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Christian Johann Heinrich Heine was one of the most significant German poets of the 19th century. He was also a journalist, essayist, and literary critic. He is best known outside Germany for his early lyric poetry, which was set to music in the form of Lieder (art songs) by composers such as Robert Schumann and Franz Schubert. Heine's later verse and prose is distinguished by its satirical wit and irony. His radical political views led to many of his works being banned by German authorities. Heine spent the last 25 years of his life as an expatriate in Paris.
Mephisto, hast du Eil? Was schlägst vorm Kreuz die Augen nieder?
Ich weiß es wohl, es ist ein Vorurteil; Allein es ist mir mal zuwider.
wir sind überall beengt, überall fremd, und überall in der Fremde.
Ich liebe das Meer, wie meine Seele
Wenn ich des Nachts am Meere wandelnd, den Wellengesang höre, und allerlei Ahnung und Erinnerung in mir erwacht, so ist mir, als habe ich einst solchermaßen von oben herabgesehen und sei vor schwindelndem Schrecken zur Erde heruntergefallen... wie aus der Tiefe eines Jahrtausends kommen mir dann allerlei Gedanken in den Sinn, Gedanken uralter Weisheit, aber sie sind so neblicht, daß ich nicht erkenne, was sie wollen.
Salz auf der Zunge, Sturm im Herz: Mit Heine an die Nordsee
Ich habe Nordsee von Heinrich Heine nicht gelesen – ich bin darin spazieren gegangen. Barfuß. Im Wind. Und mit einem Lächeln, das manchmal plötzlich traurig wurde.
Heine nimmt einen mit ans Meer, aber nicht in ein Postkartenidyll. Seine Nordsee ist wild, frei und manchmal düster. Die Wellen rauschen, der Horizont flackert, Möwen schreien, und irgendwo dazwischen steht ein Mensch mit offenen Augen und einem klugen, ironischen Herzen.
Seine Sprache ist wie das Meer selbst: Mal ruhig und klar, dann plötzlich stürmisch, manchmal bitter, dann wieder voller Licht. Ich habe gelesen und gespürt, wie Heine schaut – auf die Natur, auf die Gesellschaft, auf sich selbst. Und oft hatte ich das Gefühl, er schaut auch ein bisschen durch mich hindurch.
Was mir besonders gefallen hat: Dieser Wechsel zwischen Poesie und scharfer Beobachtung. Heine ist nie nur romantisch, nie nur politisch, nie nur traurig oder wütend – er ist alles gleichzeitig.
Ich habe gelacht, gestaunt, nachgedacht. Und ich habe den salzigen Wind fast auf meiner Haut gespürt.
Nordsee ist kein Reiseführer. Es ist ein Gedicht, das atmet. Ein Tagebuch in Versen. Ein Spaziergang mit einem, der alles sieht – und nichts schönredet.
Ich werde wiederkommen. An diesen literarischen Strand. Und beim nächsten Mal bringe ich Tee mit. Und Zeit.
Encantoume o prólogo do tradutor. Entras na súa intimidade, no seu piso da Coruña, nos veráns que lle levou o traballo de Die Nordsee, que deberon de ser de carallo, ou cando atopou o libro por primeira vez en Heidelberg nos 80. Creo que pasa a ser o meu prólogo favorito de todos os tempos, case sentes o sol poñéndolle o moreno camionero mentres decide que linguaxe, que galego dentro do romanticismo galego, casa mellor co bo de Heinrich.
Despois o poemario, psé, hai un poema que me molou, ao porse ao sol, pero despois, joder, empregar metáforas do Mediterráneo, da mitoloxía grega etc ... para falar do Mar do Norte é de non ser ben guiado! A potencia, o furor do Mar do Norte non merece iso, non? Merece unha poesía de seu. Despois trazar un proto-comunismo nos poemas só porque o autor era colega de Marx pareceme moi heavy, polo ano, 1826, e porque ao lelos eu so me quedo cunha louvanza aos valores do cristianismo, punto. Os que defenden tal cousa paréceme que mexan un pouco fóra do caldeiro, pero todo pode ser.
En definitiva, lectura que ou non entendín ou non me encheu pero cun prólogo honesto e fermoso coma o verdadeiro mar do norte batendo nos chiringuitos do pinar de Cabanas, Pontedeume.
Ich habe hierzu gar nicht wirklich was zu sagen, denn ich weiß nicht, ob ich Die Nordsee schlecht fand. Es hat mich allemal unterhalten und angeregt, aber wirklich gut gefiel es mir eben auch nicht. Sehr nichtssagend, ich weiß — liegt aber an der Natur des Buches, welches für sich schwer zuzuordnen ist. Einerseits findet sich hier ein prosaischer Reisebericht, der im Verlauf des Textes hin zu einem Essay über Goethe, dann Frankreich und Napoleon, schließlich dem deutschen Adel und alles Mögliche, wozu Heine eine Meinung hatte, ausschweift. Andererseits findet sich hier ebenso ein Dichtband in zwei Zyklen. Was auch sonst.
Alles recht inkohärent, jedoch nicht zwangsweise uninteressant; gewohnt klug und gewitzt, wie bei Heine üblich. Schwer zu beurteilen.