Ein Empfehlungsschreiben der Götter hat sich Percy bereits hart erkämpft - doch zwei weitere fehlen noch, um mit Annabeth aufs College in Neu-Rom gehen zu können. Diesmal ist es Hekate, die ihm einen Auftrag die Göttin der Magie und Wächterin der Tore zwischen den Welten. Percy und seine Freunde müssen in Hekates verzauberter Villa mitten in Manhattan eine Woche auf ihre Haustiere aufpassen. Das klingt erst mal einfach - würde es sich nicht um einen leibhaftigen Höllenhund und eine mit einem Fluch belegte Iltisdame handeln! Natürlich entwischen ihnen beide Kreaturen schon am ersten Tag und ein wildes Abenteuer beginnt. Um die Situation zu retten, müssen sogar Tote wiederauferstehen ...
Ja, so kann man das wohl ganz gut ausdrücken, mit was sich "Der Zorn der dreifachen Göttin" beschäftigt. Kindisches Erwachsenwerden. Es geht wieder um ein Empfehlungsschreiben, damit Percy auf das Collage in Neu-Rom gehen kann. Diesmal bei Hekate zu Hause. Ich finde es immer wieder sehr einfallsreich von Riordan, wie er sich doch dem blutrünstigen griechischen Mythos annähert, so dass er für Kinder und Jugendliche zugänglich ist. Gleichzeitig bewahrt er aber auch immer genau diese gewalttätige Blutrünstigkeit, getarnt in humoristischer Sprache, leichter verdauliche Handlung und doch mit dem Beinehalt einer gewissen Ernsthaftigkeit. Und dieses Mal sind Hunde drin, nimm mein Geld Riordan, ich kauf das Buch. Ne, mal im Ernst, das Buch spricht irgendwo mein inneres Kind, meinen inneren Jugendlichen und mein inneres Erwachsenen-Ich an. So conecte ich mich mit der Welt von Riordan und Percy. Ich freue mich schon auf den nächsten Band. Vielleicht werde ich dann auch etwas erwachsener.