Sie beherrscht keines der vier Elemente Wasser, Feuer, Luft oder Erde. Jeder in Altra kann es - sie nicht. Da sie demnach zu keiner ansehnlichen Arbeit taugt, wird sie an ihrem sechzehnten Geburtstag als Dienerin in den Magierzirkel von Lormir geschickt. Dort soll sie den Rest ihres Lebens verbringen. Einen Tag vor ihrer Abreise erfährt sie ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das ihr Leben für immer verändern wird.
Die Schweizer Autorin Corinne M. Spoerri wurde am 21. September 1983 geboren und lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Zürich. Nach ihrem Abitur studierte sie Psychologie und promovierte 2013 mit summa cum laude in Klinischer Psychologie und Psychotherapie. Schon immer galt ihre große Leidenschaft dem Lesen fantastischer und romantischer Geschichten und so begann sie noch während ihrer Arbeit als Psychotherapeutin, ihren ersten eigenen Fantasy-Jugendroman zu schreiben. »Alia« heißt die fünfteilige Reihe, welche nicht nur die Bestsellerlisten, sondern auch die Herzen vieler Fantasy-Fans eroberte. Der Leser begleitet darin die sechzehnjährige Alia auf ihrem Weg durch eine Welt voller Abenteuer, Intrigen, Liebe und Magie. Gleich darauf folgte Spoerris nächste dreiteilige Fantasy-Reihe »Die Greifen-Saga«, die an den Erfolg von »Alia« anknüpfte, sowie »Die Legenden von Karinth«, ein vierteiliges Prequel. Die Fantasy-Geschichten von C. M. Spoerri spielen größtenteils in derselben High-Fantasy-Welt, was für die Leser ein Nachhausekommen und Wiedersehen mit altbekannten, liebgewonnenen Figuren darstellt. Trotzdem lassen sich alle Reihen unabhängig voneinander lesen. Inzwischen sind mit »Der rote Tarkar« und »Damaris« weitere Geschichten aus dieser Welt erschienen und die Autorin hat noch viele Ideen für fantastische Abenteuer. Aber nicht nur dem Genre Fantasy gehört ihr Herz, sondern auch den Liebesromanen. So schreibt sie erfolgreiche New-Adult-Romane, die mit Humor, Erotik, Drama und Herzschmerz punkten. Ihre Liebe zu Büchern führte dazu, dass Spoerri sich 2015 als Autorin selbständig machte und zusammen mit ihrem Mann den Sternensand Verlag gründete – einen Verlag für Jugendliche und junggebliebene Erwachsene, die ebenso wie Spoerri den Belletristik-Genres Romance und Fantasy zugetan sind. Sowohl dem Schreiben als auch dem Verlegen kommt C. M. Spoerri mit viel Herzblut und Engagement nach. Ihre Devise: »Ich möchte den Lesern die Sterne vom Himmel holen und dafür greife ich selbst danach.«
Der Einstieg hat mir unfassbar gut gefallen. Emotional und echt. Man lernt Alia als jemanden kennen, der nicht zu den Begabten zählt. Man lernt ihre Emotionen, nein, ihre Angst kennen, was passiert, wenn sie eben nicht eine der Auserwählten ist und genau das machte allein den Einstieg so… aufgeladen. Man liest es so oft. Das Mädchen, das nicht weiß, was sie kann und am Ende die Welt rettet mit ihren Fähigkeiten. Aber Alia? Alia ist weder die Heldin noch besitzt sie magische Fähigkeiten. Man wartet förmlich darauf, dass so etwas passiert, doch Corinne versteht es, diese Stellen so auszuarbeiten, dass alles kann und nichts muss. Und je mehr die Handlung voranschritt, wir Alias Hintergrund erfahren, mitfiebern und Abschied nehmen, geschehen Dinge, die ich so nicht wirklich habe kommen sehen. Was im Zirkel geschieht, ist absoluter Wahnsinn und je mehr Alia in diese Welt eintaucht, umso weniger rosig erscheint ihr das Leben als Magier. Dunkle Geheimnisse, Wissen, das nicht für ihre Ohren bestimmt ist und eine Tradition, die ihr Leben für immer verändern wird. Wer hier mit einer klassischen Fantasygeschichte rechnet, hat Corinne noch nicht gelesen. Doch nicht nur die Story hat mir gut gefallen,
nein, auch die Figuren waren unfassbar gut ausgearbeitet. Gut und Böse scheinen oftmals die Seiten zu wechseln. Niemand ist nur entweder oder, alles hat Schattierungen. Xenos, einer derjenigen, der wirklich böse erscheint, hat es mir wirklich angetan. Ich stehe irgendwie auf die Bad Boys in dieser Reihe… Reyvan hingegen, der zweite Hauptcharakter der Story, puh, weiß ich nicht. Grandios ausgearbeitet und als Vorgriff auf Band 2: Ich finde ihn immer sympathischer. Aber in Band 1 konnte er mich von seiner arroganten Seite nicht überzeugen. So empathisch und nett er auch sein mag, ich habe immer auf das BAHM gewartet und ihm seine Rolle Alia gegenüber nicht so ganz abgenommen. Sagen wir: Ich war skeptisch. Das Ganze löste sich tatsächlich erst Ende 1 so wirklich auf. Mein Vertrauen hatte er gewonnen. Ich mochte ihn dann doch irgendwie auf seine Art und Weise.
Nichts destotrotz hat mir dieser erste Teil mit seinen vielschichtigen Handlungen und Charakteren unfassbar gut gefallen. Wir tauchen ein in eine Welt, die voller Magie und dunkler Geheimnisse steckt. Und glaubt man, eine Ahnung zu haben, so hat Corinne am anderen Ende des Weges bereits die Fackeln gelöscht und lässt einen ahnungslos zurück. Unfassbar gut weiß die Autorin, Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen, führte Wege zusammen und wieder auseinander, bringt Leute um, die man ins Herz schließt und zögert nicht, mit einer Peitsche treibend hinterher zu laufen (Ja, genau so kam es mir bei manchen Dingen vor. Wie der Spielmacher aus Panem).
Und Hey, wir brauchen ja eine Möglichkeit der Steigerung von Band 2. Da, finde ich, dass der zweite Protagonist sich ruhig ins Zeug legen kann… :D Panem trifft Hogwarts.
Naja, zumindest irgendwie… auf eine gewisse Art und Weise… nur ganz anders. (Perfekte Beschreibung, ich weiß)
Als Alia an ihrem 16. Geburtstag nach wie vor keinerlei Elementbegabung zeigt, ist klar, dass sie eine Nehil, eine nutzlose Person ohne jede Begabung, ist. Wie jede Nehil wird sie als Dienerin an den Magierzirkel von Lormir geschickt, wo sie, fernab von ihrer Heimat und Familie, den Rest ihres Lebens verbringen wird. Doch kurz bevor sie geht, erfährt sie von ihrer Mutter eine schockierende Wahrheit, die ihr nach ihrer Zukunft nun auch die bislang bekannte Vergangenheit raubt. Zum Glück lernt sie im Zirkel neben der harten Arbeit als Dienerin aber auch schnell Freund/innen kennen, die ihr dabei helfen, mit der neuen Situation umzugehen. Ach, war nicht so meins. Zugegeben, ich hätte einfach bei dem Verlag wissen sollen, dass das hier eine Liebesstory wird. Aber anhand des Klappentextes hätte ich doch erwartet, dass der Fokus auf Alia, ihrer neuen Situation und dem angeteaserten "Geheimnis" liegen wird. Stattdessen lernt sie quasi instant diesen mega gutaussehenden Elfen kennen und der Rest des Buches ist hauptsächlich Alia, die diesen toxischen Typen anschmachtet. Das Verhalten des Elfen ist derart "ürgs", dass es zwischendrin ein oder zwei Kapitel aus seiner Sicht gibt, damit man sieht, dass er es auch wirklich ernst mit ihr meint und er eigentlich voll der dufte Typ ist. Aus seinem Verhalten Alia gegenüber ergibt sich das nämlich nur bedingt. Dass Alia 16 ist und alle Typen, denen sie hinterherhechelt, mehrere hundert Jahre alt, ist auch ... zweifelhaft? Ich mein a) was sind das für uralte Kerle, die sich urplötzlich unsterblich in die nächstbeste jugendliche Dienerin vergucken und daraufhin nur noch darüber sprechen, wie geil die in ihrem kurzen Röckchen aussieht, wie weich ihre Lippen sind und wie schade es ist, dass sie noch Jungfrau ist, weil man sonst gleich richtig rankönne und b) was ist mit Alia falsch, die sich einfach jedem an den Hals wirft, der ihr schöne Augen macht und sie nur lange genug von anderen fernhält? Warum benehmen sich alle "erwachsenen" hier wie echt eklige Teenager? Warum ist der ach so raffinierte Elf, der angeblich seit Jahrzehnten hier im Zirkel ist, so subtil wie ein Elefant aufm Marktplatz? Warum hat Alia absolut keine eigene Agenda? Auf den ersten 50 Seiten wird so schön die Situation aufgebaut und irgendwie hätte ich mir gewünscht, dass wir sehen, wie Alia sich aus eigener Kraft mit der neuen Situation arrangiert, wie sie neue Zukunftspläne schmiedet, wie sie das beste aus dem macht, was ihr bleibt, wie sie überlegt, worauf sie wie hinarbeiten kann. Stattdessen kommt halt, noch bevor Alia überhaupt so richtig agekommen ist, sofort dieser Elf ums Eck. Dessen einzige Qualität offenbar ist, wie sexy er aussieht und wie gut er vögelt (angeblich). Dabei könnte ich nichtmal mehr sagen, wie genau er eigentlich aussieht? Ich mein nichts gegen eine flotte Liebesgeschichte, aber die hier ging mir dann doch zu flott und zu plötzlich und grundlos vonstatten. Ehrlich, die besten Teile des Buches sind die, wo der Elf nicht in Alias Nähe darf. Dann bleibt nämlich endlich mal Zeit für sonstiges und Alias Gedanken außerhalb der Schmachterei. Wobei dann auch mehr Zeit blieb für Plotlöcher und booooyy ist das ein Schweizer Käse, wenn man genauer hinschaut. Schon angefangen bei dieser merkwürdigen "Menschen und Elfen tauschen Geiseln aus"-Situation. Die Elfen schicken ihren Königssohn und die Menschen schicken irgendwelchen menschlichen Abfall, den sie nicht mehr brauchen - und das finden die Elfen ok so, weil Menschen leben ja auch weniger lang? WTF? Eine Geisel soll was Wetvolles sein, damit die Drohung, dass man ihr Schaden könnte, auch eine Drohung ist. Wenn die Geisel wertlos ist, funktioniert das ganze Geiselprinzip nicht? :D Warum lesen dauernd irgendwelche Magier Alias Gedanken, aber keiner von denen erfährt irgendwelche Dinge, die dem Plot abträglich wären? Zum Beispiel von diesem merkwürdigen silbernen Kästchen, das Alias versteckt hält. Warum wird Alia immer als sooo selbstlos beschrieben, kümmert sich aber eigentlich pausenlos nur um sich selber, während um sie herum lauter tatsächlich selbstlose Personen einfach ignoriert werden (der junge Diener, der sich einen Sack Gold für seine arme Familie wünscht, eine alte Dienerin, deren Tochter als Geisel zu den Elfen geschickt wurde, eine Dienerin, die Alia geduldig bei der Einarbeitung hilft)? Warum wird dauernd betont, wie gut der Elf im Bett ist und dann bietet er Alia beim Sex an, sie magisch von den Schmerzen zu befreien, die ja ganz normal seien beim ersten Mal ... wtf, Alter wenn das wehtut, bist du nicht gut im Bett, sorry to break it to you, bro. o.O Naja - wie gesagt. War auch meine Schuld, ich hätte es besser wissen müssen und war einfach gerade nicht aufgelegt für eine flache Schmonzette. Was gut war, war der Schreibstil - das Buch liest sich gut weg und bleibt trotz der ollen Handlung und der zweidimensionalen Charaktere spannend. Auch wenn ich jetzt zwar immer noch nicht weiß, was in diesem silbernen Kästchen ist, werde ich wohl die nächsten Bände eher nicht lesen. Zumindest nicht in naher Zukunft. Vermutlich wird da irgendwas drinsein, was Alia verrät, dass sie doch total special und mächtig ist. Was aber egal sein wird, weil sie ja die ganze Zeit bloß an den nächstbesten gutaussehenden bad boys kleben wird. Geschenkt.
Sie beherrscht keines der vier Elemente Wasser, Feuer, Luft oder Erde. Jeder in Altra kann es – sie nicht. Da sie demnach zu keiner ansehnlichen Arbeit taugt, wird sie an ihrem sechzehnten Geburtstag als Dienerin in den Magierzirkel von Lormir geschickt. Dort soll sie den Rest ihres Lebens verbringen. Einen Tag vor ihrer Abreise erfährt sie ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das ihr Leben für immer verändern wird.
Und schon wieder habe ich ein Buch gelesen, in dem die vier Elemente eine große Rolle spielen. Und dieses Mal mochte ich es um Einiges lieber als beim letzten Mal. Ich fange mal da an, wo auch die Geschichte anfängt: am Anfang. Ich hatte erst ein paar Seiten des Prologes gelesen und schon wusste ich, dass mir auch der Rest gefallen würde. Dieser Satz kommt auf den ersten Seiten: „Rein äußerlich war sie wahrhaft keine Schönheit. Aber für ihn war sie alles, was er sich je von einer Frau gewünscht hat.“ Mal ganz ehrlich: Wem fällt ein Buch ein, in dem das so ist? Also mir nicht. Ich war begeistert, dass ein Mann das gedacht hat. Zwar treffen wir weder ihn, noch seine Frau im späteren Verlauf wieder, dafür jedoch deren Tochter. Aber ich war schon über diese wenigen Seiten aus seiner Sicht froh. Die Protagonistin Alia würde ich als normal bezeichnen. Ich mochte sie ganz gerne, aber das hat erst einmal etwas Zeit gebraucht. Ziemlich lange war sie für mich einfach die Protagonistin, diejenige, die die Geschichte erzählt. Aber nachdem ich Tage, Monate, sogar Jahre ihres Lebens mitverfolgt habe, hat sich Alia irgendwann ganz still und heimlich in mein Herz geschlichen. Naja, und so ging es mir auch mit so ziemlich allen anderen Figuren auch. Ich brauchte Zeit, um in die Geschichte und in die Welt zu kommen, mich an die Charaktere zu gewöhnen, doch als ich erst drin war, wollte ich sie nicht so schnell wieder verlassen. Die Liebesgeschichte fand ich auch etwas gewöhnungsbedürftig. Gleich beim ersten Mal, als er sie sieht, ist der Elf Reyvan total fasziniert von unserer normalen Alia. Das bringt ihn dazu, dass er von einem Tag auf den anderen kein Frauenheld mehr ist und nur noch Augen für Alia hat. Liebe auf den ersten Blick! In der Öffentlichkeit wahrt er dein Schein, aber heimlich hilft er Alia nun und Alia vertraut ihm doch recht schnell, zu schnell für meinen Geschmack. Dieser Anfang der Beziehung ist meiner Meinung nach nicht so gut gelungen, aber im weiteren Verlauf stört das zum Glück nicht mehr. Alia und Reyvan mochte ich zusammen richtig gerne und ich bin froh, dass sie überhaupt zusammen kommen, aber das Aufeinandertreffen hätte ich mir anders gewünscht. Die Geschichte an sich fand ich richtig gut, stellenweise aber auch nur ganz in Ordnung. Wieso? Nun, das erkläre ich jetzt. Die Panem-Aspekte lasse ich einfach mal außer Acht. Ja, es gab gewisse Ähnlichkeiten, gerade das Turnier, für das Alia als Teilnehmerin ausgewählt wird, erinnert an eine gewisse Reihe, in der wenige Jugendliche gequält und in gefährliche Situationen geschickt werden, alles zum Vergnügen der höhergestellten Menschen. Das ist nun mal so. Ich fand einfach, es hat sich gezogen, wenn die vier Elemente ins Spiel kamen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Aufnahmeritual ganz am Anfang, bei dem die Kinder in die einzelnen Gilden aufgenommen werden und zu vollwertigen Mitgliedern werden. Da wird jedes Element extra angekündigt und für jedes wird einzeln beschrieben, wie die Kinder aufgenommen werden. Ich kann schon verstehen, dass man nicht einfach eines von ihnen weglassen kann. Wenn das Feuer- und das Erdritual beschrieben werden und die anderen zwei nicht, dann wäre die Neutralität dahin. Aber ich als Leserin habe mich gelangweilt, als ich vier mal fast dasselbe, nur ein wenig anders formuliert, lesen musste. Vor Allem kam das immer mal wieder vor. Bei einer Stelle? Meinetwegen. Aber ich könnte jetzt bestimmt mindestens fünf Stellen sagen, an denen mich das aufgehalten hat. Mir persönlich wäre es da lieber gewesen, die Autorin hätte das Ganze vielleicht an einem der Elemente erklärt und hätte die anderen dann nicht mehr so genau beschrieben.
Über die Autorin: C. M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Schweiz, in der Nähe von Zürich. Schon in ihrer Kindheit entdeckte sie ihre Liebe zum Schreiben. Sie studierte Psychologie und promovierte im Frühling 2013. Ehe sie von der Wissenschaft zur Arbeit als Psychotherapeutin wechselte, entschied sie sich, ihr früheres Hobby wieder aufzunehmen und begann im April 2013 die Fantasy-Saga "Alia" zu schreiben. Der erste Band "Alia - Der magische Zirkel“ erschien im Frühling 2014 beim Berliner Verlag AAVAA.
Fazit Insgesamt hat die Autorin mit Altra eine schöne Welt geschaffen, die ich mir gut vorstellen kann und mit Alia eine gute Fantasygeschichte, die zu lesen mir Spaß gemacht hat. Ich blieb immer mal wieder hängen und es hat gedauert, bis ich in der Geschichte drin war, doch letztendlich kann ich das Buch empfehlen.
548 Taschenbuchseiten, dass ist natürlich erst mal eine Hausnummer. Nur noch sehr selten lese ich so dicke Bücher. Die Spannung auf die Geschichte lies mich dies jedoch schnell vergessen.
Wir begleiten die Protagonistin Alia, die wie der Klappentext ja schon verrät, keines der vier Elemente in sich trägt. Darum ist sie ab ihrem 16ten Geburtstag gezwungen im Zirkel als Dienerin zu helfen.
Alia ist für mich eine tolle Protagonistin die weiß was sie will. Ihre Handlungen sind, gerade wenn man langsam zum Ende des Buches gelangt, nachvollziehbar.
Lesen ist wie Fernsehen im Kopf. Die Autorin kreiert eine Welt in der sie neue Lebewesen erschafft. Sie lässt Magie einfließen und bringt es zu Stande Fabelwesen , mit denen ich vorher nichts anfangen konnte, zu mögen.
Es ist beeindruckend wie sie mit den Sympathien der Charaktere spielt. Damit schafft sie es immer wieder auf ein Neues die Gespanntheit des Lesers für sich einzunehmen.
C. M. Spoerris Beschreibungen sind eindrucksstark und lebhaft. Sie versetzt mich als Leser in die Illusion, direkt beim Geschehen dabei zu sein und nicht nur ein Buch zu lesen.
Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr etwas mit leicht geöffneten Mund beobachtet, weil ihr gar nicht richtig fassen könnt, was alles passiert? So erging es mir mit Alia – Der magische Zirkel. Ich wurde in den Bann der Geschichte gezogen. Es passierte so viel. Es wird auf keiner Seite langweilig und trotzdem ist das Tempo angenehm.
Aber auch die Gefühle kommen nicht zu kurz. Die Liebe passt sich perfekt in die Geschichte ein und ergänzt das Buch. Doch auch Trauer und Hass werden gut mit eingeflochten und machen die Geschichte zu etwas ganz Großem.
Mit überraschenden Wendungen und geschickt platzierten Zeit – und Personensprüngen rundet die Autorin den Auftakt der Alia Reihe ab.
Ein toller Auftakt, der lust auf mehr macht. Mir hat diese Geschichte gut gefallen, auch wenn ich zwischendurch nicht immer gepackt wurde. Es war ein spannender Reihenauftakt, mit interessanten Protas. Auch Action gab es für mich genug, genauso wie Gefühl. Wer also Gildenbücher mag, macht hier nichts falsch, leider ist es mit 5 Teilen eine für mich lange Reihe, die ich unmöglich am Stück lesen kann.
Alia ist anders wie der Rest. Obwohl jeder in der Kindheit eine Begabung für eines der Elemente entwickelt, tut sich bei Alia rein gar nichts.
Aus diesem Grund muss sie an ihrem 16. Geburtstag als Dienerin in den magischen Zirkel in dem Sie ihr Leben lang dienen muss.
Doch bevor Sie ihr Zuhause für immer verlässt erfährt Sie ein Geheimnis über sich, das sollte aber längst nicht alles sein denn im magischen Zirkel ist es schlimmer als Sie es sich vorgestellt hatte.
Gut dass sie Freunde dort findet, unter anderem den überaus attraktiven Elf Rheyvan.
Meine Meinung
Meine Meinung? Wow…Ich habe dieses Buch wirklich in eins durchgezogen weil ich es total spannend fand und es genau meine Richtung war.
Fangen wir aber mal vorne an, da ist meine einzige kleine Kritik denn es beginnt zuerst mit einem Vorwort der in der normalen Welt wohl spielt, dann kommt ein Epilog der in der Welt der Geschichte spielt, nur ein paar Jahre vor der eigentlichen Geschichte und dann geht es los mit dem ersten Kapitel. Das ist kurzweilig etwas verwirrend und man weiß anfangs nicht was und wen man da jetzt genau vor sich hat.
Ich muss aber sagen, lest weiter! Es lohnt sich und ganz schnell bekommt man schon einen Durchblick und alles ist klar.
Der Schreibstil gefällt mir ganz gut, er reicht völlig aus um einen in der Geschichte zu halten, sich alles vorzustellen und die Spannung zu halten.
Die Geschichte um Alia finde ich sehr spannend, vor allem weil es auch um die Elemente geht, es ist eine wirklich schwere Zeit und vor allem der Zirkel ist gefährlich.
Die Charaktere haben mich alle in ihren Bann gezogen, ich mochte jeden Einzelnen und auch die bösen Buben fand ich richtig toll umgesetzt :D
Aber vor allem Alia hat sich in mein Herz geschlichen, ich hatte die ganze Zeit das Bedürfnis ihr beizustehen und ihr zu helfen :)
Zwischendrin gibt es ein Turnier wo ich kurz an Panem denken musste aber auch wirklich nur kurz denn es ist toll aufgebaut, schon allein durch die verschiedenen Elemente die ja in dieser Geschichte eine große Rolle spielen. Und diese ganzen Ideen und Details die umgesetzt wurden haben mir richtig gut gefallen. Von mir aus hätte das ruhig länger gehen können :D
Für mich hätte die Geschichte ruhig die ganze Zet weiter gehen können aber leider endet jedes Buch ja irgendwann, gut dass dies aber der erste Teil ist, das heißt es kommt noch was und darauf freue ich mich.
Das Ende war genau richtig meiner Meinung nach, man hatte ein gutes Gefühl aber es lässt genügend Freiraum so dass man gerne wissen möchte wie es weiter geht.
Fazit
Trotz anfänglicher Verwirrung lohnt es sich dieses Buch zu lesen, vor allem für eingefleischte Fantasy Anhänger, Ich bin froh dass diese Geschichte fortgesetzt wird und bin schon gespannt.
Sie beherrscht keines der vier Elemente Wasser, Feuer, Luft oder Erde. Jeder in Altra kann es sie nicht. Da sie demnach zu keiner ansehnlichen Arbeit taugt, wird sie an ihrem sechzehnten Geburtstag als Dienerin in den Magierzirkel von Lormir geschickt. Dort soll sie den Rest ihres Lebens verbringen. Einen Tag vor ihrer Abreise erfährt sie ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das ihr Leben für immer verändern wird.
"Der magische Zirkel" ist der erste Band der "Alia"-Reihe von C.M. Spoerri.
Die Autorin beweist in diesem Auftakt viel Fantasie und Kreativität, indem sie eine High Fantasy Welt erschaffen hat, die sich durchaus mit den großen Fantasyautoren messen kann. Altra ist wohl durchdacht konstruiert und authentisch skizziert. Viele kleine Details schaffen ein Setting, in welches man sogleich eintauchen kann und Abenteuer erlebt.
Dabei bedient sich C.M. Spoerri einem überaus angenehmen Tempo und lässt der Geschichte genügend Raum, um sich zu entwickeln. Dennoch finden sich in "Der magische Zirkel" keinerlei Längen, sondern ein angenehmes Tempo, welches zügig den elementaren Teil der Geschichte erreicht und auch danach niemals den roten Faden verliert. Somit ist dieser Roman überaus spannend und packend zu lesen. Man kann herrlich in diesen eintauchen und findet sich ein einer Welt voller Gefahren wieder, deren Dramatik wunderbar herauskristallisiert ist.
Auch das romantische Element ist stark ausgeprägt und lässt das Herz des Lesers höher schlagen. Dies unterstützt die Dramatik dieses ersten Bandes nur noch umso stärker und lässt den Leser mit seinen Lieblingscharakteren mitleiden und mitfiebern. Dies ist im genau richtigen Maße ausgeprägt, um nicht kitschig oder gewollt zu wirken. Stattdessen liest es sich einfach herzergreifend und voller Authentizität.
Überraschende Wendungen sorgen dabei für eine gewisse Unvorhersehbarkeit und einen tollen Lesefluss, der sich durch nichts stören lässt, weshalb man ruckzuck am Ende angelangt ist und nun voller Neugierde auf die weitere Geschichte um "Alia" gespannt ist.
Fazit: "Der magische Zirkel" begeistert von Anfang bis Ende. Phantastisch, romantisch und dramatisch. High Fantasy vom Feinsten. Bitte mehr davon!!!
Band 1 war sehr flüssig zu lesen und ich hatte es schnell durch.
Allerdings waren mir manche Sachen zu langatmig geschrieben und andere Handlungsstränge, die durchaus mehr Beachtung verdient hätten passierten viel zu schnell. Die Romanze , die sich schon recht bald abzeichnete war mir ein bisschen zu viel und zu früh,im Laufe des Buches fand ich es dann ganz okay, was sich da entwickelt hat.
Einige Charaktere sind echt interessant und spannend und ich bin gespannt wie sie sich im Laufe der Serie entwickeln werden. Im Großen und Ganzen war es ganz ok,bisschen Luft nach oben gibt es noch - ich werde die weiteren Bände jedoch auch noch lesen.
Alia – C. M. Spoerri Band 1 – Der magische Zirkel Verlag: Sternensand Taschenbuch: 16,90 € eBook: 4,99 € ISBN: 9783038960843 Erscheinungsdatum: 21. Februar 2020 Genre: High Fantasy Seiten: 548 Inhalt: Alia beherrscht keines der vier Elemente. Jeder in Altra trägt Wasser, Feuer, Luft oder Erde in sich - sie nicht. Da sie demnach zu keiner angesehenen Arbeit taugt, wird sie an ihrem sechzehnten Geburtstag als Dienerin in den Magierzirkel von Lormir geschickt. Dort soll sie den Rest ihres Lebens verbringen. Einen Tag vor ihrer Abreise erfährt sie allerdings von ihrer Mutter ein Geheimnis, das ihr Leben verändern wird. Mein Fazit: Zum Cover: Das Cover ist wirklich traumhaft schön und ich kann euch sagen, dieses Cover zieht sich durch die ganze Reihe, nur die Farben ändern sich. Wenn ihr euch den Schuber anseht, werdet ihr feststellen, dass alle Bücher ein ganzes Bild ergeben, wirklich schön geworden. Zum Buch: Alia ist eine Nehil, denn sie besitzt keinerlei Begabung für eins der vier Elemente, Feuer, Wasser, Luft oder Erde, somit ist es ihr Schicksal, dem Magierzirkel zu dienen und das bis an ihr Lebensende. Sie bemerkt schnell, das dies kein Zuckerschlecken wird. Sie vermisst ihre Familie und der einzige Lichtblick sind Tascha, Rana und Reyvan, wobei sie zu Reyvan eine ganz besondere Verbindung spürt. Da dies nicht mein erstes Buch von C.M. Spoerri ist, kannte ich ihren Schreibstil ja schon ein wenig und auch hier, hat sie mich wieder in eine welt mitgenommen, wie es sie kein zweites Mal gibt. Dies ist ja der Auftakt der Reihe und man lernt erst einmal alle Charaktere kennen. Das hat sie sehr gut geschrieben und auch mit viel Liebe zum Detail. In dieser Geschichte hat die Romantik ihren Vorrang und trotzdem haben wir auch viel Magie, daher verstehe ich manche Rezensionen nicht, aber hier zählt jetzt meine Meinung und ich kann sagen, die Mischung ist gut. Ich persönlich finde, es hält sich die Waage. Die Geschichte ist spannend und gefühlvoll, sie ist flüssig geschrieben und ich mag den Schreibstil, er ist erfrischend, lässt sich leicht lesen und macht Spaß. Komme ich nun zu den Charakteren. Ich fange mit Alia an, sie ist eine Nehil, wie oben schon vermerkt, am Tag ihrer Abreise, offenbart ihre Mutter ihr ein Geheimnis, welches ihre ganze Welt durcheinander bringt. Alia ist eine starke, junge Frau, die es nun nicht leicht hat. Zu all dem übel muss sie auch noch an den Zirkeltagen teilnehmen. Die haben es in sich und viele haben diese schon mit ihrem Leben bezahlt. Doch sie bekommt Hilfe, somit ist sie nicht ganz allein. Reyvan ist ein Elf und er ist als Pfand im Magierzirkel. Er spürt eine Verbindung zu Alia und die beiden lernen sich besser kennen. Ich mag Reyvan, er hat sich gleich von Anfang an in mein Herz geschlichen, genauso wie Alia. Reyvan muss auch sehr viel im Zirkel über sich ergehen lassen, doch was macht man nicht alles um den Frieden bestehen zu lassen. Xenos ist irgendwie mein Hasscharakter und trotzdem hat er auch ein paar Pluspunkte bei mir bekommen. Ich denke, ganz so böse, wie er sich gibt ist er gar nicht. Trotzdem ist er grausam! Ich bin besonders gespannt wie es mit ihm weitergehen wird. Es gibt noch viele weitere Charaktere, aber wirklich alle hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Zu erwähnen wäre noch, das wir hier viele verschiedene Wesen der Magie treffen. Elfen, Zauberer, Gorks, Riesenechsen, Trolle und viele mehr. Die bildliche Darstellung finde ich besonders gut gelungen, ich konnte mir hier alles sehr gut vorstellen. Das Setting ist sehr schön gewählt. Die Magie erlebt man richtig, gerade auch zu den Zirkeltagen, das war ein besonderes Highlight für mich. Wie mit den Elemente gespielt wurde. Wirklich schön zu lesen. Ich bin abgetaucht in eine fantastische und magische Welt, wo der Hass genauso regiert wie die Liebe. Besonders schön fand ich auch den Glossar am Ende, wo wir einiges noch einmal erklärt bekommen. Zum Beispiel, was ein Gork ist oder welchen Element sie angehören, sowie auch wie der jeweilige Gott der Elemente heißt, also das gefiel mir nochmal richtig gut. Ich kann hier ganz klar 5 von 5 Sternen geben und diese Reihe nur empfehlen, ja auch wenn ich erst Band 1 gelesen habe, geh ich davon aus, das es weiterhin so spannend und magisch weiter geht.
Handlung: Mit der "Alia"-Reihe, die mir von einer Freundin empfohlen wurde, habe ich mal wieder einer High-Fantasy-Reihe einer deutschsprachigen Autorin eine Chance gegeben. Die Schweizerin Corinne M. Spoerri entführt in ihrer fünfbändigen Reihe nach Altra, das von Magiern, Elfen, Zwergen, Drachen, Gorkas und vielen weiteren magischen Kreaturen besiedelt ist. Dabei sind zwar einige Ähnlichkeiten zu bekannten Büchern wie beispielsweise "Tribute von Panem" (Arena im ersten Teil), "Der Herr der Ringe" und "Eragon" (Greife und Drachen) zu erkennen und auch der grundsätzliche Aufbau mit einer Heldenreise, wechselnde Gefährten und einer Prophezeiung sind keine Neuheiten in diesem Genre. Da die Autorin den bekannten Erzählstoff in jedem Band mit neuen Ideen und abwechslungsreicher Handlung aufpeppt, bin ich Alia dennoch gerne auf ihr Abenteuer gefolgt. Seien es Fahrten auf einem Piratenschiff, unheimliche Begegnungen im Inneren eines Berges, Flüge auf Greifen zu entfernten Drachenhorsten, Märsche durch die Wälder der Elfen, knallharte Überlebenskämpfe in der Wüste oder magische Schlachten gegen unmögliche Gegner - hier passiert immer etwas, um die Handlung in Gang zu halten. Zu meiner großen Überraschung wurde die Erzählung dabei mit jedem Band besser und konnte das hohe Niveau der Handlung dann auch bis zum letzten Band halten. Etwas enttäuscht war ich allerdings vom Ende, da die Geschichte nach einem netten Showdown über 250 Seiten ins Ziel plätschert.
Figuren: Alia ist eine Figur, die mit der Geschichte, ihrem Alter, ihren Erfahrungen und dem Schreibstil der Autorin stark wächst. Habe ich sie am Anfang für ihre Naivität noch ein wenig belächelt, ist sie am Ende starke und reife Protagonistin, auf die man stolz sein kann. Über die ca. 3000 Seiten der Reihe hinweg bestreitet sie unzählige Abenteuer mit unterschiedlichen Begleitern an ihrer Seite, von denen mir einige sehr stark ans Herz gewachsen sind. Besonders toll fand ich dabei den Elfenkapitän Maryo und den Zwerg Ogrem. Mit den wechselnden Männern an ihrer Seite konnte ich mich allerdings nicht wirklich anfreunden und war über weite Strecken der Handlung von dem Liebesdreieck um den Elfen Reyvan und den Schwarzmagier Zaron genervt. Davon abgesehen, dass das emotionale Hin und Her die Handlung ausbremst, ist es wohl kaum glaubwürdig, dass zwei jahrhundertalte Männer um die Liebe einer Teenagerin buhlen. Dass einer Alia schon als Säugling gerettet hat und zudem etwas mit ihrer Mutter hatte während der andere sich ununterbrochen unreif, triebgesteuert und arrogant verhält, machte es für ich nicht unbedingt besser. Statt hier die wenig nachvollziehbare Insta-Love breitzutreten und Alia von der Hilfe eines Mannes abhängig zu machen, hätte ich eine dezente Liebesgeschichte im Hintergrund besser gefunden. Die so entstandene Lücke hätte die Autorin gerne dazu nutzen können, Alia eine starke weibliche Freundin zur Seite zu stellen. Die weiblichen Freundschaften, die sie schließt, sind nämlich recht ähnlich und im Großen und Ganzen eher vernachlässigbar.
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin verbessert sich stark über die Reihe hinweg. Zu Beginn empfand ich einige Formulierungen noch als etwas umständlich, im Laufe der Zeit wurde die Ausdrucksweise immer präziser, die Landschaftsbeschreibungen immer malerischer, die Emotionen der Figuren natürlicher und das Erzähltempo flüssiger. Die Autorin erzählt den Großteil der Geschichte aus der Ich-Perspektive von Hauptfigur Alia, wechselt einige Mal jedoch die Erzählperspektive und lässt andere Figuren zu Wort kommen. Auf verschiedene parallele Handlungsstränge lässt sich C.M. Spoerri leider aber dennoch bis zum letzten Band nicht ein. Besonders in den Bänden 3 und 4 hätte die Geschichte in meinen Augen von häufigeren Ausflügen in andere Erzählperspektiven (z.B. Reyvans während der Schlacht der Elfen gegen Xenos) profitiert. Ansonsten möchte ich noch das Worldbuilding loben, welches in genau dem richtigen Tempo immer weiter ausgebaut wird, sodass ich Altra am Ende gar nicht mehr verlassen wollte. Zum Glück muss ich das auch nicht, da es mit "Die Legenden von Karinth" und der "Greifen"-Reihe noch weitere Spinn-Off-Reihen der Autorin gibt, die ein Wiedersehen mit unseren Figuren und der magischen Welt von Altra ermöglichen.
Das Urteil:
Die fünfbändige High-Fantasy-Reihe "Alia" überzeugt mit einer abwechslungsreichen Handlung, einer bunten Welt, facettenreichen Figuren und einem Schreibstil, der sich über die Bände hinweg stark verbessert. Aufgrund von Ähnlichkeiten zu anderen Reihen, dem für mich eher schwachen Ende und dem nervigen Liebesdreieck, ziehe ich in der Gesamtbewertung einen Stern ab.
Dieses Buch ist eines der schlechtesten, das ich jemals gelesen habe. Darauf gestoßen bin ich in der Danksagung beim letzten Teil der "Legenden von Karinth" (eine Serie aus dem gleichen Universum von der gleichen Autorin). Die Serie hatte ich innerhalb einer Woche komplett durchgelesen und sie hat mir echt gut gefallen, deswegen hatte ich auch schon gute Erwartungen für dieses Buch. Ich muss gestehen, ich hab es nur halb gelesen und danach abgebrochen. Es ist einfach nur schlimm
Die Charaktere sind unglaublich flach. Alia fühlt sich als wäre sie das Zentrum der Welt. Sie ist so arm dran und so besonders, sie ist ja schließlich die erste Nehil nach 20 Jahren. Das ist eigentlich ihre gesamte Persönlichkeit. Sofort nach ihrer Ankunft im Zirkel mussten natürlich alle über sie reden und sie war das Zentrum aller Aufmerksamkeit. Reyvan hat sie gesehen und sofort gewusst, dass sie etwas ✨️besonderes✨️ ist. Reyvan ist einfach nur extrem uninteressant, obwohl die Idee eigentlich Potenzial hat. Aber dennoch. Er ist der Playboy und alle Magierinnen wollen ohn haben. Dann kommt die arme Nehil und Dienerin daher und er ist sofort verzaubert und hat nur noch Augen für sie. Dazu kommt noch, dass er pervers ist. Hallo? Er ist mehrere hundert Jahre alt, schleicht sich heimlich in ihr Zimmer und beobachtet sie nachts, als sie nackt ist. Wie pervers ist das denn?
Die Liebesgeschichte der beiden ist albern, sie kennen sich nicht, reden nie und alles geht viel zu schnell. Von einem Moment auf den anderen sind auf Einmal die Emotionen da und sie können nicht mehr ohne einander. Das gleiche passiert mit Xeos. Er ist der böse, der gemeine und dann küsst er sie und seine Lippen sind sanft auf ihren und in seinem Blick ist Wärme. Sie hasst inzwischen Reyvan, weil er sie ja hintergangen hat. Nächste Szene schleicht sich Reyvan in ihr Zimmer und dann liebt sie ihn ja wieder so sehr und sie müssen unbedingt vor dem bösen Xeos fliehen. Das klingt doch sehr logisch, oder? Ist es nicht. Die Handlung ist albern, das Buch ist nicht spannend und der Schreibstil ist langweilig. Selbst während des Turniers war die Spannung kuam anwesend. Ich habe das Gefühl das Buch wurde von einer vollkommen unerfahrenen Person geschrieben würde, nicht einer professionellen Autorin.
Gäbe es die Möglichkeit 0 Sterne zu geben, würde ich es tun. Das Buch hätte es verdient. Die Legenden von Karinth hingegen sind sehr gut und wüde ich weiterempfehlen
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In einer anderen Rezension hat jemand geschrieben, dass dieses Buch so ist, als wäre eine Nebenrolle aus Versehen zum Hauptcharakter geworden und ich kann es selbst nicht besser ausdrücken.
Das Buch ist leider unfassbar langweilig, einfach weil die "Heldin" (im weitesten Sinne des Wortes) so unglaublich langweilig und passiv ist. Aus allen schlimmen Situationen müssen andere sie rausholen. Ständig ist sie entweder vor Angst erstarrt, aus irgendwelchen Gründen gefesselt oder wird von einem Schwarm Magier überwacht, damit sie ja keinen falschen Finger rührt.
Während andere Pläne schmieden oder Kämpfe ausfechten, geht sie brav Dinge aufräumen - sie ist ja eine Dienerin - oder suhlt sich im Selbstmitleid. Es ist wirklich nicht auszuhalten.
Dazu kommen zwei mehrere Jahrhunderte alte Männer, die um sie konkurrieren: Reyvan, der triebgesteuerte Elfenprinz, der auf Alia abfährt, weil er angeblich noch nie einen Menschen getroffen hat, der so herzensgut ist wie Alia, und Xenos, der übermächtige und grausame Zirkelleiter, der auf Alia abfährt, weil.... tja keine Ahnung... sie halt gerade da ist? Dass beide scharf auf ein 16- bis 18-jähriges Mädchen ohne Eigenschaften ist, war für mich bis zum Schluss völlig unnachvollziehbar und auch ein bisschen creepy. Alia kann lange selbst nicht glauben, dass Reyvan ehrliches Interesse an ihr hat - zu recht.
Erst durch Goodreads habe ich gesehen, dass es von dem Buch eine Version mit knapp 200 Seiten weniger gab. Ich scheine also sowas wie den Director's Cut erwischt zu haben. Ich weiß nicht, wo die Unterschiede zwischen den beiden Ausgaben sind, aber ich kann mir gut vorstellen, dass man hier seitenweise kürzen könnte, ohne dass es dem Buch schadet.
Für mich endet auf jeden Fall mit diesem Band die Reise durch Altra, denn ich möchte Alia auf ihrem restlichen Weg nicht weiter begleiten. Schade. Die Prämisse klang eigentlich recht vielversprechend.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Ein fesselnder Auftakt einer magischen Reise, ich hätte dich gerne früher für mich entdeckt hätte.
Alia - der magische Zirkel Vom C.M. Spoerri
"Alia - der magische Zirkel" ein Fantasy-Epos, das mich von der ersten Seite an gepackt hat.
Alia, das Mädchen ohne magische Begabung, ist eine Protagonistin, die man sofort ins Herz schließen muss. Ihre Reise in den magischen Zirkel ist nicht nur eine Flucht vor ihrem Schicksal, sondern auch eine Entdeckungsreise zu sich selbst. Alia wächst im Laufe der Geschichte über sich hinaus und entwickelt sich zu einer starken und selbstbewussten jungen Frau.
Die Welt, die die Autorin erschaffen hat, ist so detailreich und lebendig, dass man sich als Leser sofort mittendrin fühlt. Die magischen Zirkel, die Intrigen zwischen den verschiedenen Magiergilden und die geheimnisvolle Vergangenheit von Alia – all das sorgt für eine fesselnde Handlung, die bis zur letzten Seite spannend bleibt. Besonders beeindruckend ist, wie die Themen Freundschaft, Liebe und Verlust so einfühlsam behandelt werden.
Was dieses Buch jedoch wirklich auszeichnet, ist die Atmosphäre. C. M. Spoerri gelingt es, eine magische Stimmung zu erzeugen, die mich als Leser verzauberte. Man spürt die Spannung, die Angst, aber auch die Hoffnung, die Alia begleiten. Spoerri schafft es, die Emotionen der Charaktere so intensiv zu vermitteln, dass ich selbst mitfühlte. Die Handlung wird schnell und flüssig erzählt, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen und Cliffhanger, die den Leser neugierig machen und zum Weiterlesen anregen. Der Schreibstil der Autorin von ist flüssig, bildhaft und emotional.
"Alia - der magische Zirkel" ist mehr als nur ein Jugendbuch. Es ist ein Roman, der sowohl junge als auch erwachsene Leser begeistern wird. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und noch lange nach dem Lesen im Kopf bleibt. C.M. Spoerri hat mit "Alia" eine neue, faszinierende Welt erschaffen, die man nicht mehr verlassen möchte.
Die Geschichten aus dem Altra-Kosmos bestechen einfach durch ihr richtig tolles High-Fantasy Setting. Es ist detailreich und durchdacht, mit vielen verschiedenen Wesen, Völkern, Landschaften und Formen der Magie. Im ersten Band von Alia lernt man nur einen kleinen Teil - Lormir - kennen, welche Begabungen Menschen haben können, was der Magier-Zirkel von Lormir so veranstaltet und wie das Verhältnis zwischen Elfen und Menschen ist. Alles sehr detailreich, spannend und zum Hineinversinken.
Alia selbst hat mir als Protagonistin nicht annähernd so gut gefallen wie Maryo in Karinth. Er ist einfach so cool, Alia dagegen einfach sehr jung. Zu Beginn ist sie gerade 15, sie ist naiv, hat durch ihre Vergangenheit extrem wenig Selbstbewusstsein und verhält sich ziemlich Teenager-mäßig. Schüchtern, aber mit plötzlichen, viel zu heftigen Gefühlsausbrüchen. 😅 Sie analysiert im Taumel der ersten Liebe alles, was ihr Objekt der Begierde gesagt oder getan hat. Manchmal vergeht sie in Selbstmitleid. Ich muss ehrlich sagen, für mich hat Alia bisher wenig Persönlichkeit gezeigt. Da die Zeit in der Geschichte aber ziemlich schnell voranschreitet hoffe ich, hier noch eine große Entwicklung im Laufe der Reihe zu sehen.
Einige der anderen Figuren haben mir gut gefallen und ich habe schon tolle Ansätze für komplexe, mehrschichtige Persönlichkeiten gesehen. Ich hoffe und glaube, da kommt noch so einiges in den Folgebänden. Ich kann mir auch vorstellen, dass sich die Seiten Gut und Böse noch verschieben im Laufe der Handlung. 🤔
Ich freue mich, Alias Reise dieses Jahr weiter zu verfolgen und mehr über Altra zu lernen. 😊
Band eins der Alia Reihe hat mich sehr gut unterhalten und einmal angefangen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Die Story ist gut durchdacht und hervorragend umgesetzt. Ich liebe den Verlauf und es ist absolut spannend Alia auf ihrem Weg zu begleiten. Sie kommt als Dienerin zum Magier Zirkel und muss schon sehr bald um ihr überleben kämpfen. Dabei bekommt sie Hilfe von Reyvan, einem Elf, der hundert Jahre im Zirkel verbringen muss. Beide sind sich einig...sie wollen vor Xenos fliehen.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es wird größtenteils aus Alias Sicht berichtet, sodass man immer einen guten Überblick über ihre Gedanken und Gefühle hat. Gelegentlich kommt auch ein Kapitel aus Reyvans Sicht, was ich sehr interessant finde.
Die Protagonisten sind sehr individuell und liebevoll gestaltet. Man muss Alia und Reyvan einfach mögen. Bei Xenos ist man noch etwas zwiegespalten, denn er scheint auch einen weichen Kern zu haben...irgendwo unter der grausamen Schicht.
Das Cover zeigt ein Pentagramm, dass sich über alle Bände durchsetzt und es passt sehr gut zu der Reihe.
Fazit: Der Auftakt der Alia Reihe hat mir sehr gut gefallen. Ich liebe die Story und die Protagonisten. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht.
Am schnellsten lässt es sich glaube ich als Mischung zwischen Tribute von Panem und Harry Potter beschreiben, doch das Buch ist mehr. Besonders gut fand ich den Schreibstil, welcher sich wirklich flüssig und angenehm liest. Auch die Idee mit den Elementen und dem Magierorden fand ich gut durchdacht und umgesetzt, außerdem bekam man schnell einen guten Überblick über das System und wie es funktioniert. Auch die Protagonistin gefiel mir, sie war sympathisch und man schließt sie schnell ins Herz. Einziger Störfaktor war für mich tatsächlich die Romanze, ich konnte leider nicht wirklich nachvollziehen wie und warum die beiden Charaktere auf einmal zusammen waren und warum sie sich anscheinend abgöttisch lieben wenn man (meiner Meinung nach) hauptsächlich körperliche Interaktion in ihrer Beziehung hat. Abgesehen davon fand ich das Buch gut.
Bis zum 16. Lebensjahr findet jeder seine Begabung für eines der vier Elemente: Wasser, Luft, Erde, Feuer. Nur Alia kann sich nirgends zuordnen, hat keinerlei Begabung und Talent. Und landet somit als Dienerin im Magierzirkel, was - wie sie schnell fststellt - gleichbleibend mit "Sklavin" zu sehen ist.
Um es auf einen Punkt zu bringen: wir haben hier einen Mix aus: - Die Bestimmung - Harry Potter - Tribute von Panem
Trotz allem finde ich vor allem die magischen Besonderheiten der Magier fantasievoll und spannend. Mit den Naturelementen zu "spielen" und z.b. Wirbelstürme und Erdbeben entstehen zu lassen, macht beim Lesen spaß und lässt das Kopfkino laufen. Alia ist eine sympathische Figur und die teils unvorhergesehenen Ereignisse machten Lust auf mehr.
Der Einstieg fiel mir etwas schwer – die Handlung wirkte anfangs oberflächlich, es wurde viel gesprungen, und weder Charaktere noch Story hatten echte Tiefe. Die Protagonistin blieb eher passiv und versank oft in Selbstmitleid – was stellenweise etwas nervig war. Aber: Das letzte Drittel war richtig spannend! Ich bin neugierig, wie es in der Alia-Welt weitergeht und ob sich mein Eindruck noch ändert. 📖✨
Die Ich-Sicht und ich werden (bei Fantasy jedenfalls) keine Freunde. Die Story ist sehr schnellläufig, die Charaktere wirken manchmal nicht richtig ausgearbeitet, es lässt sich nicht viel Tiefe erkennen. Das hat mir leider nicht gut gefallen, ich brauche ein besseres kennenlernen, um ganz in die Story einzutauchen. Gegen Ende wurde es Recht spannend und flüssiger.
Das Buch war sehr gut und hat bringt sehr viel Potential für die nächsten Bücher der Reihe. Jedoch muss ich sagen, dass es mir manchmal zu schnell ging und manche Stellen waren zu langwierig. Alles in Allem aber ein sehr gelungener Auftrakt der Reihe. :)
Inhalt/Klappentext: Alia beherrscht keines der vier Elemente. Jeder in Altra trägt Wasser, Feuer, Luft oder Erde in sich – sie nicht. Da sie demnach zu keiner angesehenen Arbeit taugt, wird sie an ihrem sechzehnten Geburtstag als Dienerin in den Magierzirkel von Lormir geschickt. Dort soll sie den Rest ihres Lebens verbringen. Einen Tag vor ihrer Abreise erfährt sie allerdings von ihrer Mutter ein Geheimnis, das ihr Leben verändern wird. (Quelle: Sternensand Verlag)
Meine Meinung: Sehr spannender und magischer erster Band. Diese Geschichte konnte mich sofort von sich überzeugen. Das Buch ist eine Neuüberarbeitung und enthält einige neue Szenen die das Werk sehr schön abrunden. Ich kenne die alte Version schon und bin überrascht wie sich die neue Version weiterentwickelt hat. Ich mag die Protagonisten und habe mit ihnen richtig mitgefiebert. Ganz besonders hat Alia mich gefangen genommen. Sie ist eine sehr sympathische Persönlichkeit. Ich mag es sehr wie sie sich versucht an ihre neue Leben anzupassen und dennoch ihre besonderen Eigenschaften nicht verliert. Sie ist wirklich etwas Besonderes und ihr Kampfgeist ist sehr ausgeprägt. Reyvan ist mein männlicher Liebling in diesem Buch. Ich mag seine Art sehr gerne. Er wirkt auf den ersten Blick ziemlich undurchsichtig und trotz allem sehr sympathisch. Ganz besonders sein Verhalten Alia gegenüber war für mich sehr positiv und ich finde sie würden sich perfekt ergänzen. Mit Xenos hat die Autorin den perfekten Bösewicht erschaffen. Er ist machthungrig und schreckt vor nichts zurück. Sein Verhalten Alia gegenüber ist mehr als suspekt. Das Spannungslevel ist während der gesamten Geschichte sehr hoch. Es wechseln sich actionreiche und etwas ruhigere Szenen gekonnt ab. Die Story wirft in ihrem Verlauf immer mehr Fragen auf. Ganz besonders rund um Alia. Der Abschluss hat es nochmals in sich. Er ist sehr actionreich gehalten und enthält einen ganz fiesen Cliffhänger. Ich bin schon so gespannt was das besondere an Alia ist.
Mein Fazit: Tolle Neuüberarbeitung. Ich wurde sofort wieder in den Bann gezogen und habe mir die Nacht um die Ohren geschlagen um ja nichts zu verpassen. Ich liebe diese Reihe und freue mich schon sehr auf den nächsten Teil
Ich habe schon einige Bücher von C. M. Spoerri gelesen und fand alle großartig. Alia reiht sich da problemlos ein. Nachdem ich mir bewusst gemacht habe, dass das Buch schon für Leser ab 12 freigegeben ist, konnte ich die Handlungen mit der entsprechenden Erwartungshaltung verfolgen. Alia ist toll. Ein starker Charakter, auch wenn das Schicksal sie gebeutelt hat. Ohne Magiebegabung in einer Welt von Magie aufzuwachsen, zu sehen, wie alle Menschen in ihrem Umkreis einem Zirkel beitreten, ihren Beruf und ihr Talent finden und selbst nichts davon zu besitzen ist hart. Und dann im Zirkel als Dienerin zu landen und den Magiern alles vor den Hintern zu tragen... sie macht das beste draus. Absolut! Rayven war mir am Anfang sehr suspekt. Und auch nach dem Ende von Band 1 hab ich ihn noch nicht vollkommen durchschaut. Aber er ist spannend. Xenos ist ebenfalls ein Charakter, hinter dessen harte, kalte Schale ich gern schauen möchte. Ein kleiner Einblick war schon da, aber ich denke, von ihm haben wir noch viel zu erwarten. Alles in allem ein wirklich gelungener Reihenauftakt der Freude macht, weiterzulesen. Von Herzen 5 Sterne.
Absolut genial. Ich habe die komplette Serie inklusive des Spin-Offs in weniger als einer Woche verschlungen, weil es einfach zu spannend war, um aufzuhören.