Pressestimmen »Auffallend viele Autoren machen sich zurzeit auffallend viel Arbeit damit, gegen den Arbeitswahn zu wettern. Als Teil der arbeitenden Bevölkerung kommt man mit der Lektüre gar nicht mehr hinterher. Wie praktisch, dass der promovierte Philosoph Patrick Spät nun ein schmales Büchlein vorlegt, das sich in drei Mittagspausen durchlesen lässt. […] Spät schießt von linksaußen auf unseren Arbeitsfetisch. Man könnte auch sagen: aus einer Position der Vernunft.« (Tobias Becker, KulturSPIEGEL, August 2014)
»[…] eine profund argumentierende Kritik am Arbeitswahn und gleichzeitig ein Lob des kreativen Müßiggangs. Eine neue Generation der Ausgangs des vergangenen Jahrhunderts Geborenen wächst heran, von der man noch mehr hören wird, die sich mit Verweigerung zunächst ihre Freiheit schafft und dann vielleicht mit viel Phantasie eigene Lebensentwürfe umsetzt […].« (Winfried Stanzick, Büchertreff, 23. Juli 2014) Über den Autor und weitere Mitwirkende Patrick Spät, Dr. phil., geboren 1982, Studium der Philosophie, Soziologie und Literaturgeschichte in Mannheim, Leipzig und Freiburg. 2010 Promotion in Philosophie an der Universität Freiburg. Spät lebt als freier Autor und Journalist (u. a. für Telepolis, Spektrum der Wissenschaft, Philosophie Magazin und The European) in Berlin. Im Rotpunktverlag erschien 2014 Und, was machst du so?.
Bin soeben mit diesem Buch fertig geworden. Das Buch hat mir so einige Denkanstöße gegeben. Vorallem Jugendliche, die vor der Berufswahl stehen, sollten in dieses Büchlein hineinblättern.
The author envisions a near-term future, in which the world of work as we used to know it becomes unhinged, largely due to automation and artificial intelligence. He sees this as an opportunity for a new contract between society's stakeholders: employers and employees, politicians, and market participants more generally speaking. He calls for an end to bullshit jobs, for a substantial reduction to working hours, a redistribution of necessary human work, and many more things. Being a philosopher, it is his prerogative to operate in an idealised setting, which seemingly also allows him to misappropriate anecdotes from extremes of the spectrum and to use them as reference points for some of his arguments.
Interessante Ideen, evtl. weiterführende Utopien wie z.B. jene, Maschinen, die die Arbeit von Menschen verrichten, besteuern, denn die Arbeitenden haben ja auch Steuern bezahlt, die nun fehlen ... kann man gut weiterdenken, diesen Gedanken. Und Sätze wie z.B. dieser hier: "Die unsichtbare Hand des neoliberalen Markts hat schwere Arthritis - Arbeitsplätze jedenfalls formt sie nicht mehr."
Auch beim zweiten mal lesen nach einigen Jahren immer noch brandaktuell. Schöne Verflechtung von soziologischen, philosophischen und politischen Thesen.