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Waidmannstod

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Kommissar Voss ist gerade in sein brandenburgisches Heimatdorf zurückgekehrt, als ein Toter im Wald entdeckt wird. Waidmännisch hingerichtet. Der Tote besaß Teile des Waldes, die er an eine Windkraftfirma verpachten wollte; Feinde hatte er viele, aber die Spuren sind verwirrend. Zum Glück für Kommissar Voss gibt es Maja, die polnische Pflegerin seiner Mutter, die ihn regelmäßig aus der Fassung bringt und meistens die richtigen Fragen stellt. Doch dann wird der zweite Tote entdeckt, wieder wie ein Tier erlegt; und das verändert alles.

288 pages, Paperback

First published September 10, 2014

17 people want to read

About the author

Maxim Leo

22 books35 followers

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Community Reviews

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1 (2%)
Displaying 1 - 5 of 5 reviews
60 reviews
June 6, 2024
Ein netter, kurzweiliger Krimi. Wenn auch keine Innovation, so doch unterhaltsam und wie immer bin ich nicht auf den Täter gekommen. Vor allem bin ich aber begeistert, wie unglaublich vielseitig Maxim Leo als Autor ist.
25 reviews2 followers
November 13, 2014
Daniel Voss ist Chef der Mordkommission irgendwo in der brandenburgischen Pampa, und er wohnt im Kinderzimmer seines Elternhauses. Seit vier Monaten übrigens, seit er aus Stuttgart zurück kam, weil sein Vater damals starb. Die Mutter ist pflegebedürftig, also sind sie zu dritt in den Haus: er, seine Mutter und Maja, die polnische Pflegekraft.
Es passiert nicht viel, dort in der Pampa, wo noch der DDR-Mief vorherrscht (nein, sind nicht meine Worte), bis ... ja, bis doch noch mal was passiert: Bei einer Treibjagd wird einer der Jäger tot aufgefunden - ermordet, inszeniert wie erlegtes Wild. Er wird nicht der einzige Tote da in der Pampa bleiben, und Daniel Voss, der phlegmatische Polizeibeamte, muss sich rühren.

Er rührt sich erst mal, indem er seinen Untergebenen zusammenfaltet; das macht er übrigens am Anfang ziemlich oft. An dem stört ihn einiges, unter anderem, dass er ihrem Oberchef, dem namenlosen Polizeidirektor, immer brühwarm erzählt, wie weit die Ermittlungen vorangeschritten sind. Spielt keine Rolle, dass er genau dasselbe tut, allerdings nicht mit einem von der Polizei, sondern mit der Pflegekraft seiner Mutter. Ja, ihr hört richtig, er gibt einfach mal so vertrauliche Untersuchungsergebnisse weiter. Aber Voss ist ja so ein guter Polizist (wird mir ständig vom Autor erzählt), der darf das. Der darf sich auch saudämlich anstellen, nicht einmal oder zweimal, nein, das darf er öfter. Weil er so ein guter Polizist ist, lässt er Verdächtige entkommen, ignoriert Eindringlinge in seinem Garten und macht sich im Alleingang auf die Suche nach einer verborgenen Hütte im Wald, wo sich ja wahrscheinlich nur ein Mörder herumtreibt. Alles kein Problem, er ist schließlich ein guter Polizist. (Erzählt mir der Autor.)

All das tut er behääääääääääbig. Wie jetzt, behäbig wird gar nicht mit zehn "ä" geschrieben? Doch, ich bin sicher, das wird es. Jedenfalls, wenn es um Voss geht. Der ist Anfang bis Mitte vierzig, benimmt sich aber einerseits wie ein pubertierender Jüngling, andererseits wie ein alter Knacker, der kaum noch weiß, wie man einen Fuß vor den anderen setzt. Mal ehrlich, ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie so einer Chef einer Mordkommission werden konnte. Sämtliche anderen Polizisten waren fähiger als er. Ach, ich vergaß. Weil er ein so guter Polizist ist. (Sagt der Autor.)

Fazit: Zäh wie die Schuhsohle an den Stiefeln der Jäger und so spannend wie ein abtauender Kühlschrank.
Profile Image for Christina Quiet.
26 reviews2 followers
August 20, 2025
Brandenburger Dorf. Einer stirbt. Dann noch einer usw. Ein anderer ermittelt. Ein bisschen Korruption, ein bisschen was aus der Vergangenheit, viel märkische Nonchalance. Urlaubslektüre halt, kann man machen, kann man aber auch lassen.
Profile Image for Anka.
1,117 reviews65 followers
April 13, 2017
[Ich rezensiere ein unkorrigiertes Leseexemplar, weshalb unter Umständen Unterschiede zwischen meiner Ausgabe und der Buchhandelsausgabe bestehen können.]

Wieso ist so ein hübsches Buch so eine Enttäuschung? Das Cover ist mit das schönste, das ich bisher in meinem Regal stehen habe. Das Layout ist sehr hübsch und ich fand die kleinen Tannenzweige zwischen den verschiedenen Szenen richtig süß. Leider ist das Buch nicht sehr robust, weshalb ich sogar als vorsichtige Leserin, eine Leserille in den Rücken gebrochen habe. Ich konnte es wegen des ansprechenden Covers kaum erwarten, das Buch zu lesen. Auch der Fall klang sehr spannend und ich habe einen Krimi erwartet, der mich richtig in seinen Bann ziehen wird. Leider wurde, meiner Meinung nach, so gut wie keine Spannung aufgebaut und ich hatte zum Ende hin überhaupt keine Lust mehr weiterzulesen. Wirklich, ich wollte das Buch ernsthaft 20 Seiten vor Schluss wegwerfen! Ungefähr auf Seite 200 war mir dann auch mehr oder weniger klar, wer der Mörder ist, auch wenn ich die Beweggründe für die Morde nicht raten konnte. Denn das war schon eine ziemlich seltsame Auflösung. Es gab auch unzählige falsche Verdächtige, was mich am Ende richtig genervt hat.
Der Schreibstil war in Ordnung, wobei ich ihn anfangs noch sehr gut, zur Mitte hin nervig und am Ende wieder erträglich fand. Es gab aber auch Dinge, die mir gut gefallen haben. Zum einen fand ich gut, dass ein Tag einem Kapitel entsprach, weshalb man nie den Faden verloren hat. Besonders gut haben mir die Naturbeschreibungen gefallen und ich habe schon ein paar neue Dinge über den Wald gelernt. Was mich inhaltlich etwas gestört hat, war, dass Voss ständig darauf eingegangen ist, dass er in der DDR groß geworden ist und deshalb alles mit anderen Augen als die Westler sehen kann. Die ständige Betonung seines Aufwachsens in Brandenburg hat die Geschichte schlussendlich in keinster Weise bereichert.
Fazit: Für mich leider ein Flop.
6 reviews
September 6, 2016
Erfrischend & kompakt. Ein ungewöhnlicher Stil für ein Krimi: aus Sicht des Kommissars, der sich viel hinterfragt und anscheinend sich anders wahrnimmt als die Umwelt ihn. Mal was anderes in der Krimiwelt.

Nicht langatmig und lässt sich schnell weglesen - ein Krimi muss nicht 400 Seiten lang sein.

Die Story ist auch kompakt, aber interessant gehalten. Örtlich gut recherchiert, wie mir ein "Einheimischer" bestätige.
Displaying 1 - 5 of 5 reviews

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