Die großen Drei müssen sterben. Und er wird mir die Klinge reichen oder mit ihnen untergehen.
In New Olympia gibt es keine Regeln, nur eines zählt: Macht. Die schillernde Stadt der Götter gilt als Ort der Schönen und Reichen, während abseits ihres Scheins die Ärmsten tagtäglich ums Überleben kämpfen. Eine von ihnen ist Briar, doch seit dem Tod ihrer Familie sorgt sie sich nicht mehr um ihre eigene Sicherheit. Stattdessen hat sie Rache geschworen. Zeus, Hades, Poseidon. Die Herrscher von New Olympia müssen sterben – selbst, wenn es sie ihr Leben kostet. Um in ihre Nähe zu gelangen, muss sie sich einen Platz in der High Society rund um das Pantheon sichern und darf dabei auf keinen Fall auffallen. Doch schnell zieht Briar die Aufmerksamkeit von Phobos auf sich. Der Gott der Angst ist tückisch, verstörend attraktiv und könnte zu einem mächtigen Verbündeten werden – oder ihrem Untergang …
1994 in einem kleinen Dorf der Südpfalz geboren fand Emily Bähr schon früh ihre Liebe zu Büchern und Geschichten aller Art. Der Wunsch, einmal nach England zu ziehen ließ viele ihrer Geschichten eben dort spielen, so nun auch ihre erste Veröffentlichung »Ewig und Du«. Mit diesem Werk verließ sie zum erstem Mal den gewohnten Bereich der Dystopien und wagte sich an eine romantische Komödie - mit Enten.
“Gilded Ruin” von Emily Bähr ist der Auftakt ihrer „Gods of New Olympia“-Dilogie. Urban Fantasy für Erwachsene in Anlehnung an die Griechische Mythologie.
Wer mir folgt, weiß, dass ich mittlerweile ein richtig großer Fan von Emily Bähr bin und keiner Adaption der Griechischen Mythen widerstehen kann. „Gilded Ruin“ ist also schon ein kleiner feuchter Büchertraum.
Das dachte sich scheinbar auch die gute Emily und ließ den Göttern mit ihren derben Sexkapaden freien Lauf. Ich musste gerade doch etwas schmunzeln als ich auf Amazon gesehen habe, dass der Verlag das Spice-Level auf Stufe 3 von 5 einstuft. Bevor mich jemand falsch versteht: die Menge an erotischen Szenen ist völlig im Rahmen. Ebenso deren Länge. Es ist kein Erotikroman…aber eben doch Unterhaltung für Erwachsene. Und wenn dann der Göttervater sein überdimensioniertes bestes Stück am Pokertisch zückt, dann liegt die Latte halt hoch…
Okay, ich kann mich selbst nicht mehr ernst nehmen. Langer Rede, kurzer Sinn: es ist sehr passend, wenn man sich die originalen Mythen mal ganz ohne rosarote Brille durchliest. Die Fantasie der alten Griechen war tausend Mal wilder als das, was Emily uns hier bietet.
Trotzdem hat es mich vom Stil auch wieder ein wenig an „The Boys“ erinnert. Im Gegensatz zu dem letzten Werk, das das getan hat („Blood of Hercules“), hält „Gilded Ruin“ allerdings, was es verspricht.
Die fiktive Parallelwelt, die Bähr hier erschafft, fühlt sich überaus real an. Kein Wunder, immerhin scheint es 1:1 in unserer Zeit zu spielen – mit der Abweichung, dass das Griechische Pantheon in den 70’er Jahren den Olymp verlassen und sein eigenes Las Vegas auf einer ehemaligen Bohrinsel geschaffen hat. Gerade in den ersten Kapiteln bombardiert uns Emily mit allerlei Popkultur-Referenzen, die mir aber tatsächlich das Gefühl vermittelt haben, dass ich das Ganze über Tiktok und andere Plattformen live mitverfolgen könnte. Unsere reale Zeitlinie ist definitiv verrückt genug dafür.
Wie auch in ihrer „Chosen“-Dilogie hat Emily sich mit der Gestaltung unglaublich viel Mühe gegeben. Zwischen jedem Kapitel erwartet uns ein Foto, eine Zeichnung, ein Reisejournal und vieles mehr. Es gibt wahnsinnig viel zu entdecken. Chatverläufe werden auch als Chats dargestellt, was mir besonders gut gefallen hat. Definitiv ein Buch, bei dem sich die physische Variante lohnt, aber die Hörbuchsprecher (Lena Tiemann und Fynn Engelkes) liefern auch eine wahnsinnig gute Performance. Insbesondere bei den Interluden. Ich habe mir sogar den Spaß gegönnt und die Playlist erstellt und nebenbei laufen lassen – es lohnt sich. Apropos: die Playlist ergibt auch die Titelüberschriften, aber auch das sind wir von der Autorin ja gewohnt.
Die Geschichte selbst ist von Anfang an bis Ende beste Unterhaltung. Ich mochte die Charaktere, die Atmosphäre, die Liebesgeschichte…einfach alles. Der Fokus auf den niederen Göttern ist aber bei weitem das Beste für mich. Phobos ist so ein interessanter Charakter! Allerdings haben es mir die gesamte Security und der Lieferdienst angetan. Ich kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie es nach diesem irren Finale weitergehen wird und bin jetzt schon traurig, dass „Gods of New Olympia“ lediglich eine Dilogie sein soll. Wieso, Emily? Wir wollen mehr! 5/5 Sterne!
Briar will nur eines: den Tod ihrer Schwester rächen. Denn in dieser Welt entscheiden die Götter über das Schicksal der Menschen – und ihre Ungerechtigkeit hat Briar alles genommen.
Um das System zu zerstören, muss sie selbst Teil davon werden. Der einzige Weg: ein tödliches Pokerspiel gewinnen, bei dem nicht nur ihr Platz unter den Göttern auf dem Spiel steht, sondern auch ihr Leben. ♠️
Ich liebe die Idee hinter der Geschichte – ein brutales Spiel um Macht, Rache und Götter, die alles andere als gütig sind. Die Umsetzung ist genauso stark: unglaublich detailverliebt, mit Illustrationen vor jedem Kapitel, einer eigenen Playlist zum Buch und vielen kleinen Hinweisen darauf, was noch alles kommen könnte.
Und sagen wir es, wie es ist: Der Gott der Angst? Den kannte ich vorher nicht – und bin jetzt ein bisschen schockverliebt. 🖤
Düster, atmosphärisch und voller Spannung. Definitiv ein Auftakt, der Lust auf mehr macht.
2,5/5 ⭐️ Ich mochte die Prämisse, aber das Buch war leider nicht so meins. Ich glaube es liegt aber einfach daran, dass das nicht my kind of writing ist, für Andere funktioniert das sicher. Der Anfang war sehr schnell und irgendwie inkonsequent, die ersten 200 Seiten sehr gerushed und holprig. Danach wurde es nicht weniger sinnig, aber immerhin spannend und wir haben ein bisschen einen roten Faden bekommen, an dem wir uns lang arbeiten konnten. Vieles war für mich nicht richtig aus erzählt und der Cliffhanger auch nicht spannend genug, damit ich zum zweiten Teil greifen werde. Es war mir insgesamt einfach zu einfach gedacht. Weder der spicy noch der suspense Teil waren für mich konsequent oder interessant genug.
Es las sich sehr flott und flüssig. Allerdings konnte ich mich nicht mit den Charakteren anfreunden. Warum er sie mag, konnte ich nicht nachvollziehen. Teilweise empfand ich es leider als zu plump ;.; Der Mysterypart fand ich aber schon gut. ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, aber vielleicht einfach nichts fürs mich.
Ich liebe Bücher rund um griechische Mythologie, aber dieses hier hat für mich nochmal einen ganz eigenen Twist reingebracht. Statt der klassischen Hades-Romance (we’ve seen it 👀), bekommen wir hier eine Story, die sich viel frischer anfühlt und neue Dynamiken innerhalb der Götterwelt aufmacht – und genau das hat mich komplett abgeholt.
Was ich besonders gefeiert habe, ist die moderne Umsetzung. Diese Mischung aus High Society, Machtspielen und göttlicher Welt funktioniert einfach unfassbar gut. New Olympia wirkt gleichzeitig glamourös und düster – eine Welt, in der nichts sicher ist und wirklich jeder seine eigenen Ziele verfolgt.
Die POVs sind ein weiteres Highlight. Sie geben so viel Tiefe in die Geschichte und machen es leicht, sich in die Figuren hineinzuversetzen. Ich liebe es, wenn man verschiedene Perspektiven bekommt und dadurch merkt, dass niemand wirklich nur gut oder böse ist.
Und dann… dieses Ende 😭 Ich habe den Twist wirklich nicht kommen sehen. Es war einer dieser Momente, bei denen man kurz das Buch weglegen muss, weil das Gehirn erstmal verarbeiten muss, was da gerade passiert ist.
Ein kleiner halber Stern Abzug, weil es hier und da minimal Längen gab – aber ganz ehrlich: Das ändert nichts daran, dass ich komplett invested war.
Ich bin jetzt schon extrem gespannt auf Band 2, weil nach diesem Ende einfach ALLES offen ist und ich wissen muss, wie es weitergeht.
Ich liebe ja Geschichten mit Göttern, aber diese hier war leider so gar nicht meins.
Die Handlung als solche beginnt recht zügig und man gelangt schnell zu der Stelle, an der die Protagonistin ihre Rache schwört, einen Plan schmiedet und letztlich in die Tat umsetzt. Dabei war mir der Plan etwas zu einfach gedacht und damit auch ziemlich unrealistisch, dass dieser tatsächlich so aufgegangen ist. Ich meine, wenn sie vorher professionelle Poker-Spielerin bzw. Glücksspielbetrügerin gewesen wäre, okay, dann hätte ich ihr die brillanten Skills abgenommen. Aber in einem so kurzen Zeitraum so viel Geld zu beschaffen, in dem man mal eben lernt Karten im Casino zu zählen... I dont know. Schon etwas sehr an den Haaren herbeigezogen. Besonders, weil ich mir einfach dachte, wenn es für sie so einfach ist, warum hat sie das nicht schon vorher getan, um sich und ihren besten Freund ein Freifahrtschein in ein neues Leben zu kaufen. Aber gut, mal abseits von allen Unwahrscheinlichkeiten, schafft sie es letztlich zum großen Pokerspiel mit den Göttern. Btw dessen Szenerie/ Atmosphäre deutlich unspektakulärer beschrieben wurde, als ich erwartet hatte. Womöglich war es dem Schreibstil geschuldet, da bin ich mir nicht ganz sicher. Jedenfalls erreicht sie ihr Ziel und gewinnt das Pokerspiel und ab da an beginnt der Plot zu stocken. Ich kann ja verstehen, dass Briar erst einmal den Ort, dessen Bedingungen und die Götter kennenlernen muss und vielleicht sich auch die Zeit nimmt ein wenig den Luxus auszukosten. Aber lange Zeit passiert einfach gar nichts und unsere Prota handelt absolut passiv und planlos. Stattdessen konzentriert man sich dann nur noch rein auf die Liebesgeschichte bzw. auf die Beziehung zwischen Briar und Phobos. Es werden zwar zwischendurch mal Handlungsstränge aufgegriffen, wie die Aufklärung der Tode und die Verbindung zu den zwei Figuren (dessen Namen ich vergessen habe), die Briar angeschossen haben. Aber diese wurden bis zum Schluss nicht aufgelöst. Zum Ende bekommt unsere Prota trotz ihrer Untätigkeit, eine Gelegenheit wie auf den Silbertablett serviert, um den Antagonisten niederzustrecken. Also insgesamt war es leider ein ziemlich schwacher Plot.
Die Hauptfiguren: Briar: Ich tat mich leider sehr schwer mit ihr. Sie wirkte für mich nicht greifbar und emotional so distanziert, dass es schon beinahe unauthentisch wirkte. Zum Beispiel ihre Reaktion auf den Tod ihrer Schwester. Genau das ist sogar ein immens wichtiger Plotpoint und der Auslöser für ihren Wunsch nach Rache. Aber in der Szene kam emotional kaum etwas rüber. Es wirkte bizarrerweise fast so als würde sie es beiläufig registrieren. Und auch danach schien sie das sehr schnell verdaut zu haben, denn einen Tag später verhält sie sich wieder vollkommen normal und reißt ihre Witze. Daher konnte ich auch ihr Bedürfnis nach Rache nicht ganz abnehmen. Ansonsten konnte ich persönlich mit ihrer Gossen-Mädchen Attitüde und ihrer vulgären und schamlosen Art auch nicht viel anfangen. Insgesamt war sie mir zu überspitzt und krampfhaft auf "edgy" dargestellt.
Phobos: Ich fand ihn ok. Er gehört eher zu der zurückhaltenden Sorte, was ich persönlich gerne mag, und stellenweise zeichnete sich sogar Tiefe bei ihn ab. Leider hätte ich mir persönlich mehr Details und Informationen über ihn gewünscht, wie über seine Vergangenheit - was er vor dem Verlust seiner Ex-Freudin für eine Person gewesen ist. Denn das Thema mit seiner Ex dominiert schon sehr seine Persönlichkeit. Besonders als Gott der Angst, muss er doch auch super viele Informationen über die andere Götter haben. Sehr schade, dass er aus seiner Perspektive heraus, nie irgendwelche brisanten Infos diesbezüglich durchblitzen hat lassen.
Die Nebenfiguren waren eine bunte Mischung aus durchaus interessanten Charakteren. Besonders Deimos, Argos und Ares fand ich sympathisch und hätte mir sogar gerne mehr Szenen mit ihnen gewünscht.
Die "Liebes"geschichte Hier steht definitiv der Spice vor der Romantik im Fokus.
Daher vorerst zum Spice: Es war absolut nicht meins. Für mich persönlich war es definitiv ein No-Go, dass der Spice auch weitere Personen, außerhalb der Liebesgeschichte, eingeschlossen hat. Ich persönlich mag Spice Szenen ausschließlich zwischen den Liebenden lesen. Denn das war hier teils beschrieben wurde, kenne ich so nur aus dem Erotik-Genre.
Jedenfalls kann ich sagen, dass das auch der Grund war, weshalb ich der "Liebesgeschichte" nicht viel abgewinnen konnte. Es tut mir leid, aber wenn der Loveinterest der Prota dabei zusieht, wie sie mit einem Fremden in 'nem Sexclub vögelt, ist absolut nicht meine Vorstellung von Romantik. Abseits davon besteht auch hier das Problem, wie bei vielen spicy Liebesgeschichten, dass durch den Fokus auf den Spice, die Romance völlig untergeht. Die Hauptfiguren werden das erste mal körperlich intim und schon sind aus heiterem Himmel Gefühle da. Auch von da an konzentriert man sich hauptsächlich auf die körperliche Anziehung und die Romantik bzw. eine tiefere emotionale Ebene, bleibt nebensächlich.
Im Übrigen fand ich es sehr unangenehm von Briar, dass sie nicht akzeptieren wollte, dass Phobos vorerst die Intimität mit ihr nicht fortsetzen wollte. Sie verhielt sich so, als hätte er sie damit persönlich beleidigt und bedrängte ihn fast regelrecht. Da sieht man mal, dass auch weibliche Figuren übergriffig sein können.
Fazit: Ich glaube dieses Buch war einfach nicht meins. Insgesamt würde ich es nicht als handwerklich schlecht bezeichnen und auch der Plot bot trotz seiner Schwächen einen gewissen Unterhaltungsgrad. Jedenfalls gibt es sicher andere Leser, denen das Buch eher zusagen wird. Meinen Geschmack traf es leider überhaupt nicht, daher von meiner Seite aus nur 2 Sterne.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Titel: Gilded Ruin - Gods of Olympia Autorin: Emily Bähr Verlag: Heyne Preis: 17,00€ Seitenzahl: 576 Seiten
Inhalt:
Die großen Drei müssen sterben. Und er wird mir die Klinge reichen oder mit ihnen untergehen.
In New Olympia gibt es keine Regeln, nur eines zählt: Macht. Die schillernde Stadt der Götter gilt als Ort der Schönen und Reichen, während abseits ihres Scheins die Ärmsten tagtäglich ums Überleben kämpfen. Eine von ihnen ist Briar, doch seit dem Tod ihrer Familie sorgt sie sich nicht mehr um ihre eigene Sicherheit. Stattdessen hat sie Rache geschworen. Zeus, Hades, Poseidon. Die Herrscher von New Olympia müssen sterben – selbst, wenn es sie ihr Leben kostet. Um in ihre Nähe zu gelangen, muss sie sich einen Platz in der High Society rund um das Pantheon sichern und darf dabei auf keinen Fall auffallen. Doch schnell zieht Briar die Aufmerksamkeit von Phobos auf sich. Der Gott der Angst ist tückisch, verstörend attraktiv und könnte zu einem mächtigen Verbündeten werden – oder ihrem Untergang …
Meine Meinung:
Durch die “A Curse so Divine”-Reihe hat mich Emily Bähr zum absoluten Fan ihrer Bücher gemacht und bin einfach überrascht davon, wie viel die Autorin schreibt. Alleine diesen Monat erscheinen zwei Bücher von ihr und der zweite Band der “Gods of New Olympia”-Reihe ist auch noch für dieses Jahr angekündigt, auf den ich mich nach dem Ende von diesem Band schon wahnsinnig freue.
Das Cover von “Gilded Ruin” finde ich einfach wunderschön. Es passt für mich sehr gut zur Geschichte und hat mich auch direkt an griechische Mythologie denken lassen. Auch der Farbschnitt ist ein echter Hingucker, wobei ich es toll finde, dass dieser auch die Farben und Elemente aus dem Cover aufgreift.
Gerade als großer Fan der griechischen Mythologie war ich total neugierig, wie Emily Bähr diese Geschichte erzählen wird, doch die Götter in die moderne Zeit zu holen und hier von ihnen zu lesen, war großartig und gleichzeitig wahnsinnig humorvoll.
Briar ist eine absolut taffe Protagonistin, die mich mit ihrer Stärke sehr von sich überzeugen konnte. Ihre Motivation konnte ich gut nachvollziehen, weswegen sie für mich ein Charakter war, mit dem ich mich auch gut identifizieren konnte. Sie lässt sich nichts gefallen und steht vollkommen im Zeichen der Rache, was für mich immer ein echtes Highlight ist.
Phobos hat mich sehr von sich überraschen können, einfach weil ich nicht damit gerechnet habe, wie sehr ich ihn am Ende lieben werde. Er ist ein so großartiger Charakter, von dem ich nicht genug kriegen konnte. Allerdings muss ich auch sagen, dass es am Anfang etwas Zeit gebraucht hat um mit ihm warm zu werden, da man ihn erst richtig kennenlernen muss um ihn zu verstehen.
Die Handlung insgesamt hat mir wirklich gut gefallen. Die Geschichte war durchweg interessant und gerade weil noch so viele Fragen offen sind und das Ende mich auch überraschen konnte, bin ich unglaublich gespannt, wie es im nächsten Band weitergehen wird. Ich muss zudem sagen, dass Emily Bähr für mich zu einer Autor*in geworden ist von der ich ganz genau weiß, dass ich mit einem guten Plot Twist rechnen kann. Auch hier habe ich diesen nicht kommen gesehen, was mich einfach begeistert. Somit freue ich mich schon riesig auf den zweiten Band um herauszufinden, wie es weitergehen wird. Auch der Humor der Geschichte war absolut großartig, weswegen ich sehr viel Spaß beim lesen hatte.
Auch die Liebesgeschichte hat sich für mich in einem guten Tempo entwickelt. Ich mag Briar und Phobos zusammen richtig gerne und bin einfach gespannt, wie es mit ihnen weitergehen wird. Zudem war ich auch überrascht, wie spicy die Geschichte hier war. Es war keineswegs zu viel sondern hat sehr gut zu den Charakteren und der Entwicklung ihrer Beziehung gepasst.
Die Nebencharaktere haben mir auch sehr gefallen, gerade Hermes hatte für einige humorvolle Momente im Buch gesorgt und war definitiv eins meiner Highlights des Buches.
Das Worldbuilding hat mir sehr gefallen, vor allem da ich ein riesiger Fan von griechischer Mythologie bin und es spannend fand, welche Rolle hier die Götter hatten und wie sie dargestellt wurden. Das System, der Welt war auch etwas, das in meinen Augen sehr komplex war aber auch geprägt ist von sozialer Ungleichheit.
Der Schreibstil von Emily Bähr war auch wieder der Hammer. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen und bin komplett in der Geschichte gefangen gewesen. Gerade nach dem Ende will ich einfach nur schnell Band Zwei lesen.
Mit Gilded Ruin hat mich die Autorin wirklich komplett abgeholt, denn das Buch hat mir unfassbar gut gefallen. Die Kombination aus Urban Fantasy und griechischer Mythologie ist für mich ohnehin schon eine unglaublich spannende Kombination, und hier wurde sie auch noch so stimmig und atmosphärisch umgesetzt, dass ich von Anfang an begeistert war. Die Geschichte spielt im modernen New Olympia, einer Welt, in der die Götter unter den Menschen leben und Macht, Intrigen und Gefahren den Alltag bestimmen. Im Mittelpunkt steht Briar, die bereit ist, alles aufs Spiel zu setzen und sich in große Gefahr zu begeben, um ihre eigenen Ziele zu erreichen. Dabei gerät sie immer tiefer in die Welt der Götter und kommt ausgerechnet dem Gott der Angst gefährlich nahe. Besonders das Worldbuilding hat mir hier richtig gut gefallen. Das gesamte Konzept rund um die Götter, ihre Machtstrukturen und das moderne Setting in New Olympia war unglaublich spannend und detailliert beschrieben. Auch die Gestaltung des Buches ist wunderschön geworden. Man merkt sofort, wie viel Liebe zum Detail darin steckt. Die Illustrationen, Reisejournale und die vielen kleinen Extras machen das Lesen zu etwas ganz Besonderem. Dazu kommen das edle Cover und der wunderschöne Farbschnitt, die perfekt zur Atmosphäre der Geschichte passen. Die Story selbst hat mich unfassbar gut unterhalten und hatte eine richtige Sogwirkung. Ich bin nur so durch die Kapitel geflogen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Die Geschichte ist düster, spannend, atmosphärisch und an einigen Stellen auch ziemlich hot. Vor allem der Gott der Angst hat es mir sofort angetan. Zwar musste ich anfangs erst mit ihm warm werden, danach war ich jedoch hin und weg. Auch Briar mochte ich sehr gerne. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und ihre Motivation, sich in eine so gefährliche Situation zu begeben und alles aufs Spiel zu setzen, nachvollziehen. Die Liebesgeschichte entwickelt sich in einem wirklich guten Tempo, und ich mochte die Dynamik zwischen den beiden total gerne. Außerdem war ich überrascht, dass das Buch doch deutlich spicy war, aber für mich hat das alles gut zur Geschichte und zur Stimmung gepasst. Die Handlung blieb für mich durchgehend interessant und spannend. Es gab genügend Twists, Geheimnisse und offene Fragen, die ständig Lust auf mehr gemacht haben. Und dann kam am Ende auch noch dieser unerwartete Plot Twist, der mich wirklich überrascht hat und definitiv dafür sorgt, dass ich Band zwei unbedingt lesen möchte.
Fazit: „Gilded Ruin” habe ich wirklich sehr geliebt. Das Buch verbindet Urban Fantasy und griechische Mythologie auf unglaublich atmosphärische und spannende Weise und hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Für mich ist es ein richtig starker Auftakt, der definitiv Lust auf mehr macht.
Dieses Buch ist mir wirklich direkt ins Auge gesprungen 😍 Das Cover ist unfassbar edel gestaltet und passt einfach perfekt zur Geschichte rund um Macht, Götter und High Society ✨ Auch der Farbschnitt fügt sich da super ein und macht das Gesamtbild einfach rund – man bekommt direkt Lust, in diese Welt einzutauchen 📖
Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen 🙌 Modern, flüssig und super angenehm zu lesen – ich bin wirklich schnell durch die Seiten gekommen, obwohl das Buch nicht gerade dünn ist. Ein kleiner Punkt für mich waren allerdings die teilweise sehr langen Kapitel, die sich zwischendurch ein wenig gezogen haben 😅
Inhaltlich konnte mich die Geschichte aber absolut packen 🔥 Das Worldbuilding rund um New Olympia fand ich unglaublich spannend – diese Mischung aus moderner Welt und Götter-Setting hat für mich total gut funktioniert. Besonders Briars Motivation hat mich direkt abgeholt. Ihr Wunsch nach Rache, ihre Entschlossenheit und dieser innere Antrieb waren einfach greifbar 💔
Briar selbst ist eine unglaublich starke Protagonistin 💪 Sie lässt sich nichts gefallen und schon gar nicht von jemandem wie Phobos – das fand ich so erfrischend! Ihre furchtlose Art und ihr Mut haben sie für mich zu einem echten Highlight gemacht ✨
Und dann haben wir da noch Phobos 😮💨 Erstmal… schwieriger Typ. Aber genau das macht ihn auch so interessant. Man muss sich sein wahres Ich wirklich erarbeiten, Schicht für Schicht. Seine Entwicklung war definitiv da, aber auch sehr langsam aufgebaut – was ich an sich mochte, auch wenn es das Tempo der Story manchmal ein wenig rausgenommen hat.
Zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung ein kleines bisschen zieht – gerade durch die langen Kapitel und die eher ruhigeren Passagen. Da hätte ich mir stellenweise etwas mehr Action gewünscht ⚡ Aber ich habe das Gefühl, dass genau das im zweiten Band noch richtig kommen wird – und ich bin jetzt schon sooo gespannt darauf 👀
Fazit Ein richtig starkes Buch mit spannendem Setting, tollen Charakteren und einer fesselnden Grundidee 🔥 Kleinere Längen hier und da, aber insgesamt absolut lesenswert – und macht definitiv Lust auf mehr! 4 ⭐️
Dies war mein erstes Buch von Emily Bähr und normalerweise lese ich Bücher nur auf Englisch, aber bei diesem hat es mir die Story angetan und ich habe mich dran gewagt und war mehr als nur begeistert!
Mir hat das "Setting" der Stadt gefallen - New Olympia ist spannend und so beschrieben, dass man sich super gut in die Stadt hineinversetzen konnte und sich die Bedingungen vorstellen konnte. Ebenso mochte ich die Interpretation der Götter - einmal kein "toller" Zeus, sondern eher ein Eckelpaket und ich war begeistert einmal ein Buch über die nicht so präsenten Götter. Phobos habe ich davor noch nie wirklich gehört/wahrgenommen und hier war er einer der Hauptcharaktere. Ich fand auch die Entwicklung von ihm und Briar sehr toll. Zu sehen wie sie sich annähern und langsam aber sicher die Mauern fallen lassen war sehr gut umgesetzt. Der "Spice-Faktor" hat auch nicht gefehlt ;)
Das einzig nervige war das "Denglish", aber so spricht Gen Z aktuell und an sie ist das Buch gerichtet, somit war das zu erwarten und dahingehend "passend", es war auch das Alter der Protagonisten.
SPOILER AHEAD!!!! Es gab einen Moment wo ich die Luft anhalten musste und nicht wusste, was hier jetzt passiert, als man dachte das war es jetzt mit Briar und "wow seit langem mal wieder ein Buch wo die Protagonistin stirbt", aber zum Glück nicht. Das Ende war für mich nur mehr mit offenem Mund zu lesen. Woher kamen die Stimmen? Von Persephone? Von Hermes? Ganz klar (zumindest denke ich das) hat Hera die ganzen Lovebirds umgebracht, aber wer hat dann zu ihr gesprochen? Und was war das am Ende mit Phobos?? Emily, dass muss bitte sein um Briar zu schützen!! Er hat sie an sich gebunden, damit er sie beschützen kann, nicht um sie zu kontrollieren. Das hält mein Herz nicht aus!
Kann das Buch definitiv empfehlen. Das einzige was ich daran bereue ist, dass es gerade erst rausgekommen ist und demnach noch kein zweites in Sicht ist ;) Aber ich freue mich jetzt schon darauf!!
Q: Welchen griechischen Gott mögt ihr am liebsten?
Ich für meinen Teil mag Hades am liebsten 🤭ich hatte schon einfach immer einen favour für die Unterwelt. Wenn einer von euch Zeus mag, dann muss er sich auf jeden Fall gut festhalten, wenn er Gilded Ruin lesen möchte, denn dieser hat es in der Geschichte echt in sich. Ich sag mal so, er steht nicht umsonst auf der Triggerliste.
Kommen wir aber nun zum Inhalt. Der Start fiel mir ehrlich gesagt nicht leicht. Der Einstieg wirkte holprig und es hat gedauert, bis ich mich in die Story eingefunden habe. Nachdem ich aber einmal drin war, hab ich das Buch in einem Zug verschlungen!
Vor allem fand ich das Worldbuilding und das Konzept rund um New Olympia toll. Eine moderne Stadt, in der sowohl die Götter als auch die Reichen leben und sie alles tun können was sie wollen. Die, die sich das nicht leisten können, leben in Armen Verhältnissen und darunter auch Briar. Sie möchte das System ändern und sich an den Göttern rächen, allen voran an Zeus, Hades und Poseidon.
Briar ist eine starke Protagonistin. Ich find es toll, dass sie was an dem System ändern möchte und auch alles dafür tut. Zudem handelt sie nicht unüberlegt und ist rücksichtsvoll. Mit Phobos, unseren Love interest, musste ich erst warm werden. Er ist relativ kalt und unnahbar zu Anfang. Es wurde dann im Verlauf besser, aber so richtig überzeugen konnte er mich leider nicht.
Generell muss ich auch sagen, dass die Love Story für meinen Geschmack zu viel Platz eingenommen hat. Mir hat dann teilweise der Fokus auf die Handlung gefehlt. Diese hingegen war überwiegend spannend. Wir lernen unterschiedliche Götter kennen und wie es ist in New Olympia zu leben. Des Weiteren passieren einige gefährliche Dinge, die sich Briar und Phobos stellen müssen, allen voran Zeus. Der hat mich rasend gemacht!
Zum Schluss kam ich sagen, dass das Ende offen ist und eine spannende und vor allem actionbeladene Fortsetzung verspricht !
✨ Götter, Rache und ein Love Interest, der einem die Nerven raubt 😮💨 Ich sag's direkt: Schon das Cover und der Farbschnitt sind ein absoluter Träumchen-Moment. So edel, so passend zur Story rund um Macht, Götter und High Society. 🖤
Worldbuilding & Setting New Olympia hat mich komplett gecatcht. Diese Mischung aus moderner Großstadt und griechischer Götterwelt – Reiche und Götter on top, der Rest kämpft ums Überleben. Genau hier startet Briar ihren Rachefeldzug. Und ich war sofort drin.
Briar – endlich eine Heldin mit Plan Sie ist stark, mutig, aber nicht naiv. Sie zieht ihren Plan durch, lässt sich nichts gefallen – schon gar nicht von Phobos. Ihre Wut auf Zeus, Hades und Poseidon ist fühlbar, ihre Motivation greifbar. Genau so will ich Protagonistinnen lesen. 💪
Phobos… 🫠 Schwieriger Typ. Kalt, unnahbar, zugeknöpft. Man muss sich sein wahres Ich Schicht für Schicht erarbeiten – seine Entwicklung ist da, aber SEHR langsam. Mich hat er noch nicht ganz überzeugt, aber ich seh das Potenzial.
Zeus. Steht nicht ohne Grund auf der Triggerliste. Was dieser Mann abzieht, hat mich mehrfach kurz durchatmen lassen. Aber genau dieser Hass treibt die Story. Du WILLST, dass Briar gewinnt.
Schreibstil & Tempo Modern, flüssig, angenehm zu lesen – ich bin schnell durchgekommen. Allerdings sind die Kapitel teilweise sehr lang, und die Lovestory nimmt zwischendurch viel Raum ein. Da hätte ich mir stellenweise mehr Fokus auf die Handlung gewünscht.
Das Ende? Cliffhanger-Modus aktiviert 👀 Band 2 verspricht mehr Action, mehr Konflikt – und ich bin jetzt schon nervös. ⚡
Fazit Ein starker Reihenauftakt mit atmosphärischem Setting, einer Heldin zum Feiern und einem Love Interest, der einem alles abverlangt. Kleine Längen und etwas zu viel Lovestory im Mittelteil halten mich von 5 Sternen ab – aber das Potenzial für Band 2 ist riesig. Für alle, die griechische Mythologie, moderne Götterwelten und Slow-Burn-Romance lieben: absoluter Pflichtkauf. 🖤
Wer auf Storys mit griechischen Götter steht, der wird Gilded Ruin lieben! Die Götter in die moderne Neuzeit zu holen, war ein grossartiger Einfall. Absolut grosses Kino! Danke an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar!
Ich fand das Worldbuilding in dem Buch klasse umgesetzt. Das Konzept rund um New Olympia und die Götter in einem eigenen „Las Vegas“ leben zu lassen, ist mal was Neues und absolut genial. Eine Welt, in der Götter und die Reichsten der Reichen Seite an Seite leben, während die unteren Klassen in armen Verhältnissen leben - wie auch die Protagonistin Briar. Nichts Neues, wenn man andere Dystopien kennt, aber unglaublich gut umgesetzt.
Briar fand ich eine starke Protagonistin. Sie will etwas an dem System ändern & begibt sich selbst dabei in Gefahr, um das zu erreichen. Sie handelt nie unüberlegt, alles ist ein Schachzug. Durch ihr Leben in ärmeren Verhältnissen ist sie zynisch, sarkastisch und dennoch hat sie nie aufgegeben. Mit dem Loveinterest Phobos musste ich tatsächlich erst warmwerden. Er ging mir - genauso wie Briar - extrem auf die Palme. Erst im Verlauf wurde es besser (weil man mehr über seine Vergangenheit erfährt), doch ehrlich gesagt traue ich ihm nicht über den Weg. Die beiden haben aber eine tolle Chemie mit Biss; es ist tolles Enemies-to-Lovers mit einer Prise spice.
Die Handlung war durchwegs spannend, geprägt von Humor und spannenden Plottwists. Das Ende hat mich komplett überrascht und sprachlos hinterlassen. Ich bin unglaublich gespannt auf die Fortsetzung, die ganz bestimmt actionreich wird!
Der Einstieg in das Buch gefiel mir unglaublich gut. Denn wir haben hier die griechischen Götter in New Olympia und wie das „new“ schon verrät, befinden wir uns in der Modernen und daher gibt es auch unsere modernen Medien. Ich liebe es ja, wenn so etwas historisches mit unserer jetzigen Welt gemischt wird, weil das eine ganz neue Dynamik gibt.
Der Schreibstil war unglaublich flüssig, sodass ich sehr schnell durch die doch recht langen Kapitel gekommen bin. Auch Briar und Phobos haben mir gefallen, vor allem Briars Mut und dass sie sich vor nichts zu fürchten scheint. Meine liebsten Szenen waren aber tatsächlich ihre Spielszenen im Casino und die Pokerrunde mit Zeus, ich liebe einfach so logische und strategische Szenen.
Die Anziehung zwischen Briar und Phobos konnte ich in der Mitte auf jeden Fall fühlen, aber irgendwann ließ es ein wenig nach. Hermes hat sich mit zu einem meiner liebsten Charaktere gewandelt, weil ich die Dynamik zwischen ihm und Briar einfach sehr mochte.
Das Ende kam auf der einen Seite schon überraschend für mich, aber auf der anderen Seite hats mich nicht so umgehauen, wie ich vermutet hätte. Denn eigentlich ist das Ende schon krass und anders, als ich dachte, aber irgendwas fühlte sich für mich da doch zu bekannt an. Insgesamt hat mir das Buch aber gut gefallen und ich bin gespannt, was Briar in Band 2 noch über ihre Schwester herausfinden wird, denn das kam mir hier ein kleines bisschen zu kurz.
Dieses Buch war genial! Ich bin sowieso ein Riesen Fan von Emily und ich hatte etwas Angst das mir das durch die Götter Thematik nicht gefallen könnte aber Puste Kuchen! Emily hat dem ganzen ordentlichen Schmackes verpasst das alles sehr modern und neumodisch geschrieben war und dadurch hat es so so viel Spaß gemacht, alleine der Humor war on Fire!🔥
Auch die Protagonisten und deren Tension aah! Ich mochte Briar & Phobos total gerne und wie sie miteinander umgegangen sind. Diese Anziehung war einfach so toll und im gesamten konnten die beiden mich so abholen!
Die Kapitel sind für mich persönlich unfassbar lang, aber man hat’s einfach nicht gemerkt weil die Geschichte einen so einnimmt und man dadurch garnicht aufhören will zu lesen das es einem total egal ist das die Kapitel manchmal 30 Seiten haben 😂😮💨
Eine absolute Empfehlung udn wie oben schon gesagt das Thema Götter ist in so einer moderneren Zeit geschrieben das es überhaupt nicht komplex ist oder langweilig wird. 🤭
Mehr als nur eine Lese Empfehlung und jetzt will ich wissen wie es weiter geht nach diesem Ende 😫
Vielen Dank @team.bloggerportal für das Rezensionsexemplar!🥰
🏛️ New Olympia ist so ein außergewöhnliches Setting. Es ist eine Art Las Vegas im göttlichen Stil, wobei immer wieder mythologische Elemente in ein modernes Setting eingebettet worden sind. Und es wirkt soooo gut! 😮💨😮💨
🤝 Unsere Protagonistin Briar ist so mutig und schlau, ich habe alles an ihr geliebt! 🥹 Getrieben von Rache, schmiedet sie einen perfiden Plan, der nicht nur ihr Leben in Gefahr bringt, sondern sie auch immer weiter in die Arme des Gottes Phobos treibt. Und wir wollen das! 😮💨
⚡️Ein absolutes Ekelpaket dagegen ist Zeus. Nehmt die Triggerwarnung vor ihm ernst Leute! So was widerliches hab ich noch nie erlebt. 🤢 Aber wie erkläre ich euch jetzt, dass das die Handlung nur perfekter gemacht hat?!😂
🃏Machen wir einfach mit der Gesamtaufmachung weiter: Jedes Kapitel ist so besonders gestaltet. Ob es zwischendurch Rezepte, Notizen oder Social Media Beiträge sind. Alles ist so passend auf diese Welt zugeschnitten gewesen, dass ich mich als Leserin einfach nur um Buch verloren habe, ohne zu merken wo ich bin! Grandios! 👏
✍️ Den Schreibstil von @emilybaehr fand ich bereits in „Chosen“ schon super. Aber hier fand ich ihn sogar noch stärker, weil es noch detaillierter und flüssiger war. Dazu gab es auch einige humorvolle, sowie sehr schön geschriebene emotionale Dialoge. Einfach nur toll. 🥹❤️
Und ach ja: Es gibt natürlich auch Hermes unseren Götterboten! Ich denke ihr werdet ihn lieben. 🤭
𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: „Gilded Ruin“ überzeugt mit einem göttlich-luxuriösen Setting, dass mythologische Elemente gekonnt in moderne Elemente integriert. Wenn du moderne Interpretationen von griechischer Mythologie, Heldinnen die sich gegen das System auflehnen und Geschichten mit dunklen Elementen magst, kann ich dir das Buch nur wärmstens empfehlen! Mich hat’s komplett umgehauen! 🥹🥹😮💨
Wenn man 572 Seiten am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte, hat die Autorin definitiv einiges richtig gemacht. “Gilded Ruin” ist der erste Teil einer Dilogie, ein Kampf zwischen David und Goliath in einem modernen Setting, das perfekt in unsere heutige Zeit passt. Worum gehts?
In New Olympia, ehemals eine Bohrinsel im Golf von Mexiko, inzwischen ein Luxusparadies für die Superreichen, haben sich die griechischen Götter niedergelassen und leben inmitten von Casinos, Sexpartys und dubiosen Geldgeschäften. Wenn mal zu wild gefeiert wird, kann es vorkommen, dass einer der Götter übertreibt und ein Mensch zu Tode kommt - in den meisten Fällen Sexarbeitende, die keine andere Wahl haben, als sich den Göttern auszusetzen.
Die Protagonistin Briar verliert auf genau diese Weise ihre Schwester, nachdem schon ihr Bruder verschwunden ist. Briar lebt, wie die meisten nicht-reichen Menschen aus New Olympia, in einem unbeleuchteten Ghetto unterhalb des Götter-Paradieses und versucht, mehr schlecht als recht über die Runden zu kommen. Da die Polizei machtlos gegen die Götter ist und es keinerlei Chance auf Aufklärung des Mordes an ihrer Schwester gibt, beschließt sie, sich in New Olympia einzuschleichen und es selbst mit den Göttern aufzunehmen - ganz oben auf ihrer Rache-Liste: Zeus. Doch bevor sie sich Zeus nähern kann, kommt ihr der Gott & Security-Officer Phobos in die Quere - der Gott der Angst, der ärgerlicherweise sehr attraktiv ist..
“Gilded Ruin” ist nicht nur ein düsterer Fantasy-Roman, sondern beinhaltet auch eine Menge Spice - für meinen Geschmack war es schon etwas zu viel, aber für viele Lesende gehört das zum Genre ja dazu. Abgesehen davon hat mir das Buch extrem gut gefallen - das Worldbuilding ist voller Gesellschaftskritik, die Protagonistin ist eine wütende Kämpferin für Gerechtigkeit und die Götter sind teilweise so überspitzt gezeichnet, dass es einfach nur unfassbar viel Spaß macht. Es ist ein Buch zum Lachen, Mitfiebern und wütend sein, für mich ist die Mischung sehr gut gelungen.
Ein weiteres Plus ist die ansprechende und abwechslungsreiche Aufmachung: im Buch selbst finden sich immer wieder kleine Bilder, Chatverläufe, Werbetexte oder andere Spielereien, die die Handlung auflockern und für mich noch unterhaltsamer gemacht haben. “Tainted Vows”, der zweite Teil der Reihe, soll im August kommen - so lange muss ich mich wohl noch gedulden.