Charlie ist fünfzehn und vermisst ihren Vater, besonders seit ihre Mutter wieder einen Mann hat. Und als ob das nicht genug wäre, hat ihre beste Freundin gerade den Jungen geküsst, in den Charlie verknallt ist. Seitdem hat es den Anschein, als befinde sich zwischen ihr und der Welt eine Glasscheibe. Und dann kommt Pommes, der eigentlich Kornelius heißt und der aus der Glasscheibe ein Autofenster macht, das man runterkurbeln und durch das Charlie ihre Hand endlich wieder in den Himmel strecken kann.
Das ist jetzt eine krasse Aussage – aber niemand schreibt berührender, sanfter und melancholischer als Julia Engelmann. Ich habe mich in ihre wunderschöne Sprache, in Charlie und all ihre tiefen Gedanken verloren und mich von der Geschichte tragen lassen. Ich bin jedem Wort, jedem Satz und jeder Seite so dankbar – denn was für ein Geschenk ist es, dieses Buch lesen zu dürfen? 😭✨
„Himmel ohne Ende“ fühlt sich an wie eine warme Umarmung von Mama, das Lieblingsessen von Oma, eine heiße Dusche nach einem Regenschauer, der Geruch von Sonnenmilch, den Comfort-Movie (bei mir CMBYN) zum hundertsten Mal schauen.
„Himmel ohne Ende“ ist wie nach Hause kommen: Zur Familie, zu Freunden, zu sich selbst – zum Leben. ❤️🩹
ich wusste schon auf den ersten 22 seiten das dieses buch das beste ist das ich dieses jahr gelesen habe und ich sollte recht behalten. bin komplett verliebt
Dieser Roman hat mich so in meine Teenagerzeit zurückgeworfen. Ich war nicht wie Charlie, aber irgendwo sind wir alle wie sie gewesen. Identitätskrisen, Träume und Wünsche, sich verschiebende soziale Gefüge, Unabhängigkeitsstreben sowie Nähe- und Geltungsbedürfnis prägen diese Zeit. Teenage Angst. Und ist es am Ende so schlimm gekommen, wie man es sich immer ausgemalt hat?
Ein wirklich bewegender Roman....die 15jährige Charlie kämpft mit sich und ihrer Welt....Ein intensives Szenestück der Gefühlswelt einer Heranwachsenden...!
Punktabzug für den etwas lahmen Anfang....irgendwie kam ich nicht so wirklich in die Story....
Julia Engelmann hat mit diesem Roman eine reichlich unspektakuläre Coming-of-age Geschichte geschrieben. Die 15-Jährige Charlie ist die Hauptfigur, aus deren Perspektive erzählt wird. Getrennte Eltern, neuer Freund der Mutter, Verlust der besten Freundin, sehnsüchtige heimliche Verliebtheit...das alles sind die alltäglichen Sorgen und Nöte der Protagonistin. Und natürlich, der ewige Versuch herauszufinden, wer zur Hölle man eigentlich ist und für wen man was ist und sein kann.
Trotz der relativ unoriginellen Grundidee ist Frau Engelmann ein sehr überzeugender Roman gelungen. Charlie ist sehr glaubhaft und nachvollziehbar beschrieben. Die Handlungsweisen der Charaktere sind durchgehend realistisch und durchdacht. Die Autorin schafft es, die Jugend so schrecklich und schwierig darzustellen, wie sie oftmals ist, ohne dabei außer acht zu lassen, wie viel Magie gleichermaßen in diesen Jahren steckt. Anerkennend anzumerken ist darüber hinaus noch, dass das Buch tatsächlich in keine einzige der offensichtlich darin lauernden Kitschfallen getappt ist.
Ich kann beim besten Willen keine negativen Kritikpunkte finden, daher verdiente volle Punktzahl von mir!
Charlie ist 15 und fühlt sich irgendwie verloren in der Welt. In der Schule ist sie eher eine Außenseiterin. Als sich dann auch noch ihre beste Freundin von ihr abwendet und ihre alleinerziehende Mutter einen neuen Partner kennenlernt, scheint alles zu zerbrechen. Doch mit dem Auftauchen von Pommes, der neu in ihre Klasse kommt, beginnt sich etwas zu verändern.
Was kommt heraus, wenn man eine Portion Coming-of-Age, eine Prise "Gilmore Girls" und jede Menge Millennial-Referenzen mischt? „Himmel ohne Ende“. Julia Engelmann fängt dieses typisch jugendliche Lebensgefühl ein – ein ständiges Schwanken zwischen Schwere und Schwerelosigkeit. Zugegeben, manchmal war’s mir etwas zu viel. Einige Wendungen waren für mich zu vorhersehbar (und nicht notwendig), manche Lebensweisheiten hätten gerne subtiler verpackt sein dürfen. Und doch hab ich es sehr gerne gelesen. Diese kleinen Details – Kurbelfenster, Soaps, iPods, Tagträumen im Bus oder die Lotto spielende Oma – geben dem Buch ein warmes, nostalgisches Gefühl. Und vor allem: Die wunderbare Freundschaft zwischen Charlie und Pommes, das Herzstück der Geschichte. Insgesamt ein empfehlenswerter Coming-of-Age-Roman – solide, berührend, stellenweise vielleicht ein wenig kitschig, aber mit Herz. Er erfindet das Genre nicht neu und hat das auch gar nicht nötig.
Charlie ist fünfzehn und hat sich in ihrem Leben eingerichtet, als alles anders wird: Die beste Freundin sucht sich eine andere, auch die Mutter hat einen neuen Partner, der Vater ist weg und plötzlich steht Charlie allein da – bis Kornelius, genannt Pommes, auftaucht und etwas Bewegung in Charlies Blick auf das Leben bringt.
Ich mag Coming-of-Age-Geschichten sehr, und auch Himmel ohne Ende habe ich grundsätzlich gerne gelesen. Julia Engelmann fängt das Gefühlschaos und die Unsicherheiten dieser Lebensphase oft treffend ein. Besonders die stillen Momente, in denen Charlies Traurigkeit und Sehnsucht spürbar werden, fand ich gelungen.
Allerdings konnte mich der Roman sprachlich nicht durchgehend überzeugen. Zwischen wirklich schönen, poetischen Bildern stehen immer wieder Sätze, die nach Kalenderweisheiten klingen, und das häufig wiederkehrende Wort „bescheuert“ (39-mal!) hat mich irgendwann eher gestört als authentisch gewirkt. Es fällt schwer, die Figuren wirklich als heutige Jugendliche zu sehen – oft klangen sie eher wie junge Erwachsene aus einer anderen Zeit.
Trotzdem hat mich die Geschichte am Ende berührt. Sie zeigt, wie schwer es sein kann, seinen Platz zu finden, und wie befreiend es ist, wenn plötzlich jemand da ist, der einen einfach sieht. Ein melancholisches, allerdings auch stellenweise bedrückendes Buch für Fans des Genres.
2.00 🌟 // ugh, lowkey bin ich SO froh dafür kein geld ausgegeben zu haben, weil girl what was that? ALL DIESE POSITIVEN REVIEWS MÜSSEN PAYOLA SEIN!?! stilistisch ähnlich schlecht wie caroline wahl aber mit starker schlagseite zu 2010er tumblr sprüchen (»Ihr Freund hat mir nach ihrem Tod eine Karte geschrieben. Da stand drin: Sie war wie das Meer. An ruhigen Tagen wunderschön. An unruhigen Tagen hat sie einem Angst gemacht. Und trotzdem wollte man immer in ihrer Nähe sein.«) und möchtegern-poesie. mit das einzig gute war, dass man den roman schnell weglesen konnte und er dementsprechend schnell vorüber war. der plot hat sich super gehetzt und an vielen stellen random angefühlt. handlungsstränge wurden aus heiterem himmel eröffnet und nie wieder aufgegriffen oder zu tode besprochen - dazwischen gab es wenig. sehr on the nose, sehr annoying. vor allem war auch schlimm, dass eine „heutige“ fünfzehnjährige porträtiert werden sollte, was julia engelmann als ü30 millenial nicht geschafft hat (M in millenial steht für misslungen). warum stand auf jeder seite CHECKTE oder KILLTE… girl?! ich habe wieder und wieder angst um die deutsche lesekultur und literaturlandschaft, weil das leider wieder jede bestsellerliste toppen wird. der blanke horror. und WARUM heisst kornelius POMMES, es ist nicht witzig es ist nicht liebenswürdig, es ist dumm. und das war noch mein liebster charakter. dass charlie so weinerlich und nervig war verstehe ich ja sogar, aber als ich 15 war hab ich auch meinen mund gehalten und niemandem meine #dunkelheit zum lesen vorgesetzt. 2 sterne NUR für kornelius und dafür, dass es dann doch noch ein wenig besser zu lesen war als 22 bahnen. eine schande für den diogenes verlag am ende des tages
Am Anfang war ich unsicher, aber dann hat mich das Buch doch noch gekriegt. Voll! Julia Engelmann kann mit Worten umgehen, wussten wir eh - aber sie kann es auch in Romanform.
Wer sich auf die Lebenswirklichkeit der 15-jährigen Protagonistin einlässt, auch sprachlich, den erwartet ein mitreißender und begeisternder, klassisch erzählter Coming-of-Age-Roman.
*2.5 Eigentlich null min Lesegschmack, aber mini Kollegin hät gfunde ich söll's lese will, sies guet findet und öpper im Buech Daria heisst und ja, so selbstverliebt bin ich scho, dass ich alles lies, wo min Name drin staht. Alles ih allem: Naja, isch halt en typische triviale Comic-of-age Roman Ich würs allne Fans vo Caroline Wahl, Mascha Unterlehberg oder Sara Gmuer empfehle also allne, wo sich gern i jüngere Figuren ineversetzet und bi emotionale Verwirrig vo Teenagers no mitfühle chönd. Drum han ich mich trotzdem öfters i de Hauptfigur wiedererkennt, will sie so zwei Jahr jünger isch als ich jetzt und sie sich mit Sache befasst, wo bi mir vor paar Jahr voll aktuell gsi sind. Drum han ich i gwüsse Moment scho chli chönne mitfühle aber ehrlich gseit, ich bi z’alt für das.
Fazit: Coming-of-age gschichte chönted mir eigentlich nöd egaler si drum bini nöd begeisteret. (aber immerhin hockt de Name Daria im Text)
4,5 ⭐️ Ein wunderschönes Buch, ich habe es so gern gelesen und konnte es kaum weglegen! Einerseits mochte ich die Sprache und den Schreibstil total und das wird denke ich allen gefallen, die generell die Texte von Julia Engelmann mögen. Ich habe ihre Art auf jeden Fall wiedererkannt. Da waren wieder so prägnante und toll formulierte Sätze dabei! Und andererseits hat mich die Geschichte sehr berührt. Ich mochte den Coming of Age Vibe, Jeansjacke, iPod, Kurbelfenster. Charlie und Pommes und Karl. Was für herrliche Charaktere. Die tiefen, verwirrenden, rastlosen Gedanken, das Grübeln. Ich konnte mich so gut hineinversetzen und mitfühlen. Auch erinnert an die eigene Jugendzeit. Diese Lebensphase mit all ihren Schwierigkeiten, aber auch der Magie, hat Julia Engelmann treffend eingefangen. Wie sich Charlies Stimmungen, ihr Selbst und ihr Leben über ein Jahr hinweg entwickeln, war wirklich schön mitzuerleben und durchaus auch realistisch. Einen halben Stern Abzug nur, weil es gegen Ende hin Stellen gab, bei denen die ein oder andere Lebensweisheit dann doch etwas subtiler oder ausgespart hätte sein können. Ansonsten wirklich bester Start ins neue Lesejahr :)
Über das Alter der Zielgruppe von Coming-of-Age-Romanen bin ich lange hinaus. Das bedeutet aber nicht, dass ich solche Bücher nicht gerne lese und ich sie nicht mag. Es ist sogar fast eher das Gegenteil: Ich habe nun den entsprechenden Abstand zu dieser Zeit, sehe alles mit den Augen einer Erwachsenen. Dennoch kann ich mich in vieles noch sehr gut hineinfühlen. So hat auch Himmel ohne Ende einiges in mir ausgelöst. Gerade Freundschaften, die (plötzlich oder langsam) auseinanderbrechen, sind ein Thema, mit dem ich - und vermutlich sehr viele andere auch - mich sehr gut identifizieren kann. Eine solche Freundschaft ist auch bei der fünfzehnjährigen Charlie gerade zu Brüche gegangen. Ihre bis dahin beste Freundin Kati hat jetzt andere Freunde und Charlie steht alleine da. Zuhause ist es auch nicht gerade einfach. Der Vater hat die Familie vor einigen Jahren verlassen, die Mutter hat seit kurzem einen neuen Freund, den Italiener, mit dem Charlie jedoch nicht sonderlich warm wird. Momentan ist ihr einziger Freund Markus, ihr Meerschweinchen. Doch dann taucht Pommes auf und das Jahr scheint auf einmal gar nicht mehr so schlimm zu werden. Himmel ohne Ende ist sehr gut lesbar geschrieben, ich bin nur so durch die Seiten gerauscht. Die Sprache ist ganz eindeutig die Stärke dieses Romans. Inhaltlich gab es vieles, was ich sehr nachvollziehbar fand, viele Situationen, die mir sehr bekannt vorkamen. Was mich lediglich ein wenig störte war, dass mir manches einfach ein wenig zu glatt lief. Ich finde es zwar sehr schön, dass Pommes so plötzlich als neuer bester Freund zur Stelle ist, der sich gleichzeitig auch mit allen anderen super versteht und Charlie sozusagen unter seine Fittiche nimmt. Ob ich das so glauben kann, weiß ich aber nicht.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und immer, wenn ich es weglegt hatte, musste ich mich zwingen nicht direkt weiterzulesen. Mir gefällt der Handlungstrang sehr und die Art zu schreiben der Autorin macht süchtig! Die ganzen Charakterentwicklungen sind so real und greifbar und haben mein Herz aus glücklich gemacht.
Irgendwie war ich auf einen „krassen“ und „schockierenden“ Plottwist, der alles verändert und kaputt macht aus aber bin im Nachhinein froh, dass das nicht passiert ist, da das Buch an sich schon eine Intensität hat.
„Das ist der eigentliche Grund, warum man sein Leben verpasst. Nicht weil man ist, wie man ist, sondern weil man denkt, wie man ist, das wäre so wahnsinnig schlimm und wichtig. Du schaust so viel in den Spiegel, dass du vergisst, in die Welt zu schauen.“
Eine tolle, sanfte und einfühlsame Coming-of-Age-Geschichte, die auf eine authentische Weise den inneren Zwiespalt eines Teenagers einfängt, der sich finden will, aber oft am falschen Ort nach sich sucht. Gut gemacht.
geschenkt bekommen and thought I give t a try - hätte glaub den sweet spot meines 16-jährigen ichs getroffen, fands aber nun ein halbes leben später sehr vorhersehbar und sprachlich gar nicht überzeugend.
Sehr berührender coming of age Roman, den ich in einem Schwung lesen konnte. Charlie lässt so tief in ihre Gefühlswelt als 15 Jährige Teenagerin blicken, dass ich mich schnell in meiner eigenen Jugend wiederfand. Eine Erinnerung daran, dass niemand kritischer mit sich ist als man selbst und alle ihre eigenen Päckchen zu tragen haben.
Ich befürchte, ich könnte mittlerweile zu alt für solche Coming of Age-Geschichten geworden sein. Grundsätzlich fand ich das zentrale Thema der Handlung mit Charlie als Protagonistin, die sich selbst finden muss und mit ihrem bisherigen Leben unzufrieden ist, nachvollziehbar. Leider konnte mich die Umsetzung des Werkes allerdings nicht begeistern. Die Charaktere waren mir bis auf Pommes total unsympathisch oder schlichtweg egal, wozu auch Charlie selbst gehörte. Zudem wirkten viele Handlungsstränge für mich ziemlich willkürlich und realitätsfern, selbst mit Hinblick auf das Alter der Personen.
Ich hab das Bedürfnis, etwas zu diesem Roman zu schreiben. Es geht um die 15jährige Charlie, die mitten in der Pubertät steckt: Alles verändert sich, Freundschaften zerbrechen, sie vermisst ihren Vater, der die Familie vor langem verlassen hat, die Mutter hat einen neuen Freund. Nur bei Charlie steht alles still. Bis Pommes - eigentlich Kornelius - neu in ihre Klasse kommt.
Bis in die Hälfte ist dieser Roman einfach nur bedrückend und besteht für die Protagonistin aus Stillstand. Eine Sache nach der anderen passiert, weshalb Charlies Welt immer dunkler wird. Julia Engelmann schafft es gut, eine 15jährige Pubertierende darzustellen. Das Problem ist nur der Stillstand: Es passiert nichts, auch erstmal nichts, als Pommes in ihre Welt tritt. Ja, nach und nach wird sie heller, aber erst im letzten Drittel knallt ihr Pommes die Wahrheit vor die Füße: Gute Dinge passieren nicht immer einfach und Träume werden auch nicht einfach wahr, man muss selbst etwas dafür tun und sich selbst verändern. Das letzte Drittel ist dann geprägt von diesen Veränderungen, die Charlie durchläuft. Das war mir persönlich zu spät und zu wenig, zumal dann alles superglatt läuft.
Ich kenne Julia Engelmann von ihren Poetry Slams, ihre tolle Sprache. Davon war bis zum letzten Drittel des Romans auch wenig zu spüren. Der Roman ist sehr einfach geschrieben, es handelt sich um ein Jugendbuch und ich hatte einfach das Gefühl, dass ich hier die falsche Zielgruppe bin. Ich habe, glaub ich, zuviel erwartet, auf jeden Fall, dass der Roman poetisch geschrieben ist. Auch habe ich keine so passive Protagonistin erwartet.
2,5 Sterne, weil die Autorin die Pubertät wirklich gut darstellt und es ein paar tolle Charaktere wie Charlies Oma, Markus oder Pommes gibt. Aber leider hat es mir sehr wenig Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen und ich war sehr oft einfach nur genervt und kurz davor, den Roman einfach abzubrechen.
Ich glaube, wenn man weiß, dass das hier ein klassisches Jugendbuch ist, indem die Protagonistin sehr passiv und weinerlich daher kommt, und einen das nicht stört, hat man sicher ein gutes Leseerlebnis. Ich hatte das leider nicht und ärgere mich über den doch recht stolzen Preis von 25€, den ich bezahlt habe, weil ich davon ausgegangen bin, dass ich die Geschichte lieben werde.
This entire review has been hidden because of spoilers.
charlie und pommes (aka kornelius) eine wunderbare freundschaft, die mit dazu beigetragen hat, dass charlie lebt, liebt, fühlt, nach vorne blickt, erlebt und auf sich selbst vertraut. man findet sich in so vielen aussagen wieder, weil es einfach so simple aber so formuliert ist..das man einen moment nochmal drüber nachdenkt. & ich stimme der faszination des himmels zu: regen, gewitter, sonnenschein 🌧️ 🌩️ ☀️ der himmel ist endlich und das als metapher dafür, was alles so mitschwingt im buch. einzigartig, clever und charmant.
✍🏾📝💡zitate:
Und auch, wenn ich vieles wirklich nicht wusste, fragte ich mich, warum ich es nie schaffte, die wenigen Dinge, die ich eben doch wusste, auszusprechen.
»Ist es nicht komisch, dass man mit seinen Gedanken immer allein ist? Egal, wie viel man sagt, egal, wie viel einer fragt, in seinem Kopf ist man immer allein.«
und ich fragte mich, ob das möglich war. Sich schon lange zu kennen, obwohl man sich gerade erst begegnet war.
ob es so ist, dass man zu jedem passen kann, den man nur gut genug kennenlernt.«
dass ich mich darüber wunderte, wie das koexistieren konnte–etwas so unüberwindbar Schweres an einem so unschuldig schönen Tag.
Dass all die Dinge, die ich nie gesagt hatte, ungesagt bleiben würden,
und all die Dinge, die ich nie gemacht hatte, ungetan.
»Es ist komisch, dass Dinge vorbeigehen können, und trotzdem sind sie nicht zu Ende.«
wenn man geboren wird, ist man eine Idee und dann wird man eine Mischung aus allem, was man erlebt, und allen, die man trifft.«
Ändern heißt ja nicht austauschen. Man hat schon einen Kern, klar, eine … eine Prise Ich.«
dass es mir beim Spielen gar nicht ums Gewinnen ging, sondern darum, dass ich mit jemandem spielen konnte, der sich ein bisschen nach Zuhause anfühlte.
Vielleicht braucht man manchmal gar nicht die richtigen Worte, sondern bloß die richtige Stille.
Und vielleicht war es auch nie zu spät, zu sagen, was man sagen wollte.
»Wir dürfen uns nicht so abhängig machen.« »Darf man echt nicht.«
dass die Momente, in denen mir mein Leben am kostbarsten vorkam, auch immer die Momente waren, in denen mir bewusst wurde, wie fragil das alles war, dass das Leben nur einen Wimpernschlag lang hielt.
Vielleicht konnte man nicht nur jemand für jemanden sein, sondern auch jemand für viele.
Wenn man etwas zum letzten Mal tut, dann weiß man das oft nicht. Dass es das letzte Mal ist.
ob man jemals alles gesagt hat.
Vielleicht schaffte man es in seinem Leben nicht, alles zu sagen. Aber man konnte es wenigstens versuchen.
»Die Abwesenheit von jemandem ist etwas so komisch Unsichtbares.
dass eine Freundschaft, die sich so sicher angefühlt hatte, sich verändern, ja, sogar enden konnte.
Erst in der Sekunde, wo was endet, weiß man, wie viel man hätte geben sollen.
vielleicht hatte alles so dunkel werden müssen, damit ich das Helle wieder sehen konnte.
»Dass es Dinge gibt, die so schön sind–man kann sie nicht einfangen. Auf keinem Foto.«
In meinem Kopf bin ich dauernd bei allem, was war, oder allem, was wird, oder allem, wovon ich träume, aber fast nie nur bei dem, was ist.
Nicht verloren, nur vergangen,
man weiß nie, was der andere durchmacht.
als ob alles genau richtig gekommen war, dass alles, was passiert ist, plötzlich Sinn ergeben hat.
Weil ja jedes Aufhören bloß eine Form von Anfangen ist.
Und man auch in seinem Leben ein neues Leben anfangen kann, jederzeit, wenn man will.
Weil man selbst dafür verantwortlich ist, für seine eigenen neuen Anfänge.