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Von der Unheimlichkeit der Welt: Denken mit Hannah Arendt

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In seinem ideengeschichtlichen Porträt entlang ihrer wichtigsten Werke bringt uns Matthias Bormuth das Denken Hannah Arendts im Spiegel unserer Gegenwart ganz nah. Er bietet eine Lektüreanleitung und zugleich eine Anleitung zum Selberdenken. Dabei folgt er Arendts Lebensspuren, von ihren Anfängen in der deutschen Existenzphilosophie über die politische Wende 1933, ihr zionistisches Engagement im Pariser Exil und ihre Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus an ihrem Alter Ego Rahel Varnhagen bis hin zu ihrer Zeit in New York. Ab 1941 lanciert sie als Public Intellectual ihre Sozialphilosophie, die seit Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft die internationale Debatte prägt, und löst als kritische Journalistin mit Eichmann in Jerusalem eine weltweite Kontroverse um gedankenloses Handeln und gesellschaftliche Verantwortung aus. Ihr leidenschaftliches Nachdenken schafft eine »Signatur der Pluralität«, die im einzelnen Menschen beginnt und sich im Dialog mit anderen weiter entfaltet.

Ergriffen von der Unheimlichkeit der Welt, will Hannah Arendt deren totalitäre und technologische Versuchungen begreifen. So begegnet sie ihrer Zeit mit einem Denken der Freiheit, das auch fünfzig Jahre nach ihrem Tod aktueller ist denn je. Hannah Arendt, so zeigt Matthias Bormuth anhand ihrer Werke, ist die sokratische Denkerin der Nur der Mensch, der für sich sein kann, ist auch fähig, der Welt zu begegnen. 

174 pages, Kindle Edition

Published October 30, 2025

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Profile Image for Nora.
25 reviews1 follower
December 18, 2025
in zehn kapiteln werden zentrale werke und konzepte von hannah arendt erläutert. obwohl das buch biografische notizen enthält, fokussiert es sich (glücklicherweise) nicht auf die chronologie eines lebens, sondern des freien denkens. schmerzhaft habe ich in der lektüre nochmals von der liebesaffäre zwischen arendt und heidegger gelesen (es ist fast nicht zum aushalten, wie arendt von dieser beziehung immer wieder korrumpiert wird und dadurch ihre kritik am nazi-opportunisten heidegger zurückhält). konzepte wie "weltverlorenheit" lesen sich heute aktueller denn je. ich hätte mir noch mehr zu ihrer literarischen methode, sich durch erzählungen der geschichtlichkeit anzunähern gewünscht. ihre texte zu kafka, conrad und heine werden leider nur in einzelnen sätzen erwähnt.
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