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Rom, Blicke

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Octobre 1972 - janvier 1973 : Holf Dieter Brinkmann (1940-1975) sjourne Rome, la Villa Massimo, pendant allemand de la Villa Mdicis. Il en revient avec trois cahiers dans lesquels il a engrang ses impressions, sa correspondance amicale ou pas, les lettres envoyes Maleen, sa compagne. Il y consigne son voyage, la dcouverte de cet endroit destin la " cration " artistique, ses dmls avec les occupants, ses rencontres avec les autochtones, ses lectures, les difficults matrielles constantes, ses interrogations multiples. Il prend des photos, ralise des collages, dambule dans Rome, cette ville de vestiges qui impose son pass alors qu'en lui vocifrent colre et dsolation. Avec une imptuosit gnreuse et hirsute de rebelle misanthrope, Brinkmann livre dans Rome, Regards sa pense au travail et son combat avec les mots pour faire exploser la langue de l'intrieur. Chronique des jours Rome et chez les hommes, ces regards collages arrivent enfin jusqu' nous.

448 pages, Paperback

First published January 1, 1979

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Displaying 1 of 1 review
Profile Image for Susi Sni.
44 reviews11 followers
January 25, 2014
"Rom, Blicke" ist eine Sammlung von tagebuchartigen Briefen, Postkarten, Notizen, Fotos, Stadtplänen und Ähnlichem, die Rolf Dieter Brinkmanns Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom collagenartig dokumentieren. In sprunghaftem assoziativen Stil beschreibt Brinkmann bis ins kleinste Detail seine Beobachtungen von Straßenzügen, Leuten und den alltäglichsten Erledigungen sowie damit verbundene Assoziationen und Gedankengänge. Dabei nimmt er seine Umgebung vor Allem als Abbild von Verfall, Leb- und Sinnlosigkeit wahr und ist verdrossen von der modernen Zivilisation.
Sicherlich kann man diesem Buch unter bestimmten Perspektiven einiges abgewinnen: über Wahrnehmung und Darstellung der Wirklichkeit zwischen Fragmenten und Ganzem, über die Stadt als Ballungsort von Zivilisation und vieles mehr. Ohne mit einer bestimmten Fragestellung an das Buch heranzugehen, hat mir allerdings weniger Erkenntnisgewinn gebracht als Ausdauer und Nerven gekostet. Die meiste Zeit rotzt Brinkmann über Alle_s ab und legt dabei eine Menschen- und insbesondere Frauenfeindlichkeit an den Tag, die mir ihn und die Lektüre mehr als unsympatisch gemacht haben.
Ein großer Pluspunkt, der den zusätzlichen Stern verdient hat, ist allerdings die wunderbar gestaltete Ausgabe. Nicht nur das DinA-4 Format entspricht Brinkmanns Heften, sondern auch die Einbindung der Fotos, Postkarten, Notizen, beschrifteten Stadtpläne und weiterem Material ist wirklich gut und ergänzt den Text ausgezeichnet.
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