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Jugoslawien und seine Nachfolgestaaten 1943-2011. Eine ungewöhnliche Geschichte des Gewöhnlichen

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Was war Jugoslawien, warum gibt es den Staat heute nicht mehr und was ist an seine Stelle getreten? Der Historiker Holm Sundhaussen analysiert in seinem Buch Aufstieg und Fall des sozialistischen Jugoslawien und stellt die noch junge Geschichte der sieben Nachfolgestaaten dar.
Obwohl (Ex)Jugoslawien nach dem Ende des Kosovo-Kriegs und dem Sturz Milosevics aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt ist und die Debatten der 1990er Jahre weitgehend in Vergessenheit geraten sind, erlebt die Jugoslawien-Forschung einen regelrechten Boom. Nie zuvor waren so viele und umfangreiche Dokumente zugänglich wie heute. Die Erschließung und Auswertung des Materials bleibt eine Jahrhundertaufgabe. Holm Sundhaussen zieht eine erste Bilanz. Sein Buch beginnt mit der Gründung des zweiten Jugoslawien und endet zwanzig Jahre nach dessen Zerfall. Untersucht werden Ereignisse, Akteure und Strukturen, die völkerrechtlichen Aspekte des Staatszerfalls, die Rolle des Auslands, die Gewalt in den 1990er Jahren sowie die Transformationsprozesse in den Nachfolgestaaten. Jugoslawien war ungewöhnlich komplex, aber die Menschen agierten und reagierten, wie sie es überall auf der Welt unter vergleichbaren Bedingungen tun. (Klappentext)

567 pages, Hardcover

First published January 1, 2012

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July 19, 2025
Extrem kenntnissreiche Darstelltung, hat mir unfassbar beim Verständnis der Region geholfen. Bemerkenswert ist, wie es dem Autor gelingt, die Geschichte der Region und ihrer Bewohner:innen darzustellen, ohne national(istisch)e Erzählungen zu bedienen, im Gegenteil. Auch die Exkurse zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid sind auf hohem Niveau und fassen die sozialwissenschaftliche Debatte zu ihren Entstehungsbedingungen treffend zusammen.
Bleibt bei aller Wissenschaftlichkeit gut zu lesen.

Einziger Makel: Ist mittlerweile nicht mehr ganz aktuell, aber trotzdem noch sehr lesenswert.
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