Was wäre, wenn der Vatikan nicht vom Papst regiert würde – sondern von einer Organisation, die nicht gewählt wird, nicht hinterfragt werden kann und nicht sichtbar ist?
Seit Jahrzehnten ranken sich Mythen um das Opus Disziplin, Elitedenken, Gehorsam bis zur Selbstaufgabe. Bestseller-Autoren und Hollywood haben daraus Legenden gemacht. Doch was, wenn die Wahrheit nicht nur dunkler ist – sondern real? Was, wenn Opus Dei keine Erfindung für Thriller ist, sondern eine strukturierte Parallelmacht im Herzen der katholischen Kirche?
Investigativ, literarisch und gnadenlos präzise folgt Josh Levine den Spuren einer Organisation, die keine Öffentlichkeit braucht, um Einfluss zu nehmen – auf Päpste, Gesetze, Karrieren, Medien. Mit szenischen Einblicken, internen Mechanismen und erschreckender Klarheit enthüllt dieses Buch, wie sich ein modernes Machtgeflecht als religiöse Disziplin tarnt – und wie es still eine neue Kirche formt.
Keine Theorie. Kein Skandalbuch. Sondern eine schonungslose Nahaufnahme. Wer Opus Dei verstehen will, sollte dieses Buch lesen. Wer es gelesen hat, wird die Kirche nie wieder mit denselben Augen sehen.
Über den Autor
Josh Levine beschäftigt sich seit vielen Jahren als Historiker mit den Grenzbereichen zwischen Geschichte, Psychologie und Macht. Als Autor und Analyst interessiert er sich nicht nur für das, was war – sondern für das, was sich wiederholt. Seine Arbeit bewegt sich zwischen rationaler Forschung und dem Instinkt für verborgene Muster.