„Wie weit würdest du gehen, um andere vor skrupellosen Machenschaften zu schützen – ohne dich dabei selbst zu verlieren?“
Endlich kennt Lina den Drahtzieher hinter dem perfiden Spiel mit den Michael Oswald – ein skrupelloser Mafiaboss mit eigener Insel und ohne jedes Gewissen. Gemeinsam mit ihren Freunden plant sie, sich unbemerkt dorthin durchzuschlagen und ihm das Handwerk zu legen.
Während der Plan langsam Gestalt annimmt, geraten Lina und Finn immer häufiger aneinander. Ausgerechnet Miro scheint einen Teil in ihr zu erkennen, der ihr selbst fremd ist – und genau das macht sie nervöser als alles andere. Der ehemalige Soldat übt eine Faszination auf sie aus, mit der sie weder gerechnet hat noch umzugehen weiß.
Doch was sie schließlich auf Oswalds Insel erwartet, übersteigt selbst ihre schlimmsten Albträume. Die Wahrheit reicht tiefer und weiter, als sie je geahnt hätte. Lina steht vor einer alles verändernden Rache oder Gerechtigkeit? Und wem kann sie überhaupt noch trauen, wenn selbst das Schicksal manipuliert werden kann?
Lina hat herausgefunden, dass hinter dem Schicksalssystem mächtige Kräfte stecken – und sie will sie stoppen. Gemeinsam mit ihren Freunden schmiedet sie einen gefährlichen Plan, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Doch je näher sie ihrem Ziel kommt, desto mehr wird sie mit schwierigen Entscheidungen konfrontiert.
Diese Fortsetzung steht dem ersten Band in nichts nach – sie ist spannend, emotional und vielschichtig.
Ava Coopers Schreibstil ist wieder sehr angenehm zu lesen. Er ist lebendig, bildhaft und hat die richtige Mischung aus Spannung und Gefühl. Auch in Band 2 greift sie ernste Themen auf, ohne die Geschichte zu überladen. Alles wirkt stimmig und echt.
Lina durchläuft eine beeindruckende Entwicklung. Ihre innere Zerrissenheit bei der Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit ist gut spürbar und macht sie zu einer absolut greifbaren Figur. Besonders stark finde ich die moralischen Fragen, mit denen sie konfrontiert wird und die sie oft ganz allein beantworten muss.
Auch die Nebenfiguren wirken noch greifbarer, vor allem Miro hat mir sehr gefallen. Er ist ruhig, geheimnisvoll, und meiner Meinung nach eine spannende Ergänzung zu Lina. Die Beziehung zu Finn wird dagegen richtig kompliziert, was für zusätzliches Knistern und Konflikt sorgt.
Die Welt bleibt düster und bedrückend und ist leider gar nicht so weit weg von unserer. Das Thema KI und Kontrolle über das Leben zieht sich durch die Geschichte und regt zum Nachdenken an. Wie viel Freiheit haben wir wirklich? Und was sind wir bereit zu opfern, um die Wahrheit ans Licht zu bringen?
Mein Fazit: Ein starker Abschluss der Dilogie – packend und gefühlvoll. Für alle, die Dystopien mit Tiefe und Herz mögen. Ab ca. 14 Jahren, aber auch als Erwachsene bleibt man dran. Ganz klare Empfehlung und 5 Sterne !
In Band 1 erfahren wir sehr über die Regierung und das System der Schicksalswege. Nun begleiten wir Lina dabei, die Gerechtigkeit einzufordern, die diese dystopische Welt braucht.
Lina wächst in beiden Büchern über sich hinaus und auch die Lovestory ist wirklich etwas besonderes und auch eine sehr Unerwartete. Junge Menschen treffen eben auch Entscheidungen, sie zwischen Herz und Kopf leben.
Die Kernfrage der Geschichte ist, was das Machtversprechen auf ein perfektes Leben mit sich bringt. Der Grundstein wird schon in Band 1 gelegt und die KI Kontrolle wird auch in Band 2 konsequent weitergedacht.
Es fehlt definitiv nicht an Action, es geht Bäm Bäm Bäm von einer Traufe in die nächste. Ava legt ein starkes Erzähltempo vor.
Zukunftsvisionen, Politik, Technik und Liebe. Eine tolle vielschichtige Mischung, die ihr euch dringend ansehen solltet.
Feurige Rebellion: Wenn Liebe im Extremfall zur stärksten Waffe wird
„Der Schicksalspreis: Rebellion“ katapultiert uns in eine Dystopie, die auf den ersten Blick total vertraut wirkt – doch schon Seite 1 bricht jedes Klischee. Lina, unsere unerschrockene Heldin, kennt endlich den Kopf hinter den manipulativen Machenschaften: Michael Oswald, skrupelloser Mafiaboss mit Privatinsel. Gemeinsam mit ihren Freunden startest du einen waghalsigen Rachefeldzug, bei dem jeder Schritt von brennender Spannung begleitet wird.
Mitten im Chaos entfacht sich eine Lovestory, die so zart wie explosiv ist. Finn und Lina prallen funkenfliegend aufeinander, während Miro eine Seite in ihr weckt, von der sie nie zu träumen gewagt hat. Abwechselnd klopfendes Herz und kalter Schauer – dieses Gefühlschaos hat Seltenheitswert.
Die Auflösung auf Oswalds Insel sprengt jede Vorstellungskraft: Wendungen, die dich atemlos zurücklassen, und eine Wahrheit, die tiefer geht, als du je erahnt hättest. Lina steht am Scheideweg zwischen Rache und Gerechtigkeit – und du fieberst mit jedem Wort mit.
Absolut lohnenswert und mindestens 1000 x besser als „Shatter Me“! Diese Dystopie ist nicht nur spannend, sie trifft mitten ins Herz.