Nach HADES & PERSEPHONE endlich die neue märchenhafte Fantasy-Reihe der TIKTOK-Hype-Autorin
Eine Reihe von Flüchen zieht über das Land, und als der Brunnen von Elk austrocknet, ist es Geselas Aufgabe, den Frosch zu töten, der die Quelle verflucht hat. Doch der Frosch ist kein Frosch, sondern selbst ein verzauberter Elfenprinz - und sein Tod ruft seine Brüder auf den Plan! Als Bestrafung wird Gesela dazu verbannt, am Hof von Casamir, dem siebten Bruder, zu leben. Doch während sie sich auf das Schlimmste einstellt, erwartet sie im Königreich Thorn ein luxuriöses Schloss und ein wunderschöner Elfenprinz, der ihr völlig unerwartet einen Deal Wenn sie seinen wahren Namen herausfindet, ist sie frei. Doch es gib einen Haken, der Geselas und Casamirs Leben für immer verändern wird ...
Als ein schöner Prinz um Samaras Hand anhält, ist dies ihre Chance auf ein Leben in Freiheit weit von ihren gewalttätigen Brüdern. Aber auf dem Weg in ihre neue Heimat wird ihre Kutsche in einen Hinterhalt gelockt und Samara von Lore, dem bösen Prinz von Nightshade, entführt. Doch Rache an den Menschen, für deren Verbrechen an den Elfen, ist nur ein Teil seines Plans. Tatsächlich sehnt sich der Elfenprinz seit sieben langen Jahren nach Samara. Sie ist alles, woran er denken kann - ein Gift in seinem Blut. Kann er ein Heilmittel finden oder wird er ihrer Liebe erliegen?
Zwei Novellas von Bestseller-Autorin Scarlett St. Clair
International and USA Today Best Selling author Scarlett St. Clair is a citizen of the Muscogee Nation and the author of the HADES X PERSEPHONE SAGA, the HADES SAGA, KING OF BATTLE & BLOOD, and WHEN STARS COME OUT.
She has a Master's degree in Library Science and Information Studies and a Bachelors in English Writing. She is obsessed with Greek Mythology, murder mysteries, and the afterlife.
If you are obsessed with these things, then you'll like her books. You can find pictures of her adorable dog Adelaide on her Instagram at @authorscarlettstclair.
Vielen Dank an die #bloggerjury und Lyx für das Rezi Exemplar. Ich war von dem Klappentext fasziniert – also musste ich sofort anfangen. Zu beiden Storys: Ich fand das Worldbuilding gut und dachte, dass die grausame und gruselige Atmosphäre sehr treu zu den Ursprüngen der Märchen ist. Wenn es um die Nacherzählungskomponenten geht, denke ich, dass diese gut funktionieren. Aber als Liebesgeschichte fällt es für mich flach. Es hatte einfach nicht die Tiefe, um mich davon zu überzeugen, dass die Charaktere sich wirklich liebten. Ich wollte mehr Entwicklung, mehr Verbindung und ein langsameres Tempo, damit der Fortschritt der Beziehung glaubwürdig ist.
Geschichte 1: Mountains made of Glass Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Gesela und dem Prinzen der Dornen erzählt. Das Buch ist sehr pikant und die Handlung wird von der Lust der beiden Hauptfiguren getrieben. Abgesehen davon passiert nicht viel, der Großteil des Buches ist ereignislos und ich habe das Gefühl, dass das Ende überstürzt ist. Ich habe es genossen, dass mehr als ein Märchen in dieser Nacherzählung enthalten war: Zauberspiegel (Schneewittchen), Die Schöne und das Biest und Rumpelstilzchen.
Geschichte 2: Apples Dipped in Gold Samara und Lores Geschichte fand ich weitaus spannender, mir hätte aber ihre Vorgeschichte geholfen schneller in die Storyline zu kommen. Auch wäre die Liebesgeschichte „glaubwürdiger“, wenn man die Geschichte davor kennen würde. An sich hat mir die zweite Geschichte wesentlich besser gefallen als die Erste.
Ich liebe Märchen, aber vor allem liebe ich Retellings. Mountains Made of Glass und Apples Dipped in Gold sind die ersten beiden Teile in Scarlett St. Clairs neuer Fairyland-Reihe voller Magie, Liebe und unendlich vielen Märchenanspielungen.
In MMOG folgen wir Gesela, die von ihrem Dorf dazu verdonnert wird die Kröte im Dorfbrunnen umzubringen, um den daraufliegenden Fluch zu brechen. Jedoch hat das Brechen von Flüchen immer Konsequenzen, wodurch Gesela bei dem Elfenprinzen Casamir landet. Jetzt liegt es an ihr - entweder sie findet innerhalb einer Woche seinen wahren Namen, oder sie wird für 6 Jahre seine Gefangene. Das Ganze ist am Ende aber deutlich komplizierter als gedacht, vor allem weil Casamir ihr eine klitzekleine Bedingung verschwiegen hat..
In ADIG hält ein Prinz um Samaras Hand an und gibt ihr damit die Chance, ihren Brüdern und deren Missbrauch zu entkommen. Auf dem Weg in sein Königreich geht aber ein bisschen was schief und Samara wird von dem Elfenprinzen Lore und seinem sprechenden Fuchs gerettet. Um ihre Schuld zu begleichen, zieht Samara mit den beiden los um den Wunschbaum zu finden. Mit dessen goldenen Äpfeln soll sie Lore von seinem ’Fluch’ frei wünschen, denn er kann seit 7 Jahren nur an eine Frau denken. (Oh neeiiin, wer ist diese mysteriöse Frau nur???)
Obwohl es sich hier nur um zwei Novellas handelt, findet hier eine große Menge an Worldbuilding statt. Es gab nie langweilige Momente und mit unfassbar vielen großen und kleinen Märchenreferenzen und einer fantastischen Atmosphäre hat man sich wirklich wie verzaubert gefühlt. Leider haben mich die Dialoge zwischendurch wieder komplett in die Realität geholt. Vor allem in MMOG haben sich manche einfach zu modern angefühlt, was jedoch in ADIG deutlich weniger der Fall war. Meiner Meinung nach ist ein gutes Beispiel dafür auch der Fakt, das verschiedene Charaktere immer mal wieder "Fuck" benutzen. Warum sollten Charaktere in einer Märchenwelt ein modernes, englisches Schimpfwort benutzen?
Außerdem sollte man erwähnen, dass hier eine gute Menge Spice vorkommt. Vor allem in MMOG ist die Anziehung zwischen Gesela und Casamir ein großer Punkt. Mich persönlich hat das am Anfang ziemlich überrumpelt, was auch deutlich dazu beigetragen hat, dass ich ADIG besser fand.
Das Glossar am Anfang und die Nachworte zu beiden Geschichten waren fantastische Ergänzungen. Die Recherche und Liebe für Märchen, die in dieses Buch gegangen sind, machen das Ganze wirklich lesenswert. Zum Schluss hat es sich fast wie eine Belohnung angefühlt, zu vergleichen, wie viele Märchen man entdecken konnte. (Hab ich schon erwähnt das ich Märchen mag??)
Vielen Dank an Netgalley und LYX für das Rezensionsexemplar! Alle Meinungen sind meine eigenen.
Die Geschichten gefallen mir im englischen besser weil einige dinge in der Deutschen Übersetzung wenig sinn ergeben aber sie sind immer noch eine schönes kurzes lese Erlebnis (auch wenn ich es hasse wenn anstatt flüstern, wisperte/wispern/wisper geschrieben wird. Keine Ahnung warum aber ich mag es nicht vor allem dann nicht wenn andere Sachen dann übersetzt werden und z.B. aus Fae dann Fee wird.) Aber es lohnt sich trotzdem das Buch zu lesen.
Ich habe Märchen schon immer geliebt. Genau deswegen bin ich auch ein so großer Fan von Märchen-Retellings!
Mountains Made of Glass / Apples Dipped in Gold von Scarlett St. Clair trifft da genau ins Schwarze. Die beiden Novellas spielen in einer düsteren Welt, die von verschiedensten Märchen inspiriert ist und das ganze mit einer großen Portion Spice kombiniert 🌶️
Der Schreibstil macht es einem leicht schnell in die Geschichte abzutauchen. Es macht Spaß die vielen Anspielungen der Märchen von Hans Christian Andersen, den Brüdern Grimm und Co zu entdecken und dabei eine völlig neue Geschichte zu erleben. Auch wenn ich mir insgesamt etwas mehr Tiefgang gewünscht habe, war es doch ein tolles Buch, um den Kopf auszuschalten und sich fallen zu lassen.
Die zweite Novella hat mir noch besser gefallen als die erste und wenn es mit den anderen märchenhaften Kurzgeschichten genauso weitergeht, freue ich mich extrem auf alles was da noch kommt!
Vielen Dank an den LYX-Verlag, der mir dieses Buch, für eine ehrliche Rezension, über NetGalley zur Verfügung gestellt hat.
Es war... anstrengend. Die erste Geschichte mehr als die zweite. Für mich war leider beinahe alles an diesem Buch vorhersehbar, während gleichzeitig in den Geschichten gefühlt nicht genug Zeit blieb für die Erzählung an sich. In MMOG schien der Plot sofort in den Hintergrund zu geraten, sobald die erste intime Szene begann. Das letzte Drittel habe ich gefühltermaßen damit verbracht im Schlafzimmer zweier Leute gefangen zu sein die die Finger nicht von einander lassen können, während jemand anders in sehr plumpen, überhaupt nicht anziehenden Worten, den Akt beschreibt. Abwechslung gab es hier auch nicht, die Worte und die Szenen waren immer die gleichen, oder annähernd gleich. Die zweite Geschichte, ADIG, hat mir etwas besser gefallen, der Plot war etwas stärker ausgearbeitet, und rückte nicht vollkommen in den Hintergrund. Dennoch war das gleiche Schema hier zu beobachten und ich habe mich durch das Buch geschleppt. Der ersten Geschichte würde ich wohl knappe 2 Sterne geben, im Vergleich zur zweiten eventuell sogar nur 1,5. Für die zweite würde ich auf gute 2 Sterne kommen, normalerweise vergebe ich keine viertel Sterne, aber hier fühlen sich 2,25 Sterne richtig an. Samara und Lore gingen mir weitaus weniger auf die Nerven als Gesela und Casamir. Die Charaktere die mir dennoch etwas ans Herz gewachsen sind, sind allesamt als Tiere vorgestellt worden. Wolf, Fuchs, Gockel und Maus haben mich durch das Buch begleitet und ich hätte gerne mehr über sie erfahren als über einige andere Charaktere. Gesamtheitlich betrachtet würde ich sagen hat den Geschichten der Raum gefehlt sich zu entfalten, die Beschreibung in Märchen kann stark ausgeschmückt werden, das Gefühl von Magie kann ausgeschöpft werden, doch nichts davon war der Fall. Trotz allem hat die Autorin es geschafft mir dieses nebelige Gefühl eines Märchens zu vermitteln dass ich schon immer hatte wenn ich Märchen las oder Märchenfilme schaute, wenn euch also spice nicht stört oder ihr ihn sogar sucht, und die gewählten Worte hierfür nicht unbedingt abwechslungsreich sein müssen, könntet ihr an diesen Geschichten mehr Gefallen finden als ich es konnte.
„Mountains Made of Glass / Apples Dipped in Gold“ von Scarlett St. Clair sind zwei düstere Märchenadaptionen, die der Auftakt der Reihe Fairyland sind. In der ersten Novella muss die junge Gesela den Frosch töten, der angeblich dafür verantwortlich ist, dass der Brunnen von Elk ausgetrocknet ist. Leider war der Frosch ein verzauberter Elfenprinz, dessen Brüder nun an Gesela Rache nehmen. Sie soll sieben Jahre als Dienerin der siebten Prinzen in dessen Reich bleiben. Doch der Prinz bietet Gesela einen Handel an. Wenn sie seinen wahren Namen herausfindet, bekommt sie ihre Freiheit. In der zweiten Novella würde Samara so ziemlich alles tun, um ihren gewalttätigen und grausamen Brüdern zu entkommen. Auch einen Prinzen heiraten, dem sie zufällig begegnet ist. Auf dem Weg in dessen Heimat wird die Kutsche jedoch überfallen, der Prinz getötet und Samara gerät in die Hände von Lore, dem Elfenprinzen von Nightshade. Sie ahnt nicht, dass sie und Lore eine gemeinsame tragische Vergangenheit verbindet, mit der Lore nun endlich abschließen will.
Scarlett St. Clair hat für jeden der sieben Brüder ein eigenes Märchen erschaffen und in diesem Buch bekommen wir die ersten beiden davon. Beim Lesen wird schnell klar, dass sie sich nicht nur von einem einzelnen Märchen inspirieren ließ, sondern quasi in alten Märchen und Anspielungen badet. Wer wissen will, ob er alle erkannt hat, der bekommt in ihren Nachwörtern noch eine ausführliche Aufzählung aller Vorlagen. Wie man es von der Autorin kennt, bekommen knisternde spicy Szenen natürlich einen großen Raum. Aber auch die emotionale Entwicklung ihrer Charaktere und deren viele Facetten sind absolut gelungen. Die dunkle Grausamkeit ihrer Geschichten weicht in vielen Punkten gar nicht so sehr von den Originalen ab, denn ehrlicherweise geht es in alten Märchen durchaus blutig und brutal zur Sache. Die beiden ersten Teile haben mir auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht, so dass ich neugierig auf die anderen Prinzen bin.
Mein Fazit: Düster, spicy und klar empfehlenswert!
Firstly the gorgeous cover and sprayed edges free me to this book but once I started reading I was swept away with the story. I love a fairytale retelling and the author wrote these stories so well plus the illustrations throughout the book were beautiful. I highly recommend it and I look forward to reading more by the author.
So funny story… My wife took my kids shopping at Target for their gift shopping, including a gift for me. Both kids wanted to get me books because they know of my love of reading. My wife also knew my wish list of books was already cleared by others. So she unknowingly steered the kids to the Fantasy shelves unaware that what Target defines as Fantasy is really Romantasy specifically. So I ended up with two Romantasy books from my kids. She’s never heard of or read Romantasy so she didn’t even look beyond the covers herself.
Romantasy is not really my preferred sub genre in Fantasy. No shame or judgment on those that do like it. That said, I’m giving the two books a try.
My 6 year old daughter gave me this one. Her thought process: It’s called Fairy Tale Retellings. It must be like the books dad reads to me, so he’s sure to enjoy this!
Reader, was it not for my daughter’s understandable thought process, this would be a 2 star book (1 for each story). When I think Romantasy, this is the type of book I imagine. Dark remix of already dark fairytales with added gratuitous sex and violence and language. I’m no prude and am well aware the origins and symbolism in the original tales, but hearing fairy tale figures say the words cock and fuck is like accidentally renting a porn parody when you meant to watch the Disney movie. It’s just feels wrong on so many levels.
Take the fairy tale references out and it’s about on par with the bodice rippers of the 80s and 90s.
Already told my daughter she can’t read it until I’m dead.
Das Cover des Sammelbands zweier Novellen hat mir schon richtig gut gefallen - es ist so zauberhaft gestaltet.
Auch das Glossar am Anfang war für mich richtig interessant. Ich bin schon immer sehr interessiert in Märchen und das hat auch nie nachgelassen - und dennoch habe ich noch Neues aus dem Glossar gelernt 🤭
Und dann kam die erste Geschichte...
Auch wenn es den grausamen Charaktere der ursprünglichen Grimmschen Märchen beibehalten hat, wurde schnell klar, worum es in der Novelle eigentlich geht: Sex.
Ich habe nichts gegen spicy Szenen (und auch lange spicy Szenen), aber wenn die Handlung sich insgesamt auf zwei Seiten beschränkt und jede zweite Seiten eine ewig lange Szene kommt, in der die Charaktere horny sind oder vögeln oder sich verführen und so weiter, ist es für mich einfach zu viel.
Trotz der Kürze des Buches, bin ich sehr langsam durch die erste Novelle gekommen. Das lag zum Teil am Schreibstil aber vor allem daran, dass es eben keine große Handlung gab, sondern nur spicy Szenen.
Die zweite Novelle hat mich dafür überrascht.
Schon zehn Seiten ohne Sexszene? Lese ich gerade eine richtige Geschichte? 🫢
Auch die Easter Eggs zur ersten Novelle waren fun.
Ich habe die Beziehung zwischen den beiden Charakteren viel mehr gespürt und war verzaubert von den Beschreibungen der Welt, der Feenparties und den verschiedenen Wesen.
Während ich für den ersten Teil über 2 Wochen gebraucht habe, war ich mit dem zweiten Teil in gut zwei Tagen durch 😅
Was mir novellenübergreifend aber gefallen hat, war das Einbinden der Märchenelemente und die Anmerkungen der Autorin - man hat gemerkt, wie viel Mühe sie sich bei den Recherchen und Überlegungen gegeben hat!
Insgesamt konnte mich das Buch aber nicht wirklich überzeugen. Der ersten Geschichte hätte ich 1,75 Sterne gegeben, der zweiten Geschichte 3,25 Sterne, wodurch ich auf eine Gesamtbewertung von 2,5 Sternen gekommen bin ✨
~ Ich habe das Buch von Netgalley im Austausch gegen eine ehrliche Rezension erhalten ~
This one consumed me completely. Alluring, beautifully dark and magical. The dark whimsical vibes were so intoxicating.
The slow burns in both stories were done so perfectly. I love a morally grey hero 😍
Mountains made of glass - a beauty and the beast retelling My rating - 4.0/5⭐️ Spice level 🌶️🌶️🌶️
Apples dipped in gold - Cinderella retelling My rating - 4.0/5⭐️ Spice level 🌶️🌶️
Doing a tandem read with the audiobook was a spectacular journey. I definitely recommend it. The narrators are amazing and make the stories so much more enjoyable.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Die Gans hing an den Füßen von einem tiefen Ast und blutete in einen Eimer aus.
Das Cover gefällt mir sehr gut, es sieht magisch aus und passt dadurch auch zum Inhalt. Außerdem finden sich Gegestände aus den Novellen aus dem Cover wieder, wie etwa der Apfel, Dornen, der Spiegel oder die Schwerter.
Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und einfach zu lesen, ich kam wirklich schnell voran. Die Grundstimmung von Märchen wurde besonders in Apples dipped in gold gut eingefangen und zwischendurch hat es sich wie ein Märchen gelesen. Das hat alles wirklich gut gepasst. Geschrieben sind beide Novellen in der Ich-Perspektive, wobei es verschiedene POVs gibt.
Beide Novellen sind Märchenadaptionen von Grimm’schen bzw. Hans Christian Andersen’s Märchen. Es gibt einige magische Elemente und es werden verschiedene Märchen zusammengeworfen. Die Mischung hat für mich wirklich gut gepasst und ich habe mich sehr auf beide Novellen gefreut.
In Mountains made of glass lernen wir Casamir und Gesela kennen. Casamir wirkte zuerst wie ein wandelndes Red Flag, weil er Gesela schlecht behandelt und auch sehr aufbrausend ist. Das hat sich bis zum Ende nicht geändert, allerdings scheint hin und wieder eine Seite an ihn durch, die man fast als nett bezeichnen könnte. Gesela fand ich in Ordnung, mir ging es ein bisschen zu schnell, dass sie sich sofort von ihrem Entführer angezogen fühlt, aber wenigstens hat sie ihren Kopf eingesetzt und versucht den Fluch zu brechen um zu fliehen.
In Apples dipped in gold geht es um Samara und Lore. Lore ist das komplette Gegenteil von Casamir, er beschützt Samara, ist nett und hilft ihr immer wieder. Er ist ein sehr guter Kerl und ich mochte ihn ab dem ersten Moment an. Samara kam mir etwas einfälltig vor, was kein Wunder ist, denn sie kannte nur ihre Brüder und deren Grausamkeit. Freundlichkeit oder Hilfsbereitschaft war ihr eher fremd. Mit der Zeit wird sie aber immer selbstbewusster und ich fand ihre Wandlung wirklich gut gemacht.
Mountains made of glass hat mir insgesamt besser gefallen. Es ist keine wirkliche Märchengeschichte, denn Casamir und Gesela quellen vor Lust aufeinander fast über und das merkt man auch. Dennoch hat mich die Geschichte wirklich gut unterhalten. Es gibt ein paar unschöne Momente, die auch sehr düster sind, aber das haben Märchen eben so an sich. Generell beobachtet man die beiden aber dabei, wie sie sich näher kommen und immer mehr voneinander wollen. Dass sich das alles innerhalb von sieben Tagen abspielt muss man einfach ignorieren. Niemand kann sich in sieben Tagen in seinen Entführer verlieben, wenn sie zwei Tage lang noch dazu fast nichts miteinander zu tun haben.
Die Geschichte rund um die beiden war aber gut, Casamir ist verflucht und Gesela wird gegen ihren Willen zu ihm gebracht. Er verlangt von ihr den Fluch zu brechen und schon haben wir die Ausgangssituation. Die Sexszenen fand ich dabei gelungen, sie lasen sich gut und auch wenn es nicht immer zur Geschichte passte, so habe ich sie gern gelesen. Besonders schön fand ich aber die tierischen Begleiter und anderen Fabelwesen in dem Band. Das war abwechslungsreich und hat der Handlung gut getan. Am Ende ging alles ein bisschen schnell, aber das haben Märchen eben so an sich.
Apples dipped in gold las sich dann wie aus einer ganz anderen Welt. Es gab weniger Lust, weniger Sex und weniger Gewalt, also das genaue Gegenteil von MMOG. Samara hat es schwer im Leben, zuerst liest man davon, wie sie lebt und wie schlecht sie ihre Brüder behandeln. Das ist keine leichte Kost und auch der Rest der Geschichte geht in diese Richtung. Lore und Samara kennen sich schon, nur hat man da als Leser Gefühl, etwas verpasst zu haben, denn es gibt eine Vorgeschichte von ihnen, die nie erwähnt wird und man muss sich das aus dem Kontext zusammenreimen. So fehlte ein wesentlicher Teil ihrer Beziehung, was das Nachvollziehen schwer gemacht hat.
Allgemein ist diese Novelle eher ruhig und baut auf den Charakteren auf. Zwischendurch fand ich sie fast schon langweilig. Dann gab es aber auch wieder sehr gut Stellen und Wesen, wie etwa den Fuchs oder die Hexe, da hing ich wirklich in der Geschichte fest und wollte unbedingt weiterlesen. Die Liebesgeschichte ist hier hingegen wirklich gut gemacht und hat auch Zeit sich zu entfalten, was auch an ihrer gemeinsamen Vorgeschichte liegt. Als Leser kann man die Gefühle besser nachvollziehen und man hat auch das Gefühl, dass sie sich wirklich mögen.
Das Ende war dann spannend und gut geschrieben, ich habe durchgehend mitgefiebert, weil Märchen nicht immer gut ausgehen. Ich freue mich schon auf die Geschichten der nächsten Brüder.
Fazit:
Die beiden Novellen könnten unterschiedlicher nicht sein. Ich verstehe, wieso man ADIG lieber mag, denn es fühlt sich nach mehr an, als einfach nur nach Lust. Aber ich persönlich las MMOG lieber, da die Geschwindigkeit dort für mich gut gepasst hat und mich die Novelle gut unterhalten konnte. Ich vergebe für das gesamte Buch 4 Sterne.
Einst wurden die sieben Söhne des Elfenkönigs von eben diesem verflucht. Sieben Spiegelscherben, jede mit einem individuellen Fluch versehen, sollen dafür sorgen, dass nur einer der Söhne König werden kann. In der ersten beiden Novellas geht es um Prinz Casamir und der Gesela. Diese tötete einen Frosch, der wohl in Wahrheit ein Prinz war, aus diesem Grund wird sie von dreien der Brüder zu Casamir geschickt. Nur wenn sie seinen wahren Namen herausfindet, darf sie wieder fort. In der zweiten Geschichte geht es um Samara, die von ihren drei Brüdern alles andere als gut behandelt wird. Als sie ein neues Leben beginnen will, begegnet sie Prinz Lore. Was Samara nicht weiß, dieser beobachtet sie schon seit Jahren und glaubt, Samara wäre sein Fluch. Dieses wunderschöne Buch besteht, wie man zuvor schon erkennen kann, aus zwei Novellen aus der Feder von Scarlett St. Clair, die sich an den Märchen der Gebrüder Grimm orientiert hat für ihre Märchenadaption. Der Einstieg in beide Geschichten fällt leicht, Autorin Scarlett St. Clair schreibt wirklich unglaublich bildhaft und flüssig, so dass man schnell mitten in der Geschichte ist. Das Worldbuilding ist bei beiden Geschichten nicht unbedingt detailreich ausgeführt, doch einfach auf eine andere Art märchenhaft. Ich konnte mir beide Geschichten vorstellen. Geschichte 1 war zu Beginn toll und spannend, doch ab einen gewissen Punkt wurde es für mein Empfinden zu oft zu spicy. Da wäre mir mehr Handlung deutlich lieber gewesen. Doch die zweite Geschichte fand ich wiederum sehr gut und spannend. Spicy Szenen waren nicht so häufig und die Handlung einfach klarer und spannender definiert. Beide Geschichten sind eine Mischung aus bekannten, aber auch unbekannten Märchen, hinter jeder Story erzählt Scarlett St. Clair mehr darüber, was mir sehr gut gefallen hat. Da es hier um Novellen geht, sind die Charaktere nicht ganz so intensiv ausgearbeitet wie in einem Roman. Doch sowohl die Protagonisten aus dem ersten Teil als auch die aus dem zweiten wurden durchaus lebendig und vorstellbar. In beiden Novellen gibt es einen dual Point of view, so dass wir jeweils Einblicke in die Gedanken der Hauptcharaktere erhalten. Mein Fazit; Insgesamt haben mir die Geschichten durchaus gefallen. Ich mag Märchenadaptionen sehr gerne und finde es spannend, herauszufinden, welches Märchen sich wohinter verbirgt. Diese beiden Novellen, die im gleichen Universum spielen, könnten allerdings unterschiedlicher nicht sein. Während Band 1 oftmals in zu viel Spice und zu wenig Handlung versinkt, bekommen wir in Band 2 eine spannende Geschichte, die düsterer und damit auch spannender wirkt. Fans von Märchenadaptionen und insbesondere von der Autorin sollten hier einfach mal reinlesen.
In Mountains Made of Glass geht es um Gesela, die, nachdem sie unwissentlich einen Prinzen getötet hat, dazu verbannt wird, bei Casimir zu leben. Er bietet ihr einen Deal an, wenn sie seinen Namen errät, ist sie frei. Casimir macht das aber nicht aus Nettigkeit, er verfolgt sein eigenes Ziel.
Diese Novella wurde zuerst geschrieben, was man merkt. Ich finde, im Vergleich zur zweiten ist einiges zu viel und etwas unausgereift. Gesela und Casimir mochte ich nur teilweise, weil ich ihr Verhalten nicht immer nachvollziehen konnte beziehungsweise mich das hin und her gestört hat. Der Märchenaspekt ist interessant, jedoch hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Autorin einfach so viele Märchen und Merkmale von diesen in die Geschichte packen wollte wie möglich. Wenn man das etwas gekürzt hätte und stattdessen etwas mehr Gedanken in die Charaktere oder in die Handlung gesteckt hätte, wäre das Gesamtbild runder gewesen.
In Apples Dipped in Gold geht es um Samara, die von ihren Brüdern flieht und dabei von Lore entführt wird. Die beiden haben sich bereits in der Vergangenheit getroffen, doch Samara erkennt Lore nicht. Lore hingegen erkennt sie, denn seit sieben Jahren kann Lore nur an sie denken. Er kennt einen Weg, wie er sie vergessen kann, dafür braucht er aber die Hilfe von einer weiteren Person und die ist Samara selbst.
Diese Novella hat mir richtig gut gefallen. Mir sind die Charaktere sympathischer gewesen und auch die Handlung an sich ist für mich interessanter und unterhaltsamer gewesen. Außerdem wurde der Märchenaspekt und die spicy Szenen etwas heruntergeschraubt, was der Geschichte gut getan hat.
Der Schreibstil in beiden Novellen ist gut und angenehm. Es gibt POVs von beiden Hauptpersonen, was ich gut finde, weil man so einen genaueren Einblick in ihre Gedanken und Gefühlswelt bekommt. Die zweite Novella habe ich an einem Stück gelesen, weil die Geschichte mich fesseln konnte, bei der ersten habe ich mehrere Pausen gebraucht. Was ich klasse finde, sind die Anmerkungen der Autorin am Ende der Novellen. In diesen erklärt sie, von welchen Märchen sie inspiriert wurde und warum sie sich für bestimmte Dinge entschieden hat. Das ist für mich spannend gewesen, weil man so Einblicke in die Gedanken der Autorin bekommen hat. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Kurzgeschichten lesen möchte, die von Märchen inspiriert wurden. Alles in allem sind die Novellas gelungen und man wird gut unterhalten, auch wenn einem eventuell nicht alles gefallen wird.
Normalerweise schreibe ich immer eine kurze Zusammenfassung vor meiner Rezension, aber in diesem Fall bin ich damit ehrlich gesagt etwas überfordert. Die beiden Novellen sind irgendwas zwischen Horror, Märchen und Erotikliteratur, wobei das in meine Augen nicht unbedingt die beste Kombi ist. Vor allem die Brutalität in den Geschichten hat dafür gesorgt, dass ich mehrfach am liebsten abgebrochen hätte. Leider kann man das weder dem kurzen Klappentext noch dem Cover oder Titel entnehmen und dadurch wusste ich nicht was mich erwartet. Die Idee einer Neuerzählung bekannter Märchen fand ich wirklich interessant, aber ehrlich gesagt ist es eher eine Mischung aus einzelnen Aspekten vieler Märchen mit vielen erfundenen Ergänzungen.
Die erste Geschichte bestand gefühlt zu 10% Plot und hat sich die restliche Zeit nur darum gedreht, wie die beiden Protagonisten miteinander ins Bett gehen oder wie sie daran denken es zu tun. Dazwischen gibt es noch ein paar unnötig brutale Szenen und das war es auch schon. Dazu kommt, dass Casamir einfach furchtbar unsympathisch ist und sich in Sachen „Liebe“ wie der letzte Idiot anstellt. Dagegen ist Gesela schrecklich naiv und mir ist absolut schleierhaft was sie in Casamir sieht, aber vermutlich hat sie auch einfach kein gutes Beispiel wie ein guter Mann sein sollte. Der einzige Charakter, den ich in der Geschichte mochte war eigentlich Wolf, denn er scheint Gesela immerhin unterstützen zu wollen.
Die zweite Geschichte hat mir dann doch etwas besser gefallen, aber leider war auch sie mir an einigen Stellen einfach etwas zu grausam. Dafür mochte ich die beiden Protagonisten deutlich lieber oder fand sie zumindest weniger anstrengend. Die Anziehung zwischen Samara und Lore war für mich zumindest teilweise nachvollziehbar, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass sie noch mehr Raum haben sich kennenzulernen und Tiefe zu entwickeln. Auch in dieser Geschichte konnten mich die tierischen Charakter Fuchs, Maus und Gockel wieder begeistern und ich war ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht, dass wir bei zwei von ihnen nicht wirklich erfahren haben, wie die Geschichte für sie ausgeht.
Ehrlich gesagt war das nichts für mich und ich würde es auch nicht unbedingt weiterempfehlen. Die zwei Sterne sind schon recht gut gemeint und liegen hauptsächlich an der zweiten Geschichte und ein paar sympathischen Nebencharakteren.
Als ich "Mountains Made of Glass / Apples Dipped in Gold" begann, hatte ich nicht erwartet, auf zwei so deutlich voneinander getrennte Geschichten zu stoßen. Scarlett St. Clair präsentiert hier ein Werk, das sowohl überrascht als auch stellenweise begeistern kann.
Die Stärke des Buches liegt definitiv in St. Clairs flüssigem Schreibstil, der die 464 Seiten wie im Flug vergehen lässt. Die Autorin hat ein Talent dafür, ihre Charaktere lebendig wirken zu lassen und eine Welt zu erschaffen, in der Elfenprinzen und verlorene Königreiche glaubhaft erscheinen.
Besonders gelungen fand ich die subtilen Märchenelemente, die in die Handlung eingewoben wurden. Allerdings hätte ich mir hier noch mehr Tiefe und Präsenz gewünscht. Die Märchenmotive scheinen manchmal nur an der Oberfläche zu kratzen, ohne ihr volles Potential zu entfalten.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich überzeugend und fügt sich gut in das Fantasy-Setting ein. Die "Enemies to Lovers"-Dynamik sowie das "Fated Mates"-Element werden geschickt umgesetzt, ohne in Klischees zu verfallen.
Was mich jedoch etwas störte, war die starke Trennung der beiden Handlungsstränge. Es fühlte sich zeitweise an, als würde man zwei verschiedene Bücher lesen, die nur lose miteinander verbunden sind. Hier hätte eine stärkere Verflechtung der Geschichten dem Gesamtwerk mehr Kohärenz verliehen.
Trotz dieser kleinen Schwächen bietet "Mountains Made of Glass / Apples Dipped in Gold" unterhaltsame Lesestunden mit einer gelungenen Mischung aus Romantasy, Fantasy und Märchenelementen.
Insgesamt vergebe ich 3,5 von 5 Sternen für diesen soliden Auftakt der Fairyland-Reihe, der zwar nicht perfekt ist, aber definitiv Lust auf mehr macht.
Ich muss sagen, ich war zunächst nicht ganz aufgeklärt darüber, was ich mir da ausgesucht habe. Das Ganze war mehr eine Cover und Vibe Entscheidung. Nun, hierbei handelt es sich um ein Buch, dass zwei ca. 150 Seiten lange, abhängig Geschichten mit Referenzen zu relativ bekannten Märchen enthält. Beide stammen von der Autorin Scarlett St. Clair und sind an sich unabhängig voneinander. Besonders hervorzuheben ist hier das jeweilige Nachwort der Autorin, welches den notwendigen Kontex liefert. Es lohnt sich definitiv die Geschichten nach den Lesen des Nachworts ein zweites mal zu lesen.
Allgemein findet relativ viel Worldbuilding statt - zumindest für die verhältnismäßig kleine Seitenanzahl. Das gefällt mir an sich gut, ist allerdings in so begrenzter Länge teils schwer durchzublicken. Auch wenn einiges in Richtung klassischer Märchen geht, hat das ganze Buch einen sehr modernen Touch, besonders aufgrund der riesigen Rolle, die die Liebesgeschichte hier spielt. Das führt dazu, dass es Atmosphäre technisch eher an "Das Reich der sieben Höfe" / "A court of thornes and roses" erinnert.
Mir hat die Idee dahinter sehr gefallen, auch wenn die Händigkeit für den Leser noch Verbesserungspotential hat. Wer die oben genannten Bücher mochte oder generell etwas kürzeres Lesen möchte, der wird hier gut aufgehoben sein. Anzumerken ist noch, dass hier die Triggerwahrnungen beachtet werden sollten.
4 von 5 Sternen.
Dieses Buch ist mir Rezensionsexemplar vom LYX-Verlag über NetGalley zur Verfügung gestellt worden.
Zwei düstere Märchen voller Leidenschaft und Geheimnisse
Dieses Buch vereint zwei Novellen, die auf ganz eigene Weise bekannte Märchenmotive neu erzählen und dabei mit dunkler Atmosphäre, emotionaler Tiefe und einer Prise prickelnder Romantik überzeugen.
In Mountains Made of Glass kämpft Gesela um ihre Freiheit und stößt auf Casamir, einen verfluchten Elfenprinz, dessen Geheimnisse ebenso faszinierend wie gefährlich sind. Die Geschichte zieht mit kraftvollen Bildern und einer Mischung aus Magie, Spannung und verletzlicher Stärke sofort in ihren Bann. Apples Dipped in Gold erzählt die Geschichte von Samara, die auf den ersten Blick an Cinderella erinnert, sich aber in einem Netz aus Intrigen und dunkler Magie wiederfindet. Auch wenn diese Erzählung nicht ganz so intensiv fesselt wie die erste, bietet sie dennoch spannende Wendungen und einen emotionalen Tiefgang, der berührt. Beide Novellen bestechen durch eine poetische, stimmungsvolle Sprache und viel Gefühl. Sie zeigen, dass hinter glitzernden Märchenwelten oft Schatten und komplizierte Gefühle lauern und dass Liebe nicht immer einfach, sondern manchmal wild, kompliziert und unvorhersehbar ist.
Der Roman bietet eine dunkle Märchenreise mit prickelnder Romantik, die entzückt und verstört. Besonders Mountains Made of Glass bleibt im Gedächtnis, während Apples Dipped in Gold Lust auf mehr weckt, aber auch Fragen offenlässt. Außergewöhnliche Märchen mit moralischer Tiefe und emotionaler Spannung, in denen es auch ab und zu etwas rauer zugeht.
Das Buch vereint zwei Novellen, die lose miteinander verbunden sind. In Mountains Made of Glass muss Gesela den Fluch ihres Dorfes brechen, indem sie einen Frosch tötet, doch dieser entpuppt sich als verzauberter Elfenprinz. Zur Strafe wird sie zu Casimir, dem siebten Prinzen, verbannt, der ihr ein gefährliches Spiel anbietet: Findet sie seinen wahren Namen, erhält sie ihre Freiheit zurück. In Apples Dipped in Gold folgt die Geschichte Samaras, die nach Jahren des Leidens durch ihre Brüder einem Prinzen versprochen wird, bis dieser ermordet wird. Gerettet wird sie ausgerechnet vom dunklen Elfenprinzen Nightshade, der seine ganz eigenen Absichten verfolgt.
Der erste Teil konnte mich leider gar nicht überzeugen. Die Kombination aus expliziter Brutalität und aufdringlicher Erotik wirkte fehl am Platz und überlagerte die eigentlich interessante Grundidee rund um den vergessenen Namen. Die Beziehung zwischen den Protagonisten wirkte überhastet und unglaubwürdig, wodurch die Handlung in den Hintergrund rückte.
Die zweite Novelle gefiel mir deutlich besser: Zwar blieb auch hier manches zu grausam und direkt beschrieben, aber die Geschichte um Samara und Lore war emotionaler und spannender aufgebaut. Besonders die Nebenfiguren wie Fuchs, Gockel und Maus brachten Charme und Leichtigkeit in die Handlung. Dennoch hätte ich mir mehr Raum für die Liebesgeschichte und einen stärkeren Abschluss gewünscht. Bewertung: 2,5 von 5 Sternen. 1 Stern für den ersten Band, 3,25 für den zweiten.
Im Buch „Mountains Made of Glass & Apples Dipped in Gold“ von Scarlett St. Clair geht es um zwei Märchennacherzählungen. Diverse Märchen wurden hier von der Autorin modern interpretiert und zu zwei Novellen ineinander verschlungen. In der ersten Märchennacherzählung geht es um Gesela, die zur Rettung der Quelle ihres Dorfs einen Frosch töten muss. Doch dieser entpuppt sich als ein Elfenprinz, und seine Brüder sind sauer. Gesela wird auf den Hof des siebten Prinzen verbannt, und um frei zu sein, muss sie seinen Namen erraten…. In der zweiten Märchennacherzählung wird Samara auf dem Weg zu ihrer Hochzeit mit dem Prinzen von einem anderen Prinzen entführt… Moderne Märchennacherzählungen fand ich ein total interessantes Trope, so etwas habe ich noch nicht gelesen und fand das sehr abwechslungsreich. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch für einige große Märchenfans ein echtes Highlight sein kann. Der ausdrucksstarke Schreibstil sorgt alleine auch schon für eine märchenhafte und stimmungsvolle Atmosphäre. Durch die vielen ineinander verschlungenen Märchenthemen sind es sehr ereignisreiche Novellen (die Anmerkungen der Autorin dazu fand ich auch sehr interessant) - fantasievoll, modern, und auch spicy und mitunter auch voller Schatten und etwas düsterer.
Über Gesela brechen dunkle Flüche herein, als sie einen vermeintlichen Frosch töten soll, der den Brunnen ihres Dorfes verzaubert hat, sich jedoch als Elfenprinz entpuppt. Zur Strafe wird sie zu dessen Bruder Casimir verbannt, wo sie unerwartet ein prächtiges Schloss und ein gefährliches Rätsel um seinen wahren Namen erwarten. Gleichzeitig glaubt Samara, durch die Heirat mit einem Prinzen endlich Freiheit zu finden, wird jedoch vom rachsüchtigen Elfenprinzen Lore entführt, der seit Jahren von seiner Besessenheit mit ihr gequält wird. Während Lore zwischen Vergeltung und Liebe schwankt, müssen sowohl Samara als auch Gesela erkennen, dass ihre Schicksale untrennbar mit den verführerischen, aber gefährlichen Elfenprinzen verbunden sind.
Märchenhafte Düsterkeit und einige unbequeme Momente gehören zu den beiden Novellen, bringen aber zugleich eine spannende Abwechslung in die Handlung. Obwohl das Ende etwas hastig wirkt, bleibt die Faszination für moderne Märchenadaptionen ungebrochen, weshalb die Geschichten von Scarlett St. Clair besonders neugierig machen. Die erste Novelle entfaltet von Beginn an einen mitreißenden Sog und hält die Spannung konstant hoch. Deswegen bin ich wie die meisten von der ersten Novelle mehr angetan als von der zweiten. Insgesamt fand ich aber beide Geschichten sehr gelungen und kurzweilig.
Das Buch umfasst zwei Novellen: „Mountains Made of Glass“ und „Apples Dipped in Gold“. Scarlett St. Clair hat sich hier mal wieder selbst übertroffen. Man merkt, wie viel die Autorin recherchiert haben muss, denn die beiden Geschichten platzen fast vor Inspiration von den Gebrüdern Grimm und anderen Märchenautoren, auf die die Autorin auch im Nachwort hinweist. Trotzdem sind zwei komplett andere, neue Märchen entstanden, die mit den „Originalen“ nichts mehr zu tun haben. Mountains Made of Glass: Gesela hat alle verloren, die ihr lieb sind, und gibt sich selbst daran die Schuld. Als sie dann von ihrem Dorf ausgewählt wird, einen Fluch brechen zu müssen, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Apples Dipped in Gold: Als ein attraktiver Prinz um Samaras Hand anhält, ist dies ihre Chance auf ein Leben weit weg von ihren gewalttätigen Brüdern. Aber auf dem Weg in ihre neue Heimat wird sie von Lore, dem Prinzen von Nightshade, gerettet und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Abschließend muss man sagen, das sind Märchen für Erwachsene mit ernstzunehmenden Triggerwarnungen und wirklich toll verfassten Spice-Szenen. Ich freue mich auf die nächsten Bände!
"Mountains Made of Glass" und "Apples Dipped in Gold" von Scarlett St. Clair bilden die ersten beiden Novellen der Fairyland-Reihe. Jede Geschichte widmet sich einem verfluchten Elfenprinzen und lässt sich unabhängig voneinander lesen. Besonders spannend fand ich, wie Scarlett St. Clair verschiedene Märchenelemente – etwa aus Die Schöne und das Biest, Rumpelstilzchen, Cinderella oder Schneewittchen – miteinander verknüpft und zu etwas Neuem zusammensetzt. Dadurch entsteht eine faszinierende, zugleich aber düstere Märchenwelt, die sich deutlich von den klassischen, romantisierten Vorlagen abhebt. Der Schreibstil ist flüssig und macht den Einstieg in die Geschichten leicht. Allerdings lag für mich in Mountains Made of Glass der Fokus zu stark auf der sexuellen Anziehung, während die emotionale Entwicklung der Figuren etwas zu kurz kam. Apples Dipped in Gold empfand ich in dieser Hinsicht angenehmer. Insgesamt sind es zwei ungewöhnliche, düster-romantische Märchenadaptionen, die bekannte Märchenaspekte neu zusammensetzen und auf ihre ganz eigene Weise interpretieren. Wer Märchen in einer erwachseneren, dunkleren Variante erleben möchte, findet hier definitiv eine spannende Reihe.
I was really hopeful when I purchased this book. I love rewritten fairytales. I definitely appreciated the content warning at the front. As a whole, the entire story felt very rushed. The character development was so fast that it felt like the characters lost all discernible personality. The quick cuts from scene to scene and location to location by “Magic” felt lazy to me. The smut scenes felt out of place and random. If they had been less frequent and more intentional, I feel like it could have been more impactful and meaningful. Instead, it just felt like we were trudging through pages of smut with slight plot sprinkled in. Whenever you’d start to enjoy a character and learn more about them, it would cut to them banging and all traction would be lost. The cover is very pretty, but the content isn’t great. Onto the next!
This entire review has been hidden because of spoilers.
Meine Meinung: Vorab viel lieben Dank an Netgallery und den Lyx Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, der keinerlei Einfluss auf die Bewertung hat.
Beide Geschichten warn auf jeden Fall angenehm zu lesen und ich fand beides recht interessant, wobei die 1. Geschichte mich etwas mehr gefesselt hatte als die erste. Einzelne Elemente aus den verschiedenen Märchen, konnte man schnell ausfinden, einige waren etwas schwieriger. Umso besser fand ich den Nachwort der Autorin toll, wo es nochmal erklärt wurde.
Fazit: Ich bin auf die anderen Geschichten gespannt.
I’m conflicted. There was very unnecessary smut in this. I enjoyed the second book much more than the first due to the sense of humor with Lore I’m just not a smut reader. However, I didn’t keep in my collection due to the smut. It’s a stunning book however and I love fairytales do I picked it up. This isn’t literature in my opinion and it is a vain attempt at it. This was literally just for the crude smut. If you’re into smut you may love this book. Just know this isn’t for kids.
What a fun read! The author did such an amazing job of including different fairy tales and adding her own spin with the fae. I loved the different descriptions of the surroundings. My honest opinion is that this book is so much better then other books about fae’s. Most of the book made me feel giddy when both stories love interests would interact with one another. I look forward to the second volume, I hope the author writes more about the other brothers.
Two fairytale retellings, both centered on two Elvin Brothers out of seven. The horrible conditions endured by the female human in both stories are suitably desperate, which makes their trials in Fairyland, although gory and cruel, a better alternative.
The artwork woven throughout is detailed and enchanting.
2 fun fairytales. The characters are exhausting. The first story was a little bit stronger than the second. The second story seemed to drag on. I think this is a series following seven brothers? And these were the stories of 2 of them. Not sure I will read the others. I did appreciate the illustrations.
I love the Fairy Tale Retellings volume 1!!! I recommend it 100% and love the spice. My only question is... Will there be a volume 2 or even a third book? Like one on cardic for sure with hi nun loving brother ( ADIG) and Eero prince of foxglove
This entire review has been hidden because of spoilers.