OMG! Mallorys Traum von einem eigenen Auto droht zu zerplatzen. Die erhoffte Lösung: ein Auftritt beim Diary-Slam und die Peinlichkeiten ihres jüngeren Ichs zum Besten geben. Theoretisch machbar, wäre da nicht der neue Typ an ihrer Schule.
Tanja Voosen wurde 1989 in Köln geboren und fing neben ihrem Abitur mit dem Schreiben von Kinder – und Jugendbüchern an. In ihrer Freizeit liest und bloggt sie gerne oder lässt sich von witzigen Situationen ihres Alltags zu neuen Geschichten inspirieren. Gemeinsam mit unzähligen Büchern und ihrem dicken Kater lebt sie in der Nähe der Eifel.
Da Kurzgeschichten bei mir immer gut ankommen und ich Carlsens neuestes Label "Bittersweet" sehr interessant finde, musste ich unbedingt sämtliche Kurzgeschichten haben und selbstverständlich auch lesen. Den Anfang macht bei mir die hochgeschätzte Tanja Voosen, die schon lange nicht mehr nur als Geheimtipp gilt. Meine Erwartungen waren hoch und ich bin froh, dass ich dabei nicht enttäuscht wurde.
Die knapp achtzig Seiten lange Geschichte handelt von Mallory, einer durch und durch organisierten Schülerin, die in ihrem Leben nichts dem Zufall überlässt. Obwohl die Geschichte nur so kurz ist und ich mir sicher bin, dass diese auch mit gut und gerne 150 Seiten mehr funktioniert hätte, werden die jeweiligen Figuren gut beschrieben und ich konnte mich in Mallory sehr gut hineinversetzen. Dazu sind die Dialoge oftmals sehr humorvoll und sarkastisch, sodass ich das ein oder andere mal wirklich lachen musste.
Besonders die Figuren sind mehr als gut gelungen, sodass ich sie ins Herz geschlossen habe. Hierbei sticht Mallory besonders heraus, denn sie trägt ihr Herz auf der Zunge und ist dabei nicht auf den Kopf gefallen. Sie ist humorvoll, intelligent und durch und durch liebenswert, allerdings besitzt sie auch so manche Macke, die sie jedoch nur noch sympathischer macht. So ist sie verrückt nach Autos, was für ihr Alter doch eher ungewöhnlich ist, dazu ist sie von ihrem Kalender abhängig, da sie sich an alle Termine hält und zudem nichts dem Zufall überfallen möchte, sodass sie im Leben nur selten überrascht werden kann. Dies geschieht jedoch ausgerechnet dann, als ein Neuer an ihre Schule kommt und ihr den Kopf verdreht - auch wenn sie sich dies nur schwer eingestehen möchte. Was sie dabei jedoch nicht ahnt: So ganz unbekannt ist ihr der Neue nicht...
Neben Mallory konnte mich auch ihre Großmutter überzeugen, die für ihr Alter noch recht jugendlich erscheint und einen besonders guten Humor besitzt. Sie überredet ihre Enkelin zu einem Diary-Slam, bei dem man alte Tagebücher aus seiner Kindheit und Jugend vor Publikum vorliest und dafür - wenn es gut läuft - auch Feedback erhält. Dabei erfährt man besonders lustige und auch peinliche Momente aus ihrer Kindheit, wo sich aber sicherlich auch viele Leser drin wiedererkennen werden.
Neben den lustigen Themen wie dem Diary-Slam oder auch die kleine Liebesgeschichte, die in der Geschichte thematisiert wird, gibt es aber auch ein paar ernstere Themen, wie z.B. Druck, den man sich selbst macht. Was bereits Mallorys Schwester an Druck erleben musste, scheint nun auch fast schon Mallory zu betreffen, da sie sich selbst immer unter Druck setzt und aufgrund von finanziellen Problemen fast schon wie besessen für die Schule lernt, um ein Stipendium zu erhalten. Dabei ist besonders schön zu sehen, wie ihre Großmutter reagiert und ihre Enkelinnen unterstützt, damit man sieht, dass das Leben nicht nur aus Arbeit bestehen muss.
Das Cover ist auf den ersten Blick relativ schlicht, allerdings gefällt es mir von der Farbgestaltung und mit den vielen Punkten richtig gut. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen, sodass ich von Anfang an wusste, dass ich dieses Ebook unbedingt lesen muss.
"Wir sehen uns GESTERN" ist insgesamt eine unterhaltsame Geschichte, die mich zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken anregen konnte. Wer früher oder auch jetzt noch selbst Tagebuch schreibt, wird sich zudem in der ein oder anderen Situation wiedererkennen können. Ich kann die Kurzgeschichte demnach nur empfehlen und freue mich auf viele weitere Werke von der Autorin.
Wir steigen mit einem Telefongespräch ein, bei dem Mallory die schlechte Nachricht bekommt, dass sie sich schnell entscheiden müsse, ob sie das Auto nun haben wolle. Dass sie es will, steht schon lange fest, denn es ist ihr Traumauto, doch sie hat einfach das Geld noch nicht zusammen.
Ihre letzte Rettung ist die Grossmutter. Diese ist auch bereit, ihr das Geld zu geben, wenn sie ihr hilft, den Dachboden zu räumen. Dabei stösst sie dann auf Mallorys alte Tagebücher, die sie alle aufbewahrt hat. Und nun hat die Grossmutter eine noch viel bessere Idee: Sie bekommt das Geld für das Auto, wenn sie bei einem Diary-Slam mitmacht. Doch nicht nur die Peinlichkeiten vor einigen Jahren machen ihr zu schaffen. Durch das Tagebuch werden auch die Erinnerungen an ihre grosse Liebe wieder wach ..... und dann ist da noch dieser neue Typ an der Schule ....
Mallory ist eine etwas spezielle Protagonistin und steckt voller Gegensätze. Zum einen ist sie bei vielen Dingen in der Schule dabei, auf der anderen Seite ist sie eine Aussenseiterin. Ihre Agenda ist ihr wichtigster Begleiter, denn alles ist durchorganisiert und sie werkelt gerne an Autos herum. Stellenweise ist mir Mallory jedoch etwas gar zickig, da ist es gut, dass die Grossmutter ihr ab und zu einen guten Rat auf den Weg gibt.
Die Idee mit dem Auto und vor allem mit dem Diary-Slam hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich glaube, ich muss meine alten Tagebücher auch einmal hervornehmen. Ob ich beim Lesen auch rote Ohren bekomme oder einfach nur lachen muss? Die Länge und der Verlauf von "Wir sehen uns GESTERN" ist meiner Meinung nach rundum gelungen. Obwohl sich die Geschichte nur auf 80 Seiten ausbreiten darf, hat mir nichts gefehlt.
Einerseits finde ich es toll, dass hier für einmal die Grossmutter im Mittelpunkt steht, doch irgendwie konnte mich ihr Verhältnis zur Nichte nicht so ganz überzeugen. Bei der einen oder anderen Situation runzelte sich bei mir etwas irritiert die Stirn. Ansonsten war mir schon sehr früh klar, worauf es hier hinauslaufen sollte, doch das hat mich bei so einer Kurzgeschichte nicht sonderlich gestört.
Der Schreibstil von Tanja Voosen liest sich locker-flockig und sehr jugendlich, so dass man das E-Short, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legt. Gut gefallen hat mir vor allem auch ihr Humor, denn sie brachte mich immer wieder zum Schmunzeln.
Fazit: Tanja Voosen konnte vor allem mit dem Diary-Slam, Matt und dem Auto bei mir punkten. So ist "Wir sehen uns GESTERN" eine unterhaltsame Kurzgeschichte, die ich an einem Stück verschlungen habe.
Gestern hab ich mich getraut :) Ich habe das erste Bittersweet gekostet und was ich da gelesen habe, hat mir sehr gefallen.
Mallorys größter Traum ? Ein eigenes Auto. Doch der Händler, bei dem sie sich den Wagen hat reservieren lassen, macht Druck und will, das sie das Auto schnell kauft, aber ihr 18. Geburtstag und damit das nötige Geburtstagsgeld sind noch fern. Da sie jedoch so verliebt in diesen Wagen ist und ihm sogar schon einen Namen verpasst hat, entschließt sie sich kurzerhand ihre Oma um Geld zu bitten. Diese verlangt aber natürlich eine kleine Gegenleistung und so findet sich Mallory schon bald auf einer kleinen Bühne wieder und trägt Peinliches aus ihren alten Tagebüchern vor. Als wäre dies nicht schon schlimm genug, taucht plötzlich auch noch der Neue aus der Schule auf, doch statt über sie zu lachen scheint ihn dieser kleine Auftritt nur noch mehr anzuziehen. Es knistert gewaltig....
Da "Wir sehen uns gestern" mit 80 Seiten doch relativ kurz ist, möchte ich keine ausführliche Rezension schreiben und Euch irgendetwas vorweg nehmen, sondern begnüge mich stattdessen einfach mal mit einem kurzen Leseeindruck.
Die Geschichte von Tanja Vossen ist jugendlich leicht geschrieben und liest sich mal eben in nicht mehr als einer Stunde weg. Eine Prise Humor, ein Hauch Liebe und eine einfach schön geschriebene Story, es ist alles da, was mein Leserinnenherz begehrt.
Eigentlich bin ich keine Freundin von Kurzgeschichten, da hier immer viel Info auf wenig Raum gepackt wird und das Ganze dann recht erzwungen wirkt. Dies ist hier aber nicht der Fall. Die Handlung ist stimmig und Tanja Voosen findet das richtige Maß an Fülle, so das die Geschichte nicht zu überladen, aber auch nicht zu langweilig wirkt. Sie konnte mich sogar mit einer unvorhersehbaren Wendung überraschen und ich habe dazu gelernt, denn jetzt weiß auch ich, was genau ein Diary-Slam ist.
Fazit:
Mein erstes Bittersweet ist auf keinen Fall mein Letztes, auch wenn ich keine Freundin von Kurzgeschichten bin. "Wir sehen uns gestern" war allerdings so süß, spritzig und locker geschrieben, das ich meine Meinung gerne ändere. Eine wirklich tolle Kurzgeschichte, die man mal eben in Null Komma Nix, zwischen Haushalt, Arbeit und Terminen weglesen kann.
Inhalt: Schokoheiß – Slamgefahr – Zitronensüß… OMG! Mallorys Traum von einem eigenen Auto droht zu zerplatzen. Die erhoffte Lösung: ein Auftritt beim Diary-Slam und die Peinlichkeiten ihres jüngeren Ichs zum Besten geben. Theoretisch machbar, wäre da nicht der neue Typ an ihrer Schule. (Quelle: Verlag)
Meine Meinung: Wir sehen uns GESTERN ist mein allererstes gelesenes Bittersweet und ganz allgemein vorweg muss ich sagen: Die kleinen Süßigkeiten eignen sich perfekt für Zug- und Busfahrten zu Uni, Schule und Arbeit und sind ganz schnell vernascht. Ich habe mich sehr auf WIR sehen uns gestern gefreut und wurde mit einer süßen Geschichte um Mallory belohnt. Ich hatte auf den ersten Blick sogar mit einer Zeitreise Story gerechnet. Das kann man hinter dem Titel nämlich vermuten. Enttäuscht wurde ich dann in dieser Hinsicht denn das eShort ist „nur“ eine Contemporary Geschichte. Dennoch war sie süß und es hat wirklich eine Menge Spaß gemacht sie zu lesen. Aber genau jetzt kommt das große ABER. Ich finde auch so einige Kritikpunkte an der Geschichte. Der Schreibstil ist toll und flüssig. Mit allen Charakteren konnte ich mich allerdings nicht anfreunden und besonders mit Mallory bin ich nicht wirklich warm geworden. Außerdem war die Geschichte für mich zu einem frühen Zeitpunkt mehr als vorhersehbar und ich habe sie dann nur noch fertig gelesen, um meinen Verdacht zu bestätigen. Das ist unglaublich schade, denn es steckt so viel Potential in der Geschichte und so viel Talent in Tanja Voosen, dass ich mir einfach ein bisschen mehr gewünscht hätte.
Bewertung: So bleibt Wir sehen uns GESTERN für mich ein leichter Leckerbissen für zwischendurch, der mit seinem Schreibstil, der süßen Idee und der Kürze überzeugt. Gestört haben mich jedoch die Charaktere und vor allem die Vorhersehbarkeit der ganzen Geschichte, weshalb ich dem eShort nur 3 von 5 Füchschen geben kann.
Als ihr Traum vom eigenen Auto zu zerplatzen droht, ist Mallory verzweifelt genug, beinahe alles dafür zu tun, um den Gebrauchtwagen, den sie in Gedanken bereits mit ihrem Stempel versehen hat, doch noch zu bekommen. Selbst die peinlichen Gedanken aus ihren früheren Tagebüchern bei einem Diary-Slam preiszugeben, für die sie sich am liebsten irgendwo verkriechen würde. Aber sicher wird niemand dort sein, der sie kennt … außer der neue Typ an ihrer Schule.
Nach einem rasanten Einstieg stecken wir mitten in der Geschichte von Mallory, die mehr beinhaltet als ein Auto und einen Diary-Slam, aber dazu müsst ihr das eShort schon selbst lesen ;D Solche Kurzgeschichten sind meist nichts für mich, weil die Entwicklung der Geschichte und der Protagonisten einfach zu schnell abgehandelt werden muss beziehungsweise oft auf der Strecke bleibt – was aber typisch für diese Art der Literatur ist und daher kein Kritikpunkt an Wir sehen uns GESTERN. Denn viel mehr Seiten standen Tanja Voosen nun einmal nicht zur Verfügung und doch hat sie es geschafft, zu fesseln und die Seiten nur so dahinfliegen zu lassen, und auch Mallory ist eine sehr greifbare Heldin geworden, lustig und schlagfertig. Die Entwicklung der Geschichte ist ein kleiiin wenig vorhersehbar, dennoch ist die Wendung passend und süß. Eine locker-leichte, fluffige Story, so wie ein bittersüßes eShort sein sollte ;)
Diese Kurzgeschichte ist so zuckersüß und hat mein kleines Mädchenherz total erwärmt.
Ich mochte Mallory und Matt total gerne. Die beiden waren super sympathisch und zusammen total süß. Gut gefallen hat mir auch, dass die beiden nicht die Stars der Schule waren, sondern auch ihre Ecken und Kanten hatten. Die Idee mit dem Diary-Slam hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ich kannte das vorher noch gar nicht und war daher was völlig neues für mich.
Ich habe von der Autorin bereits "Emily lives loudly" gelesen und da war mir der Schreibstil einfach zu gezwungen witzig und ich kam damit nicht so gut klar. Hier war es für mich die perfekte Mischung aus Witz und Gefühl.
Wir sehen uns gestern ist eine nette Kurzgeschichte, die einen wirklich gut unterhält und auch des öfteren mal zum lachen bringt. Die Auszüge aus dem Tagebuch sind der Knaller und ich musste es mir verkneifen mein eigenes altes Tagebuch auszugraben und darin zu lesen. Die Story ist gut durchdacht und interessant geschrieben. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und die Seiten vergehen wie im Flug. Die Protagonisten sind fast alle sehr sympathisch und man muss Mallory einfach gern haben. Das Cover passt zu den anderen e-Shorts und gefällt mir ganz gut.
Es tat mal wieder richtig gut eine Kurzgeschichte zu lesen. Aber hier liegt auch mein Problem es war einfach viel, viel, viel zu kurz... Wie ein kleines Stückchen Schokolade für die Seele nur das ich jetzt ganz gerne eine ganze Tafel Schokolade haben möchte! Auch wenn ich eine kleine Sache nicht ganz verstanden habe aber da drück ich ganz fest beide Augen zu sehr süße Geschichte. :)
Mitunter lese ich Kurzgeschichten sehr gern. Sie ist kurzweilig, man kommt zur Sache und sie sind ideal wenn man irgendwo auf etwas warten muss und etwas Zeit hat. Kurzum: mir war nach einer kleinen Kurzgeschichte für Zwischendurch. Und genau das bekommt man hier eigentlich. Dennoch muss ich rückblickend feststellen, dass diese Geschichte einfach viel zu viele Klischees hat und mir klar war, wie sich alles entwickelnd würde, obwohl ich es doch recht unlogisch empfand .
Es geht darin um Mallory. Ein 17 Jähriges Mädchen was Geld benötigt, um sich ein Auto zu kaufen. Ihre Großmutter streckt ihr dieses Geld vor, aber nur wenn sie beim Tagebuch-Poetry-Slam mit macht (jedes Mädel hat bestimmt schon mal peinliche Tagebucheinträge verfasst und wird sich an dieser Stelle gut mit der Hauptfigur identifizieren können). Des Weiteren gibt es da diesen neuen an der Schule, dessen Wege sich immer wieder mit ihren Kreuzen.
Es kommt also alles wie es kommen muss und überraschende Wendungen findet man hier vergebens. Klar, irgendwo hat man ja auch nicht viel Platz in einer Kurzgeschichte und sollte zum Punkt kommen, aber dennoch empfand ich die vorhersehbaren Wendungen total unlogisch.
**Spoiler** Keiner kann mir erzählen, dass er den Jugendschwarm (in dem man als Teenie unsterblich verliebt war) nicht nach ein paar Jahren wieder erkennt, wenn er vor einem steht. Das war dann dermaßen konstruiert und unrealistisch und ich habe eigentlich bis zum Schluss gehofft, das die Geschichte nicht wirklich die Wendung nimmt, die sie dann tatsächlich genommen hat. **Spoiler Ende****
Nun gut, vom Schreibstil hat mir die Geschichte wieder ganz gut gefallen. Sie war eingängig und man kam gut voran. Auch der klein dosierte Humor mitunter hat mir gut gefallen.
Wie gesagt: wir sehen uns gestern ist ideal für Zwischendurch. Leider mitunter zu konstruiert.
"Wir sehen uns GESTERN" ist meine zweite bittersweet Liebeskurzgeschichte - diesmal geschrieben von Tanja Voosen. Wieder eine Autorenpremiere von der ich auf jeden Fall noch mehr lesen werde!
Die siebzehnjährige Hauptprotagonistin Mallory ist mir sofort sympathisch! Ihr Traum vom eigenen Auto - welches sie liebevoll Leonhard Cohen nennen möchte - droht zu platzen, also wendet sie sich an ihre Großmutter, die als Gegenleistung einfach nur möchte, dass Mallory mit ihr den Dachboden ausräumt. Dabei stoßen sie auf alte Tagebücher, in denen Mallory selbst liest, wie klischeehaft sie sich benommen hat. Heute mag sie den, morgen den. Heute ist die Freundschaft beendet, morgen schon wieder alles verziehen. Eine Person, über die Mallory schreibt, ist ihr alter Sandkastenfreund Matt, der leider wegziehen musste. Als ihre Großmutter sie dazu bringt auf einem Diary-Slam aufzutreten, wo Leute ihre alten Tagebucheinträge vortragen, ahnt Mallory nicht was sie da losgetreten hat.
Großmütter in Büchern haben wirklich immer eine ganz besondere Macht. Als wenn ihr Daseinszweck daraus bestehen würde ihre Enkel in eine wegweisende Richtung zu stupsen. Auch in dieser Geschichte ist es nicht anders und das war für mich einer der Gründe sie zu mögen. Mallory selbst ist eine Protagonistin, die man von Anfang an mögen muss. Sie ist cool, aber keine Streberin und ihr ist nichtmal bewusst wie gut sie mit peinlichen Situationen zurecht kommt. Ich konnte gar nicht anders als sie zu bewundern! Als sie das erste Mal Xander, den gutaussehenden Neuen, über den Haufen läuft und man ihn aus ihrer Sicht abchecken kann - heiß, aber herausfordernd - war es natürlich um mich geschehen. Er ist nicht einfach irgendein Typ. Er ist vorallem geheimnisvoll.
Die Geschichte entwickelt sich in einem lockeren Tempo, der Schreibstil konnte mich fesseln und begierig auf das Ende am lesen halten. Die Entwicklung der Charaktere ging zügig, aber glaubhaft vorran. Auf das große Geheimnis war ich dann absolut nicht vorbereitet! Einfach wundervoll beschrieben und absolut nicht kitschig! Hach. :D
Diese abgeschlossene Kurzgeschichte trägt ein zuckersüßes Geheimnis mit sich herum, was man unbedingt entdecken sollte. Für den kleinen Lesehunger zwischendurch mit akuter Suchtgefahr!
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Erste Sätze Der Anruf von Mister Hansard kam am Montagmorgen, als ich gerade zum Lunch in die Cafeteria ging. >>Es tut mir leid<<, sagte er (meinte es aber sicher nicht so).
Klappentext Schokoheiß – Slamgefahr – Zitronensüß… OMG! Mallorys Traum von einem eigenen Auto droht zu zerplatzen. Die erhoffte Lösung: ein Auftritt beim Diary-Slam und die Peinlichkeiten ihres jüngeren Ichs zum Besten geben. Theoretisch machbar, wäre da nicht der neue Typ an ihrer Schule.
Meine Meinung Die Kurzgeschichte ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und zwar aus der Sicht von Mallory. Sie kommt aus eher schlechten finanziellen Verhältnis und hat sich jeden Cent, den sie beispielsweise durch kleine Nebenjobs verdient hat, für ihr Traumauto, einen Gebrauchtwagen, beiseitegelegt. In ihrer Verzweiflung wendet sie sich an ihre Großmutter, damit sie ihr Geld leiht, doch damit beginnt etwas, was sie sehr viel Überwindung kostet, denn sie muss an einem Diary-Slam teilnehmen. Verzweifelt und peinlich berührt tut sie alles, um an ihrem Traum zu gelangen. Sie ist eine sehr sympathische Protagonistin, die nicht nur ihren inneren Schweinehund überwinden muss, sondern auch mutig sein muss, um mit ihrer Vergangenheit abzuschließen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehbar.
Die Geschichte ist humorvoll, dramatisch und emotional. Sie ist voller Peinlichkeiten und kann einem zum Lachen bringen, wenn die Protagonistin nicht so darunter leiden würde. Es gibt eine überraschende Wendung und mehrere überraschende Entwicklungen innerhalb der Kurzgeschichte.
Bewertung Eine recht unterhaltsame Kurzgeschichte, die leider nicht mehr ist und von der ich mir ein bisschen mehr erhofft habe, daher gibt es dieses Mal nur
Ein weiterer eShort aus dem Carlsen-Label bittersweet hat seinen Weg zu mir gefunden! Dieses Mal ist es "Wir sehen uns GESTERN" von Tanja Voosen.
Damit Mallorys Traum von einem neuen Auto nicht zerplatzt, hat ihre Großmutter DIE Idee! Mallory soll aus ihren alten Tagebüchern vorlesen - an einem Diary-Slam teilnehmen! Gesagt - getan! Doch dann kommt alles ganz anders, als Mallory es geplant hatte! Der Neue an ihrer Schule, den sie anfangs nur unter dem Namen "Müll-Junge" kennt, ist auch dort und nimmt alles auf! Mallory weiß nicht, was es mit dem Neuen auf sich hat - doch als sie dahinter kommt. erwachen in ihr Gefühle, von denen sie geglaubt hat, sie seinen verschwunden gewesen!
Ich bin begeistert von der Kurzgeschichte. Ebenso wie bei Amelies eShort zuvor (Klick zur Rezi) kann ich nur sagen: Ich will mehr!
Witzig fand ich vor allem die Dialoge. Hier ein Beispiel: "Wann holen wir den Leonard ab?", fragte meine Mutter beim Abendessen. Mein Dad wurde sofort hellhörig. "Leonard, Mallorys Auto. Unsere Tochter ist doch viel zu jung für einen Freund." *Grins* Ich mag Tanjas Geschichten und nach Emily lives Loudly und ihrem eShort steht für mich fest: Tanja KANN Contemporary!
Fazit
eShorts mag ich eigentlich gar nicht, eben weil sie SO KURZ SIND! Aber die beiden bittersweet eShorts, die ich bis jetzt gelesen habe, bringen mich dazu, meinen "Hass" gegen Kurzgeschichten noch einmal zu überdenken! Ich gebe "Wir sehen uns GESTERN" daher ebenfalls 5 von 5 Sternen! Der eShort war knackig, auf den Punkt gebracht. War humorvoll und hat mich zum Schmunzeln gebracht!
Diese Geschichte war sein Geld auf alle Fälle Wert! Ich habe von der Autorin und Bloggerin, Tanja Voosen, bereits die Geschichte Emily lives loudly gelesen und da sie mir so gut gefiel war klar, dass es nicht das letzte geschriebene Wort von ihr war, welches ich lesen möchte. Nun erschien Wir sehen uns GESTERN und entpuppt sich als süße Liebesgeschichte. Mit gekonntem Wortwitz und lockeren Sprüchen bekommt der Leser hier eine lockerleichte, zuckersüße Kurzgeschichte geboten.
"Brauchst du Hilfe?", fragte ich. Sein Kopf schnellte herum. "Sag mal, verfolgst du mich?" "Nur dienstags und donnerstags." (20%)
Einzelgängerin Mallory manövriert sich dank ihrer verrückten Großmutter in eine ganz schön heikle Situation, welche ein Desaströses Ende nehmen könnte. Und dann trift sie IHN, diesen neuen Typen an der Schule, der sie erst nicht leiden kann. Zwar scheint die Situation schnell glasklar zu sein, doch hält all das noch einige kleinere und größere Hürden für Mallory bereit. Besonders cool fand ich die lockere Großmutter mit ihren Weisheiten und Ratschlägen, die sich tatsächlich als Hilfreich erweisen.
Wir sehen uns GESTERN ist in meinen Augen absolut lesenswert. Und zwar besser gestern als heute.
Was für eine süße Kurzgeschichte! Ich hatte ein wenig Sorgen, als der Diary Slam so früh kam, um ehrlich zu sein dachte ich, das wäre das Grande finale, aber ich bin sehr positiv überrascht wie sich die Handlung weiterentwickelt hat. :) Die Charaktere haben mir auch total gut gefallen, Mallory war tough, hatte aber auch ihre schwachen Momente, in denen ich mich oft gut mit ihr identifizieren konnte. Und ihre Oma war so cool. <3 Einziger Kritikpunkt: Meiner Meinung nach waren zu wenige Rechtschreibfehler in den Tagebucheinträgen von Mallory. Beziehungsweise, manche Sätze wirkten mMn nicht altersgemäß. Trotzdem insgesamt sehr zu empfehlen!
Ein wirklich tolles Büchlein. Es hat mich auf dem Weg zur Leipziger Buchmesse wie auch auf den Rückweg begleitet. Ich liebe Matt, ich liebe Mallory, ich liebe die Handlung und ich liebe den Schreibstil. Tanaj Voosen schreibt einfach toll, so dass ich mich schon nach wenigen Seiten in der Geschichte wohlfühlte und an den Seiten klebte. Ehe ich es mich versah las ich auch schon den letzten Satz. Jetzt habe ich Lust nach mehr!