**Ein geheimnisvolles Internat, ein unbeständiges Zeitgefüge, ein Komplott der Götter**
Das erste Schuljahr an der »Palaestra Viatorum« beginnt für Emilia alles andere als rosig. Zwar weiß sie mittlerweile, dass es sich bei dem renommierten Internat um keine gewöhnliche Schule handelt, aber ihre neuentdeckten Fähigkeiten als Wanderer geben ihr immer noch so einige Rätsel auf. Nicht genug damit braut sich über den Köpfen der Internatsschüler ein gefährliches Himmelskomplott zusammen. Wieder liegt es an Emilia und Max, die Ziele der griechischen Götter und die Geschicke der Zeit zu entwirren. Dass ihre Beziehung vor wenigen Monaten in die Brüche gegangen ist, macht es für keinen der beiden leichter. Doch am Ende zählt nur den drohenden Krieg der Götter zu verhindern…
// »Ich werde nie verstehen, warum Menschen sich Blumen als Zeichen ihrer Liebe schenken.« »Warum denn nicht? Blumen sind doch schön.« »Aber Blumen sind vergänglich«, sagte Max. »Das ist, als würde ich dir sagen, dass unsere Liebe nicht von Dauer sein kann.« Ich lächelte. Einen anderen Jungen hätte ich für unromantisch gehalten, wenn er so etwas gesagt hätte, aber seine Worte bewirkten in mir das Gegenteil. »Und was würdest du statt der Blumen als Geschenk vorschlagen?« »Einen Baum. Bäume sind ewig. Es wird sie immer geben, selbst wenn wir Menschen bereits von der Erde verschwunden sind.« »Einen Baum - na, wenn du damit eine Frau nicht mal sehr glücklich machen wirst.« Maximilians Mundwinkel zuckten, als er meine Hände ergriff und seine Finger mit meinen verwob. »Versprich mir, dass wir einen Baum pflanzen, sobald das hier vorbei ist«, sagte er leise.//
Amelie, 29 Jahre alt, Trash-TV-Liebhaberin, Autorin und Geschichtentaucherin lebt mit ihrem Freund und zwei besonders flauschigen Katern in Duisburg. Sie beendet bald ihre Laufbahn als Langzeit-Lehramts-Studentin, um in die Welt der arbeitenden Bevölkerung aufgenommen zu werden.
Ich fand das Buch wirklich besser als das erste, mehr Spannung, mehr Action mehr Charakterentwicklung und ja - ich finde den Schreibstil der Autorin einfach super und freue mich schon mehr von ihr zu lesen :)
Ich muss zugeben, ich bin voreingenommen... Etwas. Minimal. JA OKAY NE MENGE!
Wenn ich objektiv sein muss, kann ich aber sagen: Es ist besser als der erste Teil. Aber sowas von! Ich meine, ich denke... Hoffentlich?! Okay, lassen wir das.
Wow, ich war selten so überrascht von einer Fortsetzung. Das erste Buch war doch sehr enttäuschend, da mir der Schreibstil und die Charaktere so gar nicht gefallen hatten. Die Idee der Geschichte hat es mir jedoch angetan und ich wollte wissen, wie es ausgeht und gab somit der Fortsetzung eine Chance. Und es hat sich gelohnt: die Fehler des Vorgängers wurden revidiert, die Charaktere gewannen an Tiefe, der Schreibstil wirkte nicht mehr so aufgesetzt, es war unglaublich spannend, sehr originell und dazu machte (fast) alles einen Sinn (was bei Zeitreise-Geschichten immer etwas schwierig ist). Deshalb von mir 4 Sterne.
Ich bin so schreibfaul, daher bringe ich es auf den Punkt:
Der zweite Teil war DER HAMMER!!!! Ich bin restlos begeistert! Hat mir noch besser gefallen als der erste und daher verdiente fünf Sterne! =) (Ist erst das zweite Buch dieses Jahr, das von mir die Höchstwertung bekommt. Hut ab, Amelie! =D)
Der Einstieg in das Buch ist mir nicht ganz so leicht gefallen, da es schon einige Zeit her war, dass ich den ersten Teil gelesen habe. Es hat also etwas gedauert bis ich mich wieder in der Welt zurecht gefunden habe und die Charaktere wieder zuordnen konnte.
Die Autorin hat eine tolle Welt geschaffen, die mich stellenweise wirklich mitreißen konnte. Ich liebe Bücher mit griechischer Mythologie, aber ich war dann doch etwas überrascht wie groß die Rolle hier ist. Ich hatte immer noch erwartet, dass es mehr mit Zeitreisen zu tun und hätte mir auch ein bisschen mehr davon gewünscht.
Was ich von dem Ende halten soll, weiß ich selber nicht so genau. Einerseits hat es mir gefallen, aber andererseits fehlte mir dann irgendwie ein bisschen die Verknüpfung zum Rest und fand es traurig, dass da soviel verloren geht.
Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen. Die Menge an Wortwitz hat mir ebenfalls gefallen und einige Kapitelüberschriften sind einfach nur der Knaller. xD
Der Anwärter auf mein Lieblingsbuch diesen Jahres! Das Finale war so emotional, so packend, so humorvoll, so ernst, so strahlend, so düster, so laut, so leise, so stimmungsvoll, so lustig, ... so perfekt. Worte können nicht beschreiben wie sehr ich das Ende liebe-hasse-liebe und wie sehr ich mit den Charakteren mitgefiebert habe. Ich habe sehr geweint und das ist mir zuletzt ... ich weiß nicht mal wann passiert. Freudentränen, Tränen des Hasses, Tränen der Erleichterung, Tränen aus unbestimmten Gründen. Und dann war es zu Ende und das Ende war so- ihr müsst es UNBEDINGT selbst lesen! Wenn ihr's nicht lest verpasst ihr was und glaubt mir: Das hier, das wollt ihr nicht verpassen.
Da ich Band 1 und 2 in einem weg durch gesuchtet habe, viel es mir nicht schwer mich wieder in der Welt der Wanderer zurecht zu finde. Der Schreibstil hier ist um Meilen besser und gereifter als zuvor noch in Band 1. Ich gestehe war mir das Gefühlsduselige in Band 1 zu früh und viel, hat es mir hier einfach gefehlt.
Ja der Schluss muss ich gestehen war auch nicht so meins und mein erhoffter Götter Showdown blieb leider auch aus. Schade :/
Und zu guter letzt stellt sich mir noch eine wichtige Frage, was ist den nun Niccolos Patronus????? xD
Cover Das Cover ist in einem meiner Lieblingsfarben gehalten und sehr gut gelungen, den mein Blick erhascht wie ich finde zwei Protagonisten die vor einem Stundenglas stehen und es wild durcheinander wirbelt. Der Titel ist sehr passend und ich freu mich auf die Fortsetzung!!
Schreibstil Die Autorin Amelie Murmann hat einen tollen flüssigen Schreibstil der mich sehr schnell wieder mitnahm in die Geschehnisse nach Band 1 und ich bin begeistert zu erfahren wie es weiterging. Die Protagonisten hatten dabei wieder mit ihren Gefühlen zu kämpfen und auch mit der Situation die auf sie wartet, genau wie gegen die Situation und einen Krieg der kurz bevor steht..
Meinung Wenn die Götter andere Pläne haben...
Dann sind wir bei Emilia angekommen die ein fester Bestandteil der ,,Palaestra Viatorum‘‘ ist und sie mittlerweile froh ist einiges mehr zu wissen als noch am Anfang wo es ihr größter Wunsch auf dieses Eliteinternat zukommen ihr sehnlichstes Ziel war. Denn die ,,Palaestra Viatorum‘‘ ist wie manche ja schon vom ersten Band wissen keine normale Internatsschule sondern ein Ort indem die Auserwählten lernen durch Gemälde zu springen oder die Zukunft vorherzusagen.
Aber die Ereignisse haben sich ja im ersten Band überschlagen und Maximilian Morgenstern auch kurz Max genannt und stellvertretender Schulsprecher ist noch immer mitgenommen von den schrecklichen Ereignissen und dem Kampf gegen Hora.
Emilia versteht das, aber auch trifft es sie da sie etwas für Max empfindet und er nichts mehr wie es den Anschein hat von ihr wissen will. Aber Emilia kann auch stur sein und sieht nicht ein ihre Schulzeit damit zu verbringen Max hinter her zu laufen oder zu versuchen ihm aus dem Weg zu gehen. Denn sie hatte ihm bei der Aktion das Leben gerettet.
An ihrer Seite hat Emilia Kit ihre beste Freundin und Zimmernachbarin die ihr wieder mit Rat und Tat zur Seite steht.
Aber noch ehe die Ereignisse um die Zukunft der Hüter der Zeit weitergehen und die Schule ihren Betrieb wieder in alte Bahnen lenkt, kann der Direktor auch Neuankömmlinge begrüßen. Und zwar die Fiories. Niccolo und Max waren mal beste Freunde aber das liegt lang zurück und Niccolo muss sich erstmal mit der Schusprecherin auseinandersetzten.
Emilia versucht sich indes auf die Aufgaben die vor ihr liegen zu konzentrieren und dabei weiß sie noch nichts von Eris Plänen die sich heimlich freut das ihr Ares in die Karten spielt den Chaos und Dunkelheit ist ihr sehnlichstes Ziel und selbst Kronos kommt seinem ehemals besten Freund Ares nicht bei.
Für mich wieder jeden Menge Action, Spannung und knistern in der Luft in einer Geschichte die mich schon am ersten fesselnd an dem Band kleben ließ und ich liebe diese Geschichte und die Idee dahinter genauso wie auch die Charaktere die die Autorin erschaffen hat, denn sie sind sympathisch und die abwechselnden Sichtweisen von Emilia und Max tun ihr übriges, denn manches Mal möchte man beherzt eingreifen wobei das genau zu der Geschichte passt, so macht lesen Spaß!!!!
Fazit Absolut empfehlenswert !!!
Wichtig!!!
Hier handelt es sich um den zweiten Teil einer Reihe!!!
Das erste Schuljahr an der »Palaestra Viatorum« beginnt für Emilia alles andere rosig. Zwar weiß sie mittlerweile, dass es sich bei dem renommierten Internat um keine gewöhnliche Schule handelt, aber ihre neuentdeckten Fähigkeiten als Wanderer geben ihr immer noch so einige Rätsel auf. Nicht genug damit braut sich über den Köpfen der Internatsschüler ein gefährliches Himmelskomplott zusammen. Wieder liegt es an Emilia und Max, die Ziele der griechischen Götter und die Geschicke der Zeit zu entwirren. Dass ihre Beziehung vor wenigen Monaten in die Brüche gegangen ist, macht es für keinen der beiden leichter. Doch am Ende zählt nur eins: den drohenden Krieg der Götter zu verhindern …
Oh man, Hüter der Zeit hat ein so rasantes Tempo drauf, dass man während des Lesens gar nicht zum Durchatmen kommt. Es rast in die eine Richtung, biegt plötzlich scharf ab, nur um gleich wieder eine 180°-Wende zu machen. Es war klasse. =D Die zwei Wanderer-Teile sind für mich einfach Bücher, in die man abtaucht und in denen man sich absolut wohl fühlt. So war das beim ersten Teil, Sand der Zeit, und so war es bei Hüter der Zeit wieder. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Palaestra hier eher in den Hintergrund gerückt ist. Der drohende Krieg der Götter ist eben wichtiger! Ich weiß zwar nicht mehr sicher, wer meine Lieblinge im Vorgänger waren, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich jetzt neue hatte, wobei „Lieblinge“ eigentlich ein Sammelbegriff ist. Für wen? Na für alle. Max, Emilia, Celia, Nic, Kit, Flo und wer da noch alles dabei war, sie sind alle ein großer, liebenswerter Haufen. Manchmal kostet mich das Lesen echt Nerven. Zugegeben, ich hatte auch Lieblinge und den Lieblingen (Lieblingslieblinge?). Das Beste? Sie alle sterben. Vor Kurzem meinte jemand zu mir, ich suche mir die falschen Lieblinge aus. Vielleicht sollte ich das nochmal überdenken, DENN DAS IST DOCH NICHT MEHR NORMAL!! Alle meine Lieblinge! Ähm, Lieblingslieblinge meine ich. Wie auch schon bei Teil 1 war eigentlich mein einziger Kritikpunkt, dass der Schreibstil auf mich die Hälfte der Zeit etwas kindisch wirkt. Es gab Stellen, da fiel es mir gar nicht auf, und dann wieder welche, in denen das ziemlich hervorstach. Als Beispiel fallen mir dazu die Geschichten aus der griechischen Mythologie ein. Klar, es weiß bestimmt nicht jeder Leser etwas darüber, aber so allgemeine Sachen (Aphrodite, Ares,...) weiß man einfach, finde ich, deshalb hatte ich den Eindruck, dass an diesen Stellen eher ein jüngeres Publikum angesprochen wird, das das noch nicht weiß. Was das Ende betrifft, bin ich total zwiegespalten. Denn die Art Ende, die Amelie gewählt hat, hasse ich normalerweise eigentlich, doch zu Wanderer passt es. Es bringt die Geschichte zu einem schönen und passenden Schluss. Das finale Einparken, um das Bild von vorhin nochmal aufzugreifen. Eigentlich bin ich damit auch ganz zufrieden. Eigentlich. Denn da ich diese Art eben nicht mag, wurmt mich das doch auch noch.
Über die Autorin: Amelie Murmanns Liebe zu Jugendromanen begann mit einem Jungen, der überlebte, und festigte sich endgültig mit einem Mädchen, das in Flammen stand. Um diese Liebe mit der Welt zu teilen, eröffnete sie 2010 ihren eigenen Buchblog, und begann kurz darauf mit dem Schreiben. Amelie lebt mit ihrer Familie und ihren über vierhundert Büchern in Moers. Wenn sie nicht gerade liest, schreibt oder bloggt, studiert sie Lehramt an der Universität Essen. "Wanderer. Sand der Zeit" ist ihr Debütroman.
Fazit Hüter der Zeit ist auf einer Wellenlänge mir Sand der Zeit, nur ein bisschen besser. Ich denke mal, wer Wanderer 1 mochte, wird auch den zweiten Teil lieben. Ich kann mit diesem Abschluss der Dilogie jedenfalls gut leben.
Bevor ich mit Wanderer 2 - Hüter der Zeit begonnen habe, habe ich noch einmal Wanderer - Sand der Zeit gelesen. Warum? Ich kam einfach nach der langen Zeit nicht in die Geschichte rein. Ich wusste nicht mehr, wer wer ist :D Doof! Dann hat´s jedoch geklappt!
Für Emilia beginnt das erste Schuljahr an der Palaestra Viatorum nun richtig. Doch als wäre das nicht genug, beginnen die Götter einen erbitterten Krieg, der nicht nur die Wanderer sondern auch die menschliche Bevölkerung in Gefahr bringt.
Während man mit Emilia und Max leidet, die immer noch an ihrer zerbrochenen Beziehung knabbern, wird schnell klar: Es kann nur schlimmer werden! Wieder einmal wird Emilia vor die Wahl gestellt, doch wie wird sie sich dieses Mal entscheiden?
Die Geschichte geht genau spannend weiter, wie sie aufgehört hat. Emilia ist wieder dieses toughe Mädchen, dass wir schon in Wanderer 1 liebten, und doch hat sie sich verändert. Die Umstände haben sie verändert!
Folgen wir dem Lauf der Geschichte, wird schnell klar: Das Ende wird anders, als man es erwartet! Und das ist es definitiv! Es ist nicht ganz das, was ich mir vorgestellt hatte, aber es ist wirklich gut und ich habe nicht damit gerechnet! Es wird fulminal!
Fazit
Ich möchte nicht zu viel verraten, daher die knappe Rezension. Ich mag Amelie´s Schreibstil wirklich sehr gerne und auch Wanderer 2 hatte wie schon der erste Teil seinen ganz eigenen Touch. Das Ende ist ein anderes als erwartet, aber das heißt nicht, dass es schlecht ist. Direkt nach dem Lesen habe ich es gehasst, doch jetzt, nach einigen Tagen Abstand muss sagen, das es zu dem Buch passt. Alle Charaktere haben solch ein Ende verdient. Wer es gelesen hat weiß sicher, worauf ich hinaus will!
Daher vergebe ich für Wanderer - Hüter der Zeit 4 von 5 Sternen.
Der zweite Teil der "Wanderer"-Dystopie hat mich in ein unerwartetes Abenteuer geführt. Ging es in dem ersten Teil noch um einen Gott (Kronos), so wird man hier fast erschlagen mit "Neulingen." Jeder mischt sich in die Geschichte der Wanderer ein und folgt seinen persönlichen Belangen und jeder möchte irgendwie an irgendwem Rache ausüben. Mir persönlich gefallen Geschichten über Götter und Amelie Murmann hat die Gedankengänge dieser gut dargestellt. Der angerichtete Schaden passte perfekt auf die dazu ausgesuchten Götter. Zudem kam an den meisten Stellen im Buch Spannung auf und man ist von einem Abenteuer in das nächste gerutscht. Dabei hat man eine wahre Emotionswelle durchlebt. Das Ende war gut durchdacht und ich persönlich hätte nicht damit gerechnet. Beendet wurde das Buch dadurch auch mehr durch Logik, als durch Spannung. Jedoch war es ein schöner Ausklang, nach der durchgehenden Spannung im Mittelteil. Allgemein haben mir die Lösungswege der Autorin sehr gut gefallen, da sie nicht immer ein Happy End hatten und logisch aufgebaut wurden.
Charaktere
Die vier Hauptcharaktere sind Emilia, Max, Kit und Flo. Wie schon im ersten Band kamen sie alle sehr natürlich rüber. Jeder hatte einen eigenen Charakter und mir haben die Verkupplungen sehr gut gefallen. Ganz nach dem Motto: Gegensätze ziehen sich an. Auch habe ich an allen eine Entwicklung verfolgen können. Alle sind durchdachter geworden und haben mittlerweile gelernt große Schmerzen zu vertragen und verzeihen zu können. Sie alle halten zusammen wie Pech und Schwefel. Nur Kit ging mir am Schluss etwas unter. Gefallen hat mir, dass man einen kleinen Einblick in ihre so verhasste Welt zuhause bekommen hat. Auch ihre Sichtweisen waren immer auflockernd und haben zum schmunzeln bewegt. Doch zum Schluss steckte sie selber in Problemen, statt in denen ihrer Freunde. So halfen sich die drei anderen untereinander, nur sie war verhindert. Auch kriegt man über ein paar Seiten nun auch Einblick von den Göttern. Sie sind Wesen, welche ohne Emotionen herrschen und genau das Gefühl hatte man beim Lesen auch bekommen.
Schreibstil & Sichtweise
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Es wird viel erklärt und geschildert, so dass ein schönes Bild der Fantasie entsteht. Zudem war das Buch ein Auf und Ab der Gefühle. Sichtweisen gab es diesmal zu genüge. Insgesamt gab es acht Sichtweisen in der dritten Person und zwar die von: Kit, Max, Celia, Hora, Kronos, Efraim und Ares. Zudem wurde die Sicht von Emilia aus der Ich-Perspektive geschildert. So hatte man eine persönlichere Bindung zu ihr und konnte die anderen Abenteuer trotzdem gut verfolgen. Auch wenn ich kein Fan von vielen Sichtweisen bin, so hat es hier sehr gut gepasst.
Cover & Titel
Das Cover finde ich - wie schon in Band 1 - sehr spoilerhaft. Vor allem nachdem man den Vorgänger gelesen hat und somit weiß, was passiert. Ansonsten ist es farblich und von der Idee her sehr schön gestaltet. Der Titel ist auch sehr passend, da alle Wanderer und Götter versuchen die Hüter zu finden.
Zitat
"Er hatte bereits vergessen, wie überwältigend die Welt der Lebenden sein konnte. Wie viele Emotionen und Empfindungen einen erfüllten. Eine Träne lief ihm über die Wange." - Position 1518 (50%)
Fazit
Ein sehr gelungener Abschluss! Viel Spannung, Intrigen, Herzschmerz und Mitfiebern. Alles was man für ein gutes Finale braucht.
Klappentext **Ein geheimnisvolles Internat, ein unbeständiges Zeitgefüge, ein Komplott der Götter** Das erste Schuljahr an der »Palaestra Viatorum« beginnt für Emilia alles andere als rosig. Zwar weiß sie mittlerweile, dass es sich bei dem renommierten Internat um keine gewöhnliche Schule handelt, aber ihre neuentdeckten Fähigkeiten als Wanderer geben ihr immer noch so einige Rätsel auf. Nicht genug damit braut sich über den Köpfen der Internatsschüler ein gefährliches Himmelskomplott zusammen. Wieder liegt es an Emilia und Max, die Ziele der griechischen Götter und die Geschicke der Zeit zu entwirren. Dass ihre Beziehung vor wenigen Monaten in die Brüche gegangen ist, macht es für keinen der beiden leichter. Doch am Ende zählt nur eins: den drohenden Krieg der Götter zu verhindern…
Meine Meinung Das Buch setzt kurz nach den Ereignissen des Vorgängers an. Es erzählt wieder hauptsächlich aus der Sicht von Emilia, aber es kommen auch andere Personen und Götter zu Wort. Emilia ist noch recht neu bei den Wanderern und spielt schon eine zentrale Rolle, die sie nicht erwartet hatte, was nicht nur auf ihre Herkunft beruht. Emilia ist mutig, entschlossen und klug, aber auch ein wenig überfordert mit der aktuellen Situation, in der sie zum Spielball von Göttern und verschiedenen Fraktionen wird. Während es im letzten Band primär um den weltlichen Hintergrund der Schule und der Wanderer ging, erfährt man hier den Hintergrund des bevorstehenden Krieges zwischen Kronos und Ares und auch die Verwicklung anderer Götter in dem Konflikt. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Eine gelungene Fortsetzung und ein gelungener Abschluss der Reihe, der mir besser gefallen hat als der Vorgänger. Das Buch konnte mich wirklich gut unterhalten, daher gibt es verdiente 4,5 von 5 Würmchen
Die Habdlung hat sich im Laufe der Geschichte so sehr entwickelt. Das Ende war ziemlich schwierig zu verarbeiten und ich bin nicht sicher, ob ich es als ideales Ende bezeichnen würde aber gelungen ist es auf jeden Fall. Auch nach beenden des Buches musste ich lange darüber nachdenken und kann behaupten, dass ich echt nicht damit gerechnet hab, in Welche Richtung das ganze dann noch geht. Man hat Auflösungen zu unklaren Szenen bekommen und wurde mit einer krassen Wendung überrascht. Ich hab es sehr gern gelesen, deshalb volle 5 Sterne.
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Was für ein gelungenes Finale! Ich habe gerade den Epilog beendet und bin richtig angetan davon, wie die Story ausgegangen ist, denn genau so hab ich mir die Lösung vorgestellt, ich wusste nur nicht, ob die Autorin diesen Weg wirklich gehen würde. Insgesamt hatte das Buch seine Höhen und Tiefen. Der Schreibstil war wie im ersten Band schon sehr gut, die Erzählperspektiven haben mich hier leider auch gestört - aber immerhin wurde es konsequent auch im 2. Band so durchgezogen. Man hat deutlich gemerkt, dass der Plot im 2. Band deutlich größer und komplexer war, dadurch wurde auch die Anzahl der involvierten Gestalten der Mythologie größer. Und das hat mir durchaus gefallen, denn je mehr Götter sich 'einmischen' umso unvorhersehbar war es, was als nächstes passiert und wo die Charaktere von welchem Gott hingeschubst werden. :) Dennoch hatte ich auch Phasen, in denen ich mich etwas aufgeregt habe, und das betraf auch in diesem Band vor allem die Charaktere. Ich schätze mit Emilia, Max, Flo und Kit werde ich nie warm werden und manche von ihnen hatten derartige Stimmungsschwankungen, dass ich sie mir einfach nicht mehr logisch erklären konnte. Ganz furchtbar waren , die einzig und allein als Stereotypen der "mean girl" Sorte gedient haben. Zum Glück kamen sie nur 1-2x im Buch vor, andernfalls hätte ich sie nicht ertragen. Gleichzeitig frage ich mich aber, was der Sinn war, sie überhaupt einzubauen, vor allem erstere Schülerin hatte überhaupt keine Bewandnis für die Story oder Charakterentwicklung der Protagonisten. Am meisten haben mir in diesem Band Celia und Niccolo gefallen, ich fand auch, dass . Dagegen hat mich Logan in dem Band nur aufgeregt. Ich glaube, er war der Charakter, den ich am meisten gehasst haben; und ich bin nicht ganz unglücklich . Aber die Story lohnt sich auf jeden Fall zu lesen, selbst wenn man so wie ich nicht in die Charaktere hineinfindet. :)
Endlich ist der Lernmarathon um und ich konnte mich voll und ganz wieder dem Lesen dieses Buches widmen. Und sosehr mich Band 1 in seinen Bann gerissen hat, so konnte Band 2 leider nicht ganz die Begeisterung halten. Ich liebe zwar immer noch diesen unglaublich guten Schreibstil und es gab einige Charaktere, die sich tief in mein Herz geschlichen haben, dennoch hat mir die Storyline nicht ganz so gut gefallen wie beim Vorgänger. Woran es nun genau "scheiterte", weiß ich bisher noch nicht. Vielleicht waren es die vielen Perspektivwechsel oder es war das Gefühl, dass der rote Faden zwischendurch irgendwie verloren ging. Es kann aber auch eine gute Mischung aus beidem sein. Auch das sich alle Liebesgeschichten gezogen haben, hat mir nicht allzu gut gefallen. Ich finde es nicht schlimm, wenn der Fokus nicht darauf liegt, die Liebe von zwei Figuren in den Mittelpunkt zu stellen, aber das ewige und typische Hickhack gab es leider bei zu vielen Paaren gleichzeitig in dieser Geschichte. Hätte es wenigstens bei einem Paar etwas besser / schneller / intensiver (ich weiß grade nicht, welches Wort passend wäre) funktioniert, wäre es für mich nicht störend gewesen, aber dadurch fehlte es mir manchmal etwas an "romantic feelings" (wenn man versteht, was ich meine). Eine andere Sache, die ich etwas schade fand, betraf die Eltern von Emilia. Irgendwie hat es mich doch sehr gewundert, dass kaum Emotionen rüberkamen und kaum das Bedürfnis bei ihnen vorhanden war, mehr Kontakt zu ihrer Tochter aufzubauen (abgesehen von einem einzigen nicht sehr überzeugenden Versuch) und auch, dass Emilia gar keine richtigen Fragen hatte und nicht den Wunsch, etwas mehr über ihre eigene Familie zu erfahren. Das Thema ist irgendwie sang und klanglos untergegangen - was vielleicht am Fokus lag, der sich eher auf die Mythologie, die Entscheidungen und den unmittelbar bevorstehenden Kampf konzentrierte. Der Epilog war dagegen wieder eine einzige Kunst und für mich ein perfektes Ende für eine schöne Geschichte, bei der ich Band 1 bevorzuge, aber Band 2 auch wirklich in Ordnung fand (trotz der aufgelisteten Kritik) - nur die Magie von Band 1 konnte das Buch nicht ganz wieder aufnehmen, daher "nur" drei Sterne.
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