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Jan de Fries #12

Seemannsgrab für Norderney (Jan de Fries 12)

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Eine Leiche im Hafenbecken mit seiner Visitenkarte – ein neuer Fall für Jan de Fries. Von BILD-Bestsellerautor Dirk Trost

Als im Hafen von Norddeich eine Leiche aus dem Hafenbecken gefischt wird, findet die morgendliche Kutterfahrt des ehemaligen Strafverteidigers Jan de Fries ein jähes Ende. Hauptkommissarin Doro Oldenburg ruft ihn zu Hilfe, denn die Todesumstände sind mysteriös – und dass eine von Jans Visitenkarten bei dem Toten gefunden wurde, wirft Fragen auf.

Als kurz darauf ein zweites Opfer am Strand von Norderney entdeckt wird, führen die Ermittlungen zu einem Filmset, an dem ein historisches Drama gedreht wird. Jan schmuggelt sich als Komparse bei den Dreharbeiten ein und findet sich bald auf einem unheimlichen Inselfriedhof wieder.

In einem Wettlauf gegen die Zeit und inmitten eines aufziehenden Orkans versucht der Ex-Anwalt einen weiteren Mord zu verhindern. Doch möglicherweise ist ein frisch ausgehobenes Grab bereits für ihn selbst bestimmt …

351 pages, Kindle Edition

Published September 30, 2025

2 people want to read

About the author

Dirk Trost

22 books21 followers
Author Dirk Trost was born in Duisburg in 1957. Even as a young boy he spent his summer holidays in East Frisia, browsing the adventure stories of Enid Blyton, Erich Kaestner and – on long winter evenings – the “forbidden” mystery books of his grandfather, who thought they were securely hidden in the back of the closet. What could be a more logical result than writing his own adventure story – or, even better, his own whodunit? It took 50 years until this childhood dream came true with the story of the former defense attorney Jan de Fries.

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Community Reviews

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565 reviews3 followers
December 26, 2025
Undercover als Komparse unterwegs

Buchmeinung zu Dirk Trost – »Seemannsgrab für Norderney«

»Seemannsgrab für Norderney« ist ein Kriminalroman von Dirk Trost, der 2025 bei Edition M erschienen ist. Dies ist der zwölfte Fall für den Anwalt Jan de Fries.

Zum Autor:
Schon als kleiner Junge verbrachte Dirk Trost seine Sommerferien regelmäßig in Ostfriesland. Er schmökerte den Sommer über in den Abenteuergeschichten von Enid Blyton und Erich Kästner und an langen Winterabenden in den »verbotenen« Krimis seines Großvaters, die ganz hinten im Kleiderschrank versteckt waren. Was lag da näher, als selbst Kriminalromane zu schreiben? Es sollte 50 Jahre dauern, bis sich dieser Kindheitstraum erfüllte.

Zum Inhalt:
Jan de Fries wird zu einem Leichenfund im Hafen von Norddeich gerufen, weil seine Visitenkarte beider Leiche gefunden wurde. Ein weiterer Leichenfund führt ihn nach Norderney, wo er sich entschließt, eine Komparsenrolle in einem Historiendrama zu übernehmen.

Meine Meinung:
Anwalt Jan de Fries und Hauptkommissarin Doro Oldenburg arbeiten in diesem Fall harmonisch zusammen. Beide wirken sympathisch und können sich ihrer Haut wehren. Allerdings könnten beide Charaktere die ein oder andere Ecke oder Kante vertragen. Nordseeatmosphäre und Inselflair gibt es reichlich. Die Informationen zum Filmdreh mit all den Beteiligten fand ich interessant. Fast ausschließlich wird die Geschichte aus der Perspektive Jans erzählt, der hartnäckig Licht ins Dunkle zu bringen versucht und dabei einigen Geheimnissen auf die Spur kommt. Auch wenn die Spannung erst spät auf Touren kommt war dies kein Manko, da mich die Geschichte auch so gefesselt hat. Im Rahmen des gelungenen Showdowns wird Jan aus einer aussichtslosen Lage gerettet. Die Auflösung ist nachvollziehbar und vollständig. Der Schreibstil ist mit Humor durchsetzt und leicht verdaulich. Insgesamt habe ich mich sehr gut unterhalten.

Fazit:
Ein atmosphärisch starker Kriminalroman mit zwei sympathischen Hauptfiguren fast ohne Ecken und Kanten. Ich wurde sehr gut unterhalten und bewerte den Titel mit vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung aus.
Profile Image for Petra.
335 reviews1 follower
November 21, 2025
Im Norddeicher Hafenbecken wird durch Zufall eine Leiche entdeckt, und da man bei dem Toten eine Visitenkarte Jan de Fries‘ findet, zieht Hauptkommissarin Doro Oldenburg den Anwalt hinzu, dieser kann den Toten aber nicht identifizieren. Noch während die Untersuchungen des Fundortes laufen, wird eine weitere Leiche vor Norderney gemeldet, dieses Mal ist es ganz eindeutig Mord. Jan, der mit nach Norderney gefahren ist, wird dort sehr offensiv als Komparse für einen Film angeheuert, was sich letztlich als gut für die Ermittlung herausstellt.

Der Roman ist der bereits der zwölfte Band der Reihe um Jan de Fries, ich selbst habe zwar noch nicht alle, aber doch schon einige davon gelesen. Sie spielen alle entlang der Nordseeküste, dieses Mal zum größten Teil auf Norderney. Dass dort gerade ein historischer Film gedreht wird, macht die Geschichte zusätzlich interessant. Dirk Trost hat selbst als Komparse bei einem solchen Film mitgewirkt, so dass er auch ein bisschen aus dem Nähkästchen erzählen kann. Der Film und die an ihm Mitwirkenden spielen eine große Rolle, so dass schnell klar wird, dass der Täter/die Täterin in diesem Umfeld zu finden sein könnte.

Dieses Setting hat mir, trotzdem es die Örtlichkeiten sehr begrenzt, gut gefallen. Norderney spielt dabei zwar auch ein Rolle, allerdings eine eher unspezifische, da man auf Grund des recht schlechten Wetters und der Filmsituation nur relativ wenig über die Besonderheiten der Insel erfährt.

Leider fand ich Jan de Fries in diesem Roman unsympathischer als sonst, was auch daran liegen könnte, dass seine Neugierde in diesem sehr begrenzten Rahmen besonders unangenehm wirkt. Und natürlich muss er sich auch wieder selbst in Gefahr bringen, das ist zwar ein Merkmal jedes Bandes der Reihe, aber auch das wirkt auf mich dieses Mal noch aufgesetzter als bei manchem der anderen Bände. Dazu kommt noch, dass mir solche Situationen in Krimis, vor allem in Reihen, nur noch ein müdes Gähnen entlocken. Gibt es wirklich Krimikenner:innen, die das mögen, womöglich sogar spannend finden? Ich finde es inzwischen so viel besser, wenn Autor:innen auch einmal darauf verzichten, speziell eben in Reihen, wo eigentlich klar ist, dass bestimmte Personen safe sind. Ich möchte das einfach nicht mehr in fast jedem Krimi lesen müssen, zumal es sehr selten ist, dass es nicht aufgesetzt wirkt.

Auch die Auflösung konnte mich, auch wenn sie nicht unlogisch ist, nur bedingt überzeugen, da habe ich, auch in dieser Reihe, schon bessere gelesen. Ein Pluspunkt für mich, sind die Personen und der Hund aus Jans Umfeld, die hier alle mehr oder weniger Einfluss auf das Geschehen haben, manchmal leider auch ein bisschen zu sehr zur rechten Zeit am rechten Ort sind.

Obwohl ich es mag, dass hier ein Filmdreh mit im Mittelpunkt steht, hat das sehr begrenzte Setting dem Roman leider nicht gut getan, auch weil die Eigenarten des Protagonisten hier eher unangenehm wirken. Auch die Auflösung hat mir nicht so richtig gefallen. Punkten kann vor allem wieder das Umfeld des Protagonisten.
96 reviews
November 9, 2025
Ein Anwalt als Ermittler


Für mich ist es das erste Buch aus dieser Reihe. Trotzdem hatte ich keine Probleme mich mit den Hauptpersonen im Buch zurechtzufinden. Jan ist auf jeden Fall nicht der „Prototyp“-Anwalt, welchen man sich häufig vorstellt. Er ist bodenständig, naturverbunden, klug, intuitiv und mutig.

Als innerhalt kürzester Zeit zwei Leichen auftauchen, taucht Jan in das Leben am Filmset ein. Er wird als Komparse angeheuert und hat so den kurzen Weg zu Gerüchten, versteckten Wahrheiten, zu den Schauspielern, Crewmitgliedern und den anderen Komparsen.

Ich fand die Sichtweise aus Jans Blickwinkel sehr interessant. Nach und nach bekam er immer wieder Infos und doch musste man bis zum grandiosen Showdown warten, um die Hintergründe klar zu sehen.

Das Buch macht Lust auf die See. Es beschreibt das raue Klima, die Naturgewalten, die wunderschöne Landschaft, die ruhige und besonnene Art der Einheimischen.

Fazit: Ein verzwickter Fall mit einigen überraschenden Wendungen.


Ich habe das Buch auf Lovelybooks als Rezensionsexemplar erhalten!!!
Profile Image for Christina.
41 reviews
November 26, 2025
stellenweise erlebt man Jan reflektierter denn je...und auch nicht so draufgängerisch. Dennoch konnte mich die Story nur so halbwegs vom Hocker reißen. Besonders weil die Erklärungen sich nicht so recht aus der Geschichte ergeben haben. Es war mehr wie die ??? Folgen in denen Justus am ende den Erklärbär macht... Irgendwie ist für mich die Luft raus hier.

Und so manche Andeutungen bezüglich zukünftiger Entwicklungen bei den Charakteren... passen nicht und sind eher unglaubwürdig
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