All you can eat? All you can read! Das Buch zur Spiegel-Kolumne. Der bekannte Sternekoch Max Strohe führt durch die Klassiker der kulinarischen Egal ob Clubsandwich, Trüffel oder Austern – hier verrät er seine Geheimtipps, erklärt, was eigentlich zu welchem Anlass passt, und schaut dabei hinter die Kulissen der Gourmetküche. Es ist angerichtet!
Kloß mit Soß' oder Perigord Wintertrüffel. Seeigel im berühmten César in New York oder ein Selbstversuch mit Iglo Fischfilet á la Bordelaise in der heimischen Küche. Max Strohe schreibt nicht nur erfolgreiche Kolumnen für den Spiegel, sondern ist vor allem ein Sternekoch mit Bodenhaftung. Ausgesuchte Gaumenfreuden und Normale-Leute-Küche sind für ihn kein Gegensatz. Stattdessen findet er genau darin immer wieder neue Inspiration. Rheinischer Mutterwitz trifft auf kulinarische Noblesse – in dieser Sterneküche ist für jeden etwas dabei. Lassen Sie es sich schmecken.
»Es ist eigentlich eine Frechheit, dass jemand, der so kochen kann, dann auch noch so schreibt.« Sophie Passmann
»Ich kann nicht kochen. Aber ich weiß, dass dieser Mann schreiben kann. Meinen Respekt.« Moritz von Uslar
»Einer der außergewöhnlichsten Köche Deutschlands.« Tim Raue
Zunächst startet Max Strohe seine Betrachtungen mit elitären Speisen wie Austern und Hummer. Dann widmet er sich aber auch Kartoffelsalat, Pizza und Döner. Er klingt dabei launisch, aber nicht zynisch. Sine Einlassungen sind teils skurril. Man muss viel Schmunzeln und manchmal herzhaft lachen. Er äußert sich unverblümt und direkt auf den Punkt. Man sieht Max Strohe vor sich, wenn man das liest. Es sind teils Geschichten aus dem persönlichen kulinarischen Leben eines Sternekochs. Und lernen kann man hier und da auch noch etwas. Er schreibt sehr leidenschaftlich und klingt dabei authentisch. Er lässt gefühlt nichts aus, manche Erinnerung an eigene kulinarische Erlebnisse steigt so empor. Wie mache Sterneköche mag er privat durchaus die bodenständige Küche. Es folgen spannende Kapitel über Bouillabaisse oder Ceviche. Mache speziellen Zutaten kennt man aber vielleicht nicht. Mit seinen Kapiteln über Chinatowns der Welt und Asialäden wird er mir sehr sympathisch. Der weitgereiste Max Strohe entpuppt sich mit seinen eigenen Experimenten auch ein wenig als kreativ verrückt. Fazit: Ein sehr unterhaltsames Buch. Für Genussmenschen ein Muss.