Eine Tote im Freud-Museum hält einer Stadt den Spiegel Die Vergangenheit lässt sich auf Dauer nicht verdrängen. Im Vorzimmer der ehemaligen Praxis Sigmund Freuds sitzt eine Tote und niemand weiß, wer sie ist. Diese Nachricht erreicht die Lifestyle-Journalistin Mira Valensky und sie kann wieder einmal nicht anders, als ihr Ressort vernachlässigen und dem Fall nachgehen. Als es dann einen zweiten Toten gibt, einen Psychiater, steigt das Medieninteresse. Ist es Doppelmord aus Eifersucht? Gibt es einen Zusammenhang zur "Psycho-Szene"? Oder reichen die Wurzeln dieser Morde viel weiter zurück? In einer Flüchtlingsberatungsstelle findet Mira Name und Herkunft der Toten heraus und wird schließlich mit der Biografie einer aus Wien stammenden Frau konfrontiert und damit mit den Geschehnissen in dieser Stadt in den Jahren von 1938 bis 1942.
Eva Rossmann wurde 1962 in Graz geboren. Sie arbeitete als Verfassungsjuristin im Bundeskanzleramt und war später als politische Journalistin tätig. Als Mitinitiatorin des österreichischen Frauenvolksbegehrens und als Wahlkampfkoordinatorin der Quereinsteigerin Gertraud Knoll bei den österreichischen Bundespräsidentschaftswahlen 1998 sammelte sie politische Erfahrungen. Eva Rossmann lebt als Autorin im Weinviertel und veröffentlichte zahlreiche Sachbücher. Vor einigen Jahren wechselte Eva Rossmann mit ihrer Reihe um die Lifestyle-Journalistin Mira Valensky aus Wien, die erstaunliche Ähnlichkeiten zu ihrer Schöpferin aufzeigt, erfolgreich ins Krimi-Genre.