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When Jonathan Died

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Der junge Maler Jonathan lebt allein und abgeschieden auf dem Land. Immer wieder wird Serge zu ihm 'abgeschoben', der Sohn einer Freundin aus Paris, die keine Lust hat, sich um ihn zu kümmern. Serge ist im wörtlichen Sinn ein 'ungezogener' egoistisch, amoralisch, ohne Werte. Er brät Regenwürmer, experimentiert mit Schnecken und Kröten und spielt an seinem Körper herum. Und an dem von Jonathan. Jonathan weiß, dass das nicht sein darf. Dennoch gibt er Serge den Raum, den der sich sowieso erobert.

Mit großer Diskretion schrieb Duvert Ende der 1970er Jahre diesen komplexen Gesellschafts-, Erziehungs- und Liebesroman, der von der französischen Presse hoch gelobt wurde.

"Ungewöhnliche Sinneseindrücke und tiefgehende Erinnerungen. Man lernt, dass Liebe stirbt, wenn sie gesellschaftsfähig wird." (Le Monde)

174 pages, Paperback

First published January 1, 1978

4 people are currently reading
139 people want to read

About the author

Tony Duvert

19 books39 followers
Tony Duvert is a French writer born in 1945. Polemist and champion of the rights of the children to have a right to their own body and sexuality, on which he’s published two controversial books of essays, Good Sex Illustrated (1974), L'Enfant au Masculin (1980), though these themes greatly shape his novels. He received the Prix Médicis in 1973 for his novel Paysage du Fantasie (published in America by Grove in 1976 as Strange Landscape). And in 1978, he published with the Éditions Fata Morgana, two works of prose poetry and short texts: District and Les Petits Métiers.

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Community Reviews

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1 star
10 (13%)
Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for Federica ~ Excusetheink.
226 reviews
May 1, 2023
Arrivata qui non so se è valutare quattro stelle questo romanzo o aver visto i Mayhem nel 2017 a darmi la patente di bestia di Satana, ma ho fatto entrambe le cose senza rimorsi.
Ne parlerò, giuro
3,645 reviews197 followers
October 10, 2025
"Like so many novels, this book is the story of a love affair. What is less usual is that Jonathan, an artist, is almost thirty when the story starts, while Serge is a boy of eight. Jonathan had got to know Serge and his mother Barbara in Paris the previous year. Tired of the city and confused by the stress of this relationship, Jonathan shut himself away in a remote village. But his retreat is disturbed when Barbara needs someone to look after Serge for the summer while she travels abroad. Like all lovers, Jonathan and Serge create their own microcosm of domestic and erotic ritual, but theirs is aworlkd that shatters on contact with the surrounding society.

"Published by Editions de Minuit, a leading literary press, Tony Duvert is respected in France for both fiction and essays, but the uncompromising motif that pervades his work has up to now barred him from reaching English readers. GMP are especially pleased to welcome Duvert to our translation series; his cool and matter-off-fact portrayal of a sensitive theme is a welcome alternative to the hysteria surrounding the age taboo in English-speaking countries.

"'One of the most intelligent, bold and subversive books of the year.' - Le Monde.

(From the back cover of the Gay Men's Press edition of 1991)

PREFACE:

It is challenging for many readers under sixty to understand neither Gay Men's Press in having this novel translated, nor the French French Foreign Ministry via its official programme of promoting the publication in the USA of translations of Tony Duvert's novel 'Diary of Innocent', were part of a secret, clandestine, NAMBLA (Google it) infiltration campaign to promote pedophilia and pederasty. Indeed despite the synopsis I quoted above 'When Johnathan Died' has nothing to do with Man-Boy love stories like Frits Bernhard's 'Costa Brava (see my review at: https://www.goodreads.com/review/show...). It is not propaganda for Man-Boy love because Serge's fate and the character of Johnathan are deeply disturbing and almost the stellar opposite to a lyrical evocation of boys and men dancing bare assed under a Provencal sun towards a better future.

In 'When Johnathan Died' and 'Diary of Innocent', as well as in many of his other novels, Tony Duvert is not seeking to promote inter-generational sex but is challenging the way children were being corrupted and destroyed by educational and cultural influences designed to repress them and turn them into mindless automan. The same structures that he is attacking in novels like 'When Jonathan Died' are exactly the same as in his later novel 'Atlantic Island' which is totally free of any Man-Boy angle. To understand Tony Duvert I highly recommend the essay by Bruce Benderson that accompanies his translation of 'Diary of an Innocent'. Also the following academic, but very readable, article:

'Mothers and/as Monsters in Tony Duvert's "Quand mourut Jonathan"' by Brian Gordon Kennelly at: https://www.jstor.org/stable/41705541....

Is 'When Jonathan Died' worth reading? Absolutely but, as second-hand copies of the English translation, the only kind available, sell for £100+, I suggest you begin exploring Tony Duvert's oeuvre via 'Atlantic Island' which has much to challenge and disturb you but no sex between prepubescent boys and adult males.
Profile Image for Kasparov.
32 reviews3 followers
February 22, 2021
Oh, alla fine mica è brutto.
Scritto da un pedofilo e si vede. Il bambino è complice nelle scopate, si comporta come un partner adulto e ama come un adulto. Non esiste il concetto di stupro.

Una volta che ti abitui allo stile di scrittura fila liscio. Tolte le scene erotiche (comunque scritte con delicatezza e mai volgari), ci sono un sacco di riflessioni interessanti sull'amore e sulla morte, ovviamente direi, visto che è francese.

Tutto sommato un bel libro che non consiglierei a nessuno.
Profile Image for Klaus Mattes.
758 reviews11 followers
February 8, 2026
Jonathan ist ein Maler, um die 30, der für sich alleine in einem kleinen Ort, ein gutes Stück außerhalb von Paris lebt. Er spricht mit Akzent, macht Fehler, sodass er als Ausländer kenntlich ist. Er könnte Deutscher sein, das äußert der Text nur als Vermutung. Ohne dass sie eine sehr gute Freundin gewesen wäre, pflegt Jonathan schon Jahre den Bezug zur Pariser Gelegenheitskünstlerin Barbara. Sie ist die Mutter des kleinen Serge. Sie und der Junge im Grundschulalter leben zeitweise mit dem Mann Simon zusammen, dann auch wieder ohne ihn. Serge, das Einzelkind, ist acht Jahre alt. Als Barbara den Sommer über nach Amerika geht, lagert sie ihr Kind ins Atelier von Jonathan aus. Der Mann und das Kind merken beide schnell, dass sie sich lieben. Sie – und auch die Stimme des Erzählers – sagen das aber nicht laut und deutlich. Später mal wird es in etwa so kommentiert: „Ihre Liebe füreinander verunsicherte sie. Darum hielten sie sie geheim. Vor allen und auch voreinander.“

Der Roman ist größtenteils aus der Perspektive des Mannes erzählt, also der von Jonathan, der übrigens am Ende nicht tot sein wird. Tony Duvert ist ein einigermaßen unstrukturierter, ziemlich impulsiver Autor. Er macht sich keinen Kopf daraus, ob er was in auktorialer, allwissender Erzählerrolle oder aus dem Bewusstseinsstrom heraus schreibt, wobei es mal der von Jonathan, mal der von Serge sein kann. Nur der letzte Teil des Buchs wird komplett aus der Sicht des Jungen erzählt, der sich dann in einer seelischen Grenzsituation befindet. Davor vergehen zwei Jahre, am Ende ist Serge dann schon Gymnasiast. Barbara, die Mutter, hat gemerkt, dass es diese Liebe gibt, und, obwohl sie nie was dazu sagt oder sie anzeigt, versucht sie, sie mit Lügen und Intrigen zu zerstören. Nachdem es mit ihrem Lover in den USA nicht geklappt hat, ist sie jetzt wieder bei Simon und zu ihm sagt sie: „Da stimmt einfach was nicht. Da läuft doch was Gefährliches. Ich sag dir am besten nicht, was ich vermute, aber es ist auf jeden Fall übel.“

Egmont Fassbinders hat mit „rosa Winkel“ im West-Berlin der 1970-er und 1980-er einen der ersten, langlebigen, erfolgreichen schwulen Kleinverlage in Deutschland aufgebaut. Fassbinder stammte aus Mittelbaden und war kein Verwandter des Filmemachers Fassbinder. Er wurde 78 Jahre alt, starb 2023. Den Verlag hatten Aktivisten der Berliner Schwulenbewegung gegründet, Fassbinder kam erst später hinzu, führte ihn riskant, gewagt, sprunghaft, unzuverlässig, geriet um 1990 herum in Zahlungsschwierigkeiten und wurde schließlich von der Hamburger Neugründung Männerschwarm geschluckt. Er konnte gut ein Jahrzehnt lang ein wissenschaftlich fundiertes, international beachtetes Programm vorlegen, das viele vergessene Vorkämpfer der schwulen Emanzipation aus dem Kaiserreich und der Weimarer Republik zurück ins öffentliche Bewusstsein holte. Dafür stehen Namen wie John Henry Mackay und Elisar von Kupffer. Die mit ihnen verbundene „schwule Fraktion“ (umstritten war sie damals schon) der „Knabenfreunde“ beziehungsweise Päderasten beziehungsweise Pädophilen wurde von dem wuschelbärtigen Fassbinder absichtlich weiter gepflegt, indem er zum Beispiel fast alle Bücher des Darmstädters Friedrich Kröhnke drucken ließ, bevor dieser zu Egon Ammann nach Zürich ging und sich um Einlass in die „seriöse deutsche Gegenwartsliteratur“ bewerben konnte (aus der er mittlerweile wieder hinausgeflogen ist). Fassbinder hat damals noch einen anderen – wohl gleichfalls zeitgenössisch überschätzten – französischen Schwulenroman in einer schönen Ausgabe verlegt, „Loukoums“ („Sweet Tooth“) von Yves Navarre, der ganz gewiss nicht pädophil ist, aber gleichfalls Eintagesfliege in Deutschland blieb.

Obwohl es in „Als Jonathan starb“ wirklich keine einzige schauerliche Sexszene gibt und das Buch damals unter dem Radar der Bundesprüfstelle blieb, handelt es sich um das bei Weitem radikalste Buch der Verlagsgeschichte. Das liegt daran, dass der Autor wie auch seine Figuren niemals daran zweifeln, dass eine „Liebe“ zwischen einem Dreißiger und einem Neunjährigen tatsächlich „Liebe“ ist, von allen beiden als solche erlebt und sich dann erklärt wird. Und dass sich daraus ganz logisch ein Zwang ergibt, sie körperlich zu vollziehen. Es gibt keine pornografischen Passagen, aber es werden überhaupt keine Zweifel daran gelassen, dass die beiden so was wie Sex versuchen und dabei Spaß und leidenschaftliche Gefühle haben.

Tony Duvert hat sich in späteren Jahren zu seiner Mutter in der Provinz zurückgezogen. Aus ihm wurde ein Einsiedler, die Pariser literarische Welt hat ihn komplett vergessen. Seinen Leichnam entdeckte man erst nach Wochen, als er schon stark zersetzt war.

Proteste, man leiste hier Kindesmissbrauch Vorschub sind wohl so unvermeidlich wie haltlos und grundlos, denn das – sicher etwas spinnerte – Buch ist geradezu rührend harmlos. Vielleicht ist was dran an der Meinung, der Verstand von Pädophilen würde eher wie der von Kindern arbeiten als der von uns, die wir Ältere lieben und begehren. Wenn man die Leser-Reviews bei amazon durchsieht, findet man zuerst zirka fünf Reviews mit vier oder fünf Sternen, was ich für geschmeichelt halte, anschließend kommt jene unvermeidliche Frau zu Wort, die fragt, wieso es nicht längst verboten wurde. Solche Leute müssen dann nie glaubhaft nachweisen, dass sie den vollständigen Text gelesen haben. Empörung und Anklage ziehen immer, egal auf welcher Grundlage sie fußen.

Duvert lässt sich sehr viel Zeit und Raum (platt gesagt, das Buch ist ganz schön langweilig!), um uns in den faulen, heißen, schläfrigen Sommer von zwei Leuten hineinzuversetzen, die sich für nichts mehr interessieren als ihr Zusammensein. Der Autor scheint ernsthaft überzeugt gewesen zu sein, dass er nur jeden Leser zum Jonathan machen müsse, dann würde uns klar, dass man manchen Achtjährigen für den Mann des Lebens ansehen muss. Serge kann tun und lassen, was er will. Kann jubeln, leiden, grässlich quengeln, immer muss Jonathan es für das Unabänderliche nehmen, es ist nun einmal das, was die Liebe fordert.

Da kommen Ausführungen über das Aroma von Eierfürzen. Eine große, von Serge gemalte Bildrolle wird über mehrere Seiten hinweg nacherzählt, als handelte es sich um den Teppich von Bayeux. Man geht (dieser Man-Ton, den die Franzosen mögen) Eis essen, man spuckt sich mit dem Eis über den Tisch hinweg an, man baut einen See im Matsch, man sieht dem Hund der Nachbarin beim Krepieren zu, man brät Schnecken, man lässt sich den Arsch massieren. Ich weiß nicht, wer dies alles wie finden wird. Es gehört heute nicht mehr zu den wirklich noch gelesenen Büchern. Ich jedenfalls fand es, wie bereits angedeutet, oft ziemlich verschroben und ziemlich langweilig.

Man hätte auch Spannungsmomente ins Buch hinein bringen können. Ewig nur diese zwei Figuren im Fokus! Sie müssen sich nie mit irgendwem ernsthaft auseinandersetzen. Nur halt, dass Barbara dafür sorgt, dass sie sich zwei Jahre lang nicht mehr treffen können. Immer geht es darum, was Serge gerade tut, denkt oder braucht.

Zur deutschen Ausgabe gab man das Zitat eines Kritikers aus „Le Monde“, aus dem Jahr 1978, das liest man so auch heute noch im Internet:
Man lernt, daß Liebe stirbt, wenn sie gesellschaftsfähig werden will, und daß sie lebt, wenn sie ins Animalische übergeht.

Das klingt schön, wenn man den Roman nicht wirklich gelesen hat. Liest man ihn dann , erkennt man das elegante öffentliche Drüberweg-Parlieren, das Feuilleton-Menschen und französische Akademiker oft haben. Es lassen sich im gesamten Text nämlich einfach keine Stellen finden, die davon berichten, Jonathan oder der Junge Serge hätten sich darum gekümmert, ihr Verhältnis respektabel, akzeptiert, von irgendwem sonst als ihnen wertgeschätzt zu machen. Logisch, dass nirgends kommt, sie hätten es je erreicht und wären einander darüber fremd geworden.

Wie auch der erwähnte Yves Navarre in „Loukoum“ scheint Tony Duvert hin und wieder selbst nicht weit weg von beredter Schwelgerei im Himmelsblau semi-philosophischen Blablas. Über eine fest umrissene Vorstellung von einem Plot für den Roman scheinen sie beide nicht verfügt zu haben, als sie zu schreiben begannen. Es sieht so gar nicht danach aus, als wüsste eines der früheren Kapitel, wo eines der späteren mal sein würde, erinnerte sich eines der späteren, was es in einem früheren hatte anklingen lassen. Vielmehr sind es Autoren, die eine Konstellation von wenigen Personen vorstellen und sich dann jeden Tag was Neues ausdenken, das ihnen jetzt begegnen könnte. Darum fließt alles in alle Richtungen weg und verliert sich im, gewiss kindlich genossenen, Chaos vieler kleiner Momente.

Dieser Brief enthielt auch zum erstenmal sentimentale Sätze. Sie verwirrten Jonathan, denn das Kind hätte sie nie ausgesprochen: ihre außergewöhnliche Dummheit gehörte nicht zu Serge, sondern entstammte dem Modell, das er benutzt hatte. Wenn man selbst nicht schreiben kann, findet man alles Geschriebene schön. Er sah wirklich so aus, als wenn das Kind, um seinen Korrespondenten zu ehren, ein lateinisches Zitat eingeflochten hätte. Sätze, die man nicht versteht und nie sagt, doch die einen guten Ruf haben. Übersendung von Blumen oder Bonbons. Eine Anstrengung der Zuneigung: auf diesem Weg erreichen die süßen Worte ihr Ziel. Serge hatte Jonathan etwas sagen wollen – er hatte es gewagt: ihm stand an diesem Ort nur diese Kultur zur Verfügung. Er hatte sich ihrer geflissentlich bedient. Sein Fehler war es nicht, wenn die Mittel, es zu sagen, so jämmerlich waren; er war sich dessen im übrigen auch nicht bewusst.
Profile Image for Federica Timeto.
33 reviews4 followers
December 3, 2014
Una storia d'amore tra un adulto e un bambino raccontata con uno struggimento e un coinvolgimento tali da tenere lontano qualsiasi giudizio stigmatizzante. Migliori le parti più dolorose e intimiste, risente forse un po' troppo del peso del tempo nelle parti più a tesi e didascaliche.
Profile Image for von.
3 reviews
November 13, 2024
Como los comentaristas italianos mencionaron, este libro es evidentemente francés. Que no se malinterprete mi adjetivo, realmente me refiero a que la escritura tiene muchas libertades de las que todavía no me acostumbro como lector y siento como una pequeña piedrita en el zapato de mi lectura. Es grotesco, sencillo y muestra la premisa como algo que debe tomarse con naturaleza, donde el autor busca brindarte una hipótesis del “¿qué pasaría si hubieran excepciones?” para explicar quizás, sus propios intereses. En este paisaje pintado, puedo rescatar que pone en la mesa dolencias ligadas al tiempo por su carácter efímero: la juventud, el amor, la vida misma. Creo que deja pensando al lector sobre lo que significa para un niño el amor (o interés) adulto y viceversa. Principalmente cuando este tiene una fecha de caducidad.
Profile Image for Emanuele.
24 reviews3 followers
April 21, 2018
il libro non mi è sembrato nulla di che....apprezzatissima la tematica trattata, visto che sono pochi i libri che parlano di quest argomento senza peli sulla lingua, pero la storia nel complesso non mi è piaciuta molto...
Profile Image for Kevin Ratelle.
1 review
August 21, 2023
On dirait que l'auteur est un pédophile qui essaie de nous convaincre que ce n'est pas dégueulasse.
Displaying 1 - 8 of 8 reviews

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