Bara ef… afmælisbarnið hefði ekki heimtað skilnað fyrir framan alla gestina í óvæntu afmælisveislunni. Bara ef… hægt væri að segja hinum verðandi föður frá jákvæða óléttuprófinu. Bara ef… krakkarnir heimtuðu ekki hund, sá gamli væri ekki dottinn í það uppi í bústað og sögusagnir um framhjáhald ekki komnar á kreik. Bara ef… lífið væri örlítið bærilegra!
Jónína Leósdóttir has a BA in English and Literature from the University of Iceland, and has also studied at the University of Essex. She has written biographies, novels, short stories and plays. Jónína is married to the former prime minister of Iceland, Jóhanna Sigurðardóttir.
Leider konnte mich der Roman nicht so recht überzeugen. Also prinzipiell wars schon gut geschrieben und ich konnte mich in alle Perspektiven ganz gut einfühlen - und man hat eigentlich auch immer gut erkannt, wer da jetzt gerade im Mittelpunkt steht. Auch die Themen waren spannend - und teilweise sehr ungeschönt erzählt, da reicht die Palette von Pedanterie und Sauberkeitswahn bis hin zu riesigen Vertrauensbrüchen. Leider hört die Geschichte - für meinen Geschmack - aber mittendrin auf. Ich hab mich kurz gefragt, ob die Anzeige im E-Reader einen Schaden hat, aber nein, es kam danach tatsächlich noch was. Nur eben nichts zur Geschichte, sondern eher Infos zur Autorin und so weiter. Deswegen dann nur zwei Sterne, weil ich mich durch dieses abrupte Nicht-Ende irgendwie verarscht fühle.
Alles war so schön geplant: Margaret hat für ihren Ehemann Ragnar eine Überraschungsparty zum 60. Geburtstag geplant. Doch die Überraschung gelingt ihm und nicht seiner Frau, denn er verkündet, dass er sich scheiden lassen will. Die gesamte Familie ist geschockt und versucht nun, mit dem neuen Chaos klar zu kommen...
„Meine Familie und andere Katastrophen“ war mein erstes Buch von Jónína Leósdóttir und wird auch mein letztes gewesen sein. Die Isländerin möchte über das Auseinanderbrechen einer Familie schreiben und schafft es dabei nur pure Langeweile und Kopfschütteln bei mir auszulösen. Ich bin Skandinaviern im Bereich Thriller schon skeptisch, nun füge ich dem auch das Genre Komödie hinzu.
Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler berichtet. Dabei folgt man zu einen Ragnar, der sich aus heiterem Himmel von seiner Ehefrau trennt, als auch Margaret, die Gehörnte Ehefrau sowie Eygló, die Tochter der Beiden, die selbst mit ihrem Lebensgefährten ganz andere Probleme angehen müsste als die zerbrechende Ehe ihrer Eltern. Denn Eygló hat mit ihrem Lebensgefährten 3 Kinder unterschiedlichen Alters, die er mit in die Beziehung gebracht hat. Vom Pubertier bis hin zum Nesthäckchen ist jedes Alter dabei. Diese Mischung bietet auf den ersten Blick genügend Reibungspunkte, um einen witzigen und zugleich nachdenklichen Roman zu erschaffen. Die Autorin erschafft hier aber nur einen Roman über Selbstmitleid, abgehalfterten Männern und Problemen, die komplett hausgemacht sind und an denen keiner arbeiten will, weil es einfacher ist, sich wie Kleinkinder zu verhalten.
Und genau dieses Verhalten hat es mir so schwer gemacht überhaupt Sympathie für eine der Figuren zu empfinden. Egal, ob es die Eltern sind, die sich trennen oder deren erwachsene Kinder, die damit nun umgehen müssen, alle verhalten sich durch die Bank weg wie kleine Kinder, die nur ihre eigenen Ziele kennen und dabei nicht merken, wie die Welt wirklich ist. Zudem stellt Leósdóttir ihre Charaktere sehr oberflächlich vor, so dass ich zu keiner eine Bindung aufbauen konnte.
Der Roman wird als turbulente Komödie mit nachdenklichen Zwischentönen angekündigt. Humor scheint man in Island anders zu definieren, was auch durchaus in Ordnung ist. Ich konnte bei diesem Werk nicht einmal lachen. Es gab einfach keine Situationen, in denen ich hätte lachen oder gar lächeln können, denn dazu stolperten die Figuren von einer Tragödie in die nächste. Immer wenn ich dachte, das Ensemble kommt einer Lösung näher, tat sich ein neuer Abgrund auf. In meinen Augen war dies zu viel des Guten.
Das Ende hat mich dann total unvorbereitet getroffen, denn der Roman hört einfach auf. Ohne Lösung, ohne Happy End, ohne alles ist einfach Schluss. Ich fühlte mich wie ein Gast, dem einfach die Tür vor der Nase zugeknallt wurde. Und das kann ich in solch humorvollen (oder in diesem Fall gewollt humorvollen) Romanen gar nicht haben.
Der Stil der Autorin ist gut zu lesen, wenn man sich mal an all die isländischen Namen gewöhnt hat. Jedoch erzählt Jónína Leósdóttir mit so viel Elan wie eine Schnecke beim 100-m-Lauf.
Fazit: nicht die Familie ist hier die Katastrophe. Keine Empfehlung von mir! Eingestellt von Denise um 06:00
Bókajólin lofa mjög góðu í ár. Þetta er ein af fyrstu jólabókunum sem kemur út þetta árið og er algjörlega dásamleg. Ég tengdi heilan helling - hló upphátt og varð líka leið inn á milli. Vel skrifuð og einstaklega skemmtileg bók sem allir hefðu gaman af að gleyma sér í. Húmorísk , tragísk og ótrúlega falleg mannleg saga hér á ferðinni. Vona að fleiri svona flottar bækur eftir íslenskar konur eigi eftir að koma út fyrir þessi jólin.