Wenn uns der Sommer und die Sonne aktuell ein bisschen im Stich lässt, packen wir die Koffer und verduften nach Griechenland.
Olympic Academy 1: Yvi & Nick
von Emilia Laforge
entführt uns in die Welt des Leistungssports und der ersten großen Liebe, angesiedelt an der prestigeträchtigen Olympic Academy in Griechenland.
Eine ungezähmte Skaterin trifft auf einen disziplinierten Triathleten vor der atemberaubenden Kulisse Griechenlands.
Yvi, die das Skaten und die Freiheit liebt, und Nick, dem Sohn des Hauptsponsors der Academy, dessen Leben ganz dem Erfolg gewidmet ist. Ihre Gegensätze sind offensichtlich, doch die Anziehung zwischen ihnen ist spürbar und bildet das Herzstück der Erzählung.
Der Autorin gelingt es, die anfängliche Spannung und das Knistern zwischen den beiden gut einzufangen.
Was mir besonders gut gefallen hat, war definitiv das Setting in Griechenland. Die Beschreibungen der Olympic Academy und der Umgebung haben ein lebendiges Bild gezeichnet und es hat Spaß gemacht, in diese Welt einzutauchen. Man spürt die Sonne und die besondere Atmosphäre, die den Hintergrund für die aufkeimende Romanze bildet. Das gibt dem Buch einen schönen, sommerlichen Vibe.
Allerdings muss ich zugeben, dass die Geschichte stellenweise etwas langatmig war. Gerade im Mittelteil gab es Passagen, die sich zogen und in denen die Handlung nicht so recht vorankommen wollte. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass die Geschichte etwas straffer erzählt wird, um den Lesefluss zu beschleunigen.
Trotz der Längen ist "Olympic Academy 1: Yvi & Nick" ein solider Auftakt für eine New Adult Sports Romance. Wer Lust auf eine Liebesgeschichte mit viel Sport, starken Charakteren und einem wunderschönen Setting hat, sollte hier reinschauen. Unterhaltung ist definitiv gegeben und neugierig auf die nächsten Bände der Reihe bin ich ebenfalls.