Die neue Urban Romantasy von Alexandra Fuchs mit Enemies-to-Lovers zwischen einer Hexe und einem Vampir.
In London ist die Erdhexe Arina zusammen mit ihren zwei Schwestern dafür zuständig, die Schattenwesen an der altehrwürdigen Universität der Stadt im Auge zu behalten. Schattenwesen, wie der gut aussehende, arrogante Vampir Henry, den Arina überhaupt nicht ausstehen kann. Als Arinas Schwestern jedoch in Gefahr geraten, wendet sich das Blatt schlagartig, denn nur Henry kann ihr jetzt noch helfen. Wer ist wirklich auf ihrer Seite? Und warum wird selbst ihr Herz zum Verräter, wenn es um Henry geht?
Für alle Fans der Kult-Serie »Charmed« und Leser*innen von slow-burn Romantasy.
Alexandra Fuchs ist in einem kleinen Dorf in der Nähe von Stuttgart aufgewachsen. Momentan studiert sie am Bodensee Literatur Kunst Medien und kann dabei ihrer Kreativität freien lauf lassen. Schon früh konnten sie Bücher in ihren Bann ziehen. Bald darauf fing sie an kleine Kurzgeschichten und Gedichte zu schreiben. Daraus wurden schließlich Geschichten die ganze Bücher füllen konnten.
◾Hobbys: Lesen, schlafen!!!, mit meinem Hund raus gehen und meinen Freunden auf die nerven gehen ◾Libelingsbücher: Die Mitte der Welt von Andreas Steinhöfel , Lucas von Kevin Brooks, Linna singt von Bettina Belitz ◾Libelingsbands: One Republic und Mark Forster ◾Lieblingsfarbe: eindeutig gelb!!! Da bekommt man gleich gute Laune ☺; ◾Lieblingsessen: wenn ich da jetzt anfange aufzuzählen, sind wir morgen noch hier ☺; Sagen wir mal so: Alles aber nur wenn ich es nicht selber machen muss. Ich lasse mich zwar gern bekochen, aber selber macht mir das nicht so Spaß ☺; ◾Lieblingsbeschäftigung: meinen Hund beschmusen! <3
Ich mochte die Grundidee dieses Buches unglaublich gerne, vor allem wie sich Magie hier manifestiert und in wie viele verschiedene Richtungen es geht. Denn neben den bekannten Vampiren, Hexen und Gestaltwandlern begegnen wir auch Elfen, Nymphen oder Dämonen, was die Welt sehr abwechslungsreich und spannend macht.
Besonders rasch habe ich eine gute Verbindung zur Hauptfigur Arina aufgebaut, die als Erdhexe schon einiges durchmachen musste. Vor allem die Trauer, die sie begleitet, war sehr greifbar dargestellt, sodass man sich einfach wünschte, dass auch sie endlich einmal etwas Gutes erleben darf. Doch natürlich bleibt es nicht dabei, sondern sie wird auch im Verlauf der Handlung immer wieder mit Verlusten konfrontiert, die sie zu bewältigen hat. Dazu kommen die vielen Fragen, die sie antreiben: wie sie ihre Schwester rächen oder ihre Cousine heilen kann.
All das wird von der Autorin sehr intensiv erzählt, und gerade weil es für Arina fast immer schwerer wurde, habe ich es sehr schön gefunden, dass sie über das Buch hinweg immer mehr Unterstützung bekommen hat. Besonders mochte ich den charmanten Vampir Henry, der nicht nur als attraktive Ergänzung dient, sondern wirklich an ihrer Seite steht, genauso wie andere Hexen, die sich ihr anschließen und helfen.
Es gab ein paar spannende Wendungen, die mich überrascht haben, und generell hatte das Setting einen richtig schönen cozy Herbst-Vibe, der perfekt nach London gepasst hat. Ein kleiner Wermutstropfen war für mich nur das Ende, da mir hier die Mächte und diese Verbindung zur Unterwelt schon etwas zu viel wurden, wodurch es für mich nicht ganz rund war. Dennoch ein spannender Reihenauftakt mit einer interessanten Grundidee und einer liebenswerten Heldin, den ich gerne weiterverfolge. Und ich tippe ja darauf, dass im zweiten Band die Cousine im Fokus stehen wird. Und ihr?
„Witch of Fate and Poison“ ist ein stimmungsvoller Fantasyroman mit starkem Worldbuilding und atmosphärischem Flair, mich vor allem mit seiner Welt überzeugt hat. Alexandra Fuchs erschafft ein faszinierendes Setting voller Magie, Geheimnisse und düsterer Atmosphäre.
Die Handlung selbst entfaltet sich eher ruhig, mit einigen spannenden Momenten und einer interessanten Mischung aus Intrigen, Romantik und alten Flüchen. Besonders die Idee hinter der Magie und den gesellschaftlichen Strukturen fand ich gelungen, ohne das die Handlung dadurch zu überladen wirkt.
Sprachlich ist der Roman angenehm, flüssig und detailreich. Nicht alles war perfekt, aber das Setting allein hat mich durchgehend bei der Stange gehalten. Als Anfang einer Reihe interessant und zu empfehlen.
Vielen Dank an den Hörbuch Verlag und NetGalley für das zur Verfügung stellen des Hörbuchs gegen eine Rezension.
Wo fangen wir denn an? Die Aufmachung? Wunderschön, es ist tatsächlich einmal eins der Rezensionsbücher die ich mir auch gerne ins Regal stellen würde. Die Sprecherin? Absolut passend und sehr angenehm gesprochen. Hexen, Vampire, Gestaltwandelnde, Katze, Hexenzirkel, Intrige, Magie die ihren Preis fordert, Aufklären eines Todes? Es gibt hier definitiv einiges zu entdecken und zu erfahren. Ich hatte wirklich sehr viel Spaß Witch of Fate and Poison zu hören und werde mir definitiv den nächsten Band besorgen sobald er erscheint und ich die Finger an das Buch bekomme. Es gab kaum spice, was mich wirklich gefreut hat weil es dann eben doch noch Fantasy gibt die ohne spice auskommt. An Herzensangelegenheiten hat es dennoch nicht gemangelt und es gab eine schöne Beschreibung der zarten Romance die sich hier herausgestellt hat.
Die Charaktere haben alle gut ausgearbeitet gewirkt, zielstrebig, wenn auch manchmal Naiv (*hust* Arina *hust*), in diesem Buch konnte ich es der Protagonistin verzeihen. Es ist immer ein gutes Zeichen wenn die Geschichte so gut ist, dass die Nachteile des Charakters in den Hintergrund rücken. Dafür hat sie sich sehr gut darin gemacht weitere Personen um sich herum zu sammeln, trotz Misstrauen, und zusammen an ihr Ziel zu gelangen. Es gab einen Teil im Buch an dem sie mir aufgrund ihrer Entscheidungen wirklich auf den Senkel gegangen ist, daraus hat sie sich aber glücklicherweise genügend gefangen und ich musste nicht auf Kriegsfuß mit Arina aus der Geschichte gehen.
Es gab Plot Twists die ich nicht habe kommen sehen, die mich aber komplett abgeholt haben. Die wachsende Kritik an dem System in dem die magische Welt hier lebt ist sehr angenehm und der Drang und die Suche nach Gerechtigkeit haben auch meinen Geschmack getroffen. Ich freue mich schon sehr auf Witch of Darkness and Fortune in dem wir dann Khay begleiten werden.
Eines Vorweg: Die Sprecherin des Hörbuchs, Saskia Haisch ist wirklich großartig. Sie spricht toll und haucht so der Geschichte Leben ein. Die negative Sternebewertung bezieht sich nicht auf die Qualität des Hörbuches, sondern rein auf die Story.
Ohne große Erwartungen bin ich in diese Geschichte eingestiegen und das erste Kapitel klang sehr vielversprechend: Ein cooles, (für mich) neuartiges Magiesystem, dass ich so noch nicht 100 Mal in irgendeiner Form gelesen hatte, Hexen, Schattenwesen und eine Protagonistin der durch die Sprecherin direkt eine Persönlichkeit verliehen wurde die mir gefiel. Entsprechend groß war dann natürlich meine Freude dieses Buch weiter zu hören. Leider ging es so aus meiner Sicht nicht weiter. Ich zerreiße Bücher nicht gerne und hoffe sehr, dass auch an diesem Buch andere ihre Freude haben werden, jedoch war das für mich dann doch nichts. Obwohl ich magische Geschichten und auch Slow Burn durchaus mag. Leider kam für mich keines der, von der Protagonistin Arina, aus der Ich-Perspektive geschilderten Gefühle an mich ran. Arina erklärt uns zwar immer wieder wie es ihr geht und stellt sich unerlässlich in ihrem inneren Monolog Fragen über Fragen, dabei schafft sie es aber nicht mir ihre Probleme glaubhaft näher zu bringen. Genau wegen den sich ständig wiederholenden Monologen. Mehrmals musste ich an „Show don‘t tell“ denken, was der Geschichte sicherlich sehr gut getan hätte. Denn das meiste an Handlung spielt sich erst mal nur durch Monologe und Fragen in Arinas Kopf ab. Dazu kommt, dass die Autorin nicht kongruent geschrieben hat. So denkt Arina bei einem Treffen darüber nach, dass die Person sie noch nie beim Namen genannt hat, nur dass diese Person sie ein paar Seiten zuvor mit Namen begrüßt hat und das ist nur ein Beispiel von mehreren. Immer wieder werden Themen aufgemacht, Geschichten aus der Vergangenheit aufgegriffen und Dinge von Arina in ihrem Kopf behauptet ohne das darauf näher Bezug genommen wird oder irgendetwas folgt. Dabei wäre es durchaus interessant gewesen. An anderer Stelle werden Begebenheiten als extrem schlimm und unumgänglich dargestellt, nur um sie ein paar Kapitel später als gelöst zu präsentieren. Wie und warum? Ja, keine Ahnung. Kann dann nicht so schlimm gewesen sein. Auch das Ende, ohne zu spoilern, gestaltet sich als viel zu einfach und platt gelöst aus meiner Sicht. Hier fehlte eindeutig der Spannungsbogen und eine schlüssige und spannende Erklärung. Ein gutes Buch lebt aus meiner Sicht davon, dass Dinge angesprochen werden, auf die dann zurück gegriffen wird an späterer Stelle und somit der ganzen Sache Tiefe und Glaubwürdigkeit verliehen wird. Das war hier leider nicht der Fall. Hätte es irgendwann am Anfang zb einen Hinweis auf die schlussendliche Lösung des Problems gegeben, hätte man sagen können: Ah! Deshalb! So war es nur ein: Hä? Wieso denn das jetzt? Die Grundzüge und Ideen der Geschichte sind wirklich gut, leider ist es die Ausarbeitung aus meiner Sicht absolut nicht. Hätte ich es nicht als Hörbuch gehört und hätte Saskia Haisch nicht so toll gesprochen hätte ich es abgebrochen.
Ich hoffe dennoch, dass diese Geschichte auch ihre Freunde finden wird Arina und die Welt um sie herum hätten es schon verdient.
Der Schreibstil ist simpel und das Worldbuilding ist leicht verständlich. Ich mochte unsere Protagonistin und das ganze Thema Hexen und den Zusammenhalt eines Zirkels. Die Geschichte war packend und komplex, mit vielen versteckten Details. Der romantische Aspekt hat mich nicht so sehr überzeugt. Für mich kam der Teil aus dem Nichts und war süß, aber eher oberflächlich. Die Hörbuchsprecherin hat den Charakter unserer Protagonistin gut eingefangen und ihre Erzählweise war sehr zusagend. 3.25*
Vielen Dank an „Argon“ für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars über NetGalley. Diese Rezension ist meine freie Meinung in eigenen Worten.
"naja" trifft es ganz gut (ich hab es zuende gelesen) an sich waren viele gute bis tolle Idee drinnen, ich hätte mehr Tiefgang über die magische Welt gehabt mir hat die Verbindung zur Protagonistin gefehlt, ich habe mich auch die ganze Zeit gefragt wie es denn sein kann, dass sie wirklich gar keine Freund*innen hat, dafür daß sie eine Außenseiterin ist schien sie sich gut mit den Freundinnen ihrer Schwester zu verstehen das Buch wäre aus meiner Sicht auch ohne Liebesgeschichte besser gewesen, denn für die Handlung war der Typ nicht relevant, stattdessen hätte man an seiner statt eine Bf einfügen können und damit Freundschaften in schweren Zeiten hervorheben kann es nicht weiterempfehlen
In der Geschichte rund um Erdhexe Arina geht es um eine junge Hexe, die mit ihrer Schwester und ihrer Cousine nach dem Tod der Eltern gemeinsam in London lebt. Aufgrund unerklärlicher Ursachen stirbt die Schwester, und die Cousine schwebt zwischen Leben und Tod. Unsere Protagonistin begibt sich in ein Abenteuer um die mysteriösen Umstände zu untersuchen . „Witch of Fate and Poison“ von Alexandra Fuchs präsentiert eine vielversprechende Grundidee, die Elemente von Magie, Schicksal und innerem Konflikt vereint. Leider gelingt es der Umsetzung nicht, das erzählerische Potenzial dieser Ansätze vollständig auszuschöpfen. Die Handlung wirkt an mehreren Stellen unausgegoren, insbesondere weil die Figuren oft Entscheidungen treffen, die wenig nachvollziehbar erscheinen. Dieses inkonsequente Verhalten erschwert es, eine emotionale Verbindung zu den Charakteren aufzubauen oder sich in ihre Motivationen hineinzuversetzen. Auch die Ausgestaltung der Fantasiewelt bleibt hinter den Erwartungen zurück. Zwar sind einzelne magische Konzepte interessant angedeutet, doch das Worldbuilding bleibt oberflächlich und bietet kaum Raum für Tiefe oder Komplexität. Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Welt eher als Hintergrundkulisse dient, ohne selbst lebendig zu werden. Die Protagonistin bildet das erzählerische Zentrum, bleibt jedoch in ihrer Charakterzeichnung blass. Ihre Handlungen und inneren Konflikte wirken stellenweise austauschbar, und eine klare persönliche Entwicklung ist im Verlauf der Geschichte kaum zu erkennen. Mehrfach stellt sie sich und ihre Naivität selbst in Frage, lässt jedoch keinerleich Wachstum erkennen Gerade in einem Werk, das stark auf Emotionen und innere Stärke setzt, fehlt hier ein glaubwürdiger Wachstumsmoment. Insgesamt bietet „Witch of Fate and Poison“ eine interessante Idee, die jedoch an der oberflächlichen Figurenzeichnung und dem wenig greifbaren Weltenbau scheitert. Leserinnen und Leser, die auf der Suche nach emotionaler Tiefe, charakterlicher Entwicklung und einer detailreich gestalteten Fantasywelt sind, werden hier vermutlich enttäuscht zurückbleiben.
Unbemerkt zwischen den Menschen leben magische Wesen wie z. B. Vampire. Der magische Rat und die Hexen sorgen dafür, dass das auch so bleibt. Studentin Arina ist eine von ihnen. Gemeinsam mit ihren beiden Cousinen Khay und Myra, die für sie wie Schwestern sind, lebt sie in London. Eigentlich könnte alles gut sein, zwar versteht sie sich nicht gut mit den Vampiren an der Uni, allen voran mit dem arroganten Henry, doch damit kann sie gut umgehen. Bis sie eines Tages Zeugin davon wird, wie Myra vom Schuldach springt, doch glaubt sie im Hintergrund ausgerechnet Henrys Cousin gesehen zu haben. Hat er Myra geschubst? Als wäre das nicht schon schlimm genug, scheint auch noch Khay ihre Magie verloren zu haben, doch ohne die ist sie nichts mehr als eine leere Hülle, die nur noch durch Arinas Magie überleben kann. Als ausgerechnet Henry vor ihrer Tür auftaucht und sie bittet, mit ihm gemeinsam seinen Cousin zu suchen, ist Arina nicht begeistert, lässt sich aber darauf ein. Mit dem, was sie herausfinden, hätten sie allerdings nicht gerechnet und auch nicht damit, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen. Dieses Buch gehört wieder einmal zu den besonders schön gestalteten Ausgaben und machte mich sehr neugierig. Der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht, dabei kann ich noch gar nicht so genau sagen, woran das genau lag, denn der Schreibstil selber liest sich flüssig und leicht. Was mir hier vielleicht etwas gefehlt hat, war das Lebendige, Arina grübelt viel und oftmals versinkt sie in Gedanken und Beobachtungen, so dass man zur Welt keinen richtigen Zugang erhält. Das Setting ist in London, also haben wir hier eine interessante Urban Fantasy, die auch mit dem gesamten Magiekonzept hierhinter gelungen ist. Hexen sind hier einmal die Wesen, die über alle magischen Wesen stehen, was allerdings nicht immer gerne gesehen wird und was auch unter anderem zu den Zwistigkeiten zwischen Hexen und anderen führt. Von London selber bekommt man nur beiläufig etwas mit, vielmehr stehen hier Arinas Suche nach einer Lösung und die Frage nach dem ob alles richtig ist im Vordergrund. Die Handlung ist mal spannend und fesselnd, mal ruhiger und nachdenklich. Diese Mischung hat mir recht gut gefallen und konnte durchaus überzeugen. Protagonistin Arina ist zu Beginn ein eher stiller Charakter, doch ihre Entwicklung ist hier absolut gelungen und sie wächst über sich selbst hinaus. Henry hingegen ist sehr von sich eingenommen, zumindest auf dem ersten Blick, doch tatsächlich ist er gar nicht so, wie es zunächst scheint. Die Dialoge zwischen den Beiden sind teilweise witzig, da es ja vor allem zu Beginn Reibereien gibt. Doch nach und nach nähern sie sich einander an und Henry ist für Arina da. Die Lovestory zwischen den beiden habe ich allerdings nicht ganz so fühlen können, mir fehlte hier einfach das Kribbeln. Mein Fazit: Insgesamt eine schöne Geschichte rund um Hexe, bei der ich kleinere Startschwierigkeiten hatte, die mir aber nachher noch recht gut gefallen hat. Gerade die Entwicklung der Protagonistin fand ich sehr gut und schlüssig. Schöne Geschichte, die sehr gut in den Herbst passt.
Mein Gefühl beim Lesen Schon nach den ersten Seiten hatte ich dieses leichte Kribbeln, das sagt: Okay, hier wartet eine Geschichte, die mich langsam, aber sicher packt. Witch of Fate and Poison fühlt sich an wie ein Spaziergang durch ein leicht verregnetes, magisches London, ruhig, atmosphärisch, ein bisschen geheimnisvoll. Arina als Erdhexe ist sofort greifbar: stur, loyal, erschöpft, aber mit diesem inneren Feuer, das sie selbst manchmal unterschätzt. Ich mochte, wie bodenständig sie bleibt, obwohl um sie herum Schattenwesen rumwuseln.
Arina, die versucht, alles zusammenzuhalten Was mich an Arina sofort abgeholt hat: Sie versucht nicht, eine perfekte Heldin zu sein. Sie macht Fehler, geht manchmal mit dem Kopf durch die Wand, aber immer, weil ihr ihre Schwestern so wichtig sind. Diese Verbindung ist der Kern des Buchs. Und je mehr die Gefahr wächst, desto stärker spürt man, wie viel diese Familie trägt und wie viel Arina zu verlieren hat.
Henry, arrogantes Chaos mit Herz dahinter Henry hat dieses selbstbewusste Vampirgehabe, das man gleichzeitig charmant und unfassbar nervig findet. Aber genau darin steckt sein Reiz. Mit jeder Szene zeigt er mehr Tiefe, mehr Verletzlichkeit, mehr… ja, Herz. Und irgendwann erwischt man sich selbst dabei, wie man denkt: Gut, verdammt, ich mag ihn. Die beiden zusammen haben etwas Leises, Intensives. Keine großen Gesten, keine schnellen Sprünge. Sondern Nähe, die wächst. Funken, die man nicht ignorieren kann.
Konflikte und Spannung Der Konflikt entwickelt sich glaubwürdig: Arinas Schwestern sind in Gefahr, und plötzlich steht Henry an einer Schwelle, die beide Seiten herausfordert. Das alte Leben, alte Feinde, alte Versprechen, all das hängt über der Geschichte wie dieser Londoner Nebel, der dichter wird, je weiter man liest. Es ist nie überdramatisch, sondern konstant spürbar.
Emotionale Wirkung Die Mischung aus Schwesternliebe, Misstrauen, Anziehung und Magie setzt sich unter die Haut. Und ja, die romantischen Momente kommen langsam, aber genau das macht sie so intensiv. Es ist ein Buch, das man nicht einfach liest, sondern im Bauch spürt, ein bisschen dunkel, ein bisschen warm, ein bisschen schicksalhaft.
Fazit Für mich ist Witch of Fate and Poison eins dieser Bücher, die einen nicht mit lautem Drama umhauen, sondern mit Atmosphäre, Gefühl und einer leisen, stetigen Spannung überzeugen. Es lebt von der Magie zwischen den Zeilen. Wenn du Geschichten magst, die langsam wachsen, dich aber genau deshalb tiefer treffen, dann ist das Buch ein richtig schönes Cozy-Romantasy-Erlebnis. Warm, geheimnisvoll, ein bisschen knisternd und perfekt, wenn du dich für ein paar Stunden in eine Welt fallen lassen willst, die dich sanft festhält.
„Witch of Fate and Poison“ ist ein toller Urban Romantasy Roman von der Autorin Alexandra Fuchs.
Die Erdhexe Arina lebt mit ihren zwei Hexenschwestern in London. Sie haben als Hexen die Aufgabe sich um Schattenwesen zu kümmern, mit denen sie verbunden worden sind. So sollen die Schattenwesen kontrolliert werden und die Menschen beschützt werden. Doch als Arinas Schwestern in Gefahr geraten, muss Arina ihre gesamte Welt auf den Kopfstellen und den Hexenrat und ihre Regeln hinterfragen. Ausgerechnet der arrogante Vampir Henry, mit dem sie verbunden ist, wird ihr helfen, die Gefahr von ihren Schwestern abzuwenden. Doch er hat auch seine eigene Beweggründe Arina zu helfen. Zusammen müssen sie sich dem System und Arians Kräften stellen, was sie tief in die Dunkelheit führen wird.
Arina ist eine interessante Protagonistin, die vielleicht zuerst etwas naiv durch ihre Welt läuft. Durch einen Zwischenfall in ihrer Kindheit, wird sie gemieden und aufgezogen, sodass sie nie mit anderen Hexen, außer ihren Schwestern, Zeit verbracht hat. Doch als ihre Schwestern in Gefahr geraten, erkennt sie, dass der Rat der Hexen schon sehr kritisch betrachtet wurde und ihre Schwestern auch einige Geheimnisse vor ihr hatten. Zudem lernt sie durch Henry auch die andere Seite der Schattenwesen kennen, die doch ganz anders ist, als sie es sich vorgestellt hat. Ihre Welt dreht sich einmal und sie erfährt auch einiges über sich selbst und ihre Kräfte, die alles verändern können.
Mir hat die moderne Hexenwelt sehr gefallen, da sie sich nicht von unserer Welt unterscheidet. Es ist eine Parallelwelt zu den Menschen und hat dabei doch sehr viele Regeln, an die sich die Hexen halten müssen. Der Schreibstil ist modern und flüssig, sodass es einen sehr leicht fällt der Handlung zu folgen. Die Printversion hat eine Seitenzahl von 416 Seiten und das Hörbuch eine Spieldauer von 12 Stunden und 5 Minuten. Die Sprecherin Saskia Haisch hat eine sehr angenehme Stimme und auch eine gute Betonung. Mir hat der Lesefluss von ihr richtig gut gefallen und ihre Stimmfarbe hat sehr gut zu Arina gepasst.
Dieses Hörbuch hat mir wirklich gut gefallen und es gab sehr viele spannende Höhepunkte und überraschenden Wendungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Ein tolles Buch für den Herbst mit einer spannenden Handlung und einer kleinen romantischen Liebesgeschichte, die auch überzeugen konnte. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
Ich gestehe, das Buch ist mir aufgrund des Covers und dem Farbschnitt aufgefallen. Ich meine, hey, wenn das mal nicht gelungen ist? Diese Farben, diese Schrift, das komplette Design? Perfekt! Zudem habe ich vor einer Weile meine Liebe zum Fantasy entdeckt, und fand den Klappentext sehr vielversprechend. Wir sind in London bei der Erdhexe Arina und ihren Schwestern, die an einer fiktiven Uni studieren und dabei dunkle Schattenwesen im Auge behalten, um Schaden von den Menschen abzuhalten. Die Autorin entwirft hier durchaus eine spannende Paralellwelt, in der es von Hexen, Dämonen, Vampiren etc. wimmelt. Das hat mich so ein bisschen an Deborah Harkness' All Souls Reihe erinnert, auch da haben wir ja die Gegenwelt der Nicht-Menschlichen Wesen, die erstaunlich bürokratisch organisiert sind :-)
Ja, als nun eine von Arinas Schwestern ermordet wird, steht für Arina fest: sie will Aufklärung und Rache, denn wie es scheint, gibt es eine üble Verschwörung … und ausgerechnet Vampir Henry ist der Einzige, der ihr hier helfen kann. Es ist klar, das kann ich sagen ohne zu spoilern, wenn es schon heißt enemies-to-lovers und slow-burn, dann haben wir hier die aufkeimende Lovestory von Henry und Arina vor uns :-)
Aber jetzt ohne weiter zu spoilern: irgendwie hat es mich nicht so wahnsinnig gecatched. Die Idee zur Story fand ich gut, wie gesagt nicht die Erfindung des Rads, aber muss ja auch nicht sein, trotzdem coole Ausgangssituation und cooles Setting, aber dann hat es mich zumindest relativ schnell verlassen. Ich fand den Schreibstil nicht so packend. Die Autorin schreibt im Präsenz, und in der Ich-Perspektive, und ich finde, sie springt ein bisschen hin und her. Schwer zu greifen, was genau mich gestört hat, ich versuche es mal; ich fand einige Dinge sehr detailliert auserzählt, einiges sehr hopplahopp. Es gab viele lebhafte Dialoge, die mir auch gut gefallen haben. Wir hatten aber auch ein paar Sprünge, wo mir was gefehlt hatte. Ich fand es nicht so wirklich flüssig zu lesen.
Ich will es jetzt nicht schlechtreden, das Buch, die Story ist gut – ich werde nur kein Fan der Autorin werden. Ich hab das letzte Drittel dann auch nur noch quergelesen. Schade, ich wollte das Buch echt lieben, muss jetzt aber sagen: Never judge a book by its cover ;-)
Okay, ich gebe 3 Sterne, und ich bin mir sicher: andere werden es lieben.
𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥: Arina und ihre Schwester leben zusammen in London. In einer Welt in der Hexen dafür sorgen, dass Schattenwesen nicht außer Kontrolle geraten, sind auch sie dafür zuständig, Vampire, Gestaltwandler und ähnliches im Auge zu behalten. Täglich gehen sie ihren Aufgaben nach, während sie einfach ihr Leben leben. Als Arinas Schwestern jedoch in Gefahr geraten, wird Arinas Welt auf den Kopf gestellt. Leuten denen sie einst uneingeschränkt vertraut hat, verhalten sich plötzlich merkwürdig und Feinde werden zu Freunden. Bald muss Arina alle hinterfragen was sie zu wissen glaubte.
𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: Ich habe das Buch sowohl gehört als auch gelesen und muss erstmal ein großes Lob an die Sprecherin aussprechen. Denn die fand ich hier grandios.❤️ Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Locker zu lesen und perfekt für gute Unterhaltung. 😊 Die Geschichte an sich ist spannend und hat immer viel Platz zum miträtseln gegeben. Manchmal waren mir die Erklärungen zwar ein wenig zu wackelig, aber das war okay. 🤭 Ich habe die Geschichte definitiv trotzdem gerne gelesen und gehört. 🫶🏻 Romantik fehlt hier definitiv auch nicht und die Romantasy-Fans kommen voll auf ihre kosten (und das mit praktisch 0 🌶). Ich freue mich schon auf Band 2!
𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? Von mir gibt's eine Lese- und Hörempfehlung für alle Fans von Romantasy bei der die Liebesgeschichte und die Story an sich sich die Waage halten. 😊
Alexandra Fuchs gelingt es mit Witch of Fate and Poison, eine atmosphärische Geschichte zu erzählen, die vor allem durch ihren flüssigen Schreibstil und die Stimmung überzeugt. Der Stil ist angenehm zu lesen, bildhaft und transportiert die Magie der Welt, ohne dabei überladen zu wirken.
Allerdings bleibt das Magiesystem für mich stellenweise etwas undurchsichtig. Hier hätte ich mir klarere Regeln und eine konsequentere Ausgestaltung gewünscht.
Ein weiteres Problem liegt im Pacing: Manche Szenen ziehen sich unnötig in die Länge, während andere Passagen durch Wiederholungen an Dynamik verlieren. Häufig denkt Arina etwas, das sie kurze Zeit später fast wortgleich zu Henry ausspricht - das wirkt redundant und hätte vermieden werden können.
Trotzdem hat das Buch seine Stärken. Besonders gefallen hat mir die Vielfalt an magischen Wesen - Hexen, Vampire, Dämonen, etc. - die für Spannung sorgen und das Setting beleben. Auch wenn die Handlung insgesamt eher gemächlich voranschreitet und vieles vorhersehbar bleibt, ist sie gut erzählt.
Die Beziehung zwischen Arina und Henry entwickelt sich als klassischer Slowburn -teilweise erwartbar, aber mit emotionalem Tiefgang. Einige Plottwists sind vorhersehbar, andere überraschen wiederum und verleihen der Geschichte neue Facetten. Dazu kommen interessante Konfliktthemen, die das Buch trotz seiner Leichtigkeit bereichern.
Fazit: Witch of Fate and Poison ist kein actiongeladenes Fantasy-Epos, sondern eine leise, stimmungsvolle Geschichte mit glaubhafter Hauptfigur und charmantem Slowburn-Romance-Element. Wer nach einem atmosphärischen Roman mit Herbst-Vibes, Magie und sanftem Spannungsaufbau sucht, wird hier fündig.
„Witch of Fate and Poison“ von Alexandra Fuchs ist ein fesselndes Urban-Fantasy-Abenteuer, das mich von der ersten Minute an in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte um die Erdhexe Arina, die zusammen mit ihren Schwestern die Schattenwesen an einer alten Universität in London überwacht, bietet eine spannende Mischung aus Magie, Geheimnissen und einer sich langsam entwickelnden Liebesgeschichte. Besonders hervorzuheben ist die dynamische Beziehung zwischen Arina und dem arroganten Vampir Henry, die sich von anfänglichem Widerstand zu einer tiefen Verbindung entwickelt.
Die ungekürzte Lesung von Saskia Haisch trägt maßgeblich zur Atmosphäre des Hörbuchs bei. Mit ihrer klaren und ausdrucksstarken Stimme gelingt es ihr, die unterschiedlichen Charaktere lebendig werden zu lassen und die emotionalen Höhen und Tiefen der Geschichte authentisch zu vermitteln. Besonders die Nuancen in der Stimme von Arina und die markante Betonung von Henrys Charaktereigenschaften machen die Erzählung zu einem Hörgenuss.
Die Handlung ist gut strukturiert und hält stets neue Wendungen bereit, die das Interesse aufrechterhalten. Die Balance zwischen Magie, Spannung und Romantik ist gelungen und spricht besonders Fans von „Charmed“ und „slow-burn“ Romantasy an. Die Welt, die Alexandra Fuchs erschaffen hat, ist detailreich und lädt zum Eintauchen ein.
Insgesamt ist „Witch of Fate and Poison“ ein gelungenes Hörbuch, das sowohl durch seine packende Geschichte als auch durch die hervorragende Lesung überzeugt. Ich kann es allen empfehlen, die eine Mischung aus Magie, Geheimnissen und einer sich entwickelnden Liebesgeschichte zu schätzen wissen.
Ich hab mich sehr auf das Buch gefreut, besonders, als es Urban Romantasy Vibes ausstrahlte. Schon mit den ersten Zeilen wird man in eine gefährliche, magische Welt geschleudert, die kaum Zeit zum Durchatmen lässt. Es wartet ein Wendepunkt nach dem anderen.
Von der Verzweiflung getrieben wird die Zusammenarbeit von Arina mit Henry zu einem viel zu schnellen Vergnügen. Er scheint immer mit Unterstützung und Beistand zur Seite zu stehen.
Lest selbst, verstrickt euch in der Suche nach den Schuldigen und Henrys Gründen, warum er so zugetan ist. Ich kann euch sagen, ihr werdet verstrickt sein, werdet so schnell wie möglich die Gründer ergründen wollen.
Das Buch klingt nämlich nach der perfekten Wahl für Leser, die es finster und düster mögen. Bedauerlicherweise hat es mich nicht vollkommen überzeugt. Der Funke ist hier nicht ganz übergesprungen. Wo mich die Begegnungen, die Hilfe von Henry eingenommen und beflügelt haben, war ich bei den anderen Entwicklungen recht abseits.
Das Buch verspricht ein spannungsgeladenes, fantasievolles Werk zu sein, bietet beeindruckende Charaktere, die sich einem sehr schnell ins Herz schleichen. Ich bleibe daher recht gut unterhalten und von der Stärke der Protas beflügelt zurück.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag. Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt.
Hexenmagie, Urban Fantasy und Romance Inhalt: Gemeinsam mit ihren Schwestern, lebt Arina in London und wacht über die Schattenwesen, damit diese nicht zu übermäßigen gebrauch von ihrer dämonischen Magie machen. Darunter ist auch der arrogante aber gutaussehende Vampir Henry, mit sich die Erdhexe immer sarkastische Wortgefechte leistet. Als plötzlich Arinas Schwester ermordet wird und ihre Cousine in Lebensgefahr schwebt, müssen die beiden zusammenarbeiten. Doch dabei erfahren Sie auch mehr über den Rat der Hexen und plötzlich stehet Arinas Welt noch mehr auf dem Kopf.
Meine Meinung: Die Umsetzung des Hörbuchs war sehr gut, die Stimme und Erzählweise der Hörbuchsprecherin Saskia Haisch war sehr gelungen und hat die Geschichte lebendig werden lassen.
Die Urban-Hexen-Story spielt in einer Interessanten Welt mit einer tollen Idee für das Magiesystem, welches mir gut gefallen hat. Die Geschichte beginnt auch direkt spannend und man wird in die Ereignisse hineingeworfen, allerdings konnte der Spannungsbogen für mich nicht bis zum Ende gehalten werden.
Die Slowburn-Romance mit dem Hauch von Enemies-to-Lover war gut in die Geschichte eingebunden. Mir persönlich hat Henry mit am besten gefallen, die Wortgefechte, aber auch die Mischung aus Badboy und der einfühlsamen Seite war gut beschrieben.
Fazit: Schöne Urban Fantasy mit romantischen Elementen und Hexenvibes für Zwischendurch.
Die Prämisse hätte mich interessiert, aber irgendwie blieb das Buch leider hinter meinen Erwartungen zurück. Die Stimmung wird zwar gut beschrieben, dafür lassen die Dialoge aus meiner Sicht einiges zu Wünschen übrig.
Die Autorin entwirft hier eine Paralellwelt, in der es von Hexen, Dämonen, Vampiren etc. wimmelt. Diese ist zwar zu Beginn spannend, wird dann aber nie wirklich genauer ausgeführt inkl. Regeln und Magiesystem, was mich bis zum Ende irritiert hat.
Die Beziehung zwischen Henry und Arina hat mich ehrlicherweise eher irritiert. Von absolutem Hate zu "sie werden uns nie akzeptieren" in gefühlten 2 1/2 Tagen. Das ist mir dann doch irgendwie ein bisschen zu flott gegangen alles. Und auch das schnelle verstehen seiner Gründe obwohl gerade ihre Schwester gestorben ist .. wirklich? Das hat mich sehr aus der Geschichte genommen.
Das Buch ist kein actiongeladenes Fantasy-Epos, sondern eine eher ruhige, stimmungsvolle Geschichte mit viel Schwesternschaft und einer - für mich - eher nicht ganz nachvollziehbaren Romance. Auf jeden Fall ein atmosphärischer Roman mit Herbst-Vibes, Magie und langsamen Spannungsaufbau. Ich hatte leider etwas andere Erwartungen dran.
Witch of Fate and Poison von Alexandra Fuchs entführt uns in eine Welt voller Magie, Verrat und Düsternis, was für eine atmosphärische und zugleich geheimnisvolle Geschichte sorgt, die man kaum aus der Hand legen möchte. Besonders hervorstechen der einnehmende Spannungsbogen und die dichte Atmosphäre.
Alexandra Fuchs gelingt eine intensive Mischung aus gefahrvollen Wendungen, dunkler Magie und gefühlvollen Momenten. Arina ist eine starke Protagonistin, die mit ihrer Verbundenheit zur Natur und Erdmagie eine ganz besondere Note schaffen. Henry hingegen sorgt mit seiner sarkastischen Art für Aufregung und so zeigt sich die Zusammenarbeit zwischen Hexe und Vampir spannungsgeladen, feurig, aber auch gefühlvoll.
Die Welt ist detailliert gezeichnet und lädt zum verweilen ein. Nicht zuletzt ist es Alexandra Fuchs‘ Stil, der dabei eine tragende Rolle spielt und sowohl die Handlung, als auch die Magie lebendig fühlen lässt. Am Ende bleibt ein Fantasy Abenteuer voll dunklem Zauber und einer Liebesgeschichte, sanft wie ein Schmetterlingsschlag.
Arina ist eine junge Erdhexe die einfach unauffällig leben möchte, bis ihre Schwester ermordet wird und ihr ausgerechnet Vampir Henry zur Seite steht.
So far so good. Hexen? Yay! Vampire, Dämonen, Schattenwesen? Yay! Setting London? YAY aber in Grossbuchstaben.
Aber dann? Keine Ahnung.
- Ich konnte Arina nicht "fühlen", sie war einfach. Mit üblem Gedankenkarussell, das zumindest im ersten Drittel zu viele Runden dreht.
- Zu viel Show don't tell.
- Zu wenig Zeit für die Geschichte. Vieles passiert einfach zack zack und man muss es als gegeben nehmen. Erst hab ich mich über einen Einzelband gegreut aber vielleicht wäre eine Dilogie doch besser gewesen.
- Stichworte special snowflake und imba... mehr möchte ich nicht dazu sagen.
Also don't get me wrong. Es war gute Unterhaltung. Eine solide Urban Fantasy mit Fokus auf Hexen. Aber halt auch mit Schwächen.
Magie, Intrigen und eine Hexe zwischen Licht und Schatten
Witch of Fate and Poison von Alexandra Fuchs entführt seine Leser in eine düstere, atmosphärische Geschichte voller Magie, Verrat und geheimnisvoller Gefühle. Im Mittelpunkt steht die Erdhexe Arina, die gemeinsam mit ihren Schwestern ein eher zurückgezogenes Leben führt – bis ein tragisches Ereignis alles verändert. Plötzlich ist nichts mehr sicher, und ausgerechnet der Vampir Henry, der ganz sicher eigene Pläne verfolgt, wird zu ihrem Verbündeten.
Die Geschichte überzeugt durch ihre intensive Atmosphäre und den packenden Spannungsbogen. Besonders gut ist dabei die Mischung aus düsterer Magie, gefährlichen Wendungen und leisen, gefühlvollen Momenten. Arina ist eine spannende Protagonistin, still und zurückhaltend, dabei aber keineswegs schwach. Ihre Stärke zeigt sich besonders, als ihre Familie bedroht wird. Ihre Verbindung zur Natur und ihre Erdmagie verleihen der Geschichte eine besondere Note. Henry sorgt mit seiner sarkastischen Art für Reibungspunkte, und die gezwungene Zusammenarbeit zwischen Hexe und Vampir entwickelt sich langsam zu einer Beziehung voller Spannung und Gefühl . Die Nebencharaktere sind gut gezeichnet und bringen dadurch eigene Geheimnisse und Dynamiken in die Handlung. Die Welt selbst ist detailreich und atmosphärisch aufgebaut, sie ist düster, aber zugleich faszinierend. So verweilt man gerne etwas länger in der Geschichrte. Auch durch den flüssigen, bildhaften Schreibstil fällt es leicht, in die Handlung einzutauchen und die Magie förmlich zu spüren. Die Balance aus Magie, Intrigen und Romantik macht die Geschichte lebendig, auch wenn das Erzähltempo stellenweise etwas ruhiger ausfällt.
Ein schönes und fesselndes Fantasy-Abenteuer mit dunklem Zauber, starken Gefühlen und einer Heldin, die über sich hinauswächst.
Jedes Mal wenn man denkt das war schon ein großer Plottwist, kommt noch ein größerer. Noch nie so oft innerhalb von kurzer Zeit so laut gegasped. + Ich dachte nach Jace Wayland wars das mit den blonden und trzdm hat mich Henry gecatched 😔
Spannend, überraschend und romantisch Arina ist eine starke Frau. Wenn es um ihre Schwestern geht kennt sie nichts und versucht alles um sie zu retten und herauszufinden, was gerade passiert. Dabei wächst sie über sich hinaus und muss erfahren, dass auch nicht alles so ist wie es auf den ersten Blick scheint. Das führt zu überraschenden Wendungen. Henry und sie haben das gleiche Ziel, denn Henrys Bruder steht unter dem Verdacht, Arinas Schwester getötet zu haben. Nur gemeinsam können sie ihn finden und herausfinden, was tatsächlich passiert ist und warum. Doch kann eine Hexe einem Vampir trauen? Schliesslich sind sie ja das Übel, das in Grenzen gehalten werden muss. Was als recht ruhige Geschichte in London startet wird zu einem Krimi. Die Spannung gemischt mit der Liebesgeschichte zwischen Arina und Henry finde ich als gut aufeinander abgestimmt. Der Schreibstil ist sehr bildlich und einladend. Auch als Hörbuch macht es Spass, der Stimme von Saskia Haisch zu lauschen, die recht dunkel ist und zu der Entschlossenheit von Arina passt. Empfehlenswert für Fans von Urban Fantasy, Romantasy, dunkle Abenteuer, Liebschaften zwischen Vampire und Hexe,