Das Schicksal hat sie zueinander geführt und damit in größte Gefahr gebracht. Wird ihre magische Gabe sie schützen können?
Celine hat eine besondere Gabe: Sie kann in die Zukunft sehen. Mithilfe ihrer Tarotkarten und durch Visionen erhält sie Einblicke in das, was sein wird. Dennoch war ihr Leben nicht leicht. Ihre ersten Jahre verbrachte sie im Waisenhaus, bevor sie in eine grausame Pflegefamilie kam, aus der sie nur mit Mühe entfliehen konnte. Seitdem lässt sie sich von ihren Visionen leiten, bis sie eine davon direkt in die Arme des attraktiven Josh Beaumont treibt. Das Schicksal hat sie zu ihm geführt, jetzt muss sie nur noch herausfinden, warum …
Mina Hepsen was born in Istanbul, Turkey. To her parent`s surprise (and frequently misfortune) she began to speak at 6months old. Soon she was telling stories of crazy monkeys who jumped on people from tall trees. After spending the first ten years of her life in Germany (where she got addicted to pretzels and roasted chicken), Mina`s parents moved her back to Istanbul and she studied there at an International School.
Ten years later Mina was wearing six layers of fleece, two scarves, a hat, mittens and four pairs of socks on top of each other in Boston, Massachusetts. Four years after that (when she had grown truly comfortable with terms like black ice) she graduated from Tufts University with a degree in Political Science and Philosophy. Having had enough of the cold weather, she then moved to Miami, Florida where she was a regular of Books& Books, a store which would open bright and early and make the best fresh lemonades and organic spinach soups.
A year after that, Mina felt it was time to move again and so, after receiving a pop up e-mail in her hotmail account saying "come to Edinburgh!" she decided "Why not?" and moved to Scotland. Currently, she spends her time carting her stuff around various café`s in Old Town, doing a PhD degree in Creative Writing at the University of Edinburgh and trying to convince her two younger sisters not to grow up.
Celine hat eine besondere Gabe: Sie kann in die Zukunft sehen. Mithilfe ihrer Tarotkarten und durch Visionen erhält sie Einblicke in das, was sein wird. Dennoch war ihr Leben nicht leicht. Ihre ersten Jahre verbrachte sie im Waisenhaus, bevor sie in eine grausame Pflegefamilie kam, aus der sie nur mit Mühe entfliehen konnte. Seitdem lässt sie sich von ihren Visionen leiten, bis sie eine davon direkt in die Arme des attraktiven Josh Beaumont treibt. Das Schicksal hat sie zu ihm geführt, jetzt muss sie nur noch herausfinden, warum …
Die Protagonisten waren mir alle sehr sympatisch. Die Charaktere in dem Buch sind wirklich toll, auch wenn einige von ihnen ziemlich klischeehaft sind. Sowohl Celine und Melissa, als auch Josch und Ian. Celine ist einfach eine typische Heldin, und die beiden Jungs sind eigentlich auch nichts wirklich neues. Wirklich gut war allerdings, böse Dschinn in die Geschichte einzubauen. Die einzigen Bücher, die ich über Dschinn kenne, ist die Reihe "Die Kinder des Dschinn" ist und dort sind sie so, wie man sie erwartet: natürlich gehören sie zu den Guten und erfüllen überall Wünsche. Hier aber werden sie als eine Art Dämonen dargestellt. Das ist mal etwas Neues und deshalb auch ziemlich interessant. Besonders schön fand ich die Tarotkarten, die immer am Anfang eines Kapitels abgebildet waren. Da Celine selber Tarotkarten hat, die ihr auch sehr wichtig sind, fühlte ich mich ihr und der Geschichte näher. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und die Geschichte mitreissend und das ganze Buch über sehr spannend und fesselnd, sodass es ziemlich schwer fiel, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Die einzige kleine Schwäche ist meiner Meinung nach, dass am Ende noch so viele Fragen offen bleiben. Allerdings machen diese auch Lust, den zweiten Teil zu lesen, der hoffentlich ziemlich bald erscheint.
Fazit:
Im Zeichen des Schicksal ist ein wirklich tolles Buch, dass mich in jeder Sekunde fesseln konnte. Die Charaktere habe ich sehr lieb gewonnen und hoffe, dass es schon bald mehr von ihnen geben wird.
Das Schicksal hat sie zueinander geführt und damit in größte Gefahr gebracht. Wird ihre magische Gabe sie schützen können? Celine hat eine besondere Gabe: Sie kann in die Zukunft sehen. Mithilfe ihrer Tarotkarten und durch Visionen erhält sie Einblicke in das, was sein wird. Dennoch war ihr Leben nicht leicht. Ihre ersten Jahre verbrachte sie im Waisenhaus, bevor sie in eine grausame Pflegefamilie kam, aus der sie nur mit Mühe entfliehen konnte. Seitdem lässt sie sich von ihren Visionen leiten, bis sie eine davon direkt in die Arme des attraktiven Josh Beaumont treibt. Das Schicksal hat sie zu ihm geführt, jetzt muss sie nur noch herausfinden, warum …
Meine Meinung:
Herzlichen Dank an den Goldmann -Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.
Dieses Buch ist eine gelungene Mischung. Man trifft auf bekannte Elemente und aber auch unbekannte Wesen, denn über Dschinn habe ich bisher noch nichts gelesen. Ich wusste auch nicht, dass man diese bekämpfen kann.
Die Hauptprotagonistin Celine hat eine mehr als schlechte Kindheit. Sie wird vor einem Waisenhaus ausgesetzt und wächst dort einige Jahre auf, dann wird sie in eine Pflegefamilie vermittelt und das Grauen nimmt seinen Lauf. Aber Celine wäre nicht Celine, wenn sie sich davon unterkriegen lassen würde. Souverän akzeptiert Celine das sie in die Zukunft via Visionen und später auch mit Hilfe ihrer Tarotkarten sehen kann. Ja es gibt Dschinn´s und auch noch weitere Untergruppen davon. Und diese sind nicht zu vergleichen mit dem netten Flaschengeist aus Aladin und die Wunderlampe. Celine hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt von den Dschinn zu befreien, denn so deutet sie die Karten. Und diese führen sie direkt vor bzw unter das Auto von Josh Beaumont ...
Dann ist da noch Ian, der meiner Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Josh ist mir etwas zu flach rüber gebracht worden, in seiner Funktion hätte ich ihm mehr Rückgrat zu getraut. Insgesamt gesehen bleiben die Figuren eher oberflächlich. Es bleibt schließlich nicht aus,das gewisse Spannungen und Gefühle entwickelt werden, wenn zwei Jungen und ein Mädchen aufeinander treffen, und genau diese Gefühle vermisse ich. Denn zwischen den Zeilen merkt man es knistern und lodern, aber keiner macht wirklich den Mund auf um da irgendetwas zu klären.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, obwohl es mich am Schluss mit mehr Fragen zurück gelassen hat, als das diese geklärt wurden. Aus diesem Grunde hoffe ich inständig, das es einen zweiten Teil in Deutsch geben wird. Denn ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Die Handlung hielt gewisse Spannungselemente bereit, obwohl mir diese dann doch zu schnell und einfach gelöst wurden. Die Protagonisten sind insgesamt gut dargestellt, obwohl hier und dort noch eine gewisse Tiefe eingebaute hätte werden können. Dieses Buch hat sich leicht und flüssig lesen lassen, ohne zu große Ansprüche an den Leser zu stellen. Viele Fragen bleiben noch offen ...
Fazit: "Im Zeichen des Schicksals" ist ein Fantasybuch und stammt von der Autorin Mina Hepsen. Es ist der 1. Band der „Flammenblut – Reihe“ und weitere folgen hoffe ich bald. Es ist eine klare Leseempfehlung an die Leser die gut durchdachte Geschichten aus der Fantasiewelt mögen. Auf jeden Fall wird die Fortsetzung von mir heiß erwartet.
Celines Leben ist seit jeher anders. So richtig skurril wird es aber erst als sie eine Schachtel Tarotkarten geschenkt bekommt. Es beginnt mit kurzen Erinnerungsfetzen der Menschen, denen sie die Karten legt und weitet sich zu richtigen Visionen aus. Visionen, die sie auf die Spur von Wesen bringt, die man so noch nie erlebt hat...
Eigene Meinung:
"Flammenblut - Im Zeichen des Schicksals" von Mina Hepsen war für mich die bisher größte Überraschung in diesem Jahr.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Auch wenn dieser Roman aus der Ich-Perspektive erzählt wird, wahrt die Autorin eine gewisse Distanz. Dieses Gefühl wird dadurch vermittelt, dass die Protagonistin dem Leser tatsächlich ihre Geschichte erzählt, anstelle diese mit ihr zu erleben. So ist auch nicht jede Szene gleich detailliert, ganz im Gegenteil werden nur die wichtigsten Aspekte ausführlich geschildert.
Im Laufe der Geschichte ändert sich das natürlich ein wenig, so dass man doch noch das Gefühl kriegt, wirklich teilzunehmen, aber selbst da hält die Erzählerin weiterhin straff die Zügel in der Hand. Was für den Einen zu distanziert sein mag, war für mich ein wahrer Segen. Es war ausgesprochen angenehm, einmal nicht jede Szene überdetailliert geschildert zu bekommen.
Sarah bzw. Celine macht es mir aber auch sehr leicht, mich fallen zu lassen. Sie ist eine unglaublich sympathische Kick-Ass-Heldin, die sich selbst alles andere als "heldenhaft" fühlt. Sie schämt sich für die Notwendigkeit zu lügen und akzeptiert ihre Gabe, ohne dafür einen Lohn zu verlangen. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und hat eine angenehm ironische Art zu Erzählen, womit sie mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Ihre Selbstlosigkeit mag zwar manchmal etwas übertrieben sein, macht sie aber nicht weniger liebenswürdig.
Die Thematik dieses Reihenauftaktes hat mir unglaublich gut gefallen. Natürlich hat jeder schonmal von Dschinns, Tarotkarten und Visionen gehört, aber in dieser Konstellation war es zumindest für mich völlig neu. Jedes Mal, wenn ich dachte, ich wüsste, worauf die Autorin hinaus will, konnte sie mich mit einem kompletten Richtungswechsel überraschen. Die Geschichte ist temporeich und doch ruhig, spannend und entspannend zugleich. Eine tolle Mischung, die mich durchweg begeistern konnte!
Die Liebe kommt zwar vor, aber spielt keine allzu große Rolle. So waren die auf den ersten Blick klischeehaften Beziehungen wesentlich komplexer und vor allem viel unterhaltsamer als erwartet.
Fazit:
Mina Hepsens "Flammenblut - Im Zeichen des Schicksals" ist ein überaus lohnenswerter Reihenauftakt. Ein angenehmer Schreibstil, überzeugende Charaktere und eine innovative Idee runden dieses großartige Gesamtpaket ab. Ich kann diesen Roman nur empfehlen und freue mich riesig auf die Fortsetzung - 5/5 Bücher!
Inhalt by Rarwpunx Celine hat eine besondere Gabe, mit Hilfe ihrer Tarotkarten kann sie den Menschen die Zukunft voraussagen. Leider kann sie die Karten bei sich selbst nicht anwenden, sonst würde sie sehen was ihr noch bevorsteht.. Durch eine Vision wird sie in die Arme von Josh getrieben und ist dadurch gezwungen sich seinem Leben anzupassen. Keine leichte Aufgabe, vor allem da es nicht nur übersinnliche Wesen auf ihn abgesehen haben..
Meinung / Fazit by Rawrpunx Celine hatte es in ihrer Vergangenheit nicht leicht, aufgewachsen in einem Waisenhaus, keine Zuneigung erhalten und ihre Pflegeeltern haben sie auch noch vernachlässigt und gedemütigt. Ihre einzigen Begleiter sind Bücher und ihre Tarotkarten. Was anfangs noch als kleine Spielerei begann wird schon bald bitterer ernst. Celine hat eine besondere Gabe, durch die Karten kann sie die Vergangenheit und Zukunft sehen aber niemals bei sich selbst, da funktionieren die Tarotkarten nur bedingt. Als ihr Pflegevater sie bedrängt kann sie ihn nur mit Mühe abwehren, doch irgendetwas stimmte nicht mit ihm.. Als Celine auch noch Visionen erhält fängt sie an zu recherchieren und entdeckt dabei schockierendes.
Anfangs denkt man noch dies ist ein 0815 Buch mit einer der üblichen Teenie Fantasy Geschichte aber je mehr man in das Buch abtaucht umso interessanter wird es. Ich würde so gerne jetzt sofort eine Fortsetzung lesen, und noch eine und noch eine und noch eine!
"Manchmal habe ich das Gefühl, in einem Comic-Heft zu leben. Ich wache in einem dunklen Loch auf, schlüpfe in die Kleider einer anderen und lüge jeden an, damit niemand entdeckt, wer ich wirklich bin. Clark Kent und Peter Parker sind auch nicht gerade Musterbeispiele für Ehrlichkeit, aber sie gehören trotzdem zu den Guten." (Zitat, S.9)
Celine als Protagonistin war manchmal sehr schwierig. Man könnte sie sich als kleine Schwester von Sheldon Cooper vorstellen nur mit Emotionen und Verständnis für Sarkasmus. Ihr fotographisches Gedächtnis war ihr in so manchen Situation hilfreich aber als Leser natürlich auch an manchen Stellen nervenaufreibend. Wenn die Charaktere plötzlich alles können und kennen und dazu noch ein schwach ausgeprägtes Selbstbewusstsein haben kann das schon zu manchen Seufzern führen. Dennoch hat sie mir gefallen und ihre Art wirkte trotz allem sympathisch. Da sie sich auch nichts gefallen ließ und sich sehr oft behauptete hat sie sich bei mir viele Pluspunkte geholt.
Josh spielt in Celines Leben bald eine große Rolle, für meinen Geschmack verhielt er sich aber zu oft als Big Daddy, sein Behüterinstinkt wirkte leider gar nicht sexy, vor allem da er ja im selben Alter wie Celine ist. Davon abgesehen war er mir zu glatt, überall beliebt aber dennoch der perfekte Schwiegersohn. Hmm.. Neee sorry, ich bin da mehr für die Bad Boys. Was uns direkt zu Ian führt. Entschuldigt bitte meine Herzchen in den Augen.. ;)
Ian. Ja, ich habe es absolut mit den Typen die eigentlich nur die zweite Geige spielen und meist die coolen, ruhigen aber gefährlichen sind. Ian hat mich wahrscheinlich auch wegen seinem britischen Akzent sofort in seinen Bann gezogen, i love it! Die Art ist einfach total meins und ich ärgere mich oft wenn die Protagonistinnen sich dann für den lieben, braven entscheiden. Ob das hier auch der Fall ist, müsst ihr selber herausfinden...
Das Buch ist aus der Sicht von Celine geschrieben, ich denke es war die Erzählform die das ganze ein wenig aufgelockert hat. Manchmal hätte ich aber zu gerne mal eine andere Sicht gelesen, zb von Ian oder der Freundin Melissa. Diese ist zwar eher stereotypisch gehalten, sie ist flippig, quasselt gerne sehr schnell und viel und ist eher die Außenseiterin aber auch hier wieder absolut sympathisch.
Die Geschichte wirkt rund und die Handlungsstränge wirkten auf mich sehr durchdacht. So habe ich auch eher spät herausgefunden wer denn nun der "Böse" ist und das fand ich klasse. Die Vorhersehbarkeit hielt sich also stark in Grenzen. Klar, ein paar Ungereimtheiten findet man schon aber da kann ich getrost darüber hinweg sehen, bzw sind dadurch auch einige offene Fragen für Folgebände geblieben. Und ich will auf jeden Fall mehr lesen! Mehr von der geheimnisvollen Celine, dem mysteriösen Ian und dem unterschätzten Josh.
Erwähnenswert ist auch noch die Aufmachung bei den einzelnen Kapitel, hier zieren die jeweiligen Tarotkarten die mystischen Titel. Auch werden einige Karten beschrieben und man bekommt dadurch einen kleinen Überblick.
Das Buch hat einen leichten "Supernatural" Touch und wer, wie ich, diese Serie liebt wird damit keinerlei Probleme haben. Dennoch ist es kein Abklatsch sondern eine gelungene Unterhaltung, ein spitzen Auftakt und eine Geschichte die zu überzeugen weiß. 5/5 Rawr's und somit eine ganz klare Leseempfehlung!
Inhalt Eigentlich heißt Celine gar nicht Celine, sondern Sarah. Und eigentlich ist auch Sarah nicht ihr richtiger Name. Mit einer schlimmen Kindheit bestraft, aber mit einer besonderen Gabe gesegnet, vergisst Celine gerne welche schlimmen Ereignisse sich schon in ihrem jungen Leben zugetragen haben und hilft lieber anderen Menschen, die in Gefahr schweben. Sie kann in die Zukunft sehen und besitzt die Fähigkeit Menschen zu reinigen, die von einem Dschinn besessen sind. Von einen ihrer Visionen wird Celine in einen kleinen Vorort geführt. Doch wie genau sie hier helfen kann, muss sie erst noch herausfinden. Hilfe erhofft sie sich von ihren besten Freunden, die aus Tarotkarten bestehen.
Meine Meinung Celine ist eine wahnsinnig tolle Protagonisten, mit der ich eigentlich sehr gerne meine Zeit verbracht habe. Das Mädchen ist wirklich vielseitig begabt und sehr herzlich. Obwohl sie allen Grund zum Jammern hätte, ist das einfach nicht ihr Stil. Leider macht Autorin Mina Hepsen die Figur der lieben Celine ein bisschen kaputt, indem diese ständig ein schlechtes Gewissen, wegen der guten Dinge, die ihr an ihrem Zielort widerfahren, eingeschrieben. Diese ständige Wiederholung von "Ohh... Ich bin ja so ein schlechte Mensch, weil ich hier alle belüge, damit ich ihnen helfen kann" gingen mir dann doch ein bisschen auf die Nerven.
Ganz zu Beginn gibt es wirklich ein bisschen Action rund um die Dschinns, auf die Celine sepzialisiert ist. Ihre Austreibungstaktiken werden aber sehr nüchtern beschrieben und wirken daher etwas langweilig. Gar kein Problem! Das war es nämlich schon mit den mystischen Dschinns, über die es im weiteren Verlauf nur noch theoretische Informationen gibt, die zwar sehr interessant sind, aber eben nicht das, was ich erwartet hatte.
Genau so wenig erwartet hatte ich das Setting. Celine landet nämlich in einem Vorort mit lauter reichen, verwöhnten Kids. Das ganze erinnert stark an eine Mischung aus O.C. California und Beverly Hills 90210 hoch 10. Sehr nervenaufreibend. Celine passt da so gar nicht rein, was sie natürlich weiß, wie oben schon erwähnt. Aber je mehr sie versucht nicht aufzufallen, desto mehr gerät sie ins Scheinwerferlicht. Hier ist der ein oder andere äußerst amüsante Moment vorprogrammiert.
Aber wo sind die Dschinns? Und was hat es nochmal mit den Tarotkarten auf sich? Ach.. Und ihre Visionen gab es ja auch noch.
Fangen wir mir den Visionen an. Die Visionen, die Celine hat, sind wahnsinnig gut beschrieben und sind neben Celine selbst definitiv ein Highlight des Buches. Mit dem Voranschreiten der Geschichte treten die Visionen, die für einen etwas schwammigen aber definitiv vorhanden Spannungsbogen sorgen, immer häufiger auf.
Mal davon abgesehen, dass die Karten die besten Freunde von Protagonistin Celine sind, scheinen diese doch eher nutzlos. Mina Hepsen hat diese fleißig mit in die Kapitel eingearbeitet, was zunächst schön aussieht und sich spannend anhört, zum Schluss aber nur noch genervt hat, weil sie schlicht und ergreifend keinen Sinn ergeben. Nicht nur Celine ist frustriert, weil ihre Karten ihr keine besonders große Hilfe sind, sondern auch der Leser, der fleißig die Überschriften und die Symbole der Karten studiert, aber einfach nicht schlau daraus wird.
Die Dschinns. Ohne das Ende zu verraten, lässt sich zu diesen mystischen Geschöpfen gar nicht so viel sagen. Tatsächlich sind sie sehr gut beschrieben und machen Lust auf mehr.
Leider wirkt das ganze Buch, in dem leider überhaupt nicht so viel passiert, eher wie eine wahnsinnig lange Einleitung, die durchaus Lust auf mehr Celine, Mina Hepsen und Flammenblut macht, aber für eine Vorgeschichte deutlich zu lang ist und für einen ersten Teil einfach zu schwach ist, wenn es um die Handlung geht. Trotzdem konnte Mina Hepsen mit tollen Charakteren, einer wahnsinnig spannenden Grundidee und einem tollen Schreibstil, der flüssig zu lesen ist, überzeugen.
Fazit/Wertung Tolle Idee, sympathische Protagonisten, toller Schreibstil, furchtbares Setting, einige Logikfehler und eine Handlung, die für einen ersten Teil definitiv zu schwach ist. Trotzdem bin ich wahnsinnig gespannt auf den zweiten Teil der Reihe, in dem die Geschichte dann wohl einiges an Fahrt aufnehmen wird. "Im Zeichen des Schicksals" ist wohl eher als Vorgeschichte bzw. sehr lange Einleitung anzusehen.
Äußeres Erscheinungsbild: Das Mädchen auf dem Cover ist auswechselbar, aber es gefällt mir trotzdem ganz gut. Es sind die Flammensymbole, die es interessant machen und Bezug zum Titel nehmen. Titel und Untertitel geben sehr gut den Inhalt des Buches wieder und der Titel wird sogar namentlich im Buch genannt.
Eigene Meinung: Die Idee hat mich sofort angesprochen, denn das Thema Tarotkarten habe ich so noch nie in Büchern verarbeitet gesehen. Ich glaube zwar selber nicht an deren Kraft, aber ich finde sie einfach faszinierend. Auch die dann vorkommenden Gegenspieler habe ich selber so noch nicht in Bücher gehabt, denn sie sind böse. Sie haben mich ein bisschen an deren Pendant in Supernatural erinnert.
Die Handlung sagte mir die ganze Zeit über sehr zu. Ich mag es Waisen auf ihrem Weg zu verfolgen und neue Orte kennenzulernen. Auch finde ich den Autounfall sehr gut in die Geschichte integriert und ich war die ganze Zeit über sehr gespannt, was noch so passiert. Leider hat es sehr lange so vor sich hin geplätschert und der große Knall/Konflikt/Geheimnis stand lange aus. Sämtliche Verbindungen fehlten bis zum Ende und ich war die ganze Zeit gespannt. Ich habe leider auf einen großen Spannungsteils gehofft, der aber leider etwas untergegangen ist. Mit der Zeit wird alles vertrackter. Ich war manchmal wirklich sehr verwirrt. Da dachte ich hier und da mal ich hätte durchschaut wurde ich gleich wieder durcheinandergebracht.Ich finde es gut, dass die ... nicht im Klappentext erwähnt werden, so war ich überrascht, als sie gleich im Prolog einen Auftritt hatten, denn böse ... finde ich faszinierender als gute. Vor allem die Verbindung zwischen Ihnen und der Tarotkarten fand ich sehr clever und ich bin gespannt was ich noch so erwarten kann.
Den Schreibstil fand ich erstmal ein bisschen gewöhnungsbedürftig, da er doch sehr detailliert ist. Andererseits hat mir das auch sehr gut gefallen, denn ich habe gleich sehr viel zu der Prota und ihrem Leben erfahren. Besonders über die ganzen Hintergründe zu den Dschinns und den Karten habe ich mich gefreut. Außerdem ist er sehr bildhaft.
Die Figuren geben nie sonderlich viel von sich preis, aber das hat mich sehr neugierig gemacht haben. Sarah/Celine bleibt aufgrund ihrer Vergangenheit vor dem Waisenhaus immer sehr geheimnisvoll, doch sie scheint mir recht neugierig zu sein und wissbegierig. Aufgrund ihrer Erlebnisse fühle ich mit ihr, aber da sie doch recht taff ist, war es nie Mitleid. Sie kann sogar recht lebensfroh sein, doch hin und wieder wehrt sie sich zu wenig und nimmt zuviel einfach so hin. Celine denkt auch nicht immer nach und tut hier und da etwas sehr Dummes. Josh ist nicht so oberflächlich wie manch anderer reicher Schnösel und ihn plagen starke Schuldgefühle. Er ist mir sehr sympathisch und er kommt einfach sehr locker und offen rüber. Ian gefällt mir mit seiner dunklen, gewieften und humorvollen Art sogar besser als Josh, der selbst schon ein ziemlicher Schnuckel ist. Nebencharakter Melissa ist süß. Sie tut Celine gut. Ich hätte sie auch gerne als Freundin, so ein hyperaktives, lebenslustiges Mädchen kann jedermanns Dunkelheit verschwinden lassen.
Celine hat eindeutig Chemie mit Josh UND Ian, auf ein Love-Triangle hätte ich jedoch verzichten können. Zum Glück passieren alle Liebesdinge jedoch recht unterschwellig und ich hoffe, dass das in den nächsten 3 Bänden so bleibt und sich Celine zumindest entscheidet.
Das Ende kann mit unerwarteten Wendungen überraschen und ich hatte einige Ahhh-Erlebnisse.
Fazit: Das Buch hat sich ganz wunderbar lesen lassen und ich habe mich in die Charaktere und die Idee verliebt. Hier und da hätte ich mir weniger Klischee und High School Drama gewünscht und mehr Fantasyelemente und Vertiefung dieser. Dennoch bin ich sehr gespannt auf die Folgebände, denn es gibt noch einige offene Fragen und die Möglichkeit auf viele weitere wunderbare Erlebnisse.
Worum gehts? Als Waisenkind Celine in eine neue Familie kommt und von dieser schlecht behandelt wird, entdeckt sie besondere Fähigkeiten an sich. Sie kann in die Zukunft sehen und verfügt über Zukunftsvisionen. Als sie eines Tages von ihrer Pflegefamilie weggeht, trifft sie auf Josh. Er nimmt sie zu sich auf und Celine setzt alles daran um herauszufinden, was es mit diesem Josh auf sich hat....
Auszug aus dem Buch Seite 211 "Ich fuhrt mit den Fingern über die Zacken des Sterns. >>Das Hexagramm ist nicht auf das Judentum beschränkt. Man kann es auch in Moscheen finden, im Tibetischen Totenbuch, selbst in alten Tempeln der Jaina und der Hindus.<<"
Meinung: Gleich zu Beginn des Buches bemerkte ich den tollen, flüssigen und vorallem detaillierten Schreibstil. Mia Hepsen erklärte wirklich alles genau. Das gefiel mir sofort, denn man war sofort in der Geschichte drin und konnte sich diese sofort vorstellen. Es wurde auch der Sicht von Celine erzählt und auch die Spannung baute sich nach und nach auf. Ebenso gab es einige kleine mysteriöse Geheimnisse, welche nicht nur Celine entdecken wollte, sondern auch ich, als Leser. Nach einigen Seiten konnte ich das Buch dann einfach nicht mehr aus der Hand legen, rätselte mit und verschlang es regelrecht. Natürlich gab es auch eine kleine Lovestory, doch diese wurde nur nebenbei behandelt und so stand dem eigentlichen Hauptthema des Buches nichts mehr im Wege. Was ich ebenfalls sehr positiv fand, war dass in der Geschichte ein Dschinn auftauchte. Es gibt wenige Bücher, die ich bisher gelesen hatte und welche ebenso über diese Wesen handelten. Es gab jedoch noch eine kleine Besonderheit in dem Buch. Neben jedem Kapitel sah man Tarotkarten, welche mit dem Titel des jeweiligen Kapitels identisch waren. Das gefiel mir gut und war in meinen Augen eine tolle Idee. Das Cover des Buches gefällt mir wirklich gut. Es zeigt vermutlich Celine und wurde mit wunderschönen gelben Mustern verziert. Ein Augenfang, wie ich finde.
Die Protagonistin Celine gefiel mir von Anfag an. Sie hatte eine schwere Kindheit doch war immer tapfer und bewies ihren Mut und ihr Können. Man merkte teilweise, wie stark sie doch war. Sie ließ sich nie unterkriegen. Auch ihre Gabe wusste sie sehr gut zu nutzen. Leider blieb jedoch aus, woher diese stammte. Ich hoffe, das wird in einen der weiteren Bücher dann erzählt. Josh hingegen mochte ich weniger. Er hatte nie eine eigene Meinung, war in meinen Augen nur ein Mitläufer und wirkte oft sehr unbeholfen. Ihm hätte ich das ein oder andere Mal gern an den Haaren gezogen und ihm die Leviten gelesen. Dann gab es noch Ian, den klugen Ian, welcher genau das Gegenteil von Josh war. Doch er umgibt ein großes Geheimnis und wirkte immer sehr mysteriös. Das machte den Charakter für mich aber umso interessanter. Im Großen und Ganzen kann gesagt werden, dass Mia Hepsen wundervolle und aussagekräftige Charaktere erschaffen hatte, die mir viel Freunde beim Lesen bereitet haben.
Fazit: Für mich war das Buch ein gelungener Auftakt zu einer neuen, tollen Mystery und Fantasyreihe für den jugendlichen Leser. Ich kann es Jedem, der dieses Genres mag, empfehlen und vergebe die folgende Wertung:
Celine hat eine besondere Gabe: Sie kann in die Zukunft sehen. Mithilfe ihrer Tarotkarten und durch Visionen erhält sie Einblicke in das, was sein wird. Dennoch war ihr Leben nicht leicht. Ihre ersten Jahre verbrachte sie im Waisenhaus, bevor sie in eine grausame Pflegefamilie kam, aus der sie nur mit Mühe entfliehen konnte. Seitdem lässt sie sich von ihren Visionen leiten, bis sie eine davon direkt in die Arme des attraktiven Josh Beaumont treibt. Das Schicksal hat sie zu ihm geführt, jetzt muss sie nur noch herausfinden, warum …
Charaktere
Celine ist eine starke Persönlichkeit. Obwohl sie im Leben bisher nichts positives erlebt hat, ist sie auf dem besten Weg eine Heldin zu werden. Aus ihrer Sicht tut sie viele Gute Dinge, die sie selbst nie erleben durfte. Und als sie sich aus den Fängen von Randy befreien konnte, hat sie es sich zur Aufgabe gemacht in Ihrer Freizeit auf die Jagd zu gehen. Eine Jagd, die sie anhand von Büchern bestreitet und nur dieses Infomaterial hat, da sie keinen Kontakt zu jemanden hat, der ich beistehen kann. Sie steht ziemlich alleine mit dem Problem da und trotzdem entscheidet sie sich immer wieder dafür, das andere Menschenleben zu schützen und zu retten. Diese Stärke macht sie zu einem Charakter, der leicht als älter gesehen wird, als sie wirklich ist. Und oftmals wird der Leser aufgrund eines kleinen Hinweises, wieder in die Realität von Celine zurück geholt.
Josh mag zwar der Schönling der Schule oder von ganz Wendell sein, aber er kommt doch ziemlich unbeholfen rüber. Selten hat er eine eigene Meinung und schließt sich gerne der Mehrheit an, so verwunderte es mich auch nicht das er natürlich mit dem schönsten Mädel der Schule zusammen war. Sehr vorhersehbar! Aber auch als er sich von ihr trennt und damit endlich etwas stärke zeigt, bleibt er eher der graue Mitläufer. Störte mich nun persönlich gar nicht, da ich mein Augenmerk schon auf jemanden anderen geworfen hatte:
Ian, auch ein neuer in der Stadt und sehr mysteriös. Er taucht auf, versprüht seinen Charme auf seine ganz persönliche Art und Weise und zack ist er wieder unter getaucht. Man spürt sofort, dass er eher der Bösewicht ist als das er auf der guten Seite zu finden ist. Aber gerade das lieben wir ja so an Ihnen. Trotz Ihrer dunklen Aura, sind sie sehr sympathisch und liebevoll. So auch hier.
Meinung
Mina Hepsen die Autorin als Pseudonym, schafft hier ein Imperium der Dschinn (Flammenblüter). Etwas neues entsteht hier und zieht den Leser in eine Geschichte wie er sie bisher wohl noch nicht gelesen hat. Einerseits sehr komplex, da sie nicht viel über sie verrät. Andererseits interessant und spannend. Man erfährt hier, gemeinsam mit der Protagonistin viel Neues, und gleichzeitig haben stehen wir gemeinsam mit Ihr im dunkeln und wissen nicht weiter! Eine interessante Weise den Leser zu bannen. Hinzu kommt eine kleine Liebesgeschichte wie viele Andere auch. Da die Autorin hier zu beidem kein konkretes Ende anvisiert hat, ist davon auszugehen das wir hier mehrere Teile bekommen in der Sie uns die Geschichte von Celine, Ian und den Flammenblütern erzählt. Wie viele Teile, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.
Zum Buch: „Flammenblut – Im Zeichen des Schicksals“ von Min Hepsen ist ein Fantasyroman, der am 20.01.2014 im Goldmann Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/344247981...
Klappentext: Celine hat eine besondere Gabe: Sie kann in die Zukunft sehen. Mithilfe ihrer Tarotkarten und durch Visionen erhält sie Einblicke in das, was sein wird. Dennoch war ihr Leben nicht leicht. Ihre ersten Jahre verbrachte sie im Waisenhaus, bevor sie in eine grausame Pflegefamilie kam, aus der sie nur mit Mühe entfliehen konnte. Seitdem lässt sie sich von ihren Visionen leiten, bis sie eine davon direkt in die Arme des attraktiven Josh Beaumont treibt. Das Schicksal hat sie zu ihm geführt, jetzt muss sie nur noch herausfinden, warum …
Die Story: Celine wächst in einem Waisenhaus und in einer Pflegefamilie auf, bis ihr Pflegevater sie bedroht. Sie flüchtet und entdeckt, dass sie immer wieder Visionen hat, von denen sie sich leiten lässt. Eines Tages führen ihre Visionen sie in eine kleine Stadt und sie trifft auf Josh, den sie bereits in einer ihrer Visionen gesehen hat… doch anders als sonst weiß sie nicht, wovor sie ihn beschützen soll, und ihr Leben wird ziemlich turbulent, bis sie erkennt, was ihre Vision ihr sagen wollte…
Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story wurde in der Ich-Form verfasst und ist in Kapitel unterteilt, die mit Namen von Tarotkarten überschrieben wurden.
Covergestaltung: Das Cover zeigt eine dunkelhaarige junge Frau von den Schultern aufwärts vor einem dunklen Hintergrund. Neben dem Hals der Frau steht der Autorenname und im Bereich der Schlüsselbeine der Titel des Buches.
Zum Autor: Mina Hepsen ist das Pseudonym der 1983 in Istanbul geborenen Hande Zapsu. Sie wuchs in München auf und zog im Alter von 10 Jahren mit ihren Eltern wieder in die Türkei. Sie studierte Politikwissenschaft und Philosophie an der Tufts University in Boston, USA. Nach ihrem Abschluss zog sie nach Miami und anschließend nach Edinburgh, Schottland. Nach einigen Kinderbüchern, begann sie mit der Veröffentlichung von »Unsterblich wie die Nacht« 2008 mit dem Schreiben von fantastischen Vampir-Romanen. Es folgten »Unsterblich wie ein Kuss« und »Unsterblich wie die Liebe« zwei Jahre später und Anfang 2011 ihr aktueller Roman »Unsterblich wie der Morgen« – alle im Goldmann Verlag. (Quelle: www.lovelybooks.de)
Meine Meinung: Dieser Fantasy-Roman hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen, und zusammen mit der Ich-Form führt dieses dazu, dass man sich hervorragend in der Story verlieren kann. Der Anfang ist dramatisch und erzeugt eine hohe Spannung, und auch wenn es danach erstmal etwas ruhiger vorangeht, so bleibt die Spannung doch hintergründig bestehen und ich war regelrecht von den geschehnissen gefesselt. Von mir bekommt dieses Buch 5 Sterne.
Durchaus ein auffallendes Cover, das in Kombination mit dem Klappentext neugierig machen kann. Schöne Ausarbeitung, die zum Griff ins Bücherregal animiert. :)
Mein Fazit:
Die Geschichte um Celine, ihre Tarotkarten und Dschinns wird in diesem ersten Band nur nach und nach interessant. Erzählt wird die Geschichte von Celine, sodass man ihre Empfindungen am ehesten wahrnehmen kann. Zwar versucht sie auch die Gefühle und Wünsche der anderen Charaktere aufzuzeigen, allerdings funktioniert das nicht immer so gut.
Die Schreibweise ist sehr angenehm, denn ich konnte mich tatsächlich in die Geschichte reinfühlen und die Umgebung und die Geschichte um Celine genau entdecken. Beim Lesen kommt man schnell voran und kann dennoch alles wahrnehmen.
Celine als Charakter ist schwierig zu bezeichnen. Irgendwie unscheinbar, stur, ruhig, aufopferungswürdig und manchmal auch etwas langsam und tollpatschig.
Sie ist nicht wirklich die geborene Hauptfigur die jedermann rettet und dennoch findet sie ihren Platz und wird zur Ritterin in der goldenen Rüstung. ^^
Ihre neue beste Freundin Melissa ist ein sehr angenehmer Charakter, auch wenn sie des öfteren mal in ihrer Welt der Mathematik abdriftet. Dennoch ist sie stets da, wenn Celine Ratschläge oder Hilfe braucht. Ich mag ihre offene, vertrauenserweckende und freundliche Art sehr gerne.
Die Herren der Schöpfung mit Namen Josh und Ian sind zwei total unterschiedliche Charaktere, welche ich aber beide sehr gerne mochte. Wobei Ian mir einen erwachseneren und standhafteren Charakter aufzeigte und Josh eher impulsiv und klammernd herüberkam. Sie waren so unterschiedlich und dennoch konnte man bei beiden eine Sympathie entwickeln. :)
Die Geschichte an sich ist im Ganzen eigentlich ganz gut durchdacht gewesen. Wir haben Celine kennengelernt, ihr bisheriges Leben und ihre Gabe, sowie ihre Aufgabe. Nur aus diesem Grund landet sie überhaupt bei Josh und dann geht es auch schon los. Leider gab es immer wieder Stellen, die sich sehr in die Länge gezogen haben. Sehr schade.
Doch gegen Ende wurde es dann nochmal kurzweilig ordentlich spannend.
Leider konnte es das Buch nicht zu 100% retten. Es war teilweise einfach zu ruhig gehalten, auch wenn man natürlich erst alles kennenlernen sollte. Manches mal wusste ich schon eher Bescheid und wollte nur, dass etwas passiert. Dennoch hat mich die Wendung am Schluss überrascht und nochmal gefesselt.
Ich würde der Geschichte von meinem Gefühl her derzeit 3 Sterne vergeben, bin aber dennoch nicht abgeneigt gegenüber den Folgebändern. Ich bin neugierig wer oder was Celine wirklich ist, wie es mit Josh und Ian weitergeht und natürlich wie sich die Gefahr weiterhin entwickelt. Bisher hat man noch nicht viel aufgezeigt bekommen,...nur Informationen bringen einen auch nicht immer weiter. Ich bin gespannt!
Lange, lange, lange hab ich gebraucht um mich einzufinden, aber dann war's echt gut. Celine ist ein Mädchen mit schwerem Schicksal. Ohne Eltern, aufgewachsen bei grausigen Pflegeeltern, die sie ständig anschrien und herumscheuchten. Irgendwann schafft sie es zu fliehen und wird auch noch von einem jungen Kerl angefahren. Von ihm hat sie allerdings Visionen und weiß, dass sie ihn beschützen muss. Vor ziemlich grusligen Geistwanderern. Sie wird bei ihm aufgenommen und erfährt zum ersten Mal Liebe und Freundschaft.
Das war wirklich ziemlich schön anzusehen. Man möchte Celine sehr gerne immer und immer wieder in den Arm nehmen und ihr sagen, was für ein toller Mensch sie ist. Dass sie dementsprechend nicht jedem blind und schnell vertraut und ihre Zeit braucht um eine Freundschaft einzugehen, ist verständlich und umgesetzt worden.
Zuerst fand ich das Buch ziemlich traurig, doch als sie von Josh aufgenommen wird, herrscht in der Schule das übliche und normale Tratschen und Lästern. Das Alltägliche eben. Das hat mir dann gut gefallen. Der Geistwanderer oder Dschinn hier genannt, den Celine ausfindig machen will, hält sich lange, lange im Verborgenen, und Celine verdächtigt immer mal wieder einige Mitschüler und Freunde. Man weiß bis ganz zum Schluss nicht, von wem der Dschinn Besitz ergriffen hat und rätselt mit. ;)
Man erfährt einiges über Dschinns, aber irgendwie auch nicht das richtige. Zumindest nichts, was dem Leser und Celine weiterhelfen könnten. Es hält die Spannung gut aufrecht. Auch in diesem Buch gibt es zwei junge Kerle, die mehr oder weniger um Celine kämpfen. Diese zwei könnten unterschiedlicher nicht sein und bringen den Leser gerne zum schmunzeln.
Das Buch hat sich ein bisschen in die Länge gezogen und man hätte es an einigen Szenen gut kürzen können. Manchmal kam Celine von ihrem Vorhaben ab und war einfach nur ein Schulmädchen. Bei diesen Szenen war der alltägliche Schultrott aktuell und die Aufgabe rückte etwas in den Hintergrund. Ich bin ja noch etwas unschlüssig, da man es, wenn man es so sieht, Celine schon gönnen würde, trotzdem streckte es das Buch und sorgte ein bisschen für Langeweile
Fazit
Alles in allem ist es ein gutes Buch. Es sticht nicht heraus, ist aber stellenweise lustig, traurig und auch etwas geheimnisvoll. Durch das Mitraten und die Unwissenheit über Dschinns bleibt die Spannung aufrecht, wird aber ebenfalls etwas geschluckt von zeitweise normalem Schulleben. 4/5 Punkte.
Mina Hepsen ist das Pseudonym einer jungen Autorin. Geboren 1983 in Istanbul, verbrachte sie ihre ersten zehn Lebensjahre in Deutschland und ist seitdem süchtig nach Brezeln. Dann kehrte sie mit ihren Eltern zurück in die Türkei, studierte später Politikwissenschaften und Philosophie in Boston, zog nach Miami, dann nach Edinburgh, wo sie eine Reihe von Kinderbüchern schrieb und einen Abschluss in "Creative Writing" machte. Zurzeit lebt sie in Edinburgh, Schottland.
Zum Inhalt:
Celine hat eine besondere Gabe, mit Hilfe ihrer Tarotkarten und Visionen kann sie in die Zukunft sehen. Sie sieht Dinge, die sein werden. Ihr Leben war bisher nicht leicht, ihre ersten Jahre hat sie im Waisenhaus verbracht und kam dann zu einer grausamen Pflegefamilie aus der sie nur mit Mühe fliehen konnte. Seit dem lässt sie sich von ihren Visionen leiten die sie direkt in die Arme von Josh Beaumont führen. Das Schicksal hat beide zusammengeführt, jetzt muß sie nur noch rausfinden: WARUM???
Meine Meinung:
Celine ist bewunderswert stark. Die Karten geben ihr Kraft und in ihnen sieht sie, nach einer schrecklichen Kindheit, ihre Freunde. Sie mußte sich schon sehr früh behaupten und auf eigenen Beinen stehen. Bewunderswert vom Autor beschrieben wie sie ihr Leben meistert. Ich habe regelrecht mit ihr mitgelitten. Die Menschen auf die sie Dank ihrer Visionen trifft, sind tolle Charaktere und wunderbar ausgearbeitet. Josh ist süß, nett, hilfsbereit (manchmal etwas zu sehr) und natürlich gut aussehend aber er kommt nicht kitschig rüber. Die Geschichte zieht sich in der Mitte etwas und verliert zeitweise an Spannung. Wer der Geschichte wieder Pepp gibt ist Ian. Der mysteriöse, geheimnisvolle Ian, war mein Lieblingschara hier. Er ist immer zur Stelle wenn Celine Hilfe benötigt oder mal nicht weiter weiß. Dabei hat er einen sehr sarkastischen Humor, den ich einfach nur klasse fand. Gegen den selbst Josh, auf mich manchmal etwas langweilig wirkte. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt mit dem Lesen gut voran. Etwas mehr Spannung hätte der Geschichte allerdings gut getan, da einige Szenen doch sehr vorhersehbar waren. Was ist noch gut fand, daß das Waisenhaus als Ort beschrieben wurde, in dem Celine sich relativ wohl fühlte und nicht als Schreckensort.
Cover:
Schönes Cover mit dunklen Farben die gut zu der Geschichte passen.
Fazit:
Der Grundgedanke der Geschichte gefällt mir sehr gut, es hat sich auch gut lesen lassen. Aber für den zweiten Teil würde ich mir mehr Spannung wünschen. Die 3 Sterne wirklich nur, weil es zu vorhersehbar war was als nächstes passiert
Das Schicksal hat sie zueinander geführt und damit in größte Gefahr gebracht. Wird ihre magische Gabe sie schützen können? Celine hat eine besondere Gabe: Sie kann in die Zukunft sehen. Mithilfe ihrer Tarotkarten und durch Visionen erhält sie Einblicke in das, was sein wird. Dennoch war ihr Leben nicht leicht. Ihre ersten Jahre verbrachte sie im Waisenhaus, bevor sie in eine grausame Pflegefamilie kam, aus der sie nur mit Mühe entfliehen konnte. Seitdem lässt sie sich von ihren Visionen leiten, bis sie eine davon direkt in die Arme des attraktiven Josh Beaumont treibt. Das Schicksal hat sie zu ihm geführt, jetzt muss sie nur noch herausfinden, warum…
Meine Meinung:
In diesem 411 Seiten langen ersten Band ihrer neuen Reihe webt Mina Hepsen eine Geschichte mit sehr spannenden Charakteren und vielen offenen Fragen, die aus der Sicht der siebzehnjährigen Celine erzählt wird. Die junge Frau hat ihre besonderen Fähigkeiten, die immer wieder ungewollt Visionen hervorrufen, und sie folgt diesen auch, denn oftmals muss jemand gerettet werden. Doch dazu muss sie Dinge vorgeben, Dinge, die ihr immer schwerer fallen, je schuldiger sie sich fühlt. Denn sie belügt die Menschen, die sie immer lieber gewinnt...
Die Reihe heißt "Flammenblut", weil sie von Celine und magischen Geschöpfe erzählt, den Dschinn. Sie können Menschen besessen machen und noch Dinge darüber hinaus, die ich jetzt hier nicht erzählen möchte. Die einzige Möglichkeit, diese Wesen zu erkennen ist, deren Schwachstellen zu kennen und zu benutzen oder sie so wütend zu machen, dass ihre Augen gelb zu leuchten beginnen. Das Problem dabei ist nur: es könnte in jedem Menschen ein Dschinn stecken...
Ich habe ja schon im Dezember von Minas Schreibstil geschwärmt und wieder hatte ihre Geschichte mich total gepackt und "hineingezogen". Jetzt schwirrt mir der Kopf von offenen Fragen für den Folgeband, den ich am liebsten sofort in den Händen hätte: Wie lange kann Celine ihr Spiel noch weiterspielen? Was genau sind die Intentionen von Ian, einem ihrer Mitschüler? Warum bekommt gerade sie die Visionen? Und wird vielleicht ihr Hintergrund im Hinblick auf ihre richtigen Eltern noch weiter gelüftet?
Dafür, dass mich auch jetzt noch diese ganzen Fragen beschäftigen, hat das Buch in jedem Fall volle fünf Sterne verdient! Ich empfehle es all jenen, die gerne Fantasyreihen mit einem Schuss Romantik lesen und die damit leben können, dass so viele Fragen nach Band 1 noch offen bleiben!
Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar, das vom Goldmann Verlag zu Verfügung gestellt wurde.
Inhalt:
Celine ist ein junges Mädchen, dass im Heim aufgewachsen ist. Dort wurde sie gut behandelt und erlebte einen schöne Zeit, Bis sie in ihre neue Pflegefamilie kommt, die ihr das Leben zur Hölle machten, weil man sie wie einen Sklavin behandelte. Sie wurde gezwungen die ganze Hausarbeit zu erledigen, ohne zu jammern. Irgendwann meldet ihre Pflegemutter sie auch noch von der Schule ab, was für Celine, das schlimmste ist, da sie gern zur Schule geht. Als dann auch noch ihr Pflegevater sie schlägt versucht sie in der kurzen Zeit, die ihr in der Woche für sich blieb in einem Second - Hand Laden Bücher zu holen um etwas zu lesen und daraus etwas zu lernen. Eines Tages bekommt sie von der Verkäuferin Tarotkarten geschenkt und so ändert sich ihr ganzes Leben....
Cover:
Das Cover hat für mich etwas dunkles und mystisches, was mir sehr gut gefällt. Auch die zur Geschichte passenden gelb - orangen Flammen und das hübsche Mädchen, stechen einem sofort ins Auge.
Meine Meinung:
Die Autorin Mina Hepsen hat mit dem Buch etwas tolles erschaffen, was mich sofort in diese abenteuerliche Reise über übernatürliche Wesen gezogen hat.
Der Schreibstil war sehr locker und leicht zu lesen, auch die Kreativität und die Spannung fehlte keinesfalls. Ich konnte mich gleich zu Beginn in die tolle Story einfinden und hab dieses Buch innerhalb von drei Tagen gelesen. Es war so spannend und fesselnd, dass ich es überall mit hingenommen hab. Zur Arbeit um in den Pausen zu lesen, an den See, zum Arzt usw.
Die Charaktere gefielen mir sehr gut, vorallem Celine, die für mich eine sehr starke Persönlichkeit hatte, durch das was sie alles erlebt hat. Trotzdem verlor sie nie ihr freundliches und fröhliches Gemüt. Aber auch Josh und Ian haben mir von Anhieb gefallen, auch wenn sie beide komplett verschieden sind. Josh ist eher ein Gentleman, der alles für eine Frau tun würde. Ian ist ein charmanter, aber auch rätselhafter und geheimnisvoller Charakter.
Was mich leider ein wenig enttäuscht hat, war das Ende. So viele Fragen wurden offen gelassen, obwohl man gerne wissen würde wie es weiter geht. Deshalb 1 Punkt Abzug.
Fazit:
Dennoch alles in allem ein sehr toller spannender Fantasy - Roman mit super Charakteren, einem tollen Schreibstil und einer super Geschichte.
Ich fand die Idee hinter diesem Buch extrem ansprechend und war schon gespannt auf die Umsetzung. Sarah ist ein sehr starker Charakter, da sie schon früh lernen musst auf sich selbst acht zu geben. Sie ist als Kind vor einem Waisenhaus ausgesetzt worden und musste sich mit boshaften Pflegeeltern herumschlagen. Dort entdeckt sie auch ihre Begabung, mit Tarotkarten, die Zukunft vorher zu sagen. Auch wenn sie selbst nicht der Meinung ist, dass ihre Gabe heldenhaft ist, begibt sie sich immer wieder in Gefahr um anderen zu helfen.
Während ich Anfang und Ende des Buches wirklich gelungen und spannend fand, war der Mittelteil mir allerdings viel zu „Liebesromanmäßig“. Die eigentliche Geschichte um Tarotkarten und Dschinns rückt fast komplett in den Hintergrund und es dreht sich, bis auf ein paar einzelne Visionen die allerdings eher im Sande verlaufen, nur um Josh, Ian und Celine in ihrer Dreiecksbeziehung und die üblichen Highschool-Zickereien. Erst die letzten paar Seite haben mich dann wieder gefesselt. Und lassen mich auf eine spannendere und aufschlussreichere Fortsetzung hoffen.
Das Buch wirft Fragen um Fragen auf, von denen keine wirklich beantwortet wird. Warum hat Celine diese Visionen? Warum wurde sie vor dem Waisenhaus ausgesetzt? Warum vertraut sie zwei mehr oder weniger wildfremden Menschen all ihre Geheimnisse und ihr Leben an? Und warum bloß scheint sich Celine keine einzige dieser Fragen zu stellen?
Celine hat es nicht leicht im Leben. Geflohen von ihrer Pflegefamilie, lebt sie seitdem allein.Dank ihren Tarotkarten kann sie die Zukunft sehen. Als Sie Josh Beamont beschützen soll wird alles anders. Kopflos zieht sie los um ihn zu retten, doch so einfach wird das nicht.
Mina Hepsen letzte Reihe habe ich verschlungen, deshalb konnte ich vor diesem Buch nicht halt machen. Natürlich wurde ich nicht enttäuscht, voller Spannung, Wendungen, Gefühlen und Action. Celine tat mir wirklich leid, anderseits hatte ich auch Respekt vor ihr. Sie hat einfach nicht auf gegeben. Ich habe ihr immer wieder die Daumen gedrückt und gehofft das sie es endlich besser hat. Dann schicken sie die Tarotkarte zu Josh und sie betritt eine andere Welt. Voller Magie, tiefen Gefühlen und Spannung zog mich in den Bann und ich konnte und wollte das Buch nicht aus der Hand legen.