Für viele unvorstellbar, für Betty Taube Realität seit der Geburt: Die eigene Mutter wird zu einem anderen Menschen, sobald sie Alkohol trinkt. In ihrer Autobiografie erzählt Betty über ihre Kindheit, die Angst vor der eigenen Mutter und ihre Zeit im Kinderheim. Mit bemerkenswertem Mut enthüllt sie nicht nur die dunkelsten Kapitel ihrer Vergangenheit, sondern auch die komplizierte Liebe zu ihrer Mutter. Begleitet von Expert*innen sensibilisiert Betty für eines der größten Probleme unserer Zeit.
5/5⭐️ Eines der bewegendsten Bücher, die ich jemals gelesen habe! Das Buch zeigt so gut, wieso das Thema Alkoholismus und ALLE betrifft und wie wichtig es ist, darüber zu sprechen! Es ist so erschreckend, wie viel Kinder alkoholkranker Eltern aushalten/bewältigen müssen und wie viel noch immer weggeschaut wird. Bitte lest dieses Buch! 💔
An einem Tag durchgelesen. Sehr flüssiger Stil, war wie als wenn man einer Freundin zuhört beim erzählen. Teilweise war ich den Tränen nah und wollte Betty in den Arm nehmen. Die Definitionen von Expert:innen haben teilweise sehr geholfen. Das Ende war dann aber etwas zu abrupt vom Stilwechsel.
Das Buch war sehr emotional zu lesen, aber so wichtig. Große Hochachtung an Betty, dass sie das Thema nun so offen anspricht. Werde mir sicherlich noch länger über das Buch Gedanken machen, auch in Bezug auf meine Arbeit.
Puh, das war echt schwer zu lesen. Weiß gar nicht wo ich anfangen soll, war so emotional alles. Habe dementsprechend auch länger gebraucht, um es zu beenden.
Hintergrund: Kenne Betty (wie wahrscheinlich die meisten) von der Gntm Staffel 2014 und ich war schon seit Heidis Besuch im „Kinderheim“ interessiert daran, was in ihrem Leben passiert sein musste, damit sie dort hinkommt . Ich habe aber auch verstehen können, dass sie all die Jahre immer nur relativ oberflächlich von ihrer Kindheit in der Öffentlichkeit erzählen wollte, da es doch grausamer war, als ich angenommen hatte. Es ist soo mutig von ihr, das alles zu teilen und somit auch Awareness für das Thema Alkoholismus zu schaffen.
Inhalt: Man hat gemerkt, wie jeder Satz von ihr geschrieben wurde und wie persönlich sie dabei wurde. Allein die Vorstellung, dass ein kleines Kind so etwas erleben musste, reicht schon, um einfach nur noch fassungslos zu sein. Vor allem, wenn ich über meine persönlich schöne Kindheit nachdenke und darüber, wie bestimmte Erlebnisse das eigene Leben für immer prägen können.
Struktur: Die Aufteilung des Inhalts fand ich super gelungen. Der größere Teil biografisch und zuletzt allgemein auf das Thema Alkoholismus eingehend.
Fazit: Insgesamt fand ich ihr Buch sehr lesenswert und wichtig. Man hatte das Gefühl, wirklich in dem Moment mit Betty und ihrer Mama in einem Raum zu sein und man konnte die Entwicklung der Ereignisse gut nachvollziehen. Ich würde das Buch nicht nur Menschen empfehlen, die Betty kennen, sondern auch jedem sonst, da es sich um ein gängiges Thema handelt welches uns alle in gewisser Weise betrifft. Zwar ist nicht jede*r von Alkoholsucht betroffen, jedoch ist die Droge noch eine gesellschaftlich romantisierte, die viel zu sehr verharmlost wird.
Ich habe Betty Taube durch ein Youtubevideo entdeckt, bei dem sie über ihre Vergangenheit erzählt hat und fand es direkt super interessant. Deshalb musste ich auch direkt ihre Autobiografie kaufen, als ich sie im Buchladen gesehen habe. Ich fand das Buch an sich super! Während sie aus ihrer Perspektive als Kind von ihrer alkoholkranken Mutter schreibt, gibt es immer wieder wissenschaftlich fundierte Informationen zur Alkoholsucht, aber auch generell psychischen Erkrankungen. Durch diese Mischung aus Erzählung und aber auch Sachbuch konnte ich glaube ich viel daraus mitnehmen. Das Einzige was mich etwas gestört hat war der Schreibstil. Ich hatte eigentlich immer das Gefühl dass sie aus einer kindlichen Perspektive heraus schreibt, wobei dann immer wieder Wörter und Formulierungen genutzt wurden, die ein Kind so nie sagen würde. Ich bin mir unsicher ob das eine bewusste Entscheidung war oder einfach dessen geschuldet ist, dass es ihr erstes Buch ist. Trotz dessen fand ich das Buch echt fesselnd und auch der etwas sachlichere Abschnitt am Ende war super hilfreich um in das Thema Alkoholsucht einzusteigen, wenn man bis dahin wenig Berührungspunkte mit dem Thema hatte.
Ein trauriger und nachdenklich machender Einblick in ihr Leben, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob diese Art von Geschichte nicht einen voyeuristischen (im Sinne der Sensationslust) Blick von außen fördert.
ist jetzt schon wieder etwas her seit dem Lesen, deshalb noch die groben Gedanken die ich hatte. Fand es auf jeden Fall berührend, gerade die Berichte aus dem Kinderheim sind auf jeden Fall noch bei mir geblieben. Hab immer viel Respekt vor solchen Biografien & der Verletztlichkeit die damit einher geht, der Öffentlichkeit so intime Einblicke zu gewähren. Hab mich teilweise ein bisschen an manchen Aussagen gestört, weil (öfter?) mal erwähnt wurde, dass sie so viel lieber mit Jungen abhängt, weil andere Mädchen so zickig seien- aber glaube das wurde in einen Kapitel geschrieben als sie auch so 15/16? war & vlt war es dann auch nur eine Momentaufnahme. Ich hätt mich in dem Alter sicher auch nicht von internalisierter Misogynie freisprechen koennen. Naja, soweit :-) muss mal wieder schneller nach dem Lesen die Reviews schreiben
Beim lesen fühlt es sich an, als würde man einer Freundin zuhören wie sie einem ihre Geschichte erzählt. Ich hatte beim lesen oft Gänsehaut und an der ein oder anderen Stelle sind Tränen geflossen, man fühlt sich Betty richtig nahe. Die fachlichen Ergänzungen durch Experten fand ich super und haben mir viele neue Erkenntnisse zu der Thematik geschaffen. Zum Ende hin wurde es ein wenig „schnell“, auch wenn der Fokus auf der Kindheit lag in liegen sollte, hätte ich gern noch mehr Eindrücke in den letzten Kapiteln bekommen und der Übergang zu den letzten Kapiteln fühlte sich ein wenig abrupt an.
Das Buch rüttelt auf, zeigt auf, wie nah das Grauen oft hinter der Fassade lauert, und zugleich wie sehr Überleben, Mut und Wandel möglich sind. Für Betroffene, Angehörige und alle, die verstehen wollen, wie Sucht-Familien Kinder prägen, ist dieses Buch eine Empfehlung – nicht einfach zu lesen, aber lohnenswert.
5/5 ⭐️ Wenn ich könnte, würde ich dem Buch 6 von 5 Sternen (oder sogar noch mehr!) geben. Über Bettys Biografie hat man ja in den letzten Jahren immer mal wieder etwas mitbekommen. „Sag, die blauen Flecken kommen vom Spielen“ ist eine Mischung aus Biografie und Sachbuch. Das Buch ist absolut wundervoll geschrieben. Man hat das Gefühl, man würde abends mit seiner besten Freundin zusammensitzen, die einem all das erzählt. Es ist unfassbar ehrlich, traurig und emotional, und mehr als einmal kamen mir beim Lesen die Tränen und ich hatte Gänsehaut. Und dennoch ist es irgendwie so voller Hoffnung. Das Erlebte ist heftig. Niemand sollte so etwas erleben müssen, und dennoch erleben Ähnliches leider zu viele Kinder tagtäglich. Es ist ein sehr mutiges Buch über eine schwere Kindheit, die psychischen Folgen im Erwachsenenalter und der Kampf zu sich selbst zurück. Das Buch ist eine absolute Herzensempfehlung!
Das war total schockierend, ergreifend, aber am Ende auch einfach wunderschön. ❤️🩹 ich verfolge Betty schon seit GNTM und kann nur meinen Hut vor ihr ziehen, dass sie ihre Geschichte hier so ungeschönt erzählt - und dass sie einen scheinbar so guten und gesunden Umgang mit ihrer Mutter und traumatischen Kindheit gefunden hat. Die Einordnungen und Tipps von Expert*innen und Betroffenen haben das Buch nochmal aufgewertet und weitere, wichtige Ressourcen hinzugefügt. Ich bin mir sicher, dass ich noch sehr sehr oft an dieses Buch zurückdenken werde. ❤️🩹
So eine starke Frau, ich kann das Buch gar nicht anders als mit 5 Sternen bewerten. Betty erzählt über ihre Kindheit mit ihrer alkoholabhänigen Mama. Ich hab mehrfach weinen müssen. Grausames, herzergreifendes und extrem emotionales Buch. Zusätzlich werden immer wieder Informationen zur Prävention und Sucht beschrieben. Sie versucht mit dem Buch aufzuklären.
Sehr bewegende Geschichte. Auch sollte es zum Handeln anregen. Meiner Meinung nach haben viel zu viele Personen nichts oder zu wenig getan. Die Geschichte zeigt, dass es jeden treffen kann und dies mehr Leute betrifft, als wir uns vorstellen können. (Hörbuch)
Ich habe das Buch in weniger als 24 Stunden verschlungen – so sehr hat es mich in seinen Bann gezogen. Eine gelungene Balance aus persönlichem Erleben und kluger Einordnung. Ein Thema, das deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient. Klare Leseempfehlung!
Schon bei gntm war ich riesiger Betty-Fan und jetzt ihre unfassbar berührende Geschichte zu lesen, hat sich einfach nur richtig angefühlt. Es ist erschreckend zu lesen und gleichzeitig wunderschön, wie Betty ihre Kindheit gemeistert hat. Der Brief am Ende an ihre Mama war der perfekte Abschluss, meiner Meinung nach.
Mein zweites Buch, in dem es um ein Kind geht, das in einer Familie in welcher Papa/Mama Alkoholiker sind, aufwächst. Dieses hier hat mir um Welten besser gefallen als das andere, das ich gelesen habe.
Betty schildert die Erlebnisse so mitreißend und fesselnd, sodass ich es gar nicht weglegen konnte. Es ist fast schon eine Ehre, so persönliche Erlebnisse geschildert zu bekommen, so furchtbar dargestellt, wie sie nun mal waren, was teilweise echt im Herz weh tat. Gleichzeitig hatte man an keiner Stelle das Gefühl, dass dem Thema nicht der nötige Respekt und das nötige Verständnis entgegengebracht wird, was mitunter auch den zusätzlichen (professionellen) Infos zum Thema zu verdanken sind. Die waren aber auch nie zu viel, sodass man keineswegs das Gefühl eines trockenen Sachbuchs bekommen hat. Ich bin mir sicher, dass sich viele in Bettys Geschichte wiedererkennen und dass es Menschen hilft, bzw. verdeutlicht, dass man nicht alleine ist.
Den persönlichen Brief an ihre Mama fande ich eine wundervolle Weise, das Buch zu beenden.
Die Biografie von Betty Taube hat mich tief bewegt. Selten hat mich ein Buch gleichzeitig so traurig und so unglaublich stark zurückgelassen. Betty erzählt ihre Geschichte mit einer Ehrlichkeit und Verletzlichkeit, die direkt ins Herz geht. Man spürt jede Zeile, jedes Erlebnis, jeden Moment von Schmerz und Kraft.
Für mich gehört dieses Buch definitiv in meine Lifetime Top 5. Es ist eines jener Werke, das einem noch Stunden später nachgeht (warscheinlich werden es Jahre werden)— und genau so war es bei mir. Ich musste immer wieder weinen, einfach weil die Worte nachhallen und sich festsetzen. Seit dem Lesen höre ich „You’re So Vain“ in Dauerschleife, weil es für mich inzwischen untrennbar mit der Stimmung des Buches verbunden ist.
Eine zutiefst berührende, starke und inspirierende Lebensgeschichte. Absolute Empfehlung.
ich hatte dieses buch lange auf meiner warteliste, musste es mir natürlich sofort schnappen & was soll ich nun sagen außer… ‚respekt’, ‚wow‘ und ‚ich bin sprachlos‘. ich saß mehrmals mit offenem mund da und musste das buch auch das ein oder andere mal zur seite legen. ich kann hier gar nichts anderes als fünf sterne vergeben, denn ich weiß was es kostet, die eigene geschichte nochmal aufzuarbeiten - und das ist nunmal einfach nicht messbar und verdient zudem höchste anerkennung.
Danke für diese Sichtbarkeit ! Danke für deinen Mut! Danke Betty ❤️
Es ist unvorstellbar was Betty alles durchgemacht hat. Sie erzählt ihre eigene Geschichte über ihre alkoholkranke Mutter (und die damit einhergehenden Auswirkungen auf ihre Kindheit) mit so viel Mut und gleichzeitig so viel Liebe. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und gibt dem Leser tiefe Einblicke in ihre Vergangenheit. Ich finde es super, dass sie Hilfsorganisationen und Anlaufstellen dazu teilt.
Liebe Betty, danke für deinen Mut und dafür, dass du den betroffenen eine Stimme gibst 🤍
Authentisch, nahbar, real - Betty Taube öffnet eine Welt des Missbrauchs und der Manipulation, die sonst hinter geschlossenen Türen im Verborgenen bleibt. Ihre persönliche Geschichte hat mich berührt und bedrückt. Niemandem wünscht man eine solche Kindheit, und doch ist sie die Realität oder Vergangenheit vieler. Danke dass du deine Tore geöffnet hast Betty, um dem Thema mehr Präsenz und den Betroffenen eine Stimme zu geben.
unfassbar bewegende Geschichte und richtig toll geschrieben. Auch der Umgang mit der Alkoholsucht und die vielen Tipps um anderen in ähnlichen Situationen zu helfen sind wirklich sehr gut. Alles in allem ein wirklich bewegendes Buch, ich hatte an ein Paar stellen mehr als nur ein Tränchen im Auge.
Ein sehr emotionales und berührendes Buch. Ich durfte Betty Taube kurz auf der Frankfurter Buchmesse kennenlernen und bekam ein Autogramm und unterhielt mich kurz mit ihr. Sie strahlt eine so große Stärke und Herzlichkeit aus und hat doch so viel schlimmes in ihrer Kindheit erlebt. Ich finde das Buch sehr gut und ehrlich geschrieben, hoffe es bringt diese Thematik mehr in die Welt.