Friedhofsgeflü Der Schrecken ohne Namen Auf einem verlassenen Friedhof in Arkham streiten der Schriftsteller Carter und der Lehrer Manton über die Grenzen des Vorstellbaren. Kann etwas existieren, das sich jeder Beschreibung entzieht? Während die Nacht über den verwitterten Grabsteinen hereinbricht, flüstern die Schatten von einem gehörnten Wesen mit gespaltenen Hufen. Was als philosophische Debatte begann, wird zum Überlebenskampf. Aus der Dunkelheit erwacht das Unsagbare – und beweist, dass manche Schrecken besser unbenannt bleiben.
Das Lovecraftsche Grauen meisterhaft Gou Tanabe Die Erzählungen von H.P. Lovecraft gehören unangefochten zu den Meisterwerken der Horrorliteratur, die ihre Leser*innen gleichermaßen begeistern und erschauern lässt. Der renommierte Illustrator Gou Tanabe hat es geschafft, diese Klassiker in die Welt der Manga zu überführen. Seine Adaptionen bestechen durch atmosphärische Schwarzweiß-Illustrationen, die Lovecrafts düstere Welten eindrucksvoll einfangen. Tanabes einzigartiger Zeichenstil verleiht den oft bedrückenden Geschichten eine frische Dynamik und Tiefe. Für seine herausragenden Beiträge zu Lovecrafts Oeuvre erhielt Tanabe zahlreiche Auszeichnungen.
Stimmungsvolle Manga-Neuinterpretation ikonischer Werke aus dem Universum von H. P. Lovecraft Für Mystery- und Horrorfans ab 15 Jahren und alle Manga- und Comic-Enthusiasten Perfekt für alle, die kosmischen Horror und Arkham-Mythen lieben Einzelband Eine verstörende Reise an die Grenzen des Verstands – düster, geheimnisvoll und beklemmend intensiv.
Dieser Band ist wieder sehr gut geworden - er beinhaltet mehrere Kurzgeschichten, die teilweise auch aufeinander aufbauen. Richtig typischer Horror ist es diesmal nicht, eher creepy weird Shit. Die Zeichnungen sind für Tanabe typisch super gut, vorallem die von dem unsagbaren Sachen. Auch die 4 Farbseiten find ich sehr schön, weil ich glaube, das in den letzten keine mehr dabei waren.
Le raccolte di racconti non mi convincono mai troppo, ma questa volta i racconti comunicano tra loro mantenendo immaginari e personaggi. Tra un racconto e l'altro però si perdono briciole di senso e si fatica un poco a mettere insieme i pezzi. Detto ciò, Gou Tanabe è sempre il top.
Bei all meinen Buchvorstellungen von Gou Tanabes Lovecraft-Adaptionen habe ich gesagt, dass mir die Mangas deutlich besser gefallen als die Originale von Lovecraft. Und „Das Unsagbare“ bildet da keine Ausnahme. In diesem Buch vereinen sich sieben Kurzgeschichten und ein Fragment, die alle unabhängig voneinander Bestand haben. Allerdings gibt es ein Oberthema, denn in allen geht es um das Träumen und die Traumreiche.
Die Träume faszinieren seit jeher den Menschen, da sie bis heute geheimnisumwoben sind. Und Lovecraft ist nicht der erste, der den Träumen ein eigenes Reich zuspricht. Im Großen und Ganzen ist die von ihm gezeichnete Welt nicht erschreckend oder abstoßend, denn es kommen keine finsteren Mächte oder Monster in den Geschichten zum Tragen. Nun, zumindest in den meisten.
Zeichnerisch bleibt sich Gou Tanabe treu und hat mit wundervollen Zeichnungen die Geschichten adaptiert, und sie auch zeitlich (wie es sich gehört) passend zu Lovecrafts Erstveröffentlichungen platziert. Hin und wieder war ich mit dem Ende etwas unglücklich, aber am Ende hat mir die Anthologie sehr gut gefallen. Und zwar inhaltlich wie optisch.
Um Gefallen an dieser Manga-Adaption zu finden, muss man in meinen Augen kein Lovecraft-Fan sein, sondern kann die Geschichten ganz im Gegenteil mal ganz anders wahrnehmen und vielleicht so wie ich auch selbst ein wenig mehr genießen.