De historische roman Beloften, het tweede deel in De dorpswinkel-serie van Anne Jacobs, speelt zich af in Dingelbach, 1925. De kleine winkel van Marthe Haller is nog steeds het middelpunt van het dorp, maar ondertussen veranderter ook veel. Dochter Frieda is bijna klaar met haar opleiding aan de toneelschool in Frankfurt en krijgt een baan aangeboden. Haar moeder weigert echter het contract te tekenen, en zolang Frieda nog minderjarig is, moet ze thuisblijven... Haar jongere zusje Ida verveelt zich te pletter op school, maar daar komt verandering in als ze bevriend raakt met een priester in opleiding. En Herta, de oudste zus, is nog steeds de grootste steun en toeverlaat van haar moeder in de dorpswinkel. Zij wil graag trouwen, maar dat houdt haar moeder tegen.
Marthe mengt zich steeds in de levens van haar dochters, en dat blijft niet altijd zonder gevolgen. Zal het de drie zussen lukken om hun eigen pad te kiezen?
Pohodové, odpočinkové a zároveň velmi "výživné" čtení. Je až neuvěřitelné, kolik postav, dějových zápletek a kusu "obyčejné" historie dokáže autorka, doslova, vtěsnat do jedné knihy! Bohužel se na její knihy vždy doslova bezhlavě vrhám a pak, při čekání a těšení se na pokračování příběhu, přečtu desítky jiných knih a mám pak problém vrátit se plynule do děje. Pokračování je tedy jasný cíl v mém zorném poli. Těším se na něj a zároveň se začínám o některé hrdiny této knihy bát.
Inhalt siehe Klappentext. Vor wenigen Wochen habe ich den 3. Band von Anne Jacobs‘ „Dorfladen“ gelesen und dabei festgestellt, ich hatte vor einem knappen Jahr nur Band 1 gehört, Band 2 war mir durchgerutscht. Auch in der „falschen“ Reihenfolge, gerade weil ich ja nun schon weiß, wie Band 3 endet, kommt man recht schnell in der Geschichte, im Taunusdorf Dingelbach im Jahr 1925, an. Die vielen Namen sind mir inzwischen, gerade durch die kürzlich beendete Lektüre, geläufig, und ich finde, Sprecherin Simone Kabst, die hier mit 15:43 Stunden eine gekürzte Lesung hält, liest jeden Einzelnen ziemlich passend. Gehört klingt der hessische Dialekt besser als gedruckt. Ich bevorzuge die 1,25-fache Geschwindigkeit, so lässt sich die ländliche Geschichte, die vermutlich bewusst in recht einfachen Sätzen gehalten ist, so wie man eben damals „uffm Dorf“ erzählte, am angenehmsten hören. Man muss bedenken, dass man sich 100 Jahre in der Vergangenheit befindet, dass sich das Dorfleben hauptsächlich ums tägliche Überleben dreht, ob und wie man seine Felder bewirtschaftet oder aberntet, ohne vom Wetter ausgetrickst zu werden, ob man sich einen Einkauf im Dorfladen leisten kann, wenn es schon für die Einkaufstour in den Taunus oder gar Frankfurt nicht reicht. Der Dorftratsch bestimmt die nachbarschaftlichen Verhältnisse, mal gut, mal schlecht, es gibt auch hier immer wieder Personen, die sich für etwas Besseres halten und das die anderen spüren lassen. Helga wird angeprangert, weil sie sich von ihrem Mann Otto Schütz, seines Zeichens Dorfbürgermeister, getrennt hat - hätte er es ebenso gemacht, wäre er sicher der Dorfheld gewesen. Weiß die Marie, auf was sie sich einlässt? Oder ist es genau umgekehrt - weiß der Otto, was auf ihn zukommt? Keiner ist besser, als der andere. Traurig, dass hier immer Frauen die Dummen sind, damals, wie heute. Wie das auf Dauer werden wird mit dem Oskar Michalski und der Helga? Kurzes Abenteuer oder große Liebe? Dörflich und historisch auf seine Weise aufregend. Fabrikbesitzerin Ilse Küpper wird ebenso schief angeschaut, weil sie, als auf die 40 zugehende, alleinstehende Frau!, die Zügel in der Hand hat und nicht ihr Bruder Josef. Ihn und seine Frau mag ich gar nicht, sie tun so groß und weltgewandt mit ihrer Gaststätte, aber wer zahlt im Endeffekt dafür? Einfach unangenehme Zeitgenossen…Ilse steht ihren Mann, tut, was sie will und lässt sich auch bei der Wahl ihrer Gesellschaft bzw. ihres Mannes nicht reinreden. Josef findet immer etwas auszusetzen, er fühlt sich in seinem männlichen Stolz verletzt und kann nicht eingestehen, dass er selbst Schuld an seiner Lage ist. Teils auflockernd, teils etwas zäh und in die Länge gezogen sind Friedas Erlebnisse in Frankfurt an der Schauspielschule. Nesthäkchen Ida dagegen eckt im Frankfurter Gymnasium an, weil sie ehrlich und direkt ist und sich nichts gefallen lässt. Man spürt die enge Bindung zwischen den Schwestern Ida und Frieda, die älteste Schwester Herta ist irgendwie immer außen vor, sie gibt sich aber auch keine Mühe, etwas aus sich zu machen, schiebt gerne Migräne oder Unwohlsein vor. Mutter Marthe steht tagein, tagaus im Laden, nimmt die Töchter ungefragt als billige Arbeitskräfte, das ist ihr wichtiger als deren Schul- und Ausbildung. Traurig, Marthe lässt nicht mit sich reden und hat kein Verständnis für die Unterstützung durch die Frankfurter Oma. Süß ist die Freundschaft zwischen Heinz, Sohn von Bürgermeister Otto Schütz und Ehebrecherin Helga, mit der lungenkranken Julia Grossmann, die mit ihren Eltern nach Frankfurt ziehen muss, auch weil die Eltern zu stolz sind, und die ihre Krankheit nicht ernst nehmen. Die Haller-Schwestern werden kreativ, um dem Mädchen zur Genesung hilfreich sein zu können, man nutzt Beziehungen zu Lehrer Hohnermann und Bankier Goldstein, um eine Spendenaktion aufzuziehen. Endlich ist bei den Dörflern mal etwas los, das vom schweren Alltag ablenkt, auch wenn der Grund eher traurig ist. In schwierigen Situationen hält man eben zusammen, schließlich will man sehen und gesehen werden und besser als der Nachbar darstehen. Im Großen und Ganzen gute Unterhaltung, wenn man es zeitweise einfach und ländlich mag, von mir gibt es 4 Sterne.
Wer meinen Blog schon länger verfolgt, weiß vielleicht, dass Anne Jacobs Reihe um die Tuchvilla eine meiner allerliebsten Buchreihen ist. Im Dezember habe ich dann endlich mit ihrer neuen "Dorfladen Saga" angefangen und nun den zweiten Band abgeschlossen - meine Eindrücke möchte ich gleich wieder mit euch teilen.
Auch der zweite Band spielt also wieder im fiktiven Ort Dingelbach, am Fuße des Taunus. Nun befinden wir uns im Jahr 1925: Der Dorfladen der Familie Haller ist noch immer das Herz des kleinen Ortes. Marthe Haller und ihre drei Töchter Herta, Frieda und Ida halten den Laden am Laufen – und mit ihm das Dorfleben. Herta ist, wie im ersten Band, sehr arbeitsam und die größte Stütze ihrer Mutter bei der Arbeit im Dorfladen. Frieda geht in Frankfurt auf die Schauspielschule und Ida besucht dort das Gymnasium - wie es schon am Ende des ersten Bandes der Fall war.
Anne Jacobs knüpft mit dem zweiten Band ihrer Dorfladen-Saga nahtlos an den ersten an. Weil ich beide Bände so kurz nacheinander gelesen habe, konnte ich quasi nahtlos an der Handlung anknüpfen - das war definitiv gut so, denn bei den vielen Figuren hätte ich sonst Angst gehabt, zwischendrin etwas zu vergessen.
In diesem Band lesen wir erstmals auch Kapitel aus der Perspektive von Heinz, was mir sehr gut gefallen hat, weil ich schon im ersten Band mehr aus seiner Sicht erleben wollte. Seine kindliche Sichtweise ist feinfühlig und authentisch umgesetzt und zeigt eindrucksvoll, wie schnell ein elfjähriger Junge in schwierigen Zeiten erwachsen werden muss. Auch Ida, die kluge und wissbegierige Jüngste der Familie, habe ich sehr gern begleitet. Friedas Weg entwickelt sich konsequent weiter, während Herta und Helga mit stillen Enttäuschungen kämpfen – Figuren, die einem gerade deshalb besonders nahegehen. Spannend fand ich zudem die Einblicke in Ilses Fabrik und ihren Kampf gegen ihren Bruder: eine starke, moderne Frau, die ihrer Zeit voraus ist. Lehrer Hohnermann ist auch wieder mit dabei und hat so manchen Einfluss auf die Dingelbacher. Schon im ersten Band hätte ich gerne noch mehr von ihm gelesen und das war auch im zweiten Band nicht anders.
Was diesen Band für mich besonders macht, ist die Mischung aus Herzlichkeit, Dorftratsch, Konflikten und historischen Details. All das fand ich im ersten Band schon klasse, aber hier noch mehr, weil ich die Charaktere mittlerweile so ins Herzgeschlossen habe. Anne Jacobs erzählt langsam und gründlich, aber nicht langweilig. Zu Beginn des ersten Bandes hatte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht, jetzt im zweiten Band finde ich Tempo und Umfang des Buches genau richtig, so wie sie sind. Man spürt, wie viel Liebe sie in ihre Figuren und die Atmosphäre gelegt hat. Für mich war dieser zweite Teil sogar noch intensiver als der erste – es fühlte sich an, wie nach Hause zu kommen. Ich konnte es kaum erwarten, die Schicksale der Dingelbacher weiter zu verfolgen. Meine liebsten Charaktere sind Ilse, Lehrer Hohnermann und mittlerweile auch Heinz. Ich freue mich, dass ich so spät in die Saga eingestiegen bin, denn ich habe schon den dritten Band hier liegen!
„Der Dorfladen – Was das Leben verspricht“ ist insgesamt eine packende, tiefgründige Fortsetzung, die das Dorf Dingelbach noch tiefer zum Leben erweckt. Eine wunderbar unterhaltsame Lektüre mit starken Charakteren und immer neuen Abenteuern. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung - sowohl für die Fans der Tuchvilla-Reihe, als auch für alle, die gerne Familiengeschichten lesen.
Worum geht’s? 1925: In Dingelbach geht es immer noch hoch her. Helga versucht, nach der Trennung von Otto ein neues Leben zu beginnen. Frieda steht kurz vor ihrem Abschluss als Schauspielerin und ihre Schwester Ida kurz vor dem Abitur. Und noch immer ist der Dorfladen der Dreh- und Angelpunkt des Ortes, an dem alles zusammenkommt.
Meine Meinung: Mit ihrem historischen Roman „Der Dorfladen – Was das Leben verspricht“ setzt Anne Jacobs Ihre Dorfladen-Saga fort. Von der ersten Seite an war ich wieder mitten drin im Dorf. Der Schreibstil der Autorin war wieder lebendig und mitreißend. Sie hat uns auf eine unglaubliche Zeitreise 100 Jahre zurück in die Vergangenheit mitgenommen.
Besonders gut gefallen haben mir die Kapitel aus Sicht von Heinz. Sie waren ganz anders geschrieben und haben perfekt das Wesen und die Gedanken des 11-jährigen widergespiegelt. Ihn weiter kennenzulernen und mitzubekommen, wie schnell er erwachsen werden muss, war zugleich schön und erschreckend. Auch Ida habe ich gerne begleitet, die hochintelligente jüngste Tochter aus dem Dorfladen von Marthe Haller. Frieda haben wir ja schon im ersten Band gut kennenlernen dürfen, auch ihren Weg finde ich gut. Herta, die Älteste der drei Töchter, hat mir etwas leidgetan, ebenso wie Helga. Spannend fand ich auch die Parts über Ilse und ihre Fabrik. Ihren Kampf gegen ihren Bruder. Ihr Organisationstalent. Eine interessante Frau in dieser Zeit! Lehrer Hohnermann war ebenfalls wieder mit dabei. Ihn mag ich auch sehr gerne und er hatte auch hier wieder das letzte Kapitel/Wort. Er ist ein bisschen die Person im Hintergrund, der ganz viele der Schicksale lenkt, ohne dass es wirklich bemerkt wird.
Es war wundervoll, all die liebgewonnenen, aber auch all die unsympathischen Charaktere wiederzusehen. Ein richtiges Dorfleben, wie man es sich vorstellt, mit jeder Menge Gossip, Gerüchten und Skandalen. Und die Leichtigkeit, in der dieses Dorfleben beschrieben wird, das Herz, das die Autorin in die Charaktere und die Szenerien gelegt hat, all das macht das Buch so wundervoll kurzweilig und liebenswert. Dazu die geschichtlichen Fakten, die immer wieder einfließen und schon haben wir die perfekte Unterhaltung, bei der man sich wirklich mittendrin fühlt. Ich empfand das Buch sogar noch intensiver und spannender als den ersten Teil. Vielleicht liegt das ja daran, dass ich im ersten Teil quasi die Neue im Dorf war und alle erst kennenlernen musste und in diesem Teil war ich von Anfang an Teil des Dorfes und kannte die Hintergründe hinter den Personen und Schicksalen. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung!
Fazit: Mit dem zweiten Teil ihrer Dorfladen-Saga konnte mich Anne Jacobs sogar noch mehr fesseln, als mit dem ersten. „Der Dorfladen – Was das Leben verspricht“ war fast noch intensiver und lebendiger, als der erste Teil. All die liebgewonnenen Charaktere wiederzutreffen und weiter begleiten zu dürfen, dazu die einfließenden geschichtlichen Fakten und die lebendige Schreibweise haben das Buch zu einer wundervoll kurzweiligen und fesselnden Lektüre gemacht, die mich aufs Beste unterhalten hat!
Von mir ganz klar 5 Sterne und ich kann es nicht erwarten, zu erfahren, wie es im nächsten Band mit allen weitergeht!
Klappentext: Dingelbach, am Fuße des Taunus, 1925. Der kleine Dorfladen der Familie Haller ist nach wie vor der Dreh- und Angelpunkt, das Herzstück, des ganzen Ortes. Aber Einiges hat sich doch verändert. Frieda besucht weiterhin die Schauspielschule in Frankfurt und steht kurz vor ihrem Abschluss. So ganz loslassen kann sie ihre Heimat allerdings nicht, hängt sie doch sehr vor allem an ihrer kleinen Schwester Ida. Diese ist der schlaue Kopf der Familie und besucht inzwischen ein Gymnasium in Frankfurt. Die älteste und vernünftigste der Schwestern, Herta, ist immer noch die größte Stütze ihrer Mutter im Dorfladen. Aber auch in ihrem Leben wird es einen großen Umbruch geben ... Werden die Schwestern den Weg, den das Leben verspricht, gut meistern und ihr Glück finden?
„Der Dorfladen – Was das Leben verspricht“ von Anne Jacobs ist der 2. Band der Trilogie rund um den Dorfladen. Die Autorin hat schon einige Historische Romane veröffentlicht. Mit ihrer Reihe „Die Tuchvilla“ hat sie große Bekanntheit erreicht. Der 1. Band der Dorfladen-Saga hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich die Charaktere wiederzutreffen.
Anne Jacobs hat ihre Charaktere gut gezeichnet. Die Familie Haller war mir schon im 1. Band schnell sympathisch, Die Mutter ist verwitwet und sorgt alleine für die Töchter. Die Töchter unterstützen ihre Mutter wo sie können. Doch was ihre Zukunft angeht haben sie einen eigenen Willen. Das gefällt mir gut.
Herta ist die älteste und vernünftigste der drei Schwestern Sie ist etwas und liest gerne Heftromane. Herta ist ihrer Mutter eine große Stütze im Laden.
Frieda ist die mittlere Schwester Sie ist spontan und neugierig. Sie möchte Schauspielerin werden und besucht in Frankfurt die Schauspielschule.
Ida ist die jüngste Schwester Sie ist intelligent und wissbegierig. Ida geht in Frankfurt aufs Gymnasium.
Aber auch die anderen Charaktere sind interessant. Da ist Helga Schütz, die ihren Mann verlassen hat und natürlich der Lehrer, einer meiner Lieblingscharaktere.
Auch die Handlungsorte werden anschaulich beschrieben. Die Schauplätze sind der Taunus, wo der Dorfladen beheimatet ist und Frankfurt. Als Frankfurterin freut mich das ganz besonders.
Die Atmosphäre im Dorf werden den Leser*innen gut vermittelt. Anne Jacobs hat ihre Sprache der Zeit gut angepasst. Ihr Schreibstil ist flüssig und gut verständlich.
„Der Dorfladen – Wo der Weg beginnt“ habe ich mit Freuden gelesen und freue mich schon auf den 3. Band der Trilogie.
Niet zo lang geleden las ik het eerste deel van De Dorpswinkel, waarin de personages uitgebreid werden voorgesteld en hun achtergrond zorgvuldig werd uitgewerkt. Dat is het vertrouwde stramien van Anne Jacob en net daarom verwachtte ik dat er in dit tweede deel meer zou gebeuren en dat de spanning zou worden opgedreven.
Helaas bleef dat voor mij wat uit. Het verhaal kabbelt voort en het lijkt wat onwerkelijk dat er 500+ pagina's besteed worden aan datgene wat er maar gebeurt. Voor mij mocht het tempo hoger liggen en hadden er gerust wat meer spannende of verrassende plotwendingen mogen zijn om het verhaal meer vaart te geven.
Het verhaal is volgens mij ook nog steeds niet, wat doet vermoeden dat er nog een derde deel zal volgen? (Iemand een idee?) Maar als dat opnieuw meer van hetzelfde wordt, vrees ik dat ik het dan moeilijk zal vinden om nog verder te lezen en dat het mogelijks zelfs een DNF zou kunnen worden.