1486 im Kloster Admont. Der 14-jährige Quirin wird von seinem Meister, einem Buchdrucker, auf eine Mission geschickt: Er soll eine geheimnisvolle Truhe nach Salzburg zum Bischof bringen. Quirin ist entsetzt, als er in der Truhe das "Buch der Finsternis" findet. In diesem Buch, so heißt es, verzeichne der Teufel die Seelen, die nach dem Jüngsten Gericht in die Hölle kommen. Kann der Bischof den Bann des Buches brechen und so die verkauften Seelen befreien?
Richard Dübell lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen bei Landshut. Nach dem erfolgreichen literarischen Einstieg mit seinen beiden Historienkrimis "Der Tuchhändler"(1999) und "Der Jahrtausendkaiser" (2000), bescherte ihm sein dritter Roman "Eine Messe für die Medici" (2002) zum ersten Mal den Sprung auf die Bestsellerliste. Seither zählt er zu den beliebtesten Autoren im Bereich des Historischen Romans. Dübells folgende Bücher reihten sich nahtlos in die Serie seiner Erfolge ein. Richard Dübell ist Träger des Kulturpreises der Stadt Landshut.
Zitat: „Sein Leben war nicht mehr als ein Stück Blei, das zufällig das richtige Gewicht besaß, um das Gold in der anderen Schale aufzuwiegen.“ (S.17)
Inhalt: Salzburg im Jahr 1486. Um das Lehrgeld für den erstgeborenen Sohn aufzubringen, wird der dreizehnjährige Quirin von seinem Vater als Hilfsarbeiter an Meister Lukas, einem angesehenen Buchdrucker gegeben. Ein Großauftrag führt Meister Lukas in das Kloster Admont. Auch Quirins Arbeitskraft wird benötigt und so begleitet er den Meister. Kurze Zeit später wird Quirin völlig überhastet von seinem Meister dazu genötigt, eine kleine Truhe zu Bischof Johann nach Salzburg zu bringen. In der der Truhe befindet sich „Das Buch der Finsternis“, in dem der Teufel die ihm versprochenen Seelen verzeichnet haben soll. Ab jetzt befindet sich Quirin in großer Gefahr. Anna, ein Mädchen aus der Gegend, steht ihm zur Seite. Doch nun hat Quirin gefährliche Feinde. An jeder Weggabelung lauert der Tod.
Meinung: Beim Ravensburger Buchverlag konnte ich bisher schon so manche Buchperle entdecken. So wurde ich auch auf „Das Buch der Finsternis“ aufmerksam. Allein der Umschlag dieser Hardcoverausgabe ist schon ein echter Hingucker. Dies in Verbindung mit meinen über das Buch vorliegenden Informationen ließ mir gar keine andere Wahl, als unbedingt zu dieser Geschichte zu greifen.
Gleich zu Anfang der Geschichte traf ich auf Quirin, der unmittelbar in eine seltsame Szene geraten ist. Diese Szene legte letztendlich einen Grundstein für das spätere Verständnis der Geschichte. Natürlich wusste ich dies zu diesem Zeitpunkt noch nicht, verrate damit aber auch definitiv nichts.
Kurz darauf begab ich mich zusammen mit Quirin auf die Reise zum Kloster Admont, in dem sein Meister einen Großauftrag des Abtes zu erledigen hatte. Im Kloster trifft Quirin auf Anna, einem Bauernmädchen aus der Gegend, der er bald etwas schuldig bleiben sollte. Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Quirin erhält den eiligen Auftrag, dem Bischof in Salzburg die Truhe mit dem „Buch der Finsternis“ zu überbringen. Nichtsahnend, dass er damit zwischen alle Fronten gerät, versucht er seinen Auftrag zu erfüllen. Mit Anna an seiner Seite gerät er in Gefahrensituationen, wie er sie sich bisher nicht auszumalen vermochte.
Quirin begegnete mir anfangs als ziemlich naiver Charakter mit einem Hang zu Selbstzweifeln. Einerseits seine Erziehung, andererseits die Gepflogenheiten zum Ende des Mittelalters in Verbindung mit seinen gerade erst dreizehn Jahren rechtfertigten sein Wesen. Lesen und Schreiben gehörte zu dieser Zeit nicht zum Standardrepertoire der Menschen. Heutzutage kann man sich das nicht mehr vorstellen. Dennoch wurde es mir immer wieder überdeutlich vor Augen gebracht, welche Errungenschaft diese Vorteile für die heutige Gesellschaft im Vergleich zu früheren Lebensweisen sind. Im Laufe der Geschichte konnte ich bei Quirin deutliche Veränderungen spüren. Er wird aufgrund der Ereignisse erwachsener, sein Denken wird klarer und sein Selbstbewusstsein festigt sich. Nicht zuletzt ist es aber auch Anna, der er diese Entwicklung verdankt.
Bei Anna hatte ich eigentlich von Beginn an den Eindruck, dass sie genau weiß, was sie will. Die Begegnung mit Quirin ist ihre Chance, dem für sie vorausgeplanten Leben zu entfliehen. Und doch entwickelt sich die Handlung zwischen Anna und Quirin nicht so, wie man grundsätzlich vermuten würde. Quirin lernt, mit Enttäuschungen umzugehen und Chancen zu nutzen, wenn sie sich ergeben und nicht einfach abzuwarten.
Richard Dübells Schreibstil ist nicht ausufernd erzählend, dennoch gelingt es ihm mit einfachen Mitteln, die Szenerie anschaulich und vorstellbar zu beschreiben. Die Geschichte wird zum Großteil aus Quirins Perspektive in dritter Person Vergangenheit erzählt, andere Sichtweisen flossen dabei immer wieder mit ein. Dabei schafft es der Autor, immer wieder interessante Informationen über diese Zeit einzuflechten, dabei aber nicht lehrerhaft zu wirken.
Auch wenn die Spannungsbögen nach meinem Empfinden mitunter gestrafft werden könnten und für einen Dreizehnjährigen nachvollziehbare naive Handlungsansätze mich mitunter die Augen verdrehen ließen, fühlte ich mich wohl mit dieser Geschichte und war neugierig, was mich auf den vor mir liegenden Seiten erwarten würde.
Hatte ich lange den Eindruck, dass ich den Handlungsverlauf vorherahnen könnte, führte mich der Autor dann doch auf falsche Fährten und zeigte mir eindrucksvoll auf, dass nichts tatsächlich so war, wie es schien. Richard Dübell konnte mich mit dem Ablauf und den gewonnenen Erkenntnissen tatsächlich überraschen.
Die Geschichte endet, wie ich es nicht unbedingt erwartet hatte. Dennoch ist das gewählte Ende für mich absolut akzeptabel und stellt mich definitiv zufrieden.
Urteil: „Das Buch der Finsternis“ führte mich in eine dunkle Epoche der Menschheit, zeigte mir dabei immer wieder die Schrecken dieser Zeit auf, konnte mich dabei aber wirklich gut unterhalten. Für meine Lesestunden an der Seite von Quirin vergebe ich deshalb absolut solide 4 Bücher.
Für alle, die ihnen auferlegte Bürden schultern können, dabei ungewohnte Wagnisse eingehen und sich von überraschenden Entwicklungen nicht einschüchtern lassen.
En realidad quisiera colocar tres, pero el libro es bastante entretenido y aunque la conclusión es bastante corta y sin casi imaginacion el libro se lee muy rápido no aburre pero tampoco te emociona por seguir la otra página. El final es como si no se supiera como terminar, y se ganas las 4 estrellas porque el misterio del libro siempre está presente.
Este es otro libro que he tenido en mi biblioteca durante algunos años antes de animarme a leerlo. La historia se centra en Quirin, un chico de 16 años que es el asistente de un maestro impresor en la Austria de 1486, quien le encarga llevar un cofre con un extraño libro al arzobispo de Salzburgo.
Lo primero que debo decir del libro es que el título y el resumen de la contraportada pueden ser algo engañosos. Yo esperaba un libro bastante más oscuro y macabro de lo que me encontré. Por el contrario, esta es una novela de aventuras para un público juvenil, pero que tranquilamente puede ser disfrutado por el público adulto.
El ritmo es ágil y la trama muy interesante, con varios giros inesperados que mantienen la tensión y la intriga hasta el final. Esta es la típica historia que narra el camino del héroe, quien tiene que llevar a cabo una misión y que se encuentra con amigos y enemigos por el camino. Admito que me mantuve pegada al libro por varias horas y solo necesité dos sesiones de lectura para terminarlo.
Por otro lado, de todos los personajes, mi favorito fue Quirin, el protagonista. Me encantó la forma en que fue retratado por el autor. Es un chico humilde que no es consciente de su propio valor, con buenos sentimientos y firme voluntad para cumplir la misión encomendada.
En cuanto al lado negativo, Anna me pareció bastante irritante. Entiendo la utilidad que ella tiene en el desarrollo de la trama, que la hace un personaje importante. Pero no puedo evitar verla como una chiquilla agrandada que me sacó de quicio en más de una ocasión. Creo que en parte se debe a que yo soy exigente con la forma de retratar a las mujeres en la literatura en general, independientemente del sexo del autor. Otra cosa que tampoco ayudó fue la bendita subtrama romántica, que hubiese preferido que no se incluya en la novela para nada.
En resumen, si bien esta no fue la novela que yo esperaba encontrarme en un inicio, fue la novela que necesitaba leer en este momento. Disfruté mucho de la lectura. Este libro definitivamente se convertirá en parte permanente de mi biblioteca. Muy recomendable.
El Libro de las Tinieblas Por Richard Dübell Escritor Alemán Publicado en el año 2014 324 Páginas Editorial Panamericana Reto de lectura año 2019: 30/36 🤓📚
Este libro es una especie de thriller medieval, ambientado en Alemania de los años 1486 casi para finales de la Edad Media, en medio de auge por la invención de la imprenta (sucesos que tienen relevancia con la historia aquí presente), narra una aventura llena de suspensos, conspiraciones, traiciones y persecuciones, cuyos protagonistas son 2 jóvenes “Quirin y Anna”, quienes al mejor estilo de Frodo y Sam, deciden cumplir un propósito lleno de misterio y engaños para llevar el denominado “Libro de las Tinieblas” a un destinatario más oscuro aún. Es un libro bien escrito, fácil y divertido de leer, que engancha de principio a fin, que nos describe la época y las características de su gente de forma clara, con un tinte religioso y político que seguramente a día de hoy, difícilmente nos hemos podido librar, pues la ambición del poder es algo inherente al hombre y a su sucio afán de progreso desmedido e insaciable.
SI lo recomiendo, sin duda una lectura muy amena que nos trasladará al medievo y con la cual disfrutaremos de un agradable tiempo, quizás para descansar de algunas lecturas más densas.
Pese a su cubierta toda hermosa, éste no es un libro de miedo, mucho menos de terror. Creo que las fotos que hice dan más aire tenebroso que lo que El libro de las tinieblas tiene para contarnos, lo cuál ya es mucho decir. Sin embargo, no es un desperdicio leerlo. Si quitamos las expectativas, tenemos un libro hermoso de aventuras y cierto misterio ambientado fabulosamente en la época medieval en el que un chamaquito llamado Quirin, ayudante de un afamado impresor, es embarcado en la difícil tarea de llevar al arzobispo un libro terrible que, para variar, está poseído, o eso dicen. En el camino su amiguita Ana lo ayuda en la travesía y pasan dificultades y son perseguidos por enemigos tremendos. En fin, nada nuevo. Lo que puedo rescatar es la ligereza de la narración de Dübell, amena y fresca. La ambientación, como dije, es una chulada y hasta es casi divertida toda la obra. De repente hay destellos de la vieja novela picaresca aunque aquí, claro, más pulida y con un contexto e historia mejor logrados pero que al final tienen ese mismo propósito entretenido y didáctico. Chulada 👌🏻🤎
Es una historia amena medio histórica y de aventuras, donde un chico y una chica tienen que pasar por cantidad de obstaculos para entregar un cofre que contiene un secreto por el cual han muerto algunas personas. Encontramos traición, conspiraciones, religión, persecuciones, en definitiva un libro fácil y entretenido para leer pero que no te presenta la gran historia, ni los grandes personajes. Recomendado para leer entre libros más densos.
kirin es un chico que ayuda al maestro impresor del monasterio, no sabe leer ni escribir y tiene la misión de entregar el libro del demonio al arzobispo de zaksburgo, pero lo persigue el demonio, en su huida lo acompaña una niña de nombre Anna quien lo guía a su destino, pasan por muchas travesias para llegar a su destino.
La historia bastante interesante, todo se enfoca en el cofre y su contenido, toda la historia bien desarrollada, no el mejor thriller histórico que he leído, pero el final realmente me defraudó 😥
Una novela bastante sencilla de leer como entretenida. Contiene varios conceptos desconocidos al menos para mí sobre el medievo. Logré sacar un gran glosario con este libro.
I do remember it being great and loving a lot of it, specially the ending. Favorite quote "Eran sorprendentes las cosas de que SE enterana uno cuando se dejabla hablar a Los Demas y se escuchaba con atención"
4.5 La verdad es que es una historia que te engancha desde el principio, y esos giros inesperados que tiene... uff, para nada que se veían venir. De los mejores libros que he leído en el año y en general. Súper recomendado.
Inhalt Quirin, der im Jahr 1486 lebt, ist der Gehilfe eines Buchdruckers. Sein Meister ist der erste und einzige, der einen transportierbare Druckerpresse hat. Für einen großen Auftrag reist Quirin mit seinem Meister und dessen Lehrlingen ins Kloster Admont. Dort bekommt er den Auftrag eine geheimnisvolle Truhe zum Bischof nach Salzburg zu bringen. In dieser Truhe befindet sich das "Buch der Finsternis", ein Buch in dem der Teufel die Seelen verzeichnet die in die Hölle kommen. Quirin hat eine schwere Aufgabe vor sich.
Meinung Ein wirklich toller Jugendroman mit historischem Hintergrund, der aber auch für ältere Leser interessant und spannend sein wird.
Der Autor schafft ein wirklich gutes Bild der damaligen Zeit, man ist Mittendrin im Mittelalter. Er beweist viel Liebe zum Detail und auch viel Hintergrundwissen. Für die Zielgruppe werden ein paar Dinge näher erläutert, was spannend gemacht ist und nicht langweilig wird. Die Gegend wird gut beschrieben und auch wenn man noch nicht in Salzburg und Umgebung war kann man sich doch alles gut vorstellen.
Die Geschichte startet mit einem kurzen Kennenlernen. Man erfährt etwas über Quirin und sein bisheriges Leben und dann geht es auch sofort los. Er bekommt das geheimnisvolle Kästchen und macht sich auf die beschwerliche Reise nach Salzburg. Hilfe bekommt er von Anna, einer aufgeweckten und ab und an frechen Bauerstochter. Es gibt einige wirklich unerwartete Wendungen und die Geschichte ist zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar.
Die Charaktere waren mir sehr sympathisch und sie waren wirklich gut charakterisiert. Ihr Verhalten war sehr authentisch. Was mir sehr sehr gut gefallen hat war Quirins Entwicklung.
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und die Geschichte ist so packend erzählt, dass man nicht aufhören kann zu lesen. Ich bin durch die Seiten geflogen und habe mit Quirin und Anna mitgefühlt.
4,8 Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle die gerne einen spannenden Roman mit historischem Hintergrund lesen möchten.
Eigenlijk 3.5 ster, maar ik rond het toch maar liever naar boven af. Wat een degelijk, spannend verhaal!
De middeleeuwse sfeer zit er goed in, en ik vind het bijzonder om de tijd aan het begin van de boekdrukkunst overtuigend in een kinderboek terug te vinden. Boeken waren toen echt nog iets speciaals en niet iedereen kon lezen, waardoor er ook geruchten rondgingen over duistere boeken van de duivel... En dat is precies wat de hoofdpersoon, een boekdrukkershulpje, in handen denkt te krijgen. Heel mooi uitgewerkt.