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Was uns eint: Coming-out als geteilte Erfahrung

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Gibt es innerhalb queerer Communitys gemeinsame Erfahrungen? Kevin Junk macht sich auf die Suche, denn jede Person, die sich nicht in eine cis-heteronormative Norm einordnen lässt, muss sich unweigerlich zum Coming-out verhalten. Aber wie? Junk blickt in die deutsche Geschichte und die polyphone Gegenwart. Er hört zu, sucht nach Verbindungen und schlägt Coming-out-Erfahrungen als Einladung zu intergenerationaler, breiter Solidarität vor.

Kevin Junk (er/they) schreibt Romane, Essays und Lyrik. Zuletzt erschienen der Roman Saturns Sommer (Querverlag) und der Gedichtband RE: re: AW: Liebe (Verlagshaus Berlin). 2021 startete Junk die Reihe Parabolis Virtualis. Neue, queere Lyrik.

64 pages, Paperback

Published February 19, 2025

About the author

Kevin Junk

15 books3 followers

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Profile Image for Matt.
437 reviews13 followers
November 7, 2025
Die kleinen Büchlein aus dieser Reihe sind großartig. Dieses reflektiert über Coming-Out und Gemeinschaftsbildung. Die Welt treibt uns alle gleichsam auseinander, und Identity Politics, auch wenn sie vielen Menschen einen ersten Bezugspunkt angeboten hat, hilft nicht immer um uns zueinander zu bringen. Was wir aber alle haben, ist eine Geschichte. Jede Person, die irgendwie nicht normal ist (gottseidank!), musste sich erst damit abfinden und befassen. Junk schildert hier ein paar wichtige Figuren, die wir heute als Teil der Queer-Bewegung auffassen würden. Manche hätten sich nicht so genannt. Die Begriffe damals waren anders, genauso wir die Gesellschaft, in der sie sich fanden, die Menschen aber müssten bekannte Situationen durchleben, in denen sie nicht akzeptiert und diskreditiert bzw. benachteiligt wurden. Andere Fragen, die Junk heranzieht: sollte man queere Menschen zwanghaft outen, um mehrere queere Vorbilder zu schaffen? Antwort: Nein! Er stellt das Konzept Inviting-In vor, wo eine queere Person, die eigene Privatsphäre anderen eröffnet, um Solidarität und Gemainschaft zu bauen. Die beiden letzten Seiten fand ich leider etwas bedürftig. Zuerst plädiert er dafür, dass alle ihre Eigenheiten zur Seite lassen, um vermeintlich nur auf unser Queersein zu fokussieren, dann aber meint er, dass wir auch Intersektionalität beachten müssen. Wie können wir aber das machen wenn wir solche Sachen ausklammern? Im Großen und Ganzen doch ein sehr stimulierendes Buch, das ich gern gelesen habe!
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