Jump to ratings and reviews
Rate this book

Leander sieht Maud

Rate this book
Depuis son accident, Maud est comme morte. Les yeux vides, aucune envie, son lit pour seul horizon. Personne au monde pour l'en sortir, fin du spectacle.
Il y a bien Liber, dit P'tit Môme, presque seize ans pourtant, élève de seconde dans la classe de Maud et bien décidé à ne pas faire partie de ce monde-là.
Chaque soir, après les cours, c'est le même rituel. Maud lui crie : «Fous le camp !» et lui, il s'accroche. Malgré elle, Maud le laisse devenir Monsieur-Une-Idée-Par-Jour. Piscine, ping-pong, cinéma, la vie qui revient avec ses baisers volés et ses disputes.
Très vite, Liber ne pense plus qu'à une chose : faire l'amour avec Maud. Cela lui donne des idées, mais pas de réponses. Tout le bouscule. «Séparation de deux mois», déclare Maud un drôle de jour. Pour Liber, ça sonne comme la brève suspension de leur tandem.
Une épreuve pour chevalier de conte de fées. Certainement pas comme une déclaration de mort.

Professeur d'histoire-géographie, Nadia Marfaing a tourné régulièrement des pages dans sa vie. Une période de petits boulots pour fuir la routine professionnelle, l'engagement social, culturel et affectif comme ligne de rencontres (avec entres autres, la lutte contre l'illettrisme et l'entraînement au braille), un nouveau temps préservé d'écriture à l'approche de la retraite. Enfant déjà, elle passait des heures à dévorer les livres rangés dans la cave de la maison familiale et à «se raconter des histoires» sans fin. Elle a toujours écrit «comme elle respire» et a de nombreux projets de romans. Toujours un nouveau chapitre, car «l'histoire se termine-t-elle un jour ?»

176 pages, Paperback

First published January 1, 2012

7 people want to read

About the author

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
0 (0%)
4 stars
5 (22%)
3 stars
9 (40%)
2 stars
5 (22%)
1 star
3 (13%)
Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Carly.
430 reviews75 followers
September 19, 2014
Eye-Candy:
Das deutsche Cover finde ich sehr gelungen. Es ist unaufdringlich und passt zur Handlung mit seinen Farben und seinem Motiv (achtet mal auf die Augen der Charaktere). Was die Farben bedeuten, das erfährt man in der Geschichte.
Die Kapitelüberschriften sind übrigens auch in Brailleschrift geschrieben.

Inhalt:
Nachdem Maud, das wildeste und hübscheste Mädchen der Schule, aufgrund eines selbst verschuldeten Unfalls ihr Augenlicht verliert, zieht sie sich immer mehr in sich zurück. Während für ihre alten Freunde das Leben weitergeht, kann einer Maud nicht vergessen. Leander ist ein Klassenkamerad von ihr und wird von allen nur Knirps oder Baby genannt. Mit seiner direkten ehrlichen Art zerrt er Maud ins Leben zurück, ihr Protest wird dabei geflissentlich ignoriert.

Meine Meinung:
Das Buch wird aus der persönlichen Sicht und im Präsens von Leander erzählt, dennoch ist man als Leser sehr nah an seinen Gefühlen und Gedanken. Anders als anfangs gedacht mochte ich Leander nicht. Er nervt, ist manchmal viel zu selbstüberzeugt und kindisch. Ohne Rücksicht auf Maud und ohne eine Einsicht schubst er sie von einer Situation in die andere, wenn sie sich dabei an ihn als Halt klammert, ist er glücklich. Allerdings ist Maud weder auf den Mund gefallen, noch von ihrer Situation gehandicapt, wie man meinen sollte. In jeder Situation ist sie fähig sich selber zu helfen und eigenständig zu sein, sehr zu Leanders Bedauern, der ihr Ritter in strahlender Rüstung sein möchte.

Obwohl Maud sehr kratzbürstig ist und gemein ist, kann man nicht anders, als sie zu mögen. Denn gleichzeitig ist sie auch ehrlich, tolerant und eigensinnig. Sie lässt sich weder von ihrer Mutter noch von Leander oder ihren Narben und ihrem Handicap aufhalten. Ihre Handlungen und Psyche schwanken immer zwischen zwei Extremen, das allerdings ist sehr gut und nachvollziehbar umgesetzt.

Es gibt noch einige kleine Nebencharaktere, die nur am Rande auftauchen und schnell wieder abtauchen. Wie der Titel schon vermuten lässt, es geht hauptsächlich um Leander und Maud, hier liegt der Fokus von Anfang bis zum Schluss. Sehr geschickt werden Nebenhandlungen in das Hauptgeschehen eingebunden, aber ohne, dass sie jemals in den Vordergrund rücken.

Sowohl Leander als auch Maud entwickeln sich durch das gesamte Buch hindurch. Diese Entwicklung findet langsam statt, ab und zu gibt es auch Rückfälle der beiden, aber gegen Ende hin, sind beide reifer und erwachsener. Gerade bei Leander ist diese Entwicklung sehr gut zu beobachten.

Wenn Leander seine Gefühle Maud gegenüber beschreibt oder wenn er an sie denkt, ist er sehr süß. Man merkt, dass er sie wirklich gern hat und nicht nur auf ihr gutes Aussehen Wert legt. Dann allerdings hat er seine "Phasen". In diesen Phasen denkt er nur noch daran mit ihr zu schlafen und wie toll er es findet, wenn sie abhängig von ihm ist. Sie leidet gerade wegen was auch immer und er stellt sich vor, wie es wäre, wenn sie ihn endlich an sich ranließe, das konnte ich einfach nicht nachvollziehen. Auch in besonders emotionalen Dialogszenen bringt Leander irgendwelche sexuelle Anspielungen, die die ganze romantische Atmosphäre zerstören.
Obwohl ich denke, dass die Autorin das absichtlich so dargestellt hat, damit Leander unbeholfen und kindisch wirkt hat es mich doch arg gestört, bis er sich endlich gebessert hat.

Die Schreibweise der Autorin ist sehr schlicht und flüssig. Dennoch schafft sie es mit wenigen Seiten eine gefühlvolle Geschichte zu erzählen, ohne dabei kitschig und klischeelastig zu werden.
Besonders gelungen sind die Dialoge zwischen Maud und Leander, die sich nicht gestelzt anhören und die immer sehr humorvoll sind.

In der Kürze liegt die Würze:
Ein ungewöhnlich patziger Protagonist; so gut wie keine Nebencharaktere; lustige Dialoge; schneller Lesespaß

Bewertung:
Was etwas zu kurz gekommen ist, ist der Umgang mit dem Handicap des Blindseins. Klar wird immer wieder betont, dass Maud blind ist und dass sie damit nicht so schnell und gut zurechtkommt, jedoch war mir das zu oberflächlich. Da das Buch schon so kurz ist, hätte man etwas weniger Fokus auf Leanders Fantasien legen können, um stattdessen auf Maud einzugehen, um das Buch rundzumachen. Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen und bekommt daher ♥♥♥♥ Herzchen.
Profile Image for Luise.
114 reviews1 follower
October 9, 2021
Dieses Buch hat mich ehrlich enttäuscht. Ich hatte mir von dem Klappentext etwas anderes erhofft. Große Probleme hatte ich mit dem Protagonisten. Zum Ende hin habe ich ihn teilweise etwas verstanden, aber ich mag ihn noch immer nicht. Er ist der Nabel der Welt und alles soll sich bitte nach ihn richten. Dabei ist er selbstverliebt, respektlos, kindisch und sexistisch. Ein "Nein" akzeptiert er nicht, bitte zieh doch knappe Sachen an - ich will auch was davon haben,... Ich habe schon einige Bücher mit selbstverliebten männlichen Charaktären gelesen, aber sie waren nie so wie Leander. Wie die Beziehung zwischen Maud und Leander funktioniert, ist mir ein Rätsel. Eigentlich streiten sie sich durchgehend und werfen sich Dinge an den Kopf, die sie so nicht meinen. Dadurch ist Mauds Blindheit in den Hintergrund gerückt. Man merkt, dass die Autorin Mauds Gefühllage darstellen wollte, wie sie nach dem Verlust ihres Augenlichtes zurecht kommt und dass Mitleid kundtun nicht hilfreich ist. Leander hat das auch nicht gemacht. Trotzdem erscheint er mir zu gefühlskalt und sprunghaft, wodurch die Situation immer wieder eskalierte. Gegen Ende des Buches hat er zum Glück seine sexistischen Bemerkungen abgelegt und gemerkt, dass er Maud als Menschen liebt und nicht als Lustobjekt, bei dem er auch mal eine Chance hat.

Auch der Schreibstil hat mir nicht gefallen. Handlungen wurden schnell abgeschlossen und alles wirkte sehr hastig. Aber das ist bekanntlich ja Geschmackssache.

Insgesamt würde ich das Buch nicht weiterempfehlen.
Displaying 1 - 2 of 2 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.