s‘ endi isch chli sehr abrupt, trotzdem empfehlenswert und ich will eigentlich das mis lebe genau so isch wie die sätz gschribe sind

„… ein letzter blick und das war das!“
Profile Image for Lydia.
35 reviews
January 20, 2026
so gut!!!! liebesgeschichte verpackt in politische spaltung - das hat mir mehr beigebracht als mein politikunterricht damals
Profile Image for Tamara.
84 reviews
January 3, 2026
Ganz ehrlich? Die Prämisse Nahost-Debatte trifft auf Rome-und-Julia-Romanze aus dem 21. Jahrhundert hat mir ein bisschen Angst gemacht! Kann man das auf 230 Seiten gut unter einen Hut bekommen? Kann man – meistens.

Den Schreibstil von Nora Haddada fand ich toll! Irgendwie holt sie einen ganz nah ins Geschehen, die Situationen, die Szenerie. Man sieht und empfindet schnell mit Myriam und Julian mit. Allerdings fand ich grade zu Beginn die (für mich) etwas gewollt wirkende Eloquenz und Verwendung speziellerer Begriffe extrem nervig. Dadurch brauchte ich etwas länger, um reinzukommen.

Die Liebesgeschichte an sich ist keine Innovation: Sie treffen sich, verlieren sich aus den Augen, treffen sich wieder, sind verliebt, ihre politische Identität lässt das aber eigentlich nicht zu. Soweit so klar.

Was Haddada allerdings total schön macht, ist durch die politischen, kulturellen, sozialen, emotionalen Diskrepanzen der beiden Protagonist:innen auf eben diese Diskrepanzen innerhalb politischer Lager in Deutschland aufmerksam zu machen und noch viel spannender: Auf die prekärer Sondersituation unseres Landes, was die Debatte und Berichterstattung um den Nahost-Konflikt betrifft. Wie sie durch die Geschichte Perspektiven aus anderen Ländern oder Kulturkreisen einflechtet, fand ich super!

Außerdem schafft es gerade die Verkörperung der "beiden Lager" in Julian und Myriam, die sich aber "trotzdem" verlieben, die Debatte auf eine greifbare, menschliche Ebene zu bringen. Weg von Theorien, hin zu tatsächlichen Umstände. Das macht es allerdings nicht weniger komplex oder frustrierend. Im Gegenteil.

Alles in allem liest sich das Buch sehr entspannt. Bis auf – Achtung Spoiler – das Ende.
15 reviews
February 9, 2026
Es ist schade, dass Julians Motivation seine politischen Positionen nicht mehr in ihrer Deutlichkeit zu vertreten einzig durch seine Schwäche für Myriam bedingt ist. Braucht es wirklich eine wahnsinnige Liebe - wie Jean sie beschrieben hat - um in diesem Konflikt zu vermitteln? Zwischendurch angedeutet aber von keinem in letzter Konsequenz vertreten bleibt eine Position, die den Genozid in aller Klarheit benennt und verurteilt, gleichzeitig aber zwischen palästinensischer Bevölkerung und der Hamas ebenso wie zwischen der israelischen Regierung und den Israelis differenziert und dementsprechend das Existenzrecht Israels nicht anzweifelt, außer Betracht. Ist es naiv von der Möglichkeit einer solchen Position auszugehen? Oder ist es nicht eigentlich unerträglich, dass die so naheliegende Position, sowohl den 07.10 und die darauffolgenden Zunahme des Antisemitismus ebenso zu verurteilen wie das Handeln der israelischen Armee?
Myriam ist zweifelsohne näher an dieser Ansicht als Julian, lässt aber auch vereinzelt das Leid der Israelis zu sehr außer Betracht. Ebenso wie in der gesellschaftlichen Debatte sucht und wartet man die ganze Zeit verzweifelt auf den Eintritt der Figur, die die Mitte darstellt. Einen Ort der reinen Vernunft und der Konsequenz im wertegeleiteten Handeln.

Ich mochte den Satzbau.
Profile Image for Nadja Grambow.
4 reviews
November 4, 2025
Im Buch begegnen sich Myriam und Julian, beide so Mitte 20, im Sommer 2022 . Sie verbringen einen Abend zusammen -aber tauschen keine Nummern aus. Myriam ist Französin und promoviert, Julian ist Deutscher und Volontär im Journalismus.

Das Buch wechselt ab jetzt zwischen Myriams Perspektive und der von Julian. Beide begegnen sich Ewigkeiten später in Deutschland wieder durch Zufall und beginnen etwas wie den Anfang einer Beziehung. Jedoch scheint diese aufgrund der unterschiedlichen politischen Überzeugungen zu scheitern: Myriam erklärt Julian die palästinensische Sichtweise, Julian verursacht andersrum die Argumente der israelischen anzuführen. Wunderbar dargestellt, wie das so gut wie unmöglich ist.

Ab und an wird das Buch etwas zäh mit den Fachbegriffen und vorausgesetzten Hintergrundwissen. Dann wirkt es sachbuchartig. Gegen Ende nimmt es jedoch wieder Handlung auf und man liest es gerne fertig. Gibt sehr wenig Romane, die neu erscheinen und eine Verbindung der Seiten versucht herzustellen. Dieser versucht es recht erfolgreich.
2 reviews
January 24, 2026
Die Autorin beschreibt konträre Perspektiven auf den Nahostkonflikt eingebettet in eine Liebesgeschichte. Dabei verwebt sie politische Diskussionen mit der Leichtigkeit eines Kennenlernens. Für meinen Geschmack wirkt ihre Eloquenz an manchen Stellen zu gewollt und sprachlich zu umständlich. An anderen beschreibt sie jedoch Situationen mit wenigen Worten beeindruckend treffend. Generell bewegen sich beide Protagonisten in sehr akademischen Bubbles, was dazu führt, dass manche Erzählungen und Bezüge exkludierend sein könnten. Dennoch funktioniert die inhaltliche Darstellung beider Positionen gut. In der Geschichte wird aber so viel gedacht und analysiert, dass das Fühlen für mich auf der Strecke blieb. Aus diesem Grund hat das Element der Liebesgeschichte und die daraus resultierende Tragik für mich nicht ganz funktioniert. Daher 3,5 Sterne trotz des wichtigen Themas.
Profile Image for Kathi Bleher.
28 reviews1 follower
November 28, 2025
Wir haben das Buch in unserem Buchclub gelesen und mich hat es richtig abgeholt. Die Hauptpersonen fand ich sehr sympathisch, die Liebesgeschichte süß und den Diskurs zu Palästina-Israel sehr gut nachgezeichnet. Vor allem die verschiedenen Positionen und Streitigkeiten in der linken akademischen Szene fand ich sehr gut dargestellt. Mir haben auch die vielen kulturwissenschaftlichen aber auch popkulturellen Referenzen gut gefallen und fand, dass die Berliner Partyszene gut skizziert wurde. An sich mochte ich auch die intertextuelle Referenz auf das klassische Drama und auf Romeo und Julia im speziellen. Leider wirkte es am Ende sehr konstruiert und unglaubwürdig, weil wohl unbedingt der Form des Dramas gefolgt werden musste. Sehr schade.
Profile Image for Maximilian Miller.
7 reviews
September 28, 2025
Unheimlich scharfe Dialoge. Kritische Theorie als Binge-reading.
Endlich ein Berlin Roman der sich an diesem politischen Thema abarbeitet und die Zerbrechlichkeit in Worte fasst.

Nach dem Lesen verspürt mensch ein großes Bedürfnis nach Versöhnung. Call ur friends .. redet mehr miteinander …

10 reviews
October 7, 2025
Unschlüssig, was ich von der Geschichte halten soll. Zuerst dachte ich, es sei DAS Buch, dass jeder zum 7. Oktober und den politischen Diskussionen in Deutschland danach vor allem im linken akademischen Milieu gelesen haben muss. Aber ich pflichte vorherigen Kommentatorinnen bei, dass es am Ende recht elitär anmutet. Menschen außerhalb der linken Universitätsblase würde ich das Buch dadurch nicht empfehlen. Besonders Julians fragwürdige Freunde haben mich mit ihrem intellektuellen elitären und arroganten Sprech irgendwann persönlich genervt. Und das Ende … es bleiben (von der Autorin wahrscheinlich gewollt) so viele Fragen offen. Dennoch ein wichtiges Buch zur Zeit nach dem 7. Oktober. Und: Nora Haddada kann schreiben! Man liest es in einem Rutsch runter.
Profile Image for Selina Lücke.
42 reviews
December 16, 2025
C‘est l‘amour. C‘est compliqué. Es braucht la folie, den Unsinn, den Wahnsinn. Den Sprung ins Dunkel wagen & das Verderben riskieren. L‘aventure dans le mal, pour l‘amour- c‘est ça, aimer.

Ende muss ich erst mal noch verdauen.
Profile Image for Lesefuchs Greti.
26 reviews1 follower
December 11, 2025
„Vielleicht, dachte er, ist zu lieben das größere Glück, als geliebt zu werden.“
7 reviews
November 16, 2025
sooooooooooooo guuuuuuuttttt, einfach modernes romeo und julia
Profile Image for Ava.
11 reviews1 follower
December 12, 2025
review chunnt no- aber wür säge 3.75 sternli
15 reviews
January 16, 2026
spaßiger und frustrierender und wütend-machender und guter roman (auch wenn ich nicht romantisch genug bin um die lovestory richtig zu fühlen fand ich die Romeo und Julia parallele sehr smart)
Profile Image for finjaa.
3 reviews
October 8, 2025
Unfassbar gutes Buch, tragisch und fesselnd zu gleich.
Zwischendurch macht es einen wirklich sauer, aber genau das denke ich soll es auch.
Denn das Buch behandelt den Nahostkonflikt und schaut dabei auf beide Seiten. Insgesamt Spiegelt deutlich die gespaltenen Meinungen über das Thema.
Myriam und Julian sind hier in einer Art Romeo und Julia Dynamik, aber eigentlich fällt zwischendurch immer wieder auf, dass die beiden und ihre unterschiedlichen Meinungen gar nicht das Problem sind.
Es behandelt hochsensible Themen und stützt diese dabei sogar auf sehr interessante Theorien, sowohl politische als auch philosophische.
Profile Image for Jenni Zeller.
67 reviews10 followers
January 10, 2026
Ich bin kein Fan großer Romanzen oder übermäßig kitschiger Liebesgeschichten. „Blaue Romanze“ konnte ich aber nicht mehr weglegen, musste mir viele Passagen anstreichen, kommentieren. Warum? Weil der Titel und somit der Schein trügt.

In diesem Buch von Haddada geht es um die Liebe zwischen zwei Menschen, ja, aber es geht vor allem um inneren Zwiespalt, gesellschaftliche und internationale Bruchlinien, sich einander widersprechenden Kategorien, die uns die Einordnung des Weltgeschehens plötzlich erschweren, statt erleichtern. Haddada erzählt vom Wegsehen und Fühlen-Wollen, von der Suche nach Nähe angesichts sich weitender Kluften, vom Unglauben, dass die Weltanschauungen und Gedanken von liebenswerten, zärtlichen, schönen, friedfertigen Menschen sich drastisch von der eigenen unterscheiden können. Sind es aber tatsächlich Anschauungen oder ist es ein Nachtrotten, ein „es ist halt kompliziert“, ein „naja, das kann man so nicht sagen“, ein Wegscheuen, ein Totschweigen?

„Blaue Romanze��� setzt am Zahn der Zeit an und skizziert Argumentationslinien und Szenarien, die sich schrecklich vertraut anfühlen. Um genau zu sein, setzt es um und am 7. Oktober 2023 an. Jenem Tag, als die Hamas Israel angriffen, hunderte jüdische Opfer forderten und entführten und der Auslöser für einen Genozid Israels gegenüber Palästina wurde. Jener Tag, der die Welt ins Diskutieren und Zweifeln, Entsetzen und Unglauben, dann Wegsehen und Weiterleben brachte. Haddada arbeitet gekonnt die Widersprüche der Narrative in Deutschland und Frankreich heraus – das eine Land mit antisemitischer Schuld, das andere mit kolonialer. Sie schreibt durch die Augen der beiden Protagonist:innen – der marokkanisch-französischen Myriam und dem deutschen Julian – von zwei intellektuellen Welten und Situiertheiten. Sie zeigt unwahrscheinlich viele Parallelen und einander ähnelnde Absichten auf, wirft unterschiedliche Blicke auf dieselben Gedankengüter und Quellen: Adorno, Popper, Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“, „Casablanca“, „As Time Goes By“ von Herman Hupfeld – Israel und Palästina. Sie gibt keine Antworten und irgendwie doch; vor allem aber lässt sie das Ende offen, an der Klippe hängend, wie man Neudeutsch sagen könnte. Sie zeigt Zweifel auf und Emotionen. Brüche und Kittversuche. Ver-Schweigen, die Angst vor dem Aus-Sprechen, Zer-Denken. Was dieses Buch ist:

Ein Kaleidoskop von Menschlichem, allzu Menschlichem. Und Unmenschlichem.
Displaying 1 - 30 of 45 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.