Ich habe nie an diesen Ort gehört. Und dank der sprechenden Katze weiß ich wieso.
Als Alyss mitten am Tag von einer mysteriösen Katze verfolgt – und dann auch noch angesprochen – wird, glaubt sie, in der Vorlesung eingeschlafen zu sein. Denn sprechende Katzen gibt es nur in Märchen und Träumen, oder? Doch dieser Traum entwickelt sich schnell zum Albtraum, als Alyss erkennt, dass sie Magie besitzt, die mächtige Wesen auf sie aufmerksam macht. Nun verdankt sie ihr Leben einem Kater, der behauptet, sie wäre die Nachfahrin der Weißen Hexe – jener Frau, die das Wunderland vor der Herzkönigin beschützen müsste. Alyss ist nicht bereit, diese Rolle anzunehmen, doch ihr bleibt keine Ihr eigener schiefgelaufener Zauber reißt sie ins Wunderland. Und plötzlich ist der Kater gar kein Kater mehr, sondern jener Mann, von dem sie seit vielen Wochen träumt …
Packende Fortsetzung der Reihe mit einem neuen Paar, das so manches Hindernis überwinden muss.
Alyss hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Sie war mir von Anfang an sympathisch. Auch Drystan habe ich direkt ins Herz geschlossen. Die beiden zusammen sind ein wirklich tolles Paar, welches definitiv aneinander wächst.
Band 2 erzählt eine eigenständige Geschichte und hängt somit nicht mit den Ereignissen von Band 1 zusammen. Darauf wird mehrfach hingewiesen, auch am Ende von Teil 1. Nichtsdestotrotz finden wir uns auch in diesem Teil im Wunderland wieder, in dem die Herzkönigin eisern regiert. Alyss soll die Königin stürzen und als weiße Hexe den Thron einnehmen. Auf diesem Weg begleiten wir Alyss und wachsen zusammen mit ihr über sie hinaus. Das Ende hat einen Cliffhanger und ich freu mich sehr bald weiterzulesen.
Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen. Ich konnte gut vorankommen und das Buch recht schnell beenden.
Insgesamt eine tolle Fortsetzung im Wunderland und ich freue mich in Band 3 wieder in die erstw Story einzutauchen.
Mit 𝑫𝒊𝒆 𝒘𝒆𝒊ß𝒆 𝑯𝒆𝒙𝒆 entführt uns B. E. Pfeiffer erneut hinter die Spiegel, doch wer ein harmloses Kaffeekränzchen erwartet, wird bitter enttäuscht – und genau das ist das Beste daran. Dieser zweite Band der 𝙇𝙚𝙜𝙚𝙣𝙙𝙚𝙣 𝙖𝙪𝙨 𝙙𝙚𝙢 𝙒𝙪𝙣𝙙𝙚𝙧𝙡𝙖𝙣𝙙 ist kein bloßes Märchen, sondern ein atmosphärisches Spiel aus Licht und Schatten.
Im Mittelpunkt steht Alyss, deren Entwicklung mich tief in die Geheimnisse des Wunderlands hinein gezogen hat. Die Autorin versteht es, eine Welt zu weben, die so bildhaft und gleichzeitig so gefährlich ist, dass man die Seiten nicht nur liest, sondern an Alyss' Seite in sie hineinfällt.
Die Autorin bricht die klassischen Erwartungen an "Gut" und "Böse" auf. Die weiße Magie in diesem Buch ist nicht einfach nur strahlend; sie hat Tiefe, sie hat Ecken und sie fordert ihren Preis. Sie schafft es, mir die Zerrissenheit ihrer Protagonistin so greifbar zu machen, dass ich mit jedem Herzschlag und jeden Zweifel mitgefühlt habe. Einmal angefangen, gab es für mich kein Entrinnen mehr. Der Suchtfaktor war gefährlich hoch – ich habe mir vorgenommen, nur ein Kapitel zu lesen. Wer kennt es nicht? und plötzlich ist es drei Stunden später. Der Schreibstil ist flüssig, emotional und mit einem Tempo, das einen atemlos durch das Wunderland treibt. Mit "die weiße Hexe" beweist B. E. Pfeiffer wieder einmal, dass sie eine Königin der Suchtfaktor-Fantasy ist. Wer dieses Buch aufschlägt, sollte sicherstellen, dass er für die nächsten Stunden nichts anderes geplant hat.