Nicht! Ohne! Meine! Lichterkette! – Wenn ausgerechnet das Fest der Liebe zum Beziehungstest wird.
Friede, Freude, Nele ist komplett am Ende. Seit Kurzem lebt sie mit ihrem Traummann Nick zusammen, doch nun entpuppt sich ausgerechnet die Weihnachtszeit als fieser Beziehungstest. In der frischgebackenen Patchworkfamilie werden ihre geliebten Weihnachtsrituale zum Brandbeschleuniger ernsthafter Probleme. Als dann auch noch die teuren Geschenke für Neles Kinder verloren gehen, legt Weihnachten den Schleudergang ein. Notgedrungen muss Nele mit ihren Freundinnen Fiona und Hermine Detektivin spielen. Gegen ihre Beziehungskrise könnte indes höchstens noch ein Weihnachtswunder helfen …
Wenn ausgerechnet das Fest der Liebe zum Krisenherd ein Weihnachtsbuch mit den viel geliebten Heldinnen aus »Alles muss man selber machen«
Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu. Ihre bisherigen Romane „Du mich auch. Ein Rache-Roman“, „Das bisschen Kuchen. (K)ein Diät-Roman“, „Den lass ich gleich an. (K)ein Single-Roman“, „Ich koch dich tot. (K)ein Liebesroman“, „Gib’s mir Schatz. (K)ein Fessel-Roman“, „Zur Hölle mit Seniorentellern. (K)ein Rentner-Roman“ und „Ich will es doch auch.(K)ein Beziehungsroman“ liegen im Aufbau Taschenbuch vor und sind große Erfolge.
Das war nichts - definitiv keine Empfehlung! Sehr schade, dabei hab ich mich echt auf die Veröffentlichung gefreut... Das nicht immer alles logisch ist und manche Klischees in den Romanen der Autorin auftauchen - alles gut und eigentlich witzig. Hier jedoch gar nicht. Der Sohn der sich ad hoc von Mama los reist, um zu seiner Freundin zu halten, die Mama die plötzlich handzahm ist und Friede, Freude am Ende. Zudem sollte die Protagonistin eher mal ihrer Tochter Einhalt gebieten... Bitte lasst die Zukunft nicht so aussehen!
Besinnliche Weihnachtszeit? Von wegen ! Schon am toll gestalteten Cover erkennt man : Juchu, ein neues Buch von Ellen Berg. Meine Freude ist riesig, erwartet mich doch eine neue turbulente Geschichte von der großartigen Autorin. Beste Unterhaltung ist garantiert.
Mit den 3 Freundinnen Nele, Fiona und Hermine, die ich schon in ,, Alles muss man selber machen " kennengelernt und ins Herz geschlossen habe, geht's in die Advents-und Weihnachtszeit. Nele ist inzwischen mit ihren Kindern Alisa und Ben mit ihrem Freund Nick in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Das erste gemeinsame Weihnachtsfest steht vor der Tür. Dafür muß ordentlich und ausgiebig das traute Heim dekoriert werden, bis es in jedem Raum leuchtet und blinkt. Blöd nur, daß Nick jede Lichterkette eine zuviel ist. Da treffen zwei Welten aufeinander, Stress ist im Anmarsch. Besonders als Nick auch noch seine Eltern zum Weihnachtsbesuch inklusive Sauerbraten einlädt. Seine Mutter Gisela das ,, Schwiegermonster " zu 100% verkörpert. Mit all den üblichen traditionellen Terminen und Veranstaltungen der Kinder in der Schule hat Nele neben iihrer gut ausgebuchten Kosmetikpraxis mehr als genug Streß. Beziehungsstress kann da keiner gebrauchen. Und dann verschwinden auch noch die Pakete mit den Weihnachtsgeschenken. Zum Glück hat Nele ihre Freundinnen, die zwar selbst viel um die Ohren haben, ihr aber sofort mit einem Plan zu Hilfe eilen.
Ellen Berg zaubert mit ihrem hervorragend bildhaften Schreibstil eine tolle weihnachtliche Atmosphäre. Die Beschreibungen lassen die dekorierte Wohnung, den Weihnachtsmarkt und die Schneelandschaft vor meinen Augen auftauchen. Die Plätzchen duften und der Glühwein wärmt. Die Seiten fliegen nur so dahin und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, ob und wie bei Nele das Weihnachtsfest gefeiert wird. Sitzt sie womöglich ganz alleine und ohne Geschenke unter ihrem Tannenbaum?
Mit den witzigen Wortkreationen im Genderwahn hat Ellen Berg mich zum herzhaften Lachen gebracht. Neben den bekannten liebgewonnenen Protagonisten , bereichern weitere interessante Personen das Geschehen. Die Geschichte hält aufregende und überraschende Situationen und Wendungen parat, so daß es durchgehend spannend bleibt. Auch die Gefühle kommen nicht zu kurz.
Eine großartige Geschichte, turbulent und witzig. Die aber auch aufzeigt, daß es gut ist, fest eingefahrene Traditionen zu überdenken und womöglich abzuändern, sich seinen Gefühlen zu stellen und auszusprechen, was einem auf dem Herzen liegt. Dann kann Weihnachten die schönste Zeit im Jahr sein.
Von ganzem Herzen eine uneingeschränkte Leseempfehlung, ganz viele zauberhafte Glitzersterne und allen eine tolle ( Vor-) Weihnachtszeit. Mit diesem großartigen Roman gelingt die Einstimmung perfekt!
Inhalt siehe Klappentext. Ohne den Titel und den Autorenname gelesen zu haben, wusste ich, als ich das Titelbild gesehen habe, sofort, das ist ein neues Berg-Werk. Bei Ellen Berg erkennt man die Cover sofort, die Figuren bleiben in Erinnerung. Und auch wenn „Immer muss man selber feiern“ (k)ein Weihnachtsroman sein soll, hört man schon von weitem die Glöckchen läuten, den Schnee rieseln und die Plätzchen duften durchs ganze Buch. Der Roman mit seinen 248 Seiten, in dem wir alten Bekannten aus „Alles muss man selber machen“ begegnen, liest sich auch im Herbst ganz wunderbar amüsant und die Festtagsstimmung kommt von ganz alleine. Nele ist natürlich etwas krass mit ihrem Weihnachtsfimmel, das wäre mir auch zu viel, aber so gar nicht, wie Nick es gerne hat, ist dann doch nichts - einfach zu wenig. Die neue Patchworkfamilie hat es nicht leicht, miteinander, und mit Muttern im Nacken. Gabriele ist wirklich ein Drachen, wenn man nicht weiß, warum sie so ist und sie nicht zu nehmen weiß. Ich mag Nele und ihre Freundinnen, sie haben alle so viel um die Ohren und schaffen es dennoch, immer für alle da zu sein, Kindern, Eltern, Freunde, bemerkenswert. Und stets mit einem Lächeln im Gesicht oder einem Weihnachtslied auf den Lippen. Die Autorin hat hier eine tolle Playlist zusammengestellt, ich hatte bei jedem Kapitel die Melodie im Ohr. Plätzchenrezepte hätten das Ganze noch getoppt, aber man ist ja genügsam, sucht sich die Rezepte online raus und kann sie nachbacken. Bei uns kommt der Baum übrigens auch immer Anfang Dezember ins Haus, so hat man mehr davon, allerdings nicht so bunt und überladen, wie bei Nele. Geschmackssache … Nick und Nele müssen nicht nur die Weihnachtszauberfeuerprobe bestehen, sondern sich gegen seine Eltern durchsetzen, ihren Stand bei Alisa (Frau Neunmalklug ist manchmal ganz schön anstrengend, dann wieder recht erwachsen) und Benny (süßer Bengel, den kann man ertragen) festigen, als Mutter/Eltern und als Paar. Das sind harte Zeiten, aber wer sich liebt, geht diesen Weg gemeinsam. Mir hat so gut gefallen, dass Nele und Nick sich ganz altmodisch Briefe schreiben, weil ihnen im ganzen Trubel einfach die Worte (und Zeit) zum Reden fehlen. Und siehe da - it works! Herrliche, manchmal bewusst sehr kitschig angehauchte Weihnachtsgeschichte, die die Alltagsprobleme und -sorgen mit der Vorweihnachtsfreude zu mixen, in Einklang zu bringen versucht. Ich wurde in diesem kurzen Büchlein prima unterhalten, bekam tatsächlich im September schon Appetit auf Weihnachtsgebäck und lasse heute 5 (Zimt)Sterne da. Thank God it’s Christmas und lasset die X-Mas-Party beginnen!
Als großer Ellen Berg-Fan war es mir ein Bedürfnis, das neueste Buch beim Verlag anzufragen, obwohl es dieses Mal viel dünner ausgefallen ist, als erhofft. Zu meiner großen Freude habe ich es nun lesen dürfen.
Wie unschwer am Cover zu erkennen, spielt die Geschichte dieses Mal im Winter rund um das Fest der Liebe. Dieses wird in jeder Familie anders gefeiert, oft nach Tradition und nicht selten mit einem Kirchgang.
Nele und ihre Kinder sind ganz und gar keine Weihnachtsmuffel, und zusammen mit ihren Freunden steht das Fest ganz groß bereits ab dem 1. Advent mit Liedern, Plätzchen, dem Weihnachtsmarkt und natürlich viel Deko als fester Wohlfühlmoment in den Kalendern. Mit von der Partie ist zum ersten Mal Nick, Neles neuer Partner, mit welchem sie zusammengezogen sind.
Und hier treten ungeahnte Probleme auf, denn Nick kennt Weihnachten anders. Außerdem verschwinden teure Weihnachtsgeschenke, und Nele, Fiona und Hermine, das Dreiergespann bester Freundinnen, mutieren zu Hobbydetektivinnen, um sie wiederzufinden.
Wieder amüsant und spannend geschrieben, konnte ich mich gut in die Situation hineinfinden, wenn auch Manches abzusehen war, Anderes dafür weniger.
Mein Fazit : Ellen Bergs Bücher bestechen immer mit Humor und Charme und auch die Buchcover sind immer ein besonderes Highlight : hier auch; der Einband ist wunderschön gestaltet und macht direkt Lust auf das Buch. Die Geschichte um Weihnachtsfan Nele, die in der Vorweihnachtszeit ziemlich gestresst ist und sich auf das Weihnachtsfest freut, ist gespickt mit vielen lustigen Anekdoten und auch ein bisschen Chaos bürdet Ellen Berg ihrer Hauptprotagonistin auf : denn Nele lebt mit ihren beiden Kindern jetzt mit ihrem neuen Freund Nick zusammen und der entpuppt sich als absoluter Weihnachts-Hasser. Tja, damit könnte das Chaos eigentlich perfekt sein, aber – wie gewohnt von Ellen Berg – kommt da natürlich noch eine Schippe obendrauf : die Geschenke für die Kinder gehen verloren….nun ist das Weihnachtschaos perfekt ! Unglaublich unterhaltsam schreibt die Autorin diesen Roman und trifft dabei die Leserherzen, ob Weihnachtsfan oder nicht. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und ich hatte eine tolle Lesezeit – denn in das Chaos vor Weihnachten kann man sich ja wirklich gut einfühlen. Eine absolute Empfehlung von mir für dieses klasse Buch !
Das Buch ist im Aufbau Verlag erschienen, bei dem ich mich für das Rezensionsexemplar bedanke. Dies hat meine Meinung natürlich nicht beeinflusst !
Immer muss man selber feiern ist eine charmante und unterhaltsame Geschichte rund um Weihnachten, die mit Witz, Herz und kleinen Überraschungen überzeugt. Ellen Berg schafft es, die weihnachtliche Stimmung einzufangen, ohne dass die Geschichte kitschig wirkt. Die Dialoge sind lebendig und die Figuren sympathisch – man kann sich gut in ihre Gedanken und Erlebnisse hineinversetzen.
Besonders gefallen hat mir, dass die Autorin klassische Weihnachtsmotive neu interpretiert und mit Humor versieht. Die Geschichte ist angenehm kurzweilig, perfekt für die Vorweihnachtszeit oder für gemütliche Lesestunden.
Ein kleiner Punktabzug gibt es nur, weil manche Wendungen etwas vorhersehbar sind und manche Figuren noch ein wenig mehr Tiefe vertragen hätten. Dennoch überwiegt das Vergnügen beim Lesen deutlich.
Mein Fazit: Ein witziger, herzerwärmender Weihnachtsroman, der die Vorfreude auf die Festtage steigert – ideal für alle, die eine leichte, humorvolle und stimmungsvolle Lektüre suchen.
Ein Buch aus dem Leben. Eine klassische Geschichte, in der Reden viel geholfen hätte. Bevor Sachen passieren am aller Besten. Aber dann hätte es keine Geschichte gegeben 😅 leichte Kost für die Vorweihnachtszeit 🎄
dass sie nur nicht fremdgeht, weil kurz vorher was umfällt, sie aber die komplette Schuld ihrem Mann zuschreibt, find ich ziemlich daneben. Da hätte ich mir am Ende mehr Selbstreflexion gewünscht.
Der Rest der Geschichte ist aber witzig und unterhaltsam.
Wie schön, dass Ellen Berg uns nun auch die Adventszeit versüßt. Für alle die im Vorweihnachtsstress nicht genug Zeit zum Lesen finden, hat Ellen Berg diesmal die Seitenzahl reduziert was den lustigen Geschichten und Sprüchen natürlich keinen Abbruch tut.